6253 Ergebnisse für Suchbegriff Istanbul
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Urlaub im Fruehling moeglich???
Hallo,
Ja ,man kann mit kleineren Probleme nach Ägypten fliegen,wenn man flexibel ist.
Ich bin gerade am 13.01.2021 über die Türkei wieder nach Deutschland eingereist.ich war 3 Wochen im Long Beach Resort in Hurghada,bin am 22.12.2020 von Stuttgart ,über die Türkei nach Ägypten geflogen,
Das Problem,ist die Buchung,man braucht starke Nerven,bis man im Flieger sitzt,ich bin 3 mal umgebucht worden ,von Düsseldorf,nach Frankfurt ,von Frankfurt nach Stuttgart,bis einen Tag vor dem Abflug ,wusste ich noch nicht welcher Flughafen.beim Check in,musste ich einen negativen Coronatest,in Papierform vorlegen,danach ging alles normal weiter bis Ägypten,auch in Ägypten muss man im Auto beim Transfer eine Maske tragen,die Autos werden unterwegs kontrolliert.auch wenn man das Hotel verläßt muss man Maske tragen,denn die Coronaauflagen würden streng eingehalten.
Über Weihnachten und Silvester,waren ca. 10 deutsche Touristen im Hotel,insgesamt ca.500 Leute aller Nationen,alles war sehr entspannt und sicher für mich,das Hotel ist riesig und man konnte sich sehr gut aus dem Weg gehen,beim Essen,war es manchmal etwas schwierig,auch das konnte man meistern,wenn man das denn wollte,ich habe mich selber geschützt und auf Abstand geachtet.der Coronatest in Ägypten wurde von unserem Gästebetreuer sehr gut organisiert ,hat mir alle Kopien vom Reisepass,vom Einreisestempel,Buchungsunterlagen und Flugtickets gemacht,was eine grosse Erleichterung war,der Test wurde sehr professionell durch geführt,am nächsten Tag,musste ich das Ergebnis abholen,25€ oder 480 ägyptische Pfund,musste ich zahlen und das Taxi natürlich
Auch beim Rückflug musste ich den negativen Coronatest wieder in Papierform beim Check-in vorzeigen.das waren die einzigen Unannehmlichkeiten in Ägypten,wenn man das denn so nennen kann.
Was man wissen sollte ist, das Reiseveranstalter,Hotels verkaufen,die geschlossen sind,da sollte man sehr vorsichtig sein,denn es ist ärgerlich,vor Ort umgebucht zu werden.es sind ca 3/4 der Hotels in Hurghada geschlossen,genau wie viele Geschäfte.
Wenn man über Istanbul fliegt ist Fliegen kein Problem,es ist halt nicht einfach in der heutigen Zeit zu reisen,aber es ist machbar,die größten Probleme waren bei der Buchung,durch die dauernden Umbuchungen und zwischendurch kommt auch dann noch die Stornierung, dann
muss man sofort reagieren,in einer Mail ausdrücklich bestätigen,das man gewillt ist ,in Urlaub zufliegen,
das alles geht an die Nerven und das sind die Probleme hier in Deutschland,wenn man Reisen möchte und die 10 Tage Quarantäne trotz Negativ Test,ich hatte sie mit eingeplant.
Die Ägypter freuen sich über deutsche Urlauber und verstehen nicht,das so wenig Deutsche kommen.
das waren meine persönlichen Erfahrungen,das kann jetzt schon wieder anders sein.
Ich fliege Ende März,wieder nach Ägypten ,
ich bin 67 und gehöre zu der Corona- Risiko Gruppe in dieser Pandemie,es war meine 3 Flug-Reise in 2020, in diesen doch sehr schwierigen Zeiten und ich habe es nicht bereut,denn es ist möglich,egal was erzählt wird.
sun express XQ 354 notlandung 14.06.2006 in istanbul
Hallo,
ich war zusammen mit meiner Freundin ebenfalls an Bord von Flug XQ 354 und verfolge das Forum nun schon seit einigen Tagen. Ursprünglich wollte ich mich direkt mit einem eigenen Beitrag an der Diskussion beteiligen. Nachdem ich aber mitverfolgen musste mit welcher Polemik Beiträge von Mitpassagieren angezweifelt und niedergemacht wurden, habe ich hiervon zunächst erstmal Abstand genommen. Nachdem inzwischen sogar die Existenz des Fluges angezweifelt wird, möchte ich nun aber doch meine subjektiven Eindrücke kurz schildern. Ich saß zusammen mit meiner Freundin in einer Zweierreihe direkt am mittleren Notausgang der Maschine. Die Bewertung meiner Eindrücke überlasse ich gerne jedem Einzelnen selbst.
