Present zu Weihnachten!
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Wie sehen eure Geschenke am Arbeitsplatz oder im eigenen Betrieb zu Weihnachten aus ,Presente von Kunden Firmen Lieferanten oder eurem Chef die ihr erhaltet.
In meinem Geschäft fahren die Lieferanten seit Jahren einen ekelhaften Sparkurs ,der sieht dann so aus vor dem 24. geht ein Rund Fax durch die Schweiz in dem das Übliche blabla steht.
Wenn ich da Jahrzehnte zurück blicke ,als es noch Wein Schinken Pralinen hagelte,
und bis noch vor ein paar Jahren wenigstens noch eine schöne Karte.LG
Jordan -
Hi Jordan,
ich seh's so
alle/viele Präsent-Berechtigten stehen bereits auf der "Sonnenseite" des Lebens, und haben im Regelfall auch bereits Weihnachtsgratifaktionen erhalten.
Viele Unternehmen gehen mittlerweile dazu über, die Kosten der "Mitarbeiter-Bescherung" als Spende für einen lokalen wohltätigen Zweck zu verwenden, oftmals auch in positiver Abstimmung mit der Belegschaft. Das halte ich persönlich für absolut sinnvoll.
Bei uns gibt es eine Spendenaktion des Lokalradios, die nicht nur zu Weihnachten den ganz besonders und unverschuldet Bedürftigen zur Seite steht. Man möge die Taschentücher rausziehen, aber mir ist ein Hauch Freude im Schicksal einer Familie oder eines Kindes näher, als die 5. Reisetasche oder der Schinken im Kühlfach.
Viele Unternehmen verfahren mittlerweile auch kundenseits entsprechend.
Grüsse
Heiko
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Ich hab von einem Geschäftspartner eine schöne hochmoderne Tischuhr bekommen. Von anderen bekam ich einen Lindt Adventskalender und eine schöne Flasche Rotwein.
Eine Kollegin hat gestern so eine Art Socken bekommen, den man mit zwei Karabinern an den Gürtel hängen kann zum Transportieren für Digi Cam, I-Pod etc. Das war der Lacher gestern Nachmittag im Büro. Auf welche Ideen die Kollegen so kamen im Bezug auf die Verwendung des Teiles ...

Manchmal hat man den Eindruck "Hauptsache was hergeschenkt ..." :? -
Bei uns im Büro hats ganz schön nachgelassen mit Geschenken.
Sekt, Wein, Pralinen usw. gabs immer reichlich.
Das wurde dann alles mit Nummern verzeichnet, und im Rahmen der Weihnachtsfeier fand eine Tombola statt
So hatte jeder was davon.Jetzt ist es so, dass eigentlich nur noch unser Chef was bekommt.
Ist es jedoch Schokolade, bekommen wie sie (da er keine mag).
Ists was besonderes (Mütze, Bilderrahmen) oder auch Alk, behält er es..... :? -
jordan26 wrote:
@Bäumelchenim Prinzip hast Du Recht,und doch erhoffte ich mir auf meiner Branche etwas mehr Wertschätzung als am 2.1. ca 25 Meter Fax Papier ab zu reissen,zumal mein Papier nicht gratis ist.

jordan,
OT, du solltest Dir zu Wiehnachten ein Normalpapier-Fax wünschen, musste nich soviel reissen

Grüsse in die 0-Basel-Punkte-Schweiz
Heiko
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ja Fred ich kann da nur zustimmen zu deinem Ausgangspost.
Hat leider die letzten Jahre sehr nachgelassen. Immer nur noch das bla bla und kein Schinken mehr. Vor 10 Jahren hatte ich viele Lieferanten aus dem Reinland und da gab es z.T. hochwertige Weine.
Den alten Kruschd können Sie wegen mir behalten. Nur das jeder was bekommt, das muß nicht sein. Ich habe noch ein paar Geschäftspartner, die es krachen lassen, aber die meisten entweder Schlüsselband u.ä.Kruschd oder nur bedrucktes Papier.Wobei Geld auch "bedrucktes Papier" ist

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Unsere Firmenleitung hat die Geschenkannahme strengstens untersagt, ich hab heute eine Schachtel Lebkuchen bekommen und mit meinen Kollegen sofort aufgefuttert, die Beweise vernichtet, sozusagen

