• 2extreme4U
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    geschrieben 1317515188000

    Hallo zusammen,

    als kleines Dankeschön für die super Unterstützung bei unserer Reiseplanung (ganz speziell natürlich karlkraus) möchte ich hier einen Reisebericht einstellen (ist leider recht lang geraten, da die Eindrücke noch so frisch sind):

    • MI 7.9.: Abflug in Frankfurt um 20:45h

    • DO 8.9.: Dank direktem Nachtflug landeten wir gegen 7:30h recht ausgeschlafen in Johannesburg. Nachdem wir unseren Mietwagen (Renault Sandero 1.6) abgeholt hatten, ging es auch schon los. Der ungewohnte Linksverkehr machte überraschend wenig Probleme und so waren wir nach kurzer Zeit aus der Stadt draußen und via N12/N4 unterwegs Richtung Hazyview. Wir nahmen dabei die schöne Route über Lydenburg/Long Tom Pass/Sabie und bekamen gleich mal einen Eindruck der wunderschönen Natur. Nach diversen Fotostops und einer Kaffeepause in Sabie kamen wir im Idle & Wild in Hazyview an. Kathy begrüßte uns herzlich und zeigte uns das tolle Grundstück. Wir waren die einzigen Gäste und hatten uns für das wunderbare Honeymoon Rondavel inkl. Whirlpool entschieden, welcher am Abend auch gleich getestet wurde ;)

    • FR 9.9.: nach einem leckeren Frühstück gings auf die Panorama Route mit sehr beeindruckenden Stops bei God's Window, Bourkes Luck Potholes und den Three Rondavels. Generell waren sehr wenig andere Besucher unterwegs, was wir als sehr angenehm empfanden. Zu Mittag genehmigten wir uns leckere Pancakes in Pilgrim's Rest. Auf dem Rückweg schauten wir uns einige der zahlreichen Wasserfälle an, wobei uns die MacMac Falls am Besten gefielen. Zum Abschluss deckten wir uns in der Hazyview Mall mit allem ein was wir für die kommenden Tage im Kruger brauchten (inkl. Kühltasche und Prepaid Handykarte).

    • SA 10.9.: da wir bereits früh aufstanden um gegen 6h am Phabeni Gate zu sein, packte uns Kathy am Vorabend ein riesiges Freßpaket als Ersatz fürs ausgefallene Frühstück. Das Einchecken im KNP klappte problemlos und bereits wenige Minuten nach der Einfahrt sahen wir unsere ersten Giraffen und Elefanten am Straßenrand. Nach ca. einer halben Stunde dann bereits ein Highlight: eine Elefantenherde mit mindestens 50 Tieren aller Alters-/Größenklassen überquert direkt vor uns die Straße und legt damit erstmal eine Viertelstunde den Verkehr lahm :D    Nach Kaffeepause in Skukuza ging es gemütlich weiter Richtung Lower Sabie wo wir unseren BG2U-Bungalow (Nr. 86) am Zaun bezogen. Dieser war leider ziemlich alt und abgewohnt, aber immerhin sauber. Viele der umliegenden Bungalows waren bereits in BD2U umgewandelt worden und wir haben leider einen der wenigen Restbestände erwischt. War aber nicht so schlimm, da der Braai einwandfrei funktionierte und so gab es am Abend leckere Bontebok-Filets. Als wir nachmittags noch etwas herumfuhren, sahen wir auch unsere ersten drei Löwen, die gemütlich unter einem Busch am Straßenrand dösten.