1) Der Flug hat definitiv stattgefunden. Wenn man die richtigen Stellen kontaktiert sollte es ein Leichtes sein dieses herauszufinden.
2) Der Flug startete bereits mit 1 Stunde Verspätung, da die Maschine, laut Aussage des Piloten aufgrund von hohem Verkehrsaufkommen im polnischen Luftraum, erst mit Verspätung in Warschau starten konnte
3) Auf dem Weg zum Start fielen bei der filmischen Sicherheitsunterweisung die Monitore über dem Mittelgang aus. Die Reaktion der Kabinencrew war völlige Hilflosigkeit. Eine Fortführung der Unterweisung anhand von Anschauungs-Objekten erfolgte nicht; möglicherweise aufgrund der genannten Verspätung ?
4) Nach einer Flugzeit von ca. 30 Minuten war während der Essensausgabe zeitweilig ein penetranter Geruch wahrnehmbar, der zunächst dazu führte, dass über das Bordtelefon, welches sich direkt vor uns befand, aufgeregt Telefonate durch die Kabinencrew in türkischer Sprache geführt wurden
5) Anschließend begannen die Stewardessen ohne vorherige Ansage und unkommentiert sämtliche Gepäckboxen über den Sitzreihen aufzureißen.
6) Kurz darauf erfolgte eine Ansage des Piloten in englischer Sprache über Bordfunk, die den Ausdruck „emergency landing“ beinhaltete.
7) Danach kam eine kurze Ansage auf Deutsch, das aufgrund eines Sicherheitsproblems eine Notlandung (wörtlich
) erforderlich sei.
Weitere Ansagen über die weitere Vorgehensweise und Unterweisungen über richtige Verhaltensweisen bei einer zumindest möglichen „Bruchlandung“ ( siehe auch Punkt 3) erfolgten nicht, weder in deutscher noch in englischer Sprache !
9) Die Kabinencrew begann daraufhin die Essentabletts in die Ausgabecontainer zurückzuräumen. Die Aktion wirkte auf mich ziemlich unkoordiniert, da die Stewardessen hierbei sehr hektisch wirkten und häufig den Kabinengang rauf und runter liefen.
10) Die Stewardess, die vor der Landung auf dem Sperrsitz vor unserer Sitzreihe Platz genommen hatte, konnte auf Anfrage eines Mitpassagiers in englischer Sprache nicht einmal mitteilen, welchen Flughafen wir eigentlich ansteuern.
11) Dieselbe Stewardess nahm unmittelbar vor der Landung ein Booklet mit dem bezeichnenden Titel „How to be prepared“ zur Hand, was logischerweise nicht gerade zu meiner persönlichen Beruhigung beitrug.
Über die weiteren Geschehnisse am Flughafen Istanbul haben Mitpassagiere bereits hinlänglich Auskunft gegeben. Den von ihnen gemachten Äußerungen kann ich mich nur in vollem Umfang anschließen. Den Genesungswünschen für die Piloten möchte ich mich ausdrücklich anschließen.
Es geht hier nicht darum an irgendeiner Stelle Geld abzuzocken, sondern vielmehr eine möglichst genaue Kenntnis des ganzen Vorgangs zu bekommen, um das Geschehene besser verarbeiten zu können. Dies bitte ich insbesondere all diejenigen zu berücksichtigen, die bei dem Flug nicht selbst an Bord waren.
Danke
Zemmel
P.S.: Die Diskussion, ob es sich nun um eine Sicherheitslandung oder eine Notlandung gehandelt hat, ist doch wohl eher akademischer Natur und mir persönlich ehrlich gesagt ziemlich egal
!
