6253 Ergebnisse für Suchbegriff Istanbul
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MSC POESIA, mein Erfahrungsbericht
Hallo Zusammen !
Ich war vom 10.-17.05.08 auf der MSC Poesia und möchte Euch meine Erfahrungen nicht vorenthalten.
Ich muss aber dazusagen, dass dies meine erste Kreuzfahrt war und die Wahl des Schiffes eher zufällig.
Route:
Sa Venedig (Italien) 17:00
So Bari (Italien) 10:00 15:00
Mo Katakolon (Griechenland) 08:00 13:00
Di Izmir (Türkei) 09:00 15:00
Mi Istanbul (Türkei) 07:30 17:00
Do Erholung auf See
Fr Dubrovnik (Kroatien) 11:30 16:30
Sa Venedig (Italien) 08:30
Dass die Ausfahrt aus Venedig der absolute Traum ist, muss ich wohl nicht erwähnen...
Diejenigen, die schon recht früh an Bord sind: gleich einen Platz an der Reling sichern, damit man beim Ausfahren schöne Fotos machen kann, sonst wird´s zu voll.
Tja, was soll ich über das Schiff sagen..., man kann wohl nur über den Italien-Style der Einrichtung schmunzeln, sich fallen lassen und es einfach geschehn lassen
Ich sag nur: "The Zebra Bar", durch und durch mit Zebra-Plüsch ausgestattet.
Das Theater ist meines Erachtens technisch top ausgestattet.
Auch die abendlichen Shows haben schon eine gewisse Klasse, ebenso die
anderen Musikdarbietungen in den Bars.
Kabine: wir hatten eine 2-Bett-Aussenkabine ohne Balkon. Wenn man ein Pärchen ist, kann man die Betten auseinanderstellen lassen. Im Kleiderschrank ist genug Platz für 2 Damen. Äh, für deren Kleidung natürlich.
Mir schien auch alles gut verarbeitet zu sein. Aus den Nachbarkabinen haben wir nie Geräusche gehört.
Der Kabinenservice ist gut.
Das Schiff schnurrt übrigens leise wie ein Kätzchen und läuft "wie auf Schienen".
Kleidung und Galaabende:
es gibt 2 Galaabende. Der erste war glaube ich am Montag. Es passiert aber rein gar nichts, ausser dass es weisse Tischdecken und Servietten gab. Ich war dann erstmal enttäuscht, weil ich naiverweise schon sowas wie ne brennende Eistorte erwartet hätte, schüff...,
die kam dann aber endlich beim 2. Galaabend, dem ein Cocktail mit dem Kapität vorausging. So war ich dann wieder versöhnt.
(Der Kapitän ist übrigens ne Null..., wusste nichtmal die Namen seiner Offiziere auswendig usw..)
Ansonsten passiert auf diesem Schiff nichts grossartig glamouröses.
Die Mitternachtsbuffets sind lächerlich. Einmal gab es sogar nur "Gebäck".
Allerdings das Mitternachtsbuffet am 2. Galaabend war dann endlich schön.
Kleidung: für die festlichen Abende wird ja Smoking und Abendkleid empfohlen. Smoking hatte niemand an - muss auch absolut nicht sein, das gibt das Gesamtkonzept einfach auch nicht her. Lange Abendkleider wurden schon auch getragen, aber hautpsächlich schöne Hosen mit eleganten Oberteilen, was man halt ins Theater usw anziehen würde.
Essen:
Frühstücksbuffet: also dafür dass ich auf einem Italienischen Schiff war, hätte ich selbstverständlich erwartet, dass es Nutella geben würde. Denkste, nichtmal eine billige Kopie davon
. Und gute Cornetti (Croissant) gabs auch n icht. Also nicht mal Aufgebackene aus dem Tiefkühler, sondern echt so Dinger aus der Tüte, die so dermassen nach Konservierungsmitteln duften, urgs...
Ansonsten gab es alles was in jedem 4-Sterne-Touristenhotel in z.B. Spanien so gibt.
Mittagsbuffet: na ja.., man kann satt werden. Aber eine Schlemmerreise
ist das Ganze sowieso nicht, das muss einem leider bewusst sein.
Abendessen in den beiden Restaurants: Qualität der Speisen gut, nichts ist eklig oder so, manches sogar lecker. Aber oft sehr lieblos angericthet: z.B. Suppe ohne Schnittlauch, oder zum Dessert 1 Kugel Eis, ohne Waffel, ohne Sahnetuff oder irgendwas.
Nachmittagstee: lächerlich, absolut lächerlich. Typische Hotel-Nachspeisenkuchen wie man sie aus Spanien kennt: Bisquit, gefüllt mit Dichtungsmasse, oder schmieriger "Buttercreme" oder so...
