Wunschpublikum in Hotels und Fliegern?
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wiener-michl wrote:
Hättest du das ganze kürzer, sachlicher und weniger schwülstig formuliert würdest du auch mehr Antworten bekommen, aber so ................Hat nicht jeder Zeit und Lust sich durch deine Romane zu arbeiten.
Schön, dass du den kompletten "Schwulst" dann nochmal zitierst ...

Für dich extra kurz:
Mein Leben geht auch mit wenigen Antworten weiter. Schön wäre allerdings, sie bezögen sich auf´s Thema! -
Hallo vonSchmeling,
über Deinen Artikel musste ich sehr schmunzeln – ähnliche Gedanken sind mir auch schon manchmal gekommen…
Ich halte es im Großen und Ganzen so wie Manuela. Im Urlaub möchte ich mich erholen und die arbeitsfreie Zeit genießen. Je nach Gemütslage kann dieser Erholungseffekt mit ganz unterschiedlichen Arten von Urlaub erreicht werden. Natürlich achte ich schon im Vorfeld darauf, dass ich nicht ausgerechnet in einem Teenie-Party-Hotel mit 24-Stunden-Daueranimation lande, wenn ich mich einfach nur mal erholen möchte. Und sollte mir doch mal nach Partyurlaub sein, werde ich wohl kaum einen 5-Sterne-Luxuspalast in einer einsam gelegenen Bucht buchen.
Solange man genügend Ausweichmöglichkeiten hat, kann man auch unangenehmen Zeitgenossen aus dem Weg gehen. Auch bin ich der Meinung, dass man im Allgemeinen mit mehr Toleranz ganz gut durchs Leben kommt – wobei man aber wirklich nicht alles tolerieren muss. Es gibt sicher genügend Gelegenheiten, wo Toleranz gar nicht angebracht ist.
Gefährlich sind aber immer pauschalisierende Aussagen wie „krakeelende Kinder, randalierende Rentner, partywütige Pärchen und doofe Deutsche“. Es gibt so viele nette Kids, liebenswerte Senioren, witzige Deutsche und freundliche Russen – aber anscheinend fallen immer nur die Negativ-Beispiele auf.
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Sheridane wrote:
Guten Morgen zusammenGanz ehrlich: Ich habe kein Wunschpublikum. Denn das Ziel meiner Reise ist es nicht, tausend andere Leute kennen zu lernen und mich gut mit ihnen zu verstehen. Das Ziel meiner Reise ist, etwas anderes zu sehen, etwas neues kennen zu lernen, eine schöne Zeit mit meinem Mann zu verbringen und die Zeit generell zu genießen. Das "Publikum" im Hotel ist nur ein Nebengeräusch. Sicher nimmt man diese Leute auch wahr und sicher gibt es den ein oder anderen, der einem auffällt ... Aber im Endeffekt ist mir das wurscht, wenn mich die Person(en) nicht persönlich "angreifen" oder "ärgern".

Viele Grüße
ManuelaIch meinte den Betrag von Sheridane / Manuela.
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Die Beschwerden kommen doch meist von Urlaubern, die in ihrem AI-Urlaub (zumeist in der Türkei oder Ägypten) dazu "verdammt" sind 24 Stnden mit wer-weiss-wievielen Miturlaubern in ihrem Hotel zu verbringen.
Ich freue mich immer über viel gemischtes Publikum, vom Alter als auch von den Nationalitäten her, die ich meist sowieso nur zum Frühstück sehe.
Richtig sauer werde ich nur, wenn mir jemand während des Fluges von hinten in meinen Sitz tritt