    • SO 11.9.: Wir hatten einen Sunrise-Drive gebucht (Start 5:30h) und waren die einzigen Teilnehmer, was aber unseren GuidePatrick keineswegs störte. Nach nur kurzer Zeit entdeckte er zwei große männliche Löwen, die zu unseren Glück in Richtung Straße liefen, diese dann aber nicht überquerten sondern minutenlang gemütlich entlangliefen. Wir und unser Fahrzeug störte sie dabei überhaupt nicht, im Gegenteil: irgendwann legten sie sich auf dem Asphalt hin und fingen an zu dösen! Nach vielen Fotos und Videos fuhren wir dann weiter und bekamen nach etwa einer Stunde schon die nächsten Löwen zu sehen: ein paar Meter neben der Straße lief ein Rudel von 9 Tieren eine ganze Weile parallel zur Fahrbahn bevor sie sich irgendwann davonmachten. Als wir dann eigentlich schon wieder auf dem Weg in Richtung Camp waren, bekam Patrick von einem anderen Fahrer einen Tipp, dass wenige Kilometer hinter Lower Sabie ein Leopard gesichtet wurde. Und tatsächlich war er als wir ankamen noch in einem Baum am Straßenrand am *******. Leider konnten wir diesen Anblick nicht lange genießen, da die Sichtung innerhalb von Minuten ein totales Verkehrschaos auslöste, bei dem immer mehr Autos ankamen und immer chaotischer parkten. Als dann direkt neben uns irgendein ***** so weit aus dem Fenster hing, dass er dabei mehrfach fast herausfiel, wußte sich Patrick nur noch zu helfen, indem er den Leoparden durch Lärm vertrieb (zuvor hatte er mehrmals vergeblich versucht etwas Ordnung zu schaffen). Viele Zuschauer waren deshalb zwar sauer, aber er erklärte uns, dass die Guides dies notgedrungen machen wenn das Chaos zu groß wird und sich niemand mehr an die Regeln hält. Damit ging eine sehr turbulente Fahrt zu Ende. Nach dem Frühstück fuhren wir dann Richtung Crocodile Bridge wo wir ebenfalls schöne Sichtungen hatten, u.a. drei weitere Löwen. Auf dem Rückweg gab es um das Duke Waterhole nochmals zwei Highlights: erst ein riesiges weißes Nashorn, welches direkt am Straßenrand fraß und dann etwas neben unserem Auto herlief, bevor es die Fahrbahn überquerte und später eine Zebraherde mit mind. 100-150 Tieren, die nach einigen Minuten ebenfalls die Straße überquerten, wobei unser Auto irgendwann von allen Seiten mit Zebras umgeben war. Mit leckeren Stirbok-Filets vom Braai ging der Tag zu Ende.

    • MO 12.9.: Wir fuhren weiter nach Satara, wo wir einen BD2-Bungalow hatten. Abends gabs Blesbok-Filtes vom Braai. BeimNight-Drive (Start 20:00h) entdeckte unser Guide Abel nach zahlreichen Impala-"Fehlalarmen" eine große Gruppe Löwen die aus einigen Löwinnen und über 20 Jungen verschiedenen Alters bestanden. Er erklärte uns, dass die anderen Löwinnen auf der Jagd wären und diese hier als Schutz dienten. Da die anderen Teilnehmer bisher keine Löwen gesehen hatten, wurde erstmal fotografiert und gefilmt bis die Linsen glühten  :laughing:    Im weiteren Verlauf der Nacht sahen wir dann noch mehrmals African Wildcats, Schakale und einige andere Katzenarten.

    • DI 13.9.: Unsere Strecke an diesem Tag ging zuerst nach Olifants, wo wir uns einen Kaffee auf der Terrasse genehmigten. Danachfuhren wir über Letaba Richtung Phalaborwa, von wo aus es dann zurück nach Satara ging. Außergewöhnliche Sichtungen hierbei waren eine riesige Büffelherde mit 500+ Tieren, die teilweise die Straße überquerten sowie ein ganzer Haufen Geier welche sich über die Überreste eines Elefanten hermachten. Vor Ort konnten wir nicht genau erkennen was die Geier da fraßen, aber am PC läßt sich auf den Bildern der Fuß des Elefanten erkennen :(