Das Leben an Bord ist übrigens gar nicht übertrieben teuer. Z.B. ein Cappucchino auf Deck kostet 1,90 Euro. Und die grosse Flasche des guten San Pellegrino 2,60, bin mir aber nicht mehr sicher. Jedenfalls alles im Rahmen.
Zugegenermassen, meine Frau Mama und ich leben was Getränke betrifft ziemlich asketisch und wir haben auch kein Geld im Spa gelassen, oder sonstirgendwo. So dass wir pro Nase nicht mehr als 250 Euro ausgegeben hatten am Ende der Reisse, inklusive der Trinkgeldpauschale, 2 Fotos vom Hoffotografen und 3 Ausflügen.
Sorry, muss aufhören für heute....
Gruss
Byzantine
MSC POESIA, mein Erfahrungsbericht
Hallo nochmal !
Also ich wollte nicht respektlos erscheinen, was die Sache mit dem Kapitän betrifft - uns ist das nur allen beim Empfang so aufgefallen, dass der irgendwie schrullig und taddelig ist.
Und ja, das mit den Pärchen und den Betten ist tatsächlich ein Tippfehler
So, wollte aber noch was schreiben zu den Anlegehäfen und den Ausflügen.
Also:
In Bari braucht man wirklich keinen Ausflug buchen ! Einfach durch den
Hafen durch gehen, über die Strasse drüber und einfach durch die Gässchen der Altstadt treiben lassen.
Katakolon:
ein sehr malerisch gelegener kleiner Hafen, sehr grüne Landschaft, 40 Km
touristisch absolut unerschlossener Sandstrand.
Ich habe den Ausflug "Olympia und Shoppen" gebucht. Zum Shoppen bleiben aber höchstens 20 Minuten Zeit übrig, was mir persönlich nichts ausgemacht hat, denn ich war eh auf Olympia fixiert.
Olympia ist so traumhaft in einem grünen Tal gelegen und die ganze Anlage strahlt eine mystische Ruhe aus - mich hat das alles nachhaltig sehr beeindruckt. Wir hatten auch eine sehr gute Reiseführerin, die uns den Geist der Olympischen Spiele sehr nahe gebracht hat und wundersame Anekdoten zum Ort erzählt hat.
Izmir: wenn man die Stadt anschauen möchte, kann man das laut Aussage anderer Passagiere auch sehr gut auf eigene Faust machen, bzw. mit dem Taxi durchkutschieren lassen.
Ich selbst habe an Bord den Ausflug nach Ephesus gebucht, was für historisch interessierte Menschen ohnehin ein Highlight darstellen wird.
Der Reiseführer war auch wieder sehr gut.
Istanbul: habe von einigen Passagieren gehört, dass sie sich ein Taxi genommen haben und zu den Sehenswürdigkeiten gefahren wurden. Allerdings kommt man so wohl auch nicht drum herum, schliesslich doch in einem Teppich- oder Schmuckgeschäft zu landen "mein Cousin hat da einen kleinen Laden, kommen sie, schauen sie" ...
Ich habe mir das volle Programm gegeben und einen 8-Stunden-Ausflug gebucht, der uns zur Blauen Moschee, zur Hagia Sophia und zum Top Kapi Palast geführt hat. Auch hier hatten wir wieder das Glück, einen sehr guten Reiseführer erwischt zu haben.
Das Mittagessen wird bei einem grossen Schmuckgeschäft eingenommen, man kann sich während der Vorführung aber gut abseilen und zur Galata-Brücke schlendern.
Auch den Besuch im Teppichgeschäft kann man umgehen, man wird lediglich auf den Laden aufmerksam gemacht und hat dann etwas Zeit, durch den Grossen Basar zu schlendern.
Dubrovnik:
der Hafen liegt etwas ausserhalb. Es gibt Transferbusse, was man vorher an Bord buchen kann. Taxen habe ich aber im Hafen nur wenige gesehen, so dass man fast auf die Transferbusse angwiesen ist.
Auch hier würde ich keinen Ausflug buchen, sondern einfach durch die Altstadt streifen, auf der Stadtmauer lustwandeln und ein Eis schlecken.
Der Ablauf der Ausflüge war reibungslos gut organisiert.
Wer also an jedem Hafen von Bord geht und Ausflüge macht ist gut beschäftigt und von reiner Erholung kann keine Rede sein.
Man sagt ja, dass die Seele beim Reisen hinterherhinkt. Bei einer Schiffsreise wohl noch viel stärker zu spüren, denn man erreicht ja über Nacht ein neues Land - ich hab das immer erstmal gar nicht kapiert.
All die Eindrücke müssen also erstmal verarbeitet werden.
Platz auf Deck: wir hatten immer schönstes Wetter, aber der Wind pfeifft ganz schön heftig und frisch, so dass man um eine Liege in der Sonne froh ist.