LG mirius
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vonschmeling wrote:
@slowhexe
Tja, super Beitrag zum Thema "maßgeschneidertes Publikum" ... :?Ein "maßgeschneidertes Publikum" gibt es nicht!
Nicht in einem Urlaubshotel, nicht im Flieger und
nicht sonstwo!
Deshalb muss ich mich mit den Menschen arrangieren,
die nun mal um mich rum sind, egal wo!
Das Leben ist kein Wunschkonzert und auch kein Ponyhof!Wenn im Kino ein langer Kerl vor mir sitzt,ich nichts sehe, dann kann ich den eventuell bitten, auszuweichen, falls Platz ist, oder selbst den Platz verändern........wenn in meinem Hotelzimmer nebenan Leute
sind, die mir nicht passen,kann ich die schlecht bitten, sich ein anderes Zimmer oder am besten ein anderes Hotel zu suchen
Man kann sich vielleicht ein Wunschzimmer reservieren, aber nicht ein "Wunschpublikum". -
Mein Wunschpublikum?
Vom Alter her egal. Meist kann man mit Älteren mehr Spaß haben. Nervend finde ich eigentlich nur die "Meckerköppe", die an allem etwas auszusetzen haben und die Stecknadel im Heuhaufen suchen, die das Personal von oben herab behandeln, die Kellner duzen, am Buffet alles "angrabbeln", sich die Teller zu voll machen und dann doch nicht aufessen und die Miturlauber, die nicht mal "Guten Morgen " sagen können :? .
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Mein Wunschpublikum im Urlaub wären Menschen, die in der Lage sind sich an ihrem Urlaub zu erfreuen.
Ich werde es z.B. nie verstehen, wie man über ein Buffet aufregen kann, auf dem z.B. geräucherter Lach oder Rinderfilet fehlen...
ich habe es schon oft erlebt,dass es sich dabei um Menschen handelt, die sich zu Hause von Pellkartoffeln und Quark ernähren.
Aber für diese Leute kommt es nicht in Frage, den Urlaub ohne Meckerei zu verbringen.
Wir verbrachten unsere letzten Urlaube in einem Family Hotel (ohne Kinder).
Ich liebe es, wenn die Kleinen wie die Sandmänner am Strand rum laufen, oder in der Anlage alles neugierig erkunden. Natürlich gibt es auch Schreihälse darunter, die manchmal nerven (auch mich).
Nur wer ist dafür verantwortlich?Wir fliegen sogar mit älteren Menschen in den Urlaub (60-80 Jahre), und ich bin davon überzeugt, dass wir auch weiterhin seeeehr viel Spass zusammen haben.
Das funktioniert aber NUR mit Toleranz. Natürlich sind sie nicht so schnell, oder so entscheidungsfreudig am Buffet, so dass man auch mal etwas warten muss. Aber ist das ein Grund die älteren Herrschaften zu verdammen? Für mich nicht, und schon gar nicht im Urlaub.
Verschieden Nationalitäten bereichern meinen Urlaub. Erstens kann man seine Sprachkenntnisse auffrischen und zweitens lernt man viel dazu.
Ich denke der Code ist "TOLERANZ"
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Natürlich finden man sie überall, mal ein paar mehr, mal ein paar weniger die:
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Buffet-Teller-Voll-Lader
Ich lache sie an und frage nebenbei: "Sackkarre nötig ? " -
Bar-Getränke-Drängler
Ich lache sie an und frage nebenbei: "Heute noch Termine ? " -
Bar-Beschwerdeführer-Dauert-Das-Hier-Immer-So-Lange
Ich lache sie an und antworte nebenbei: "Ich hab Urlaub und Zeit- und SIE, beruflich hier ?" -
Buffet-Vor-Drängler
Ich lache sie an und frage: "Ausgehungert, dritte Welt ?" -
Liegen-Reservierer-Typ-Das-Ist-Meine-Liege
Ich lache sie an und frage nebenbei: "Wieso, haben sie die Liege von zu Hause mitgebracht ?" -
Terassen-Tisch-Reservierer-Einer-Für-Sechs-Plätze.
Ich lache sie an und frage nebenbei: "Na, Hotelreservierungsangestellter - 1 Euro die Stunde ?" und gebe ihm einen Euro und nehme Platz !
Manchmal lache ich diese Menschen auch nicht an, sondern nur aus. Die haben nach meinen Antworten oftmals ein Problem. Ich habe vorher und nachher kein Problem. Arrogant - kann sein, aber eine Problemlösung und keine schlechte.
Ein Wunschpublikum gibt es nicht und brauche ich auch nicht. Man muß nur verstehen mit dem Individum Mensch richtig umzugehen - in aller Freundschaft.
Gruß
Hans
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vonschmeling wrote:
@slowhexe
Tja, super Beitrag zum Thema "maßgeschneidertes Publikum" ... :?Ob das Zitat eines (überdies uralten) Mottos "Nachgeplappere" und wie motivierend es für den Einzelnen ist, spielt eigentlich keine Rolle.
Ich brauche es manchmal zum Zähneputzen in der Früh und das auch schon in der Vor-Obama-Aera!
Ich verstehe (mit etwas Mühe) noch die genauen Nachfragen zu Lage und Service eines Hotels, was ich nicht verstehe, ist die Ausweitung der Planung bis ins "Humanmaterial" ...