    • MI 14.9.: Da wir nach Berg-en-Dal mußten, fuhren wir hauptsächlich Hauptstraße, was sich als Glücksfall erwies: nach der Ausfahrt aus Satara sahen wir einen schlafenden Leoparden in einer Baum direkt am Wegesrand, dieses Mal aber ohne Verkehrschaos ;)     Als wir in Skukuza Pause machten, war auf der Veranda plötzlich helle Aufregung, da Bedienungen, Sicherheitsleute, Guides & Gäste aufgeregt durcheinanderliefen. Wir kapierten erst nicht genau was los war, bevor uns ein aufgeregter Kellner zeigte, dass auf der anderen Seite des Damms ein Leopard aufgetaucht war. Anhand der Reaktionen vermute ich, dass das nicht unbedingt alltäglich war?!? In Berg-en-Dal hatten wir einen BA3U-Bungalow, der wirklich groß & geräumig war. Auf unserem Sunset-Drive (Start 17:00h) gab es dann nochmals ein Highlight, da unser Guide Jacob nach kurzer Zeit einen Leoparden direkt am Wegesrand entdeckte der sich an eine Gruppe Impalas heranpirschte. Wir beobachteten ihn sehr lange dabei, wobei er irgendwann scheinbar keine Lust mehr hatte und sich zum Schlafen hinlegte. Somit gab es leider keinen Angriffsversuch, aber natürlich auch so nicht schlecht! Für uns gab es an diesem Abend Black Wildebeest-Filets vom Braai, was für mich das leckerste Freßchen war, da das Fleisch leicht süßlich mariniert war: einfach nur lecker!

    • DO 15.9.: Wir erkundeten das Gebiet um Berg-en-Dal und entdeckten als Highlight eine Nashornfamilie inkl. Jungem, welche es sich in einer Senke direkt am Straßenrand bequem gemacht hatten.

    • FR 16.9.: Direkt um 6h ging es los Richtung Johannesburg, wobei wir dank wenig Verkehr auch sehr schnell ankamen. Nachmittags ging dann unser Flieger nach Port Elizabeth wo wir nach Ankunft auch wieder einen Mietwagen hatten (gleiches Modell wie in JHB). Wir hatten uns für ein B&B in einem Vorort entschieden und gingen nach dem Einchecken erstmal in die nahegelegene Mall einkaufen um uns für die kommenden Tage einzudecken. Danach aßen wir im häufig empfohlenen Cafe Brazilia lecker zu Abend.

  • 2extreme4U
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    geschrieben 1317515663000

    • SA 17.9.: wir brachen früh auf, wobei auf der Straße absolut nichts los war, da an diesen Morgen ein Rugbyspiel der gerade laufenden WM stattfand und das Interesse daran riesengroß war. Trotz Zwischenstop in Jeffrey's Bay waren wir noch vor 10h im Storm's River Mouth Rest Camp und da der Check-In erst ab 14h ging, entschieden wir uns aufgrund des tollen Wetters (20-25 Grad und strahender Sonnenschein) dazu, direkt den ersten Teil des Ottertrails bis zum Wasserfall zu wandern. Da der Weg zu einem guten Teil über Felsen verläuft, ist er zwar recht anstrengend, aber wunderschön! Und der Wasserfall als Belohnung am Ende ist ebenfalls toll! Nachdem wir die jeweils 3,4 Kilometer lange Strecke gewandert waren, konnten wir unsere Oceanette (wir hatten A) beziehen. Die Aussicht von der Terrasse ist wie schon häufiger beschrieben einfach nur atemberaubend schön! Mit dem Braai hatte ich aufgrund des ständigen Windes zwar Probleme, aber nach einiger Zeit ging es dann doch, so dass unsere Rindersteaks gebruzzelt werden konnten.

    • SO 18.9.: Nach dem Frühstück machten wir die Canopytour, was sowohl spaßig als auch lehrreich war. Sie kostete p.P. 450 Rand inkl. einer kleinen Mahlzeit danach und einer Urkunde und ist sehr emphehlenswert. Nachmittags ließen wir es dann etwas ruhiger angehen, da wir den 1km langen Lourie-Trail wanderten und den Weg bis zur Suspension Bridge liefen. Diese war zwar teilweise gesperrt, aber eine Brücke konnte immerhin wieder betreten werden. Da auch hier sehr wenige Besucher unterwegs waren, konnten wir problemlos Fotos/Videos machen. Das Wetter war tagsüber ähnlich schön wie am Vortag, wobei es abends zuzog und recht heftig zu stürmen und regnen begann. Wir nahmen es positiv, denn die Brandung wurde hierdurch nochmals deutlich beeindruckender!