Windgeschützt ist man so gut wie nirgends. Oder es sind dann Schattenplätze.
Ruhe findet man sowieso nicht.
Ich würde sagen, eine Seereise steht und fällt mit dem guten Wetter.
Ausser man hat Spass daran, sich in den Salons und Bars aufzuhalten, den ganzen Tag Bingo zu spielen usw.
Zum Lesen müsste man sich fast in die Kabine oder in die kleine, aber sehr nette Bibliothek zurückziehen.
Ich persönlich würde nicht mehr auf ein solch grosses Schiff gehen, aber wer gute Nerven hat, dem macht das Geschnatter und Gewusel der vielen Passagiere sicher nicht so viel aus...
Jetzt fällt mir nichts mehr ein momentan, beantworte aber gerne Eure Fragen.
Gruss
Byzantine
Gratisreisen und andere Angebote
Ich rate von solchen Reisen mit Fluganteil auch ab.
Direkt gebucht vor Ort-- , da sieht es meiner Meinung etwas anders aus.
Da bietet sich, wenn man nicht viel Geld ausgeben will-- durchaus die Möglichkeit etwas mehr von der Türkei zum kleinen Preis zu sehen.
Eine Studienfahrt ist das freilich eher nicht.
Mehrtägige Busreisen werden auch in den Urlaubsorten angeboten, buchbar bei den jeweiligen regionalen Ausflugvermittlern.
Freilich ohne Flug,aber Abholung am Hotel mit dem Bus- viele Eintritte inklusive
Die dreitägige Kappadokientour kostet --inkl zwei Übernachtungen/HP---um die 80-90,--Euro -samt 6 Stunden Busfahrt und Eintritten.
Ja -wie finanziert sich sowas?
Ich hab mich mit einem der das alles genau kennt, nämlich einem Incoming- Teamlead unterhalten, der zuvor als staatlich zertifizierter Reiseleiter gearbeitet hatte -und diese Tour über 500 mal als RL und Chef im Bus -begleitet hat .
Unterwegs fängt das schon damit an, dass Mittagessen für 10 Euro angeboten werden. Das findet in speziellen Buslokalen irgendwo ausserhalb statt, die Kosten für das Essen dürften (für den Busunternehmer ) vor Ort bei drei Euro liegen, Getränke müssen zusätzlich bezahlt werden.
Verdienst kann man sich -bei 30-40 Leuten im Bus -und zwei oder drei Essenspausen während der Tour --selbst kurz ausrechnen.
Die Verkaufs-Stopps:
In jedem Showrooom bekommt der Busunternehmer eine Kopf-Pauschale - ca 10-20 Euro pro Person die er bringt-vom jeweiligen Geschäft/Laden /Unternehmen. Früher waren die Pro-Kopf-Prämien deutlich höher, das zahlt heute keiner mehr. Bei Teppich- Läden gibt es immer noch deutlich mehr.
Besuche von Keramikfabriken, Pseudo-Bernsteinverarbeitern, die freilich auch normalen Schmuck verkaufen und Bio Produkte kamen in den letzten Jahren dazu.Und natürlich auch" Lederwaren- Hersteller" (Die meisten Waren werden aber in Istanbul produziert)
Von den verkauften Waren, also Schmuck, Keramik usw. müssen seitens der Geschäfte 20 % Provision an den Reiseleiter bezahlt werden.Alle Bus-Ankunftszeiten in den Showrooms werden getaktet, so ist die Erfassung für den jeweiligen Betreiber einfach. Wenn das nicht geht , dann gibt es gelbe, grüne -oder andere Pins je Gast im jeweiligen Bus. Damit erfasst man dann die jeweiligen Prämien, Provisonen aus dem Verkauf,je Gruppe.
Die Hotels- in denen übernachtet wird- erhalten maximal 20 -25 Euro mit Essen/Tag, an den Getränken verdienen sie recht gut.
Dann kommt das eigentliche Ziel der Reise in Kappadokien:
Die Verträge mit den Ballon Teams sind so gestaltet das auch hier bis zu 100 Euro pro Ballon(mit)fahrer an Provision fliessen.
So jedenfalls die Von meinem Gesprächspartner genannte Zahl. Kassiert wird auch die Ballonfahrt direkt im Bus.Meist nur cash und in Euro.
In diesem Jahr ist das übrigens wieder stark angelaufen.
Die zweitägige Kappadokien-Tour gibt es auch ,davon rät mein langjähriger Bekannter ab- das ist --lange Busfahrt, trotzdem Stopps - nicht so entspannt machbar.
Pamukkale mit einer Übernachtung und Eintritten, läuft ganz ähnlich ab.
