Camping Safaris Namibia/Botswana
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Hallo,
2009 soll es ins südliche Afrika gehen.
Ich fange gerade mit meiner Planung an: 2-3 Wochen, Namibia und evtl. Botswana bis zu den Victoria Fällen.
Die Preisunterschiede sind immens!
Nun habe ich 2 Anbieter gefunden, die die von mir präferierte Route als Campingtour bzw. als Tour mit einfachen Unterkünften anbietet.
Ich muss dazu sagen, dass ich diese Art des Reisens noch nicht erlebt habe.Meine Frage: Hat jemand von Euch so eine Tour schon einmal gebucht und Lust, sich mit mir auszutauschen?
Route: Windhoek-> Robbenkolonie-> Etosha-> Caprivi-> Okanvango-> Chobe-> Victoria Falls
LG
Martina -
Hallo Martina,
ich habe die von dir kurz skizzierte Tour schon einige Male erlebt, allerdings nie als Campingreise bzw. in einfachsten Lodges.
Dennoch gehe ich davon aus, dass ich dir einige Tipps mit auf den Weg geben könnte, da mir die einzelnen Regionen und das Leben in diesen Ländern vertraut sind. - Bei Interesse schreibe mich bitte einfach per PN an.
Ich wünsche dir ganz viel - berechtigte - Vorfreude auf diese Rundreise (die ganz sicher zu den schönsten im südlichen Afrika gehört), grüße dich von der Nordseeküste und wünsche einen schönen 2. Advent.
Andreas
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Hallo Martina!
War 2006 mit einer geführten Camping-Tour in Botswana (15-tägig) und heuer im September auf einer geführten Camping-Tour (14-tägig) in Namibia.
Ich hab also nicht die Tour gemacht, die du vorhast, aber ich kann dir gerne über meine Erfahrungen berichten - vor allem auch, was die enormen Preisunterschiede betrifft, bin ich jetzt glaub ich zumindest, gut informiert und kann gut abschätzen, woran es wirklich liegt

Liebe Grüße
Barbara -
Hallo Martina,
endlich mal ein Thread bei dem ich mich wohlfühle
Also ich hab letztes Jahr eine 24-tägige Campingsafari von Kapstadt über namibia, Botswana, Simbabwe bis nach JoBurg gemacht. Ich kann mir auch vorstellen, welche Anbieter du gefunden hast. Will hier aber keine Werbung machen... Kannst mich gerne anschrieben, dann kann ich dir sicherlich weiter helfen...Anonsten kann ich dir hier auch gerne Tips zu der Reise geben. Du hast meinen ganzen "Neid"
Wüschte ich hätte Zeit um dies bald wieder zu machen. So eine Tour mit dem richtigen Vernastalter und einer netten Gruppe ist einfach fantastisch.Wann hast du genau vor zu gehen und von wo nach wo willst du genau reisen?
Zu den Preisunterschieden muss ich sagen, dass ich die Tour mit einem günstigen Anbieter gemacht habe und komplett auf Luxus verzichtet habe. Das hat meiner Meinung nach das Abenteuer erst ausgemacht. In einer 5 Sterne Luxus Lodge kann jeder durch Afrika reisen, aber in einem Zelt...

Lg Sascha
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Dann würde ich den September bevorzugen. Wir waren im September / Oktober in Namibia und Botswana und es war stellenweie Nachts noch ziemlich kühl. Wenn man dann im Zelt schläft kann das ziemlich übel sein. Je später ihr geht, je wärmer ist es und je mehr Moskitos habt ihr