    • MO 19.9.: Punktlich zum Frühstück verbesserte sich das Wetter wieder schlagartig, so dass unserer geplanten Wanderung im Robberg Nature Reserve nicht im Wege stand. Bei Sonnenschein machten wir die komplette Wanderung über ca. 9,5km und es war einfach nur genial: im ersten Abschnitt (bis "The Gap") muss man öfters über Felsen klettern, worin wir ja dank dem Otter-Trail etwas Erfahrung hatten Weiter geht es dann über Dünen und grüne Sträucher bis abermals Kletterei angesagt ist und man "The Point" erreicht. Der Rückweg an der Südküste entlang beinhaltet einige heftigere Abschnitte, welche in Karten mit einem Totenkopf gekennzeichnet sind. Sofern man schwindelfrei ist und nichts überhastet, sollte es aber für die Meisten machbar sein. Auf der Hälfte des Rückweges hat man noch die Möglichkeit über das vorgelagerte "Die Eiland" zu wandern, es ist zwar ziemlich windig, aber die Aussicht und die Brandung sind super! Für uns war diese Wanderung sogar noch schöner als der Teil des Otter-Trails, da sie unheimlich abwechslungsreich war. Am Nachmittag fuhren wir dann weiter nach Wilderness wo wir ein sehr schönes B&B hatten. Zum Abendessen gab es eine leckere Pizza im Pomodoro.

    • DI 20.9.: nach einem Frühstück der Extraklasse ging es nach George, wo wir unsere Vorräte in der Mall auffrischten. Von dort ging es über den tollen Outeniqua Pass nach Oudtshoorn, wobei es auf der Strecke zweimal infolge von Erdrutschen Baustellen gab. In Oudtshoorn besuchten wir dann eine Straußenfarm (natürlich ohne Reiten) und kauften anschließend in einer kleinen Metzgerei Straußenfilets. Weiter ging es die wunderschöne Strecke entlang der R62 und über den Tradouw Pass durch die kleine Karoo. Über Gravelroads fuhren wir nach Mal(a)gas wo wir die Pontonfähre zum Übersetzen über den Fluss nutzten. Danach weiter auf Gravelroads bis zum de Hoop Nature Reserve. Da die Sonne schon am untergehen war, ließen wir es für diesen Tag gut sein und bezogen unser Equipped Cottage (Nummer 2: Bontebok) wo die Straußenfilets auch gleich auf den Braai wanderten.

    • MI 21.9.: Direkt auf der Wiese hinterm Haus konnten wir Strauße, Bonteboks, Kap-Zebras und Elen-Antilopen beim Fressenbeobachten. Am Vormittag fuhren wir zur Koppie Alleen wo wir einen Teil des Whale-Trails bis zum Haus Vaalkrans und zurück liefen (Strecke ist jeweils ca. 6,5km). Es ging die ganze Zeit am Meer entlang über Sand, Dünen und Felsen und man sah alle paar Minuten Wale im Meer. Somit wieder eine sehr schöne Wanderung, wobei die Sonne bei 25 Grad ziemlich herunterbrannte. Daher und in Anbetracht der sehr gleichförmigen und anstrengenden Strecke wäre unser Tipp, nur etwa die Hälfte der Strecke zu laufen und dann umzudrehen. Man verpaßt dabei nichts und hat trotzdem eine Wanderung von 7-8km. Nachmittags sind wir dann noch zu "Die Mond" gefahren, wo man eine sehr schöne Aussicht auf das de Hoop Vlei hat.