Afrika - Aber wohin genau?
Hallo Sportie!
Ich würde Dir Kenia empfehlen, weil Du dort alle deine Wünsche unter einen Hut bringst:
- tolle Safarimöglichkeiten
- viel Einheimischenkontakt wenn Du es willst
- herrliche Strände
- Schnorcheln
- Preis könnte eng werden, kommt auf die Länge der Safari an.
- Reisezeit Februar-März ist sehr gut
Tansania - würde dann sicher teurer, weil Du zum Baden nach Sansibar rüber fliegen müsstest und die Hotels auch nicht billig sind. In Kenia hast Du alles nahe beisammen.
Du kannst versuchen einen günstigen Flug nach Mombasa bei der Air Berlin ab München oder Düsseldorf zu bekommen, oder mit der Condor ab Frankfurt über Nairobi. Es gibt auch noch Türkisch Airline oder eine Äthiopische - da dürfte aber die Zwischenlandung in Istanbul bzw. Adis Abbeba ziemlich lang sein. Da können Dir aber Keniaspezialisten weiterhelfen. Hotels für Badeaufenthalt direkt beim Veranstalter buchen.
Wir buchen immer Pauschalreise mit Leernächten für die Safari. (eventuell Gratisnächte bei den Hotelangeboten nutzen)
Also Flug u. Hotel findest den Preis schnell raus - Für die Safari ohne Inlandsflüge in guten, aber nicht den teuersten Lodges oder Camps kannst ca. 200 €/Übernachtung rechnen allerdings inkl. Fahrzeug mit Fahrer, VP und Eintritte für die Nationalparks.
Ich würde Dir emfehlen zwei Nächte am Anfang im Strandhotel zu buchen, einfach um sich ein bißchen auf das Land und die Hitze einstellen zu können. Dann Safari (mit kleinem Gepäck), dann wieder Strand.
Bei der Safari würde ich beim ersten Mal unbedingt den Amboseli mit dem herrlichen Blick auf den Kilimandjaro einplanen. Ja nach Länge der Safari Tsavo Ost u. West mit der tollen Landschaft und vielen Tieren und den roten Elefanten. Die Safari kannst Du von hier aus bei Kenianischen Veranstaltern buchen. Es gibt unter den Reisetipps gute Vorschläge. Du kannst dann - allein - zu zweit oder wieviele Personen ihr auch seid, ein Auto für euch haben, ohne dafür mehr bezahlen zu müssen als aus dem Pauschalkatalog (inkl. Fahrer natürlich). Aus den Katalogen bucht man meist Safaris mit Safaribussen, in die 6 bis 7 Leute reingestopft werden. Du kannst auch Vorort noch eine Safari buchen, es gibt ganz viele Safaribüros, kannst Dir dann selber ein Bild machen. Allerdings für längere Touren würde ich das schon von daheim aus machen.
Wichtig bei der Safari: lieber weniger Parks, lieber länger an einer Stelle bleiben, die zurückzulegenden Straßenkilometer sind nicht zu unterschätzen und die Zeit fehlt Dir dann bei der Tierbeobachtung.
Strand in Kenia: am schönsten find ich immer noch Watamu, im Norden. Aber irgendwie kommen wir da nicht mehr rauf, hab mir da kein günstiges Hotel mehr gefunden und liegt ein bißchen abgelegen, ist das Lieblingsgebiet der Italiener.
Für kurze Aufenthalte (vor der Safari) ist auch der Strand Nähe Mombasa sehr gut (wir haben uns in der Severin Sea-Lodge sehr wohl gefühlt, ist auch nicht teuer)
Diani-Beach ist der bekannteste - da gefällt mir eher der südlchere Teil - also die Strandlage vom Baobab-Hotel.
Unser Lieblingshotel ist das Pinewood-Hotel am Galu-Beach geworden, noch weiter südlich. Allerdings fehlt Dir dort wahrscheinlich der Kontakt mit den Einheimischen, weils ein bißchen weit ab vom Schuss liegt.