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@ swoerhle
Hallo Sascha,
da auch ich - quasi als Insider - noch nie eine Campingtour in Namibia miterlebt habe und viele andere user sicherlich auch interessiert sind, wäre ich dir sehr dankbar, wenn du über deine Erfahrungen nicht in Form einer PN, sondern hier im Forum berichten könntest (auf die Werbung kannst du dann ja hier im Thread verzichten!).
Ich stimme deiner Aussage zu, dass das Klima im September angenehmer ist als im August .. noch besser würde es natürlich, wenn man erst in der Zeit von November bis Januar reisen könnte.
Nicht bestätigen kann ich allerdings deine Ausführungen zum Thema Moskitos. Ich bin bei meinen Touren sehr häufig im Oktober/November in Namibia & Botswana und hatte noch NIE ein Moskito-Problem.
Viele Grüße von der Nordsee
Andreas
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Hallo Tourleader,
bin jetzt zwar nicht direkt angesprochen, dräng mich aber einfach auf, da ich eben von einer Campingsafari in Namibia zurück bin.
Also, im Prinzip dürfte es nicht anders sein, als wenn man eine Lodge-RR macht, nur übernachtet man eben auf den Campsites, die es bei quasi jeder Lodge gibt, kann die Infrastruktur der Lodge mitbenützen - nur die Übernachtung und Verpflegung erfolgt in der Zeltgruppe.Ich hatte heuer eine 14-tägige Tour und bis auf Windhoek und Swakopmund waren wir immer im Zelt - ich habe mir eine betreute Tour ausgesucht, dh. die Zelte werden aufgebaut, das Essen wird zubereitet und der Gast muss nicht mithelfen; die Tour führte über Windhoek-Okaukuejo/Etosha NP (2 Nächte) - Halali - Onguma Private Reserve (1N) - Ruacana (1N) - Epupa (2N) - Palmwag (1N) - Brandberg (1N) - Cape Cross -Swakopmund (1N) - Gamsberg (Hakos camp, 1N) - Namib-Naukluft-Park (2N) - Windhoek.
Wir waren 14 Teilnehmer und wir waren ca. 3.800 km auf der Piste.Die Reise war mit ca. € 1.400 (exkl. Getränke) nun nicht wahnsinnig teuer - aber da ich 2006 eine betreute Zeltsafari in Botswana gemacht habe, die schmerzhaft teuer war und deshalb auch unter "Luxusreise" einzustufen ist, kann ich die Unterschiede nun sehr gut erkennen.
Luxus: Preis AI; maximal 7 Gäste; 2 Trucks, davon 1 mit Anhänger, der immer vorausgefahren ist und alle Vorbereitungen getroffen hat, sodass alles fertig war, wenn die Gäste angekommen sind; private Campsites im Busch (dh: nur die jeweilige Reisegruppe und sonst niemand!); kein Handgriff durch den Gast; super Brunch; 3-gängiges Abendmenü; immer gamedrives am Abend und am Morgen-egal, wie lange der Tag schon war; immer 2 Nächte pro Standort;
Standard: exkl. Getränke (werden in Supermärkten gekauft u beschriftet); max. 14 Gäste; 1 großer umgebauter Truck, in dem Gäste und alle Utensilien befördert werden; öffentliche Campsites bzw. Campsites bei Lodges; Gäste helfen automatisch mit, da bei der Ankunft/Abfahrt ja immer allles ausgepackt/eingepackt werden muss; Minimal-Brunch; 1 Gang zum Abendessen; keine Gamedrives, abends und morgens (außer in Etosha), auch auf Nachfrage nicht; selten 2 Nächte pro Standort
Das waren die markantesten Unterschiede, die mir eben einfallen - und ich weiß seit der Standard-Variante, dass ich ein Snob bin
- nein, im Ernst, ich gehe in Zukunft sicher nur mehr mit Kleinstgruppen, das ist für mich die wichtigste Erkenntnis - wenn ich schon mit dem Zelt irgendwo in Afrika unterwegs bin, suche ich Ruhe und Entspannung - und je mehr Teilnehmer, desto weniger hab ich davon. Dann kann ich ja gleich eine Lodgesafari machen.Wenn jemand noch Fragen hat, nur zu!
Ciao aus Kärnten
Barbara -
Hallo zusammen,
Hallo Andreas,also zu den Mosquizos muss ich sagen, dass ich auch wenig Probleme hatte, allerdings hatte man mir gesagt, dass das im Delta gegen Ende des Jahres schlimmer wird. Wir waren auch im Sept/Okt dort und da ging es ganz gut.
So, nun zu den Erfahrungen meiner Camping Safari. Ich kann Barbara da nur zu teilen Recht geben. Wir waren mit einem südafrikanischen Veranstalter unterwegs, der zu Teilen eigene Camps besitzt und zu anderen Teilen durchaus auch mal auf reinen Campingplätzen übernachtet. So haben wir in Namibia mehrmals in Regionen übernachtet, bei denen es weder fließend Wasser noch eine richtige Toilette gab
Die Toilette war der Klappspaten. Dies war dann zwar immer nur für eine Nacht, aber einfach gigantisch, da man im Prinzip "wild" gecampt hat. In den Parks waren es die ganz normalen Camps, bei denen wir dann eben im Zelt übernachtet hatten. Aber wir hatten jeden Abend ein Lagerfeuer und einfach ein gemütliches Beisammensein. Das hat man in den Lodges nicht so.Ebenso waren wir im Delta in einem Camp ohne einen Zaun. Das hat richtig was. Wir waren mit unseren 16 Leuten aus aller Welt einsam auf einer kleinen Insel mitten im Delta. Umgeben von so einigen wilden Tieren
Also richtige Lagerfeuerromantik.Ich kann Barbara nur bedingt recht geben. Man darf für eine Standardvariante auch keinen deutschen Anbieter nehmen. Dann hat man zwar Vollverpflegung ohne Getränke, aber wir hatten mehr als genug Game Drives (Auch Abends und Nachts) und immer mehr als ein 1 Gänge Menü. Wenn man schon eine Rundreise macht und 1000 oder mehr km in ein paar Tagen macht, dann möchte ich auch nicht 4 Tage an einem Ort bleiben. Sonst buche ich nur einen Park (z.B. Krueger) und bleibe dann 14 Tage dort.
Ich muss Barbara recht geben, die Krönung ist die Tour mit max. 3 oder 4 Personen. Wir hatten in Namibia so eine Gruppe getroffen, das hat schon was. Aber dann kostet das ganze richtig viel Geld.
Also ich denke man muss sich im Vorfeld mit dem Ganzen auseinander setzen und für sich klären, was man will. Mein Reisebegleiter und ich sind uns einig, dass wir keine deutschsprachige Gruppe möchten, da wir auch gerne von Kanadiern, Engländern, Iren... umgeben sind. Kann manchmal sehr witzig sein und man findet nette Freundschaften rund um den Globus.
Falls Ihr noch Fragen habt, dann erzähl ich gerne mehr.
Lg Sascha
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swoehrle wrote:
... Dann hat man zwar Vollverpflegung ohne Getränke, aber wir hatten mehr als genug Game Drives (Auch Abends und Nachts) und immer mehr als ein 1 Gänge Menü.Sascha,
was bitte ist mit Game Drive gemeint ? -
Hi Sascha,
zur Klarstellung: ich buche keine Pauschalreisen über deutsche Veranstalter