    • DO 22.9.: Vor unserer Abreise sind wir noch den Circular Drive inkl. Abstecher zum Tierhoek gefahren. Den Hinweis, dass ein Vierradantrieb empfohlen wird, haben wir dabei mal mutig ignoriert, da zumindest der sichtbare Teil aufgrund des guten Wetters machbar aussah. So war es dann auch, wenn man langsam fährt, geht die Strecke problemlos zu fahren. Allerdings waren wir etwasenttäuscht, da es auf dem gesamten Rundweg keinerlei Tiere oder sonstige Besonderheiten gab. Immerhin am Tierhoek hatte man einen netten Blick auf das Vlei wo sich ein paar Robben im Wasser tummelten. Danach fuhren wir über Gravelroads bis Bredasdorp und anschließend die sehr schöne Strecke R317 und R43 bis de Kelders. Dort bezogen wir im de Kelders B&B den Raum Elmien und genossen erstmal ausführlich die wunderschöne Aussicht vom Balkon Anschließend wanderten wir an der Küste entlang bis zum Cafe on the Rocks, wobei wir unterwegs mehrmals springende Wale sahen. Nach einem Cappuccino kletterten wir auf den Felsen vor dem Cafe direkt bis zum Meer, von wo aus man zahlreiche Wale sehr gut beobachten konnte. Abends gingen wir ins örtliche Pub (Alet's Empfehlung) wo das Essen sehr lecker und außerdem äußerst günstig war.

    • FR 23.9.: Alet buchte uns Plätze auf einem Boot von Dyer Island Cruises (p.P. 850 Rand) und die etwa 2,5 stündige Fahrt warwirklich klasse: auf dem Schiff sind maximal 20 Personen und wir kamen sehr oft ganz nahe an die Wale heran, oftmal Mütter mit Jungtieren. Es wurde viel erklärt, da auch eine Meeresbiologin dabei war. Später ging die Tour weiter nach Dyer Island (Pinguinkolonie) und zum benachbarten Geyser Rock wo es eine Robbenkolonie mit über 60.000 Tieren gibt. Diese wiederum sorgt dafür, dass es hier sehr viele weisse Haie gibt, welche Jagd auf die Robben machen (Shark Alley). Da uns das Pub am Vortag überzeugt hatte, ging es abends nochmals zum Essen dorthin.

    • SA 24.9.: In der Nacht zuvor hatte Gerhard ******* für ein wildlebendes Stachenschwein in den Garten gelegt, leider haben wir sogut geschlafen, dass wir von seinem nächtlichen Fress-Besuch nichts mitbekamen ;)    Nach einem Frühstück auf der wunderschönen Terrasse hieß es dann leider auch schon aufbrechen. Wir nahmen die wunderbare Strecke über Hermanus, Betty's Bay (Besuch der Pinguinkolonie in Stony Point), Gordons Bay bis Kapstadt und machten natürlich zahlreiche Stops um die unbeschreiblich schöne Aussicht zu genießen. In Kapstadt bezogen wir dann unsere Wohnung im Viertel "de Waterkant". Da das Wetter wie auch schon die Tage davor sehr schön war (sonnige 25 Grad und keine Wolken) kletterten wir gegen 17h auf den Lion's Head. Der Aufstieg dauerte zwar nur etwa eine Stunde, war aber ziemlich anstrengend, da es teilweise recht heftige Hindernisse zu überwinden gibt (teilweise mit Leitern oder Eisenketten). Die Aussicht entschädigte aber für die Anstrengung und speziell der Sonnenuntergang war absolut genial! Der Abstieg war dann wieder etwas abenteuerlich, da man speziell an den steilen Stücken ziemlich aufpassen mußte. Wir hatten aber eine Taschenlampe dabei und es waren ja auch noch einige andere Wanderer unterwegs, so dass der Weg durchaus machbar war. Wir waren aber dann doch ganz froh, als wir endlich wieder am Auto waren ;)     Da an diesem Tag Heritage Day war, gab es in der Waterfront zahlreiche Braai-Actionen.

    • SO 25.9.: Da der Wetterbericht auch für diesen Tag wolkenlose 25 Grad ankündigte, kauften wir uns ein Tagesticket für den Hop on-Hop off-Bus und steuerten gleich als erstes Ziel den Table Mountain an. Da noch recht wenig los war, mußten wir nur ganz kurz warten und waren gegen 9:30h schon oben. Da der Wetterbericht in der Tat Recht hatte, war die Aussicht nahezu perfekt und das bei ziemlich wenig Publikum. Wir wanderten daher eine ganze Zeit herum, bis es immer voller und voller wurde. Das war unser Zeichen für die Abfahrt und die anschließende Weiterfahrt mit der Roten Busroute. Nachmittags besuchten wir das Aquarium wo es um 14:30 eine Fütterung der Pinguine gab und anschließend um 15:00 eine Fütterung der Rochen, Haie und Riesenschildkröten. Abends aßen wir dann ein sehr leckeres Kingklip-Filet an der Waterfront.

