Setzt die Polizei "Mietwagenrecht" durch?
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Servus ihr Lieben,
damit meine Frage nicht falsch verstanden wird, stell ich sie einfach mal ganz allgemein: Kümmern sich die Cops bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle darum, ob derjenige, der einen Mietwagen fährt, auch als Fahrer eingetragen ist oder reicht es, dass Führerschein und Fahrzeugpapiere in Ordnung sind und man kann weiter fahren?Danke und gute Nacht noch

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Hallo,
ich war einige male bereits in allgemeinen Verkehrskontrollen, das letzte mal in New Mexico. Dort wurde auch der Mietwagenvertrag genaustens angeschaut!
Ich weiß zwar nicht, ob es die Polizei immer interessiert, ob der aktuelle Fahrer auch im Vertrag eingetragen ist (habe bei einer vorherigen Kontrolle auch schon erlebt, dass der Vertrag nicht vorgezeigt werden mußte), aber da Deine Frage so klingt, als wolltet Ihr es "drauf ankommen lassen", würde ich dann doch davon abraten. Wollt Ihr riskieren, dass ein unversicherter Fahrer möglicherweise in einen Unfall verwickelt wird? -
Ich bin bisher zweimal von der Border Patrol kontrolliert worden, die wollten jeweils weder Mietvertrag, noch Führerschein sehen, sondern nur den Pass. Polizeikontrollen habe ich noch nicht erleben dürfen.
Sei aber nicht dumm und leichtsinnig!
Ich habe keine Ahnung, wie die Polizei reagiert, aber das größere Problem wirst du haben, wenn es einen Unfall gibt und ihr nicht versichert seid.
Und nun komm bitte nicht auf den Gedanken, dass man dann ja mal schnell Fahrertausch machen kann oder gar den Unfallgegner bitten, so zu tun, als wäre der eingetragene Fahrer gefahren und nicht der Illegale. Das funktioniert nämlich nicht immer, spätestens dann nicht, wenn es eben nicht nur mit einem Blechschaden abgegangen ist.
Sofern der potenzielle zweite Fahrer das notwendige Alter erreicht hat, kostet das ja bei entsprechendem Buchungspaket auch nicht die Welt, diesen eintragen zu lassen.
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Guten Mittag und vielen Dank für die Antworten

Es geht überhaupt garnicht um's Geld, meinetwegen würde ich 100$ extra draufschlagen um mich als 20-jährigen miteinzutragen, aber nach nächtelangem Hängen vor google muss ich leider einsehen, dass das absolut ausgeschlossen ist.
Klar ich seh auch das Argument "Lass deinen Kollegen doch fahren" ein, aber zum Grand Canyon sind's ja sportliche 400km und irgendwann wird sogar Fahren auf amerikanischen Straßen langweilig

hahaha ja, Fahrertausch kam mir auch schon in den Kopf und auch, dass es sowieso nicht klappt aber ich würde alles daran setzen, unfallfrei aus den Staaten zurückzukommen (wenn wir's überhaupt probieren).
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Ich fahre auch immer allein in den USA, auch sportliche 400 km und mehr. Das Fahren ist in den USA gerade über Land nicht so stressig wie in Deutschland. Das größere Problem als der Stress ist die Gefahr der Monotonie. Hilf deinem Fahrer lieber, indem du ihn so aufmerksam hältst, dass er beim Fahren nicht völlig abschaltet.
Könnte es sein, dass es eher eine Art ... sagen wir mal .... sportlicher Ehrgeiz ... von dir ist, unbedingt in den USA mal gefahren zu sein? Irgendwie habe ich den Eindruck, und hoffe daher mal, dass dein Kumpel dann als Mieter der Karre so klug ist, dir diese nicht zu überlassen. Denn falls es auffliegt, ist er möglicherweise noch mehr "dran" als du, denn Fahren ohne Fahrerlaubnis wird das auch in den USA nicht sein, er hingegen hat den Vertrag mit dem Vermieter bewusst gebrochen.
Wenn du ein guter Kumpel bist, bleibste brav auf dem Beifahrersitz sitzen und begnügst dich damit, ab und zu mal auf eine Pause zu dringen und ihm ab und zu eine kalte Coke rüberzureichen.
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Ja das kann gut sein, ich spür diesen Drang
aber ist das so ungewöhnlich? Dieses Jahr ist meine einzige Chance so schnell wieder in die USA zu fliegen und da mal zu fahren weil es bei uns beiden so perfekt passt, wenn ich nächstes Jahr mit Studium anfange kann's Jahre dauern, bis ich wieder so eine Gelegenheit bekomme...Klingt ja sehr befriedigend Saftschubse zu spielen, mir ist natürlich absolut klar, dass es das Recht der Versicherungen ist und ich mich, wenn ich in ein fremdes Land gehe, gefälligst auch dran halten muss,
aber ich muss auch für mich persönlich abwägen, wie groß die Gefahr ist, aufzufliegen... -
Mensch, Mensch, Mensch, wenn du wüsstest, was für verschiedene Gelüste einen im Laufe eines Lebens so treiben können und wie oft man dann die Gelegenheit bekommt sie auszuleben, auch wenn man damit erst gar nicht rechnet.
Mr. Naughty, was du schreibst, ist purer Egoismus. Das Thema ist nicht das Abwägen der Gefahr aufzufliegen für dich, sondern für denjenigen, der den Mietvertrag unterschreibt und mindestens so weit mit drin hängen würde wie du selbst, wenn nicht sogar tiefer im Falle eines GAU. Hast du an den schon gedacht?
Der Cop am Straßenrand ist für dich noch die geringere Gefahr, ein Unfall und der dann mit Sicherheit nicht mehr vorhandene Versicherungsschutz sind für den für das Auto Verantwortlichen die weitaus größere Gefahr.
Was sagt denn derjenige, der dir im Zweifelsfall den Schlüssel für die Schüssel übergeben müsste? "Alles klar, Kumpel, für dich gerne, kein Problem, aber fahr vorsichtig" oder was?
Und wenn´s dann knallt, was sagste dem dann: "Au Mann ey, echt doof jetzt, sorry Alter, tut mir voll Leid" oder was gedenkst du dann zu tun um den wieder aus der Scheiße zu holen, in die du ihn manövriert hast wegen deiner Vorstellung von amerikanischer Freiheit?
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Das stimmt, ich kann mich aber im Leben nicht darauf verlassen, dass mir die unverhofften Gelegenheiten nur so zugeflogen kommen.