Hier kommt dann Denizli als Stopp dazu, Besuch der Outlets der großen Textilfabriken die dort angesiedelt sind- natürlich immer mit Provision für die Busunternehmen.
Den Pamukkale Trip ca.60 Euro mit einer Übernachtung/HP--- machen z.B auch Residenten, die nehmen die günstige Fahrt, kaufen in Denizli in den Outlets Handtücher, Bettwäsche, Hemden, und sonstige Textilien. Anschliessend gehts die paar Km mit dem Taxi ins Hotel bei Pamukkale. Der Bus ist inzwischen schon lange nach Pamukkale weitergefahren.
Das ist bei den Busunternehmen und den RL bestens bekannt.
Man muss sich insgesamt also keine großen Gedanken machen, wie das sich alles so günstig anbieten lässt.
Im Zweifel auch mal mit den örtlichen Ausflugsanbietern reden, es gibt nicht nur einen Busunternehmer der solche Touren fährt.
Und es gibt durchaus auch Unterschiede in der Ausführung.
Angeboten werden natürlich auch viele andere tolle Tagesfahrten- ganz ohne Verkaufsabstecher.
Oft kostengünstig,in Kleingruppen--gute Reiseleiter dabei -auch buchbar bei den örtlichen Verkaufsbüros.Da sollte man nichts vermischeln...
Aber das war hier ja nicht das Thema
Augenlasern in Antalya
Augenlasern in der Türkei - viele meiner Freunde und Bekannten haben die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen. Wie kannst Du nur!?! Wenn was passiert…..!?! Niemand war von meiner Idee spontan überzeugt - außer meinem Augenarzt! Um es gleich vorweg zu sagen: ich habe mich getraut und alles ist gut gegangen. Aber der Reihe nach.
Nachdem der Urlaub genehmigt war, ging es ans Planen. 14 Tage Türkei im Oktober 2004 sollten es schon werden. Ich trat per email mit Frau xxxxxxxxxx in Kontakt, die mir schon im Vorfeld alle meine Fragen ausführlich beantwortete. Die Kommunikation auf Deutsch war überhaupt kein Problem. Eine Woche Badeurlaub wollte ich schon machen, so vereinbarten wir ein Treffen gleich nach meiner Landung in Antalya, um erste Untersuchungen vorzunehmen und den Op.-Termin festzulegen. Alles o.k. Danach ging es erst mal zum Entspannen und Baden nach Cirali, seit Jahren einer unserer Lieblingsurlaubsorte.
Einen Tag vor der geplanten OP suchten wir uns in Antalya eine Pension in der Altstadt. Im „la Paloma“ kamen wir hervorragend unter. Der OP-Termin war für abends angesetzt. Was zunächst befremdet, aber durchaus Sinn macht. Doch dazu später. Mehrere Patienten trafen zur vereinbarten Zeit in der Praxis von Frau xxxxxxxxxx ein, gemeinsam ging es dann in das nahe gelegene ambulante Laserzentrum. Weitere Voruntersuchungen folgten. Dann wurden die Augen mit Lokalanästhesie beträufelt. Die Nervosität stieg, einer nach dem anderen wurde aufgerufen. Was passiert wenn´s schief geht - der Eingriff ist schließlich nicht rückgängig zu machen…. Versehen mit OP-Kittel, Schutzhäubchen und - schuhen geleitete man mich zu der Liege. Es wurde Ernst! Die OP selbst wurde zwar von einem anderen, erfahrenen Arzt vorgenommen, jedoch war Frau xxxxxxxxxxx stets dabei und erklärte vorab jeden Schritt.
Der Eingriff selbst ist zwar etwas unangenehm, jedoch nicht schmerzhaft und dauert pro Auge mit Vor- und Nachbereitung ca. 5 Minuten. Eine Zahnarztbehandlung ist - für mich jedenfalls - schlimmer. Außerdem wich nach dem ersten Auge die größte Anspannung, da man dann weiß, was beim zweiten passiert. Nach 10 Minuten ist also alles überstanden, und ich konnte gleich danach feststellen, das ich scharf sehen konnte, trotz eines Gels, das zum Abschluss aufgetragen wird. Allerdings setzte mit Abklingen der Lokalanästhesie ein scharfes Brennen ein, dass jedoch mit den vorab besorgten Augentropfen beherrschbar ist. Zudem war ich extrem Lichtempfindlich. Hier zeigte sich nun auch ein Vorteil dieser „Nacht-OP.“ Man muss nicht ins helle Tageslicht hinaustreten, was einen sicher zusätzlich belasten würde. Außerdem kann man gleich ins Bett zum Schlafen, was sicher das Beste ist. Am nächsten Morgen dann: klare Sicht, kein Brennen, kein Jucken - eine neue, nie so gesehene Welt erschloss sich mir plötzlich! Es war und ist bis heute immer wieder ein überwältigendes Gefühl
Natürlich sah ich um die Augen noch 2 Tage sehr verorgelt aus, aber eine dunkle Sonnenbrille ist sowieso nötig, um sich langsam wieder ans Tageslicht zu gewöhnen. Es folgten dann 5 Tage lang tägliche Nachuntersuchungen, außer sonntags, in der Praxis. Immer war Frau xxxxxxxxxx in ihrer sehr freundlichen Art für alle meine Fragen offen. Ich fühlte mich durchweg gut beraten und betreut. Die xxxxxxxxx Festpreis (außer den Augentropfen für ca. 12,-€) waren für mich unbestreitbar das Geld wert. Noch ein Wort an die etwas älteren Semester unter uns: Die Altersweitsichtigkeit kann mit diesem Eingriff nicht korrigiert werden. Da hilft mir nun eine leichte Lesebrille für 6,50 € weiter.