    • MO 26.9.: Unsere Kaphalbinsel-Rundfahrt ging über Muizenberg, Simmons Town (wo wir in Boulders Beach die Pinguinkolonie besuchten) zum Cape Point. Wir waren hiervon allerdings etwas enttäuscht, da es landschaftlich nicht unbedingt ein Urlaubshöhepunkt war. Zumindest war aber das Wetter wieder schön und es gab keine befürchteten Besuchermassen. Zurück nach Kapstadt nahmen wir den Chapman's Peak Drive, der (wie jeder schreibt) wirklich atemberaubend ist. Wir machten dann noch Pause in Camps Bay wo wir an der Promenade einen Kaffee tranken und das tolle Wetter genossen. Gegen 17:00h bummelten wir dann durch die Long Street wo wir abends bei "Mama Africa" aßen. Es war zwar ganz okay (Kudusteak bzw. Krokodilkebab), aber dafür recht teuer und irgendwie ziemlich touristisch, da hatten wir uns anhand der Kritiken deutlich mehr vorgestellt. Da unsere Wohnung in der Loader Street eine Dachterrasse mit Whirlpool hatte, machten wir davon gebrauch und genossen dabei den Blick auf den Tafelberg.

    • DI 27.9.: Für unseren Ausflug ins Weingebiet hatten wir uns ein Weingut in Stellenbosch (L'Avenir) und eines in Franschhoek(Haute Cabriere) ausgesucht. Bei wiedermal strahlendem Sonnenschein machten wir uns auf den Weg und genossen die schöne Strecke. Ich bin zwar wahrlich kein Weinkenner, aber beide Weinproben wußten zu gefallen ;)    Bei Haute Cabriere machten wir dann noch eine Kellerführung und der Guide gab sich wirklich sehr viel Mühe um uns Amateuren zu erklären wie Wein und (als deren Besonderheit) Champagner hergestellt wird. Danach gab es als kleines Extra noch kleine Proben des Eisweins und des Brandy's, beides ebenfalls wirklich gut. Am Abend aßen wir an der Waterfront zum Abschluss nochmals ein leckeres Fischgericht und ließen den Abend wieder im Whirlpool ausklingen.

    • MI 28.9.: Nochmal gemütlich auf unserer Terrasse gefrühstückt und gegen 11h ausgecheckt. Um 15:10h ging der Flieger nach Johannesburg wo um 19:10h der Anschlußflug nach Frankfurt startete.

    • DO 29.9.: Gegen 6:15h Landung in Frankfurt, wie schon auf dem Hinflug gut ausgeschlafen (das Flugzeug war nur halb voll, daherkonnte man mehrere Plätze zum Schlafen nutzen). Gottseidank herrscht in Deutschland gerade eine Hitzewelle, so dass es zumindest vom Wetter her keine Umstellungsprobleme gibt  ;)

    Zusammenfassend war es ein wirklich wunderschöner und unheimlich abwechslungsreicher Urlaub in einem supertollen Land! Die Menschen waren sehr freundlich und liebeswürdig und wir hatten nicht ein einziges Mal irgendwelche Sicherheitsbedenken oder -probleme. Von daher kann ich jeden verstehen, der immer wieder dorthin zurückkehrt!!!

  • mutteraufreisen
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    geschrieben 1317541895000

    Hallo @2extreme4U,

    vielen Dank für diesen schönen detaillierten Bericht , der bei mir wieder die allerschönsten Erinnerungen an meine Tour hervorgezaubert hat . Leider war ich bei dem bißchen Zeit , die mir in Kapstadt übrig blieb,nicht auf dem Lion`s Head, , aber der Tafelberg war auch bei schönstem Wetter und wenig Besuchern ein Highlight, mit sehnsüchtigem Blick zum Lion`s.

    ...und wieso habe ich eigentlich keine Leoparden gesehen ? :disappointed: - es gab doch sonst alles andere auch...