Ich find's sehr gut, dass du die überhaupt die Zeit nimmst zu antworten und nicht einfach drauf sche)=% auf das, was ich da plane, Danke! Aber ich frag ihn dann nicht in Vegas nach Landung einfach mal so, ob ich mich mal an's Steuer setzen kann, wir haben uns zusammen darüber informiert und sind uns auch bewusst über diese Risiken und Probleme. Du hast aber natürlich Recht, bei einem Unfall bin ich am Ende der ***** und es könnte äußerst unangenehm werden für uns...
Ja sowas in die Richung hatte ich geplant
aber mal "seriously", es kann IMMER was passieren, aber wenn man das Fahren von ein paar hundert km in den USA ohne diese "unter-25-jährige-fahren-immer-beschissen-und-sowieso-besoffen-und-high"-Brille betrachtet, hab ich ehrlich gesagt keine allzu große Angst vor einem eventuellen Unfall mit Todesfolge, von dem bei diesem Versicherungs"betrug" immer wieder gesprochen wird...Meine Frage zielte eigentlich auch wirklich nur darauf ab, ob die Cops dieses "rental agreement" genau analysieren und ich, wenn ich nicht drinstehe, mit Helikoper nach Guantanamo oder so verfachtet werde. Ich hab aber auch schon gelesen, dass durchaus danach gefragt wurde und auch gecheckt wurde, dass alles stimmt: von daher bleibt mir (egoistischerweise) nichts anderes übrig als vor Ort zu gucken, wie akut sich die Gefährung in Vegas anfühlt...
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Mr. Naughty, sieh dir meine Signatur an und du weißt, dass es auch mir schwer fällt, Gelüsten nicht nachzugeben - man könnte ja was verpassen

Ich kann dich schon verstehen. Entscheiden wirst letztlich du, bzw. dein Kumpel und ich wünsche euch einen schönen Urlaub

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Guter Spruch, aber ich hab ihn erst beim 3. mal lesen verstanden :?

Vielen Dank, ich hoffe dass er das wird und in den USA werd ich bestimmt an dich und deine Meinung denken, also Ziel erreicht !

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In unserem ersten USA-Urlaub hatten wir einen, von uns nicht
verschuldeten Unfall. Es ist uns jemand ist Auto gefahren und
wir mussten die Polizei rufen und auf ein neues Auto warten.
Da waren wir froh, dass es nicht noch mehr Probleme gab,
z.B. dass der Fahrer nicht im Mietvertrag stand.Ich würde das nicht riskieren, ebensowenig wie ich kein
Auto ohne Deutschen Versicherungsschutz mieten würde.
Ohne Auslands-Krankenversicherung fahre ich auch nicht in die USA.Treets
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Wir haben jetzt unseren 6. USA Trip hinter uns. Immer viel Polizei gesehen. Aber bis jetzt noch nicht einmal angehalten worden.
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@Inspired, immerhin volle 7 Tage, aber wir haben Hoover Dam(m) & Lake Meat, Death Valley, Valley of Fire und Red Rock Canyon in der Zeit geplant, und die 2 Outlets oben und unten wollten wir auch ein bisschen ausnehmen
im Hotel Flamingo sind wir, wenn die Zeit reicht dann vielleicht noch etwas bei 40° braten 
@treets, meinst du wir sollten den Wagen nicht vor Ort buchen? Ich hab gelesen, da gibt's manchmal fette Rabatte, vorallem bei 1 Woche?
@andreas4011, Danke, aber bei meinem Glück sollt ich's nicht drauf ankommen lassen