Für weitere Fragen steh ich gerne zur Verfügung
LG Sabine
AIDA östliches Mittelmeer (Ausflugtipps)
Hallo Cheffe, hier kommt mein Reisebericht mit vielen Tipps.
Du kannst Dir ja das Beste raussuchen. Wir träumen noch oft von der Tour. Die nächste geht am 28.06.09 diesmal ins wMM.
Reisebericht Mittelmeer 10.10.-24.10.08
Es war unserer Silberhochzeitsreise.Also nahmen wir auch unsere großen Kinder mit und das gleich für 14 Tage:
Also dann mal los. Ist ja schon so lange her, aber wir erinnern uns noch sehr gerne jeden Tag an unsere erste Reise auf der Aida Vita.
Wir, das sind Heiner, Christine, Annika und Malte (53, 49, 23, und 15 Jahre alt)
Mitten in der Nacht kam einfach ein Taxi und holte uns zum Flughafen ab. Unser Flieger hatte vor, um 4:00 Uhr zu starten. Also saßen wir um 1.00 Uhr auf gepackten Koffern und waren alle sehr aufgeregt.
Wir sollten auf die Aida.
Es klappte alles prima. Wir bekamen unsere reservierten Plätze (hatten Premium und pauschal gebucht) und tranken gleich noch eine Tasse Kaffee im Flughafen.
Ankunft auf Heraklion gegen 8.00 Uhr morgens.
Wir wurden nett im Empfang genommen und in den richtigen Bus verfrachtet. Und siehe da, nach 15 Minuten stand sie vor uns. Riesig und wunderschön anzuschauen.
Wir hatten für uns zwei Innenkabinen gebucht. Für unseren Sohn eine Einzelkabine und für uns und unsere Tochter eine 4er Kabine. Die nette Dame am Eincheckschalter meinte dann aber zu unserer Tochter, du möchtest doch sicher lieber mit deinem Bruder auf eine Kabine. Wir sollten doch gleich zur Rezeption gehen und die Bordkarten entsprehend ändern lassen. Alles kein Problem. Super gelaufen.
Auch wurde uns gesagt, dass wir doch gleich mal frühstücken gehen sollten.
Also gleich aufs Schiff und um 9.30 Uhr saßen wir beim Frühstück. Es schien die Sonne und wir haben draußen gefrühstück.
Danach haben wir uns im Theater umgezogen bzw. unser Bordgepäck gelagert. Haben viele neue Gäste so gemacht. Danach haben wir erst einmal das Schiff erkundet. Wir waren sofort begeistert.
Am Bug auf Deck 10 haben wir nette Leute kennengelernt und dem Koffertransport zugesehen.
Um 15. Uhr konnten wir auf unsere Kabine und auch unsere Koffer waren schon da. Dann schnell ausgepackt. Die Kabine ist super leise und sie war sehr geräumig.
Abends beim Auslaufen haben wir die Lasershow angesehen und das Auslaufen genossen. Unbeschreiblich.
Den ersten Seetag haben wir ausgiebig genossen. Haben allerdings mit Wind an Deck zu kämpfen gehabt. Aber in Decken eingewickelt ließ sich die Sonne super genießen. Natürlich immer Essen zwischendurch. Einfach herrlich. Achja, die Seenotrettungsübung musste auch noch sein. Kein Problem, haben wir gut gemeistert. Immer schön kuscheln und schon passt alles.
Unser Sohn ist dann beim Teenstreff gewesen und hat erste Kontakte geknüpft, die sich dann in der kommenden Woche noch vertieft haben. Die Zeiten zum Schlafengehen wurden von zuerst 11.00 Uhr auf 1.30 Uhr ausgeweitet. Wir hatten also alle unseren Spaß. Jeder konnte das tun, wozu er Lust hatte.
Heute sind wir ganz früh aufgestanden. Wir sollten in Istanbul einlaufen. Für uns das erste Mal, dass wir so etwas erleben durften. Das war Gänsehautfeeling pur. Einfach wunderschön.