Es war ein südafrikanischer Veranstalter für Namibia, und die Mitreisenden kamen aus Spanien, Canada und Italien.in Botswana hatten wir auch einen (anderen) südafrikanischen Veranstalter und die Mitreisenden kamen aus Canada, Belgien und den USA.
In Namibia hatte ich einfach Pech mit dem Veranstalter, der offenbar das Minimalprogramm herunterspulte und zusätzlich mit den Mitreisenden, die leider (bis auf die Canadier -no na) kein Wort Englisch sprachen....
schönen Tag noch
Barbara -
Hallo Barbara,
das ist dann wirklich pech. Bei unserer letzten Tour hatten wir zu viele Deutsche dabei, die auch alle kein Englisch konnten... Das war auch nicht so toll, aber dafür kann ja dann der Veranstalter nichts. Ansonsten hatten wir bisher immer Glück mit unseren Reisen...
Lg
Sascha -
Hallo Freunde,
irgendwelche Individual - Campingreisende sind hier wohl nicht vertreten?
Wir, das ist eine 4 - köpfige Familie (6, 16, 46 und 47Jahre alt), wollen in der 2. Augusthälfte eine Tour durch Namibia/Botsuana machen:
Windhoek - Gobabis - Ghanzi - Maun - Shakawe - Namibia - Gootfontein - Otjiwarongo - Windhoek
Wir suchen nun Erfahrungen, Empfehlungen, Tips und weitere Infos übers Campen in Botswana - gerade auch mit Kindern. Wir würden uns über jeden Kontakt freuen. Evtl. auch Tips zu anderen Foren.
Vielleicht gibts ja Jemanden, der/die uns da was schreiben kann.
Unser Equipment:
Toyota HiLux Double Cab mit zwei Dachzelten und Campingausrüstung.LG,
MartinWir haben vor 10 Jahren in Namibia damit die allerbesten ERfahrungen gemacht.
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Hallo Martin,
ich bin ein wenig überrascht, dass du uns jetzt mit dem gleichen Thema in zwei unterschiedlichen Threads beschäftigst.