Abraten würde ich aber in jedem Fall von den Super-Pauschalangeboten die man im Internet auch findet: z. B.xxxxxxxxxx incl. Hotel in Istanbul für 3 Tage. Das kann nur unseriös sein, denn es fehlt jedwede Nachsorge oder Beratung. Und sich frisch operiert ins Flugzeug zu setzen ist sicherlich extrem belastend und gefährdet den Erfolg. Schließlich lässt man sich ja nicht nur eine lästige Warze entfernen!
Weltbild und Reise-Gutschein von Viva D'or
Empfehlung: Vor Buchung verbindliche Hotelanfrage verlangen, sonst geht es Ihnen eventuell so wie uns!!!!!
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März 2009, 1 Woche Alanya mit Ausflug Pamukkale,
ein sehr schöner Urlaub, Unterkunft: Hotel Gypsophilia mit Ausflug nach Pamukkale, natürlich die üblichen Verkaufsveranstaltungen, aber man ist ja schon erwachsen und wenn man sich diesen überteuerten Sachen andrehen lässt, ist man selbst schuld
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März 2010, 1 Woche Alanya mit Ausflug Pamukkale,
kein schöner Urlaub, wurde beworben mit Gypsophilia oder ähnlicher Anlage. Wir wurden im Jasmin Beach Resort untergebracht. Meines Erachtens ein in die Jahre gekommener „Bausünden Betonklotz“, an einer vielbefahrenen Straße, Zimmer waren nur über eine teilweise offene, straßenseitige Galerie zu erreichen. Die Zimmertüren waren nicht dicht, es war sehr laut. Mangelhafter Service im Restaurant (so habe ich mir immer eine Betriebskantine von einem mittelständigen Industrieunternehmen vorgestellt) Zwischen dieser Unterkunft und dem Gypsophilia lagen aus meiner Sicht „Welten“. Die Verkaufsveranstaltungen waren die gleichen wie im Vorjahr.
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:sad:
Ein „böser Fehler“ war, vor dieser Reise im März 2010 bereits „14 Tage Märchenhafte Türkei Mai/Juni“ zu buchen
Auf Grund unserer Erfahrungen bei der Reise im März 2010, hätten wir diese Reise gerne storniert, aber nach umfangreichem Schriftwechsel und den hohen anfallenden Stornokosten und der Zusage, dass wir nicht wieder im Jasmin Beach Resort untergebracht würden(nach Androhung der Einschaltung unseres Anwaltes), und dass für uns für den1 wöchigen Badeurlaub „Pegasos World“ vorgesehen war, entschlossen wir uns , die Reise anzutreten. Also bezahlten wir die Restkosten und warteten auf die Reiseunterlagen, die etwa zwei Wochen vor der Reise eintrafen. Die ungünstigen Flugzeiten ab Frankfurt, früh morgens und der Rückflug mitten in der Nacht waren nicht schön, aber man will ja nicht nur meckern, in den Reiseunterlagen war ein Verlängerung für Badeurlaub in der Anlage „Pegasos World“ ausgewiesen, also waren wir „guter Dinge“ und traten die Reise an. Wir flogen nach Istanbul, würden auf verschiedene Busse verteilt und in unser Hotel gebracht. Dieser Teil der Reise und die Tage in Istanbul waren eigentlich soweit o.k., nur am zweiten Tag (Infotag in einem anderen Hotel) versuchte ein Mitarbeiter von Vivador verschiedene „Zusatz-Pakete“ in aufdringlicher Weise an die Urlauber zu bringen. Wir beschränkten uns hier nur auf das absolut Notwendige, und wurden etwas „scheel“ angeguckt. Nach 3 Tagen ging es weiter nach Kappadokien und wir wurden in Hotel Gomeda untergebracht. Das uns zugewiesene Zimmer hatte eine geschätzte Größe von 3,5 X 4 Meter. Einrichtung: 2 schmale Betten, 1 Sessel, 1 kleiner Tisch, Kühlschrank, Kofferablage, Spiegelschrank mit Hocker, Kleiderschrank ca 60 cm breit ohne Fächer, nur Möglichkeit zum Aufhängen von Bekleidung. Als wir mit unserem Gepäck in dem Zimmer waren, war das Zimmer buchstäblich „voll“. (Sollte das eventuell die Rache dafür sein, dass wir kein „Komplett-Zusatzpaket“ gekauft hatten??)