    Kölsch ist die einzige Sprache , die man auch trinken kann
  • MsCrumplebuttom
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    geschrieben 1317562174000

    Vielen Dank für die Reisebericht! Das macht Appetit auf unseren Urlaub im November. :D

  • karlkraus
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    geschrieben 1317588754000

    Hallo Mario,

     

    der Bericht ist keinesfalls zu lang, sondern eher zu kurz geraten. :p

     

    Toll was Ihr erlebt habt und welch Glück Ihr mit dem Wetter hattet.

     

    Vielen Dank für die Rückmeldung.

     

    Gruß,

     

    karlkraus

    Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit (Albert Schweitzer)
  • wassernixe1
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    geschrieben 1317599152000

    Hallo Mario, musste gerade bei Deinem Bericht schmunzeln. Wir waren fast zur gleichen Zeit in Südafrika, zwar eine andere Route, jedoch fast an den gleichen Tagen im Tsitsikamma und in De Kelders. Wir haben auch die Canopy-Tour imTsitsikamma gemacht, war für uns ebenfalls ein tolles Erlebnis, hatten jedoch hier ein Honeymoon-Chalet gebucht, auch direkt am Wasser gelegen. Und in De Kelders haben wir ebenfalls an einer Whale-Watching-Bootstour teilgenommen, allerdings ein anderer Veranstalter. Am nächsten Tag unternahmen wir dort noch Hai-Käfig-Tauchen. Ein Erlebnis besonderer Art.

    Und das mit dem schönen Wetter kann ich bestätigen! Im Krüger wohnten wir ebenfalls im Lower Sabie! Da hatten wir aber über DerTour einen neueren BDU3-Bungalow gebucht, war auch direkt am Zaun.

    Danke für den Bericht, Gruß Diana

  • fischstaebchen
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    geschrieben 1319203782000

    Hallo!

     

    Wir planen auch gerade eine Südafrika-Rundreise mit dem Mietauto. Jedoch nur die "kleine" Version von Kapstadt bis Port Elisabeth. Jetzt stellt sich uns die Frage, ob wir den Mietwagen erst nehmen sollen, wenn wir mit Kapstadt fertig sind. Der Hop-On Hop-Off Bus dürfte ja alles anfahren, was man sehen muss. Habt ihr in Kapstadt das Auto benötigt?

     

    Lg Lisi

  • karlkraus
    Dabei seit: 1207008000000
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    geschrieben 1319205745000

    Hallo Lisi und Willkommen!

     

    Ob Ihr in Kapstadt ein Auto benötigt, hängt davon ab, wo Ihr wohnt und was Ihr machen wollt. Wohnt Ihr in der Nähe der Waterfront oder einer der Haltestellen, braucht Ihr für Kirstenbosch, Table Mountain, Robben Island etc. kein Auto.

    Es macht aber Sinn für die Kaphalbinsel oder evtl. einen Tagesausflug ins Weinland ein Auto zu haben.

    1-3 Tage kein Auto und dann 1-2 Tage auch in Kapstadt schon das Auto, würde wohl Sinn machen.

     

    Gruß,

     

    karlkraus

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  • fischstaebchen
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    geschrieben 1319710073000

    Danke für die Aufklärung! :kuesse: Werden uns die Stadt 2 Tage mit dem Bus anschauen, der ist eh sehr günstig. Und dann nehmen wir uns für den 3. Tag in Kapstadt schon ein Mietauto und erkunden die Umgebung.

  • Lind-24
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    geschrieben 1319714191000

    @2extreme4U,

    wow was für ein toller und erlebnisreicher Bericht. Wir mußten ja vor 2 Jahren aus Krankheitsgründen die bereits gebuchte Tour Kapstadt und Gardenroute stornieren und überlegen jetzt ob wir uns an eine "selbstgeplante und gefahrene Tour" wagen oder uns einer Rundreise anschließen sollen.

    Der Bericht macht Lust und Mut sich direkt an die Planung zu setzten. In den USA machten wir das bereits öfters in Eigenregie, aber irgendwie traue ich mich an die Afrikatour nicht ran... Ich werde mir den Bericht mal ausdrucken und dann sehen wir weiter - danke :D

    LG

    Urlaubstage sind die Oasen in der Wüste des Alltags
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