Istanbul haben wir auf eigene Faust gemacht. Man geht so ca. 1/2 Stunde - langsam - in die Stadt und kann dort alles gut finden. Haben alle Sehenswürüdigkeiten auf eigene Faust angesehen. Zisternen, Blaue Moschee und Hagia Sophia. Denkt dran, für die Zisternen und Hagia Sophia türk. Lira mitzunehmen. Der Eintritt ist so günstiger. Auf dem Rückweg sind wir bei einem Basar vorbeigekommen. Dieser hat uns so gut gefallen, dass wir nach einer Pause auf dem Schiff - - Nachmittagssnack - nochmals in die Stadt gegangen sind und schön geshoppt haben. Am nächsten Morgen haben wir den Shuttlebus zum gedeckten Basar genutzt. Dazu önnen wir nur raten, denn dann ist man pünktlich wieder auf dem Schiff.
Das Auslaufen war auch wieder phänomenal. Leider mussten wir nach einer Stunde Fahrt wieder umkehren und auf den Notarzt warten. Ein Passagier an Bord musste ins Krankenhaus nach Istanbul gefahren werden. Das Rettungsschiff hatte große Schwierigkeiten, den Patienten zu übernehmen. Wir hatten ein paar ganz schöne Wellen. Aber ist dann letztendlich doch alles gutgegangen.
Volos: in Volos hatten wir uns schon hier in Deutschland einen Wagen bei Sixt reservieren lassen. Diesen haben wir dort so gegen 10.30 abgeholt und sind dann wieder auf eigene Faust zu den Klöstern gefahren. War eine super Tour. Haben die Klöster uns angeschaut, wo nicht die Touribusse standen. Die Hin- und Rückfahrt ist kein Problem. Unsere Tochter hat über Falk die Strecke ausdruckt. war einfach zu finden. Nach der Tour haben wir uns am Büro mit der Dame von Sixt getroffen. Diese war so nett, uns dann noch mit dem Auto zum Hafen zu bringen. Sind so gegen 18.30 Uhr wieder auf dem Schiff gewesen. Alles kein Problem. Die Leute sind dort sehr nett. Hatten vorher an einer Bushaltestelle nach dem Weg zur Straße der Sixtstation gefragt. Der Busfahrer wollte uns dann dort bescheid geben und wir hätten dann direkt davor aussteigen können. Wir sind aber lieber zu Fuß noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen.
Unser Sohn hat mit den Teenies die Biketor mitgemacht. War wohl auch ganz schön, was er uns so gesagt hat.
In Athen sind wir dann mit Bus und Bahn zur Akropolis gefahren. War auch gut auf eigene Faust zu schaffen. Ticket kauft man an einem Kiosk für den Bus, das gilt auch für die Bahn. Aber da fahren so viele mit den Bussen. Da könnt ihr Euch durchfragen. Klappt prima, sind alles nette Leute vor Ort. Akropolis haben wir dann selbst erstiegen.
Mykonos sind wir zu Fuß erwandert vom Schiff in das Örtchen mit den Windmühlen. Dauer etwa eine halbe Stunde. Haben dort die Aussicht und das schöne Wetter genossen. War super schön.
Mmmh, was kam dann, ach ja, wir hatten ja noch eine Woche auf diesem schönen Schiff.
Mittlerweile hatten wir sehr nette Menschen kennengelernt, die leider heute abreisen mussten. Schade! Aber ein netter älterer Herr hat uns dann noch für Kreta folgen Tipp gegeben.
Kreta. Auf Kreta haben wir uns einfach den örtlichen Bus nach Knossos genommen - 1,50 € pro Person - und sind dann von einer netten Führerin, die bieten sich am Eingang an, könnt ihr ruhig annehmen - für 10,-- € pro Person durch Knosses geführt worden. War eine klasse Führung und wir haben alles gesehen. Zurück sind wir dann mit dem gleichen Bus und in der Innenstadt ausgestiegen. Zu Fuß dann über den Hafen zum Schiff zurück. War ein super Tag und allemal viel viel günstiger als über Aida.
Port Said sind wir auf dem Schiff geblieben. Die Tortour zu den Pyramiden wollten wir uns nicht antun. Haben das leere Schiff genossen. 1.100 sind auf Ausflug gegangen. Sind nur kurz an der Hafenpromenade langegangen. Das hat uns schon gereicht. Haben es auch nicht bereut, da die letzten Passagiere erst so gegen 22.00 Uhr wieder zurück waren und das bei 40 Grad. Einige hatten danach auch Darmprobleme. Wir haben die Saune, die Whirlpools usw. ausgiebig genossen.