Das Bad war klein und total abgewohnt und schmutzig. Hinter der verdreckten Toilette war es nass, der kleine Waschtisch aus Marmor war „angeschmuddelt“ . Sich hier die Hände zu waschen, war schon eine Kunst, da der Wasserhahn so angebracht war, dass der Strahl das Becken knapp neben dem Rand traf. Nach einer Besichtigung des Zimmers mit dem Viva dor Mitarbeiter vor Ort, der zunächst keinen Handlungsbedarf sah, „weil alle Zimmer gleich wären, lies er den flotten Spruch ab, dass es in ganz Kappadokien kein 4 Sterne Hotel geben würde, das Hotel sei eben „4 Sterne Qualität Kappadokien“. Als das Gespräch eskalierte, bat ich um eine Bestätigung meiner Beschwerde, die ich nicht erhielt. Er versicherte mir, dass er die Beschwerde per Fax weiterleiten würde und gab mir seine Karte. Unser Reiseleiter bot sich darauf hin an, sein Zimmer, was wesentlich geräumiger war, mit uns zu tauschen, doch dieses Zimmer war total verraucht und wir lehnten ab. Am Abend teilte er uns dann mit, dass wir am nächsten morgen ein anderes Zimmer bekämen. Das Zimmer war zwar größer aber genau so verwohnt und abgenutzt wie das kleinere Zimmer. Es war nur oberflächlich gereinigt, als ich einen Sessel verschob, begegneten mir die Hülsen von Sonnenblumenkernen. Das Bad war ebenfalls unsauber und in schlechtem Zustand. Ein unter der Decke angebrachtes Lüftungsfenster war nicht zu öffnen, an der Decke über der Badewanne waren schwarze Schimmelflecken, ebenso an den Silikonfugen, soweit sie noch vorhanden waren, Fliesen waren gerissen, Löcher zu zementiert, ein unmöblierter „Minibalkon“ war vor von Schwalbenkot total verdreckt. Der Kleiderschrank war baugleich mit dem des ersten Zimmer, so dass an ein Kofferauspacken nicht zu denken war. Die Verpflegung in diesem Hotel war ebenfalls kein Höhepunkt, dafür waren die Getränkepreise unverschämt hoch. Das Hotel lag so einsam und abgelegen, dass man auch nicht fußläufig auf ein anderes Umfeld ausweichen konnte, um abends etwas zu trinken. Aus meiner Sicht war der Getränkeverkauf die reinste *******. Ein Mitreisender sagte scherzhaft, dieses Hotel hätte die Rahmenbedingungen für den „offenen Vollzug von Strafgefangenen“, ein anderer Mitreisender toppte diese Feststellung damit, dass dieses Hotel eine hervorragende Kulisse für Grusselkrimi wäre.
Nach der etwas getrübten Rundfahrt freuten wir uns dann auf unseren Badeurlaub im Pegasos World. Mit Mitreisenden aus einem anderen Bus, die bereits diese Anlage kannten und auch dort wohnen sollen, hatten wir uns verabredet, dass wir gemeinsam ein Auto mieten und damit die nähere Umgebung erkunden könnten. Da wir gemäß den Flugunterlagen und auch aus dem Schreiben vom von Vivador davon ausgehen konnten, dass wir in Pegasos World untergebracht wurden, hatten wir dementsprechend auch unsere Ausflugsplanung vorbereitet, aber wir wurden ohne eine Erklärung vorbei an Pegasos World ins abseits gelegenere Pegasos Royal „gekarrt“. Unsere gesamte Urlaubsplanung für den Badeurlaub war „buchstäblich im Eimer.“ Unsere Urlaubsbekannten hatten offensichtlich mehr Glück als wir, denn Sie fanden wir nicht im „Ausweichquatier Pegasos Royal“ wieder. Unser Reiseleiter ein netter, freundlicher Mann, fand es nicht erwähnenswert uns darüber zu informieren. ER kassierte seine Trinkgelder und wurde nicht mehr gesehen. Erst am nächten Tag wurde uns bei der Infoveranstaltung des Hotels, die hauptsächlich wieder dazu diente diverse Ausflüge zu verkaufen, dass Pegasos Word überbucht sei und deshalb zwei Busse nach Pegasos Royal umgebucht wurden. Zu allem Übel lag dieses Hotel an der gleichen ,viel befahrenen Straße wie auch Jasmin Beach Resort und unser Zimmer war auch wieder zur Straßenseite, also sehr laut. An eine Balkonbenutzung war nicht zu denken. Dieses Problem hätten wir vermutlich in Pegasos World nicht gehabt. Selbst wenn der Standard des Hotels gleich ist, so ist die Lage wesentlich anders. Ich betrachte es als eine Frechheit ohne gleichen, dass man als Reisegast von seinem Vertragsunternehmen ohne Erklärung oder Information in einem Ersatzhotel an einem anderen Ort untergebracht wird. Bei Beschwerde vor Ort wurde von dem zuständigen Mitarbeiter Verwunderung an den Tag gelegt, dass wir nicht informiert wären,….“vielleicht hätten wir diese Info ja auch im Bus verschlafen“, aber dann müssen wohl alle Businsassen wohl zum gleichen Zeitpunkt geschlafen haben, denn niemand war informiert.