Aber es stimmt schon, von den meisten Geschäftspartnern kommt eine Karte ,in der steht , dass von Geschenken Abstand genommen und der dafür vorgesehen Betrag einer Wohltätigen Organisation gespendet wird.
Das find ich aber in Ordnung. Sollen die Menschen Unterstützung bekommen die es wirklich notwendig haben.
Wir können uns den Wein und den Schinken noch selbst leisten
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Wir haben auch schon mal eine Weihnachtstombola eingerichtet, in der jeder Mitarbeiter Dinge zur Verfügung gestellt hat die er einmal geschenkt bekam und nicht braucht; mancher hat auch was gekauft und den Erlös Kindern in Not gestiftet.
Hat viel Spaß gemacht die Tombola aufzubauen auch die Verlosung und man hat auch etwas Gutes getan. Die Idee finde ich prima.
Von uns hat doch jeder genug. -
salamander1 wrote:
Wir können uns den Wein und den Schinken noch selbst leisten
.um das geht es doch nicht, das haben wir uns schon vor 20 Jahren selber leisten können.
Geld gespendet, das ich nicht lache. Bla bla, viel heiße Luft in den Karten, das wars dann auch!
Es geht um eine Wertschätzung und um diese drücken sich viele mit der "Ausredenkarte"
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Mir ist ehrlich gesagt lieber wenn sich die Wertschätzung dahingehend äußert ,dass mein Geschäftsparntner sich für mich in´s Zeug legt ,wenn ich dringend was brauche und das er zuverlässig ist, das ist mir zehnmal wichtiger als ein Alibigeschenk an Weihnachten

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salamander1 wrote:
Mir ist ehrlich gesagt lieber wenn sich die Wertschätzung dahingehend äußert ,dass mein Geschäftsparntner sich für mich in´s Zeug legt ,wenn ich dringend was brauche und das er zuverlässig ist,
das sollte selbstredend sein und ist mal wieder am Thema vorbei

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salamander1 wrote:
Mir ist ehrlich gesagt lieber wenn sich die Wertschätzung dahingehend äußert ,dass mein Geschäftsparntner sich für mich in´s Zeug legt ,wenn ich dringend was brauche und das er zuverlässig ist,
wenn er ein guter Geschäftspartner ist, wird er dies mit und ohne Weihnachtsgeschenke tun.
Also das was Du beschreibst ist eigentlich das Normale was man von einem Geschäftspartner erwartet bzw. erwarten kann und auch sollte. -
meine guten Kunden erhalten immer ein kleines Present in Form von kleinen praktischen Sachen ,dass kommt oft drauf an was ich glaube der betreffende gerade gebrauchen kann,Geiz kenne ich da nicht .
Ein Gross Kunde von mir der verschiedene Abteilungen zu mir schickt,decke ich mit zig Kilo Basler Läckerli ein die dann in den Räumen allen zur verfügung stehen.
Die Angestellten/Aushilfen erhalten meist Equitment im Wert von mehreren 100.CHF das ich den Geizhälsen von Lieferanten ausreise für das sie mein Fax Papier verschwendet haben.

Einige Geschäfts Kollegen die mir Kunden zu halten decke ich mit Wiskye Trüff ein bis die sie nicht mehr riechen können.Dann ist nächstes Jahr halt wieder eine andere Sorte an der Reihe.

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wie es mir hier scheint, wissen die Schweizer noch, was sich gehört

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@ jordan26
sehr lobenswert

Ich denke Schenken bzw. Anerkennung ist eine schöne Sache und sollte erwartungsfrei geschehen.
Wie man ja hier auch schon in einem Thread lesen konnte, ist Dank heutzutage leider nicht mehr in aller Munde bzw. Kopf.
Ein Trend, der nicht schön aber leider anscheinend "in" ist. Wobei ich nicht glaube, dass da unbedingt immer finanzielle Engpässe zugrunde liegen. -
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was Du jetzt liest ist die Wahrheit.
so zur Einordnung was wir vor 20 Jahren erhielten ,unser grösster Lieferant hat mich und meine Frau 1 Woche zum Ski laufen eingeladen ,dass haben wir dann aber Jahre lang an unsere Angestellten oder Aushilfen weiter gegeben,so als Motivation etc.

Vor 2 Jahren wollte uns eine Firma 1 Woche nach Japan ins Werk einladen,nun der Flug war Holzklasse mit umsteigen (4Std warten über London) ,reine Reisezeit bis ins Hotel (mit Bus statt Limo)28 Stunden.
Gut das wäre ja noch zu überleben ,aber eine Woche lang das Hotel Zimmer mit einem der Angestellten der Firma zu teilen war mir zu blöde,klar hätte ja überall einen Aufpreis selber nach zahlen können ,dies wollte ich aber nicht