Was will die Autorin uns damit sagen???
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UteEberhard wrote:
Natürlich finden man sie überall, mal ein paar mehr, mal ein paar weniger die:-
Buffet-Teller-Voll-Lader
Ich lache sie an und frage nebenbei: "Sackkarre nötig ? " -
Bar-Getränke-Drängler
Ich lache sie an und frage nebenbei: "Heute noch Termine ? " -
Bar-Beschwerdeführer-Dauert-Das-Hier-Immer-So-Lange
Ich lache sie an und antworte nebenbei: "Ich hab Urlaub und Zeit- und SIE, beruflich hier ?" -
Buffet-Vor-Drängler
Ich lache sie an und frage: "Ausgehungert, dritte Welt ?" -
Liegen-Reservierer-Typ-Das-Ist-Meine-Liege
Ich lache sie an und frage nebenbei: "Wieso, haben sie die Liege von zu Hause mitgebracht ?" -
Terassen-Tisch-Reservierer-Einer-Für-Sechs-Plätze.
Ich lache sie an und frage nebenbei: "Na, Hotelreservierungsangestellter - 1 Euro die Stunde ?" und gebe ihm einen Euro und nehme Platz !
Gruß
Hans
Oh weeeeh , wie schön das ich all DAS noch nicht erleben musste

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Hallo,
oft habe ich es auch noch nicht erlebt, nur ab und an. Ich habe damit aber kein Problem.
Auch in TOP-Hotels in grossen Hauptstädten findet man immer vereinzelt solche Exemplare, nicht nur in Touristen-Hotels.
Habe es in z.B. Tokio erlebt, deutsche Touristen - peinlich.
Gruß
Hans
ps Und jetzt zum Mittag (Buffet) drängeln "Ich war aber vor Ihnen hier"
Antwort: "Schon zum Frühstück gekommen ? " - Reaktion = Ruhe ! -
Peinlich ist dann wohl das richtige Wort Hans. Da fragt man sich doch wie diese Leute in ihrem normal/alltäglichen Leben sind. Kann oder muss man sich so verstellen?
Allerdings weiss man natürlich auch nicht wie man durch seine eigene Art auffällt, egal ob positiv oder negativ.LG
Sandra
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slowhexe wrote:
Ein "maßgeschneidertes Publikum" gibt es nicht!Manche scheinen aber genau das zu suchen ... daher der Thread!

Stimmt, "Lehnentreter" und "Nackenstützenreisser" sind ein absolutes No-Go!
Der Extremste, der mir je unterkam hat keinen körperlichen Einsatz gescheut und mit seinen Knien meine Lehne wieder in die Senkrechte gebracht!Es handelte sich um einen Endsechziger Donauschwaben. Seither antworte ich auf die freundliche Frage, wo ich sitzen möchte: "Egal, nur nicht vor einem Endsechziger Donauschwaben!"

(Huch
- ich bin ja auch ein Publikumswünscher!?) -
christamichael wrote:

Was will die Autorin uns damit sagen???
... dass es nicht um ein Obama-Zitat geht, sondern eher um "Flugreiseboxen für Kleinkinder " ... natürlich schalldicht!
Klar soweit?
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Wobei sich auch hier die Frage auftut: bis zu welchem Alter sind dem Verhalten nach Kinder" Kleinkinder",die man am liebsten schalldicht wegsperren möchte?
Was ist mir lieber, ein Kleinkind, das 3 Stunden lang weint, weil es gestresst, übermüdet ist, weder auf dem Arm der Mutter, an einem Gurt festgeschnallt, noch auf dem Boden ,vor den Füßen der Eltern liegend, Schlaf findet..............oder 2-3 ,ohne Punkt und Komma schnatternde Teenies, die bei jeder Turbulenz laut kreischen, so dass die Zahnspange Gefahr läuft, rauszuhopsen und das ganze noch durch gegen die Lehne tretende Knie verschärft wird ?Beides ist nervig, aber was tun?
Bei den Lehnentretern drehe ich mich schon mal um.
Manchmal reicht ein Blick. Ansonsten muss ich mich mit
der Tatsache abfinden, dass es eben "kein Wunschpublikum" gibt. -
Ich sehe das Problem auch darin, dass die meisten Nörgler im Urlaub alles stillschweigend hinnehmen und nach dem Urlaub dann vernichtende Bewertungen schreiben. Also ich persönlich, würde bereits am Brotkorb meinen Mund aufmachen, wenn mein Vorgänger meint er müsse jedes Brötchen einmal in die Hand nehmen.
Einmal wurde ich Zeuge eines Amoklaufenden zweijährigen auf dem Spielplatz....gut, ich hätte hinterher in die Hotelbwertung reinschreiben können " der Spielplatz, konnte leider nicht benutzt werden, wegen den randalierenden Kindern "...ich habe es aber vorgezogen die Sache an Ort und Stelle zu klären. Ich bin mit dem Kind zu den Erziehungsberechtigten gegangen > ich fand sie an der Bar, mit ihrem ..ich schätze mal 7 Rotwein...und habe sie gefragt ob sie eventuell vergessen haben, dass sie ein Kind dabei haben....das Kind war nicht einmal mehr, ohne Aufsicht, auf dem Spielplatz