Unsere Beschwerde nach Rückkehr über die Reisemängel wurde mit einem Schreiben beantwortet, in dem man uns eine 20%ige (auf Kulanzbasis)Tagesreiseerstattung in Höhe von 70,11 € für die Unzulänglichkeiten in Hotel Gomeda in Kappadokien anbot. (Das Schreiben kann ich gerne im Netz veröffentlichen, wenn Bedarf besteht)
Auf die in den Reiseunterlagen angegebenen Informationen über die Unterbringung in Pegasos World und die Unterbringung in Pegasos Royal wurde in Beantwortung meines Reklamationsschreiben von Viva dor Folgendes erklärt:“ Wir freuen uns sehr, dass unsere Agentur uns bereits zum Zeitpunkt der Ticketerstellung die Zuordnung der Hotels bekannt gibt, so dass wir unseren Gästen in den Tickets diese -unverbindliche-Vorabinformation bereits mit auf die Reise geben können“ (Beachten Sie hier: dieses UNVERBINDLICH, es war in dem Schreiben von Vivdor „fett“ geschrieben.), obwohl Pegasos World in einem Schreiben vor der Reise und auch in Unseren Reiseunterlagen ausgedruckt wurde.
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Meine Meinung: ---Also vergessen Sie, was auf Ihren Reisunterlagen von Vivador steht. Informieren Sie sich intensiv im „Kleingedruckten“ von Vivador und lassen Sie sich nicht von den vorgelegten Prospekten beeindrucken! Es kann böse enden!
Für Türkeireisen gibt es Anbieter, die genau so günstig oder günstiger sind wie Viva Dor, aber wo der Reisende mehr Einfluss auf den Reiseablauf hat.(Flugzeiten, Hotel, keine lästigen Verkaufsveranstaltungen) Ich kann auch nicht verstehen, wie Weltbild und andere seriöse Unternehmen ihre Kundendaten an solch ein Unternehmen weiterleitet. Ich bin jetzt so konsequent, dass ich bei all diesen Unternehmen nichts mehr kaufen werde!
Warnen möchte ich alle Senioren und Seniorinnen, die nicht so standhaft sind, den geschickten Verkäufern der Schmuckwaren, Lederwaren und Teppichverkäufern zu widerstehen. Informieren Sie sich vorher, wenn Sie solche Anschaffungen planen, was die Sachen in Deutschland kostet.
Abschließend möchte ich meine Großmutter aus Köln zitieren: „Watt nix koss, dat es och nix“ Augen auf bei einer Buchung für einen Türkeiurlaub, es ist ein wunderschönes Land, man kann es auch ohne Viva dor und diese „Kaffefahrtmentalität“ genießen!!!
Wie findet ihr die Metropolen Europas?
Also mit der Bezeichnung Metropole tue ich mich hier SEHR schwer!
Bern, Nizza oder Monaco Metropolen -...nee. doch eher Städte, aber Metroploen? Und ne Insel als Metropole zu bezeichnen?
Ich schreib mal wahllos was dazu, also die Reihenfolge stellt KEINE Wertung dar:
Berlin und -seit vergangenem Wochenende auch Dresden: haben viel zu bieten, gute Verkehrsanbindungen, tolle Museen und DRS - super Athmo.
NOCH nicht überteuert.
Rom und Florenz sowie Bologna: kann man eigentlich nicht in einen Topf werfen, aber Italien ist momentan der reinste Nepp, trifft leider auch auf Paris zu.
Wenn es dem Kellner peinlich ist, das Essen zu servieren (mir in Bologna so gegangen und auch in Rom, da hat der Kellner von sich aus sogar gefragt, ob er die Miniportion wieder mitnehmen soll!!!), da Miniportion zu Maxipreisen - dann sollte man umdenken. Schade, denn die herrlichen Paläste, Straßen und Plätze sowie die italienische und französische Sprache sind mir sehr ans Herz gewachsen. Eigentlich auch die Küche, aber ...