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Ein Beitrag noch zum Ursprungsthema:
http://www.youguide.de/article/Tempolimits USA
Dort steht, dass bei einer Polizeikontrolle auch der Mietvertrag vorgezeigt werden muss, und wenn man am Steuer sitzt und nicht eingetragen ist, kann's ziemlich unbequem werden denk ich...Edit: Jetzt hab ich gelesen, dass wenn ich uneingetragen fahre, ausschließlich gegen "Privatrecht" verstoße und die Polizei keine Handhabe dagegen hat...
Zitat:"ich denke auch dass es dem cop egal sein wird, vertragsrechtlich dürfte es keine probleme geben, da der mietvertrag ja eine privatrechtliche angelegenheit ist, für privatrecht ist aber keine polizei weltweit zuständig, nur für strafrecht..." -
Hallo,
also,wenn man bedenkt, dass man in den USA noch nicht einmal als Beifahrer betunkenoder angesäuselt auf dem Beifahrersitz sitzen darf, weil man dann nämlichgenauso drankommt wie der Fahrer, scheint mir das Wagnis, ohne Fahrerlaubnis zufahren, mindestens genauso groß.
Bedenkebitte auch, dass es in Deutschland den Begriff des berechtigtem Fahrers gibtund dass der in die Haftung genommen wird, wenn der Entleiher jemanden fahrenläßt, der nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. D. h., dass derjenigein die volle Haftung kommt, wenn es zu einem verschuldeten oder auchnichtverschuldeten Unfall kommt. Was ist, wenn das in den USA genauso ist?
Undwenn du dich dann erstmal direkt ins ********* begeben kannst und nicht überLos gehen darfst, will ich mal an deine lebenslangen Zahlungen gar nichtdenken, die keine Versicherungsgesellschaft übernehmen wird, auich keinedeutsche. Mach dich bloß nicht unglücklich für ein paar Momente der Freude.Außerdem kann das Beifahrersein gerade in den Staaten mehr als befriedigendsein.
Im Übrigen: was heißt hier „nur privatrechtlich“?
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Wie sieht es mitden Tempokontrollen aus? Ich meine, in D wird ja ein 10% höheres Tempo berücksichtigt.
Ensprechend fahre ich 110 statt 100 - in D.Welche Erfahrungen habt Ihr mit den US-Cops gemacht?
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Nein, in Deutschland ist selbst eine Geschwindigkeitsübertretung von 1 km/h schon ein Verstoß. Die so genannte "Toleranz" ist auch nicht dazu da zu gutheißen, dass du dir 10 % mehr auf dem Tacho zugestehst, sondern die ist dazu da um mögliche Messfehler des Gerätes nicht dir anzulasten.
Übrigens kenne ich jemanden, der für 8 km/h zu schnell auf der Autobahn bei maximal 80 km/h schon 10 Euro gelöhnt hat in Deutschland.
In den USA ist das ein bisschen anders: Geschwindigkeitsübertretungen können eine Menge kosten und vor allem hast du dann das Problem dein Geld loszuwerden, denn meines Wissens kannst du die Kohle nicht mal schnell dem Officer in die Hand drücken, sondern du bekommst ´nen Zahlschein und musst dann sehen, wo und wie du dein Geld loswirst, wenn du nicht größeren Ärger riskieren willst.
Vor allem ist es meines Wissens auch nicht so, dass da groß gezaudert und diskutiert wird, ob und was der Officer darf oder auch nicht. Der hat viel mehr Spielraum, was zu deinem Vorteil ausgehen kann, weil er dich nett findet und du ausreichend zerknirscht bist und er wegen der eigenen deutschen Vorfahren nett ist und nur ein bisschen schimpft oder aber der hält dich mit seinem Radar im Wagen an und dann ist´s Essig mit Nachweis sehen wollen und Widerspruchsfrist usw.
An manchen Stellen gibt es auch Kontrollen aus der Luft wo du denkst, dass dort in der Einsamkeit bestimmt nicht auffällt, wenn du ein bisschen schneller fährst.
Mir passiert es ab und zu trotz Tempomat, dass ich über der Höchstgeschwindigkeit bin, erwischt wurde ich noch nie, aber riskieren würde ich es auch nicht unbedingt bewusst.
Such dir mal bei Youtube das Video mit 1:34 Min Länge raus mit den Stichworten "Cop" und "German Tourist", dann hast du einen Eindruck
