• soedergren
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    geschrieben 1217937411000

    Hi Jack58:

    Allgemein würde ich immer die Gastfamilie empfehlen. Sicherlich kann man da auch auf die Nase fallen (wie bei euch wohl der Fall), Schulaparments/Internate/Camps etc. sind aber in der Regel auch nicht das Gelbe vom Ei. Dazu kommt, dass in diesen Camps absolut NUR deutsch untereinander gesprochen wird, was den Sinn und Zweck einer Sprachreise ad absurdum führt.

    Leider geben sich manche Sprachschulen herzlich wenig Mühe mit der Auswahl der Gastfamilien (ich meine hier ausdrücklich NICHT iSt, da ich das bei denen nicht beurteilen kann; meine Ausführungen hier sind allgemein zu verstehen und nicht auf einen speziellen Veranstalter gemünzt).

    Im Katalog liesst man dann etwas von einem Soundsoviele-Punkte-Programm, nach dem die Gastfamilien besonders sorgfältig und gewissenhaft ausgewählt werden. Vor Ort lesen wir dann in der Presse Anzeigen des gleichen Anbieters mit dem Text "Wir benötigen noch Gastfamilien für ausländische Sprachschüler - kommen Sie am Sonntag zur Busstation und nehmen Sie Ihre Sprachkinder gleich mit". Für den Kunden ist es leider fast unmöglich, festzustellen, welcher Anbieter seine Gastfamilien wirklich sogrsam auswählt, und welcher nicht. Die Zugehörigkeit zu irgendwelchen Verbänden ist da auch wenig aussagekräftig. Am besten ist immer noch die Mund-zu-Mund-Propaganda.

    Was "Eine dritte dort untergebrachte Deutsche (15) heult oft und wird vermutlich noch diese Woche außerplanmäßig heimgeholt" angeht, das müsste an und für sich noch nochts bedeuten. In diesem Alter gibt es auch bei sehr guten Gastfamilien manchmal Kinder, die einfach Heimweh haben. Außerdem ist die Bewertung einer Gastfamilie ja genauso subjektiv, wie hier bei HC die Hotelbewertungen. Der eine liebt seine Gastfamilie, ein anderer findet die selbe Familie ganz, ganz schrecklich.

    Was mich ein bißchen wundert, ist das hier: "Als sie einmal nicht an der Schulfreizeit teilnahmen (ist ja schließlich freiwillig), standen sie 4 Stunden vor verschlossener Tür" --- bei uns ist schon aus betreuungsrechtlichen Gründen (Stichwort Aufsichtspflicht) das Nachmittagsprogramm für alle Teilnehmer unter 18 Jahren ausdrücklich NICHT freiwillig. Ist es bei iSt wirklich freiwillig?

    Schließlich und endlich noch zu "Die Familie gibt keine Schlüssel fürs Haus." - das ist zwar schade, aber selbst bei uns gibt es einige wenige Familien, die nach sehr schlechten Erfahrungen keine Schlüssel mehr herausgeben. Ihr müsst einmal versuchen, dies auch aus Sicht einer Gastfamilie zu sehen. Wenn man es ein paarmal erlebt hat, dass man nach Hause kommt und die komplette Bude auseinandergenommen wurde, dann wird man vorsichtig.

    Letzte Frage: hat deine Tochter schon mal mit den Betreuern wegen der Gastfamilie geredet? Auch als Veranstalter kann man leider nicht immer wissen, was so manche Gastfamilie da abzieht, selbst wenn man sie vorher gründlich überpfüft hat (wir hatten es auch schon ein, zwei mal, dass eine Familie nach unserer Überprüfung ein paar Feldbetten ins Zimmer gestellt hat und noch 8 Kinder einer anderen Schule aufgenommen hat. Als wir das hörten, sind wir aus allen Wolken gefallen und haben unsere Kids sofort aus dieser Familie genommen und woanders untergebracht). Man kann ja aber nur auf Probleme reagieren, wenn man davon weiss. Wir würden, wenn uns Schüler auf solche Probleme ansprechen, die Gastfamilie außerplanmäßig überprüfen und wenn es wirklich Probleme gibt, die Kids umsiedeln.

  • Mamichen
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    geschrieben 1224517885000

    Hallo an alle,

    unser Sohn (14 Jahre) möchte in den Pfingstferien auch nach Malta.

    Der IST-Prospekt liest sich eigentlich ganz gut.

    Und Bekannten, deren Töchter auch mit iSt auf Malta waren, waren eigentlich auch zufrieden - bis auf Kleinigkeiten.

    Unser Sohn möchte mit einem Freund zusammen fahren. Kommen die beiden sicher in die gleiche Gastfamilie, oder kann es sein, dass sie in unterschiedlichen Familien untergebracht werden?

    Wir haben leider keinerlei Erfahrung mit Sprachreisen und wollen natürlich, dass unser Sohn gut aufgehoben ist.

    Viele Grüße

    mamichen

  • soedergren
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    geschrieben 1224520728000

    Hi Mamichen,

    ob man in die selbe Gastfamilie kommt oder nicht, kommt auf den Veranstalter an. Wünsche diesbezüglich berücksichtigen aber die allermeisten. Wenn mal 'ne Familie kurzfristig z.B. wegen Krankheit ausfällt, kann es dann auch mal vorkommen, dass so ein Extrawunsch nicht erfüllt werden kann, aber meistens klappt's eigentlich.

    Dann, wie ich an anderer Stelle schon einmal geschrieben habe, solltet ihr euch Gedanken prizipiell machen, ob's in erster Linie Urlaub und Party sein soll oder der Unterricht und damit der Lernerfolg im Vordergrund steht - in letzterem Fall würde ich aufgrund des recht heftigen Akzents von Malta abraten (Englisch ist dort nur zweite Sprache).

    Wenn's denn auf jeden Fall Malta seien soll, würde mal ganz spezifisch nach "schülersprachreisen malta" googlen und alle Anbieter auf den ersten ein, zwei Seiten anmailen. Die Unterschiede der Leistungen und Preise sind teilweise gewaltig.

    Gruß,

    soedergren

  • christian20
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    geschrieben 1224947573000

    Hallo an alle,

    ich war selber vor einigen Jahren mit ist auf Malta. Ich habe sowohl positive, als auch negative Erfahrungen gemacht. Meine Gastfamilie war wirklich super, hat sich viel Mühe gegeben und wir hatten nie Probleme, habe natürlich dann im Unterricht mitbekommen, dass nicht alle so ein Glück hatten und es bei manchen Probleme mit dem Wasser gab...

    Die Schule und der Unterricht war gut, nur leider ist es so, dasa dort während der Sommerferien fast nur Deutsche Sprachschüler sind und so waren dann nur Deutsche in meiner Klasse, was natürlich nicht der Sinn einer Sprachschule ist, wenn man dann nur deutsch spricht.

    Ist vermittelt die Sprachreise auch nur und vor Ort ist dann die European School of English (ESE) für alles verantwortlich.

    Ich war damals auch mit meinem Freund zusammen, hab es einfach bei der Anmeldung angegeben und das war dann kein Problem.

    LG

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