Amsterdam: nette Leute, tolle Grachten, für einen Kurzurlaub reicht es allemal!
Brüssel: für mich die Stadt mit dem schönsten Platz der Welt - der Groote Markt -einfach super. Herrliche Bürgerhäuser im historischen Zentrum, ansonsten recht häßliche Stadt. Tolles Bier!! Nette Leute!
Nicht zu vergessen - Antwerpen!!!
Stockholm: ziemlich provinziell, super teuer, kaum Einkaufsmöglichkeiten außer billigem Kram - meiner Meinung nach überschätzt. Nette Leute! Trotzdem schöne Stadt an den Schären - im Sommer sicherlich super!
Wien: eine meiner Lieblingsstädte mit supernetten Leuten, schönen Gebäuden und Straßen, gute Shoppingmöglichkeiten, viel Theater!!!
Als nach dem Krieg die Stadt in Schutt und Asche lag, hat man dennoch als eines der ersten Gebäude die herrliche Oper wieder aufgebaut-für soviel Kultur ziehe ich den Hut!!!
London: gefällt mir supergut, aber das Preis-Leistungsverhältnis kann man nur noch als aberwitzig beschreiben! Allein die Hotels mit Klo auf halber Treppe für 40 Pfund das Zimmer -nee, das paßt einfach nicht zu Westeuropa! Leute sind toll, nicht so hektisch wie in Paris, die Kontaktmöglichkeiten in Pubs, tolle Theater usw usf.
London wäre wirklich als Metropole zu bezeichnen, wie natürlich auch Rom.
Riga: herrliche Altstadt, gegründet 801 durch den Bremer Bischoff Albrecht, alte Hansestadt mit gefälliger Preisstruktur, Menschen mit viel Nationalbewußtsein und Kultur, wissen teilweise über Herder und Kant besser Bescheid als wir! Neben Paris, Barcelona und Wien DAS Jugendstilzentrum Europas!
Vilnius: eine meiner Favoriten und zum Glück auch noch ein Geheimtipp! Herrliche Altstadt mit viel Barock, erzkatholisch und gleichzeitig jung, Nationalstolz und wißbegierig. Wird seit den 80er Jahren renoviert und Restauriert, einfach herrlich!
Moskau: das wäre wirklich eine Stadt, die den Titel Metropole verdient hätte - 9 Millionen Einwohner, mit Umland 13 Millionen! Dazu eine SUPER Metro (aller 90 Sek. kommt ein Zug, in der Rush hour aller 60 Sek, Preise für eine Fahrt im Pfennigbereich). Hat unglaublich viel Kultur zu bieten (Theater, Kirchen, Kreml, Klöster).
Was hier seit Beginn der 90er Jahre alles gebaut und rekonstruiert wird, da kann man als Deutsche nur neidisch werden. Und als älterer Mensch wird man von den jüngeren noch mit Respekt behandelt.
Mittlerweile ein super Shoppinggebiet mit Service, da träumen wir nur davon.
Nachteilig: die geradezu lächerliche "Verkehrsanbindung" zum Terminal Scheremetjewo-2 (wurde 1979 von Hochtief für die Olypiade 1980 gebaut, aber inzwischen total zu klein), keine S- oder U-Bahn-Verbindung in die Stadt, nur Minibusse (spottbillig, aber langsam und für wenig Gepäck geeignet) oder überteuerte Taxen (für Unerfahrene). Besser angebunden: Flughafen: Domodjedowo mit Bahnanschluß in die Stadt.
Moskau ist ein echter Geheimtipp, da unsere "objektive" Presse immer nur Jammerarien berichtet und viele sich davon beeinflussen lassen.
Großer Nachteil: Idiotische Visumsbestimmungen.
Sofia: hat sich in den letzten Jahren auch gemausert. Viele Hotels neu entstanden, Straßencafes, Kultur von den Thrakern über die Römer, nette Leute, schönes Zentrum und der Hausberg Schwarzer Gipfel mit österreichischer Seilbahn zu erreichen (wer hat das schon?). Gefällige Preisstruktur.
In Dtl. gefällt mir übrigens noch Ulm, die Geburtsstadt Albert Schweizers und von Hildegard Knef mit dem Münster und dem Brotmuseum. Herrliche Häuser, nah nach Oberstdorf.
Achja, Istanbul - von Alexander von Humboldt als eine der schönsten Städte der Welt bezeichnet. Herrlichste Moscheen (bin großer fan von Architekt Sinan, dem Michelangelo des osmanischen Reiches), nette Leute, gefällige Preisstruktur, unermeßlich viel zu sehen.
Und, und, und...