Zypern:
Auch einfach den örtlichen Bus für 1,50 € - steht kurz hinter dem Hafeneingang - nehmen und in die Stadt oder Altstadt - alter Hafen - fahren lassen. Der Busfahrer sagt dann schon, wenn man fragt, wo man aussteigen muss. Zürück einfach an den Bushaltestellen wieder einsteigen. Die Busse fahren alle 10-15 Minuten. Nicht wundern, der Busfahrer sitzt auf der anderen Seite ,-))
Rhodos:
Auf Rhodos haben wir einen Fehler gemacht. Wir hätten uns einen Mietwagen nehmen sollen und die Insel erkunden. Naja, beim nächsten Mal vielleicht. Denn zu der Zeit waren noch weitere 8 Schiffe dort und dann kann man sich den Ort vorstellen, wie voll es dort ist. Wir kamen uns vor wie in Disneyland. Haben uns aber dann noch die Ritterburg angesehen. Der Eintritt lohnt sich. Es ist ruhig, sehenswert und kühl dort. Nicht auf den Uhrenturm gehen, kostet viel zu viel Eintritt und man ist dann in einem Restaurant.
Marmaris
Haber wir zu Fuß erledigt. Reiches Städtchen mit vielen Yachten. Der Basar ist auch sehenswert. Durch die Gassen zu laufen ist wunderschön. Man braucht hierzu keine Führung.
Auf Kreta wieder angekommen, sollte es für uns schon ganz früh losgehen. Aber das Frühstück war schon komplett vorbereitet, so konnten wir gestärkt Abschied nehmen. Wir wussten damals gleich, das war nicht unsere letzte Reise mit Aida.
Unsere Tochter meinte auch, das spare ich lieber zwei Urlaube und fahre dann noch einmal mit Aida.
Wir, unser Sohn, mein Mann und ich, wir fahren am 28.06.09 schon wieder, diesmal mit der großen Schwester. Freuen uns schon sehr und die Vorbereitungen laufen schon.
Fazit also:
Ein super Reise, viele Erlebnisse, die ich hier gar nicht aufzählen kann, unvergessliche Momente und Genuss pur.
Noch eine Anmerkung zu dem Platzproblem am Abend in den Buffetrestaurants:
Natürlich war es zu den Essenszeiten immer sehr voll in den Restaurants. Aber wir haben letztendlich immer zu viert einen Platz gefunden. Naja, manchmal mussten wir etwas warten. Aber man muss eben auch mal fragen, ob man sich an den Tisch setzen kann, wenn noch Plätze frei sind. Dadurch kamen immer sehr nette Gespräche zustande.
Wir haben jetzt gelesen, dass diese Wartezeiten zum Teil auf der Bella und Diva durch zwei Essenszeiten verkürzt werden sollen.
Unser Gedanke zu dem Problem des nicht ausreichenden Platzes hier war:
Viele Gäste haben die Essenzeiten weidlich ausgenutzt, bis 21.00 Uhr, da ja Tischwein und Bier etc. incl. waren.
Wie wäre es, wenn Aida zu den Essenszeiten an den Bars den Wein und das Bier bzw. die Softdrinks includiert. Dann könnten die Gäste, die gegessen haben Platz machen und noch ein Wein an der Bar trinken. Würde vielleicht das Problem lösen.
Wir sind übrigens im Oktober da gewesen. War auch noch super schönes Wetter. Immer so um die 25-30 Grad. Das Wasser hatte 25 Grad.
Achja, und dann nicht die Schülerkarten bzw. Studentenausweise für die Kinder vergessen. Es gibt viele Ermäßigungen für Schüler, z.B. Hagia Sophia, Akropolis usw.
Ein herzliches Dankeschön an Kapitän "Out" Wieprecht, der uns mit seinen Informationen und Kommentaren lustig auf dem Laufenden gehalten hat.