Aber vielleicht erhälst du ja auf diesem Wege zusätzliche Informationen zu deinem Vorhaben.

So wünsche ich dir also viel Erfolg bei dieser etwas ungewöhnlichen Vorgehensweise!

Viele Grüße von der heute freundlichen Nordseeküste und allen einen schönen Sonntag!
Andreas
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Hallo Andreas,
in diesem Thread steht halt das Thema Camping deutlicher im Vordergrung. Man versucht halt was man kann, zumal Deine wirklich wertvollen Tips, leider nicht so sehr das Thema Camping behanden.
Übrigens ist der Hupe-Reiseführer wirklich suuuper! Vielen, vielen Dank für den Tip!!!
Gruß,
Martin
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Hallo Martin,
wir machen eure Tour so ähnlich(individuell) nur in umgekehrter Richtung im Mai.
Windhoek-Etosha-Caprivi-Livingstone-Chobe-Savuti-Moremi-Makadigadi-Windhoek.
Wir machen das Ganze aber nicht mit Zelt, können dann aber vielleicht trotzdem Information geben, wenn ihr dann nicht schon alles gebucht habt.
Zu eurem Fahrzeug: wir hatten so einen auch schon in Namibia (2000) und letztes Jahr in Südafrika-Botswana (KgalagadiNP). In Namibia kein Problem, aber in Botswana?: so wie im Hupe beschrieben (tiefer Sand) ist das kein Vergnügen, außer man fährt wegen des Fahrens. Unser Fahrzeug war letztes Jahr mit Camping-Vollausstattung und schlicht weg untermotorisiert. Ich war teilweise nur am Schalten, entweder man quält die Kupplung (was teuer werden kann) oder man fährt immer mit untersetztem Getriebe. Desweitern: frag beim Vermieter nach, ob Kompressor für die Reifen mit dabei ist. Das Luftablassen im Sand bringt sehr viel, aber man muss natürlich bei anderen Wegverhältnissen wieder aufpumpen können.
Hast du schon bei Hupe auf News geschaut (Botsuana 2009), Parkeintritt nicht mehr an den Gates zu bezahlen.
Gruß Wolfgang -
Hallo Martina,
warum mietest Du Dir kein 4WD packst Dein Zelt, die Isomatte und den Schlafsack rein? Ist auf jeden Fall besser als das Geld irgendwelchen Touranbietern in den Rachen zu schmeißen. Ein weiterer Vorteil ist, Du bist Dein eigener Herr und kannst selbst bestimmen wie lange du wo bleibst.
Habe ich selbst zwei mal in Namibia gemacht (2003 und 2005).
Viele Grüße
Sven