Liebe Grüße aus Niedersachsen
Christine
Der Weg ist das Ziel -- bin ich ein Exot?
Ausgenommen bei Kreuzfahrten auf sämtlichen Weltmeeren, wo verschiedene Länder und Inseln angelaufen werden, ist es heute mit wenigen Ausnahmen üblich, eine Destination anzufliegen und dann im Gastland eine Rundreise oder mehrere Tagestrips zu buchen. Auch Weltreisen zu den verschiedenen Kontinenten werden im Expresstempo durchgeführt. Der Weg auf Flughöhe ist unwichtig.
Kürzlich ist mir ein interessanter Artikel mit folgendem Text auf den Schreibtisch geflattert:
„Eigentlich ist das Phänomen des Reisens zum Zweck der Bildung und des Erwerbs von Weltkenntnissen längst ausgestorben, schreibt der Autor in einem Reisebericht quer durch Europa. Zwar gibt es immer mehr Touristen, aber kaum mehr Leute, für die Reisen noch eine Art Kunst ist. Wie schade. Im 18. Jahrhundert gehörte die sogenannte „Grand Tour“ in besseren Kreisen zur Charakterbildung. Die klassischen Routen mit dem Orient-Express führten von London, Paris, oder Berlin via Budapest, Sofia bis nach Istanbul. Besucht wurden diejenigen europäischen Landschaften, Orte und Bauten, die man einfach gesehen haben musste, um überhaupt ernst genommen zu werden im Leben. Der Autor stellt weiter die etwas provokative Frage: „Trampelt man heute bloß ausgetrampelten Pfaden entlang und hakt die Orte ab, von denen man glaubt, man müsse sie gesehen haben?“
Und ich stelle fest: Doch, es gibt sie noch, die etwas verschrobenen Reise-Exoten! Ich bin ein Reisender der alten Schule und für mich ist Reisen eine Art Kunst und der Weg das Ziel. Etwas wehmütig denke an ein “Reisli“ zurück, das meine Frau und mich auf dem Schienenweg, mit normalen fahrplanmäßigen Zügen von Europa nach Asien brachte. Genau genommen von Bern (CH) nach Hongkong. „Ich hasse das Reisen“ sagte ein Freund, als ich ihm von dieser Reise erzählte. „Man kommt als genau derselbe Mensch zurück, der man war, bevor man losfuhr – bloß müder!“
Nun, ich sehe das etwas anders. Wir waren 15‘000 km mit der Eisenbahn unterwegs. Wir fuhren vorbei an Dörfern, Städten, über riesige Brücken, vorbei an Seen und Flüssen, über Berge, durch Schluchten und Steppenlandschaften, Wälder und Wüsten. Sonnenaufgang und Sonneuntergang aus dem fahrenden Zug. Wir haben viel gesehen. An manches kann ich mich kaum noch erinnern, etwa wie die Fähre irgendwo in Sibirien hieß, oder an die einzelnen Passagiere mit zunehmend asiatischen Gesichtszügen in unserem Wagon, je länger die Fahrt dauerte. Die Reise war, trotz mehreren Wochen, viel zu kurz. An jedem Ort hätten wir länger verweilen können. Und ja, ich war müde, als ich nach Hause kam. In diesem Punkt hatte mein Freund recht. Aber ich war, wenigstens vorübergehend ein anderer als der, der ich war, bevor ich mich auf diesen, etwas unüblichen Weg nach Asien machte. Ein bisschen wenigstens.
Nun, das ist alles Schnee von gestern. Interessant wäre auch eine Bahnreise nach Hongkong -- jedoch quer durch Asien. Via die Türkei, Iran, Pakistan, Indien, Bangladesch, Burma, Thailand, Kambodscha, Vietnam und China nach Hongkong. Nach meinen Recherchen existiert eine fast durchgehende Schienenverbindung. Lediglich zwei Strecken in Burma müssten mit dem Bus zurückgelegt werden. Also je nach politischer Situation und einer Portion Flexibilität ohne weiteres machbar.
Vielleicht bleibt dieses “Reisli” ja ein Traum -- aber Träume gehen manchmal in Erfüllung.
Gruß
Pesche