Sandburgenmafia (Playa de Palma)
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Die Sandburgen entlang der Playa de Palma (um 'Trinkgeld' bzw. eine kleine Spende zu erhaschen) sind inzwischen fest in den Händen zweier rumänischer Mafias zwischen denen es schon des öfetren zu handfesten Schlägereien gekommen ist.
Die Sandburgen sind inzwischen wohl ein lukratives Geschäft das zu funktionieren scheint. Zwei verfeindete, rumänische Mafias 'kämpfen' uim die besten Plätze für ihre Sandburgen. Tagsüber wird Geld eingeheimscht, nachts werden Bettler/Obdachlose für einen Klecks beauftragt die Sandburgen zu 'beschützen'. Um diesem neuen Geschäft der Mafias Einhalt zu bieten, haben die Strandreinugungsbrigaden den Auftrag diese Burgen morgens 'dem Erdboden gleich'zu machen' (in Polizeibegleitung).
Vor einigen Jahren war es ein Deutscher der sich seinen jährlichen 'Urlaub' mit dem Bauen von Sandburgen und dem damit verdienten Geld zu finanzieren. Das kam wohl so gut an, dass die Mafias hier eine Alternative zum Hütchenspiel bzw. zum Kleindiebstahl gefunden und das Geschäft an sich gerissen haben.... und wehe es versucht jemand anders irgendwo eine Sandburg zu bauen und die Rumänen um 'ihr' Geld zu prellen.
Wie fast immer, die Touristen 'machen auch hier mit' (und spenden reichlich Kohle) ohne zu wissen dass sie hier die Kriminalität an der Playa de Palma fördern bzw. unterstützen.
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@ Bernat,
im Mai am Strand von Cala Millor standen ebenfalls zwei " wunderschöne " Sandburgen, wo ich allerdings nicht den Eindruck hatte, dass es sich bei den " Bauherren " um Rumänen handelte. Doch nichts lag mir ferner, als einen Obulus zu spenden um dann anschließend diese Bauten zu fotografieren. Wenn ich ehrlich bin, wusste ich bis zu dem Zeitpunkt nichtmal, dass " Betteln " der Hintergrund dieser Bauten ist. :?
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Danke für die Info.
Gebe selten was, außer mir gefällt etwas besonders gut. Bei so einem kunstvollen Sandbau würde ich auch was gegen. Oder man regt sich noch auf, wenn das Kunstwerk zerstört wird, wenn man den Hintergrund nicht kennt. Das ich damit Kriminalität und Banden unterstütze, das hätte ich nicht gewußt. -
lautrec wrote:
Die Polizei sollte mit dieser Mafia fertig werden - es sei denn, sie will nicht.Die Straftaten sind wohl nicht so hoch, das da Interesse besteht das Übel mal wirklich an zugehen, so lässt man sie mehr oder weniger seid Jahren gewähren zum Ärger der Urlauber. Leider :?
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Sorry, vielleicht war ich zu blöde die vorangegangenen Kommentare zu begreifen. Ich sage ich es mal so: Danke für den Tipp. War sehr hilfreich!!
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lautrec wrote:
Die Polizei sollte mit dieser Mafia fertig werden - es sei denn, sie will nicht.Leichter gesagt als getan. Wie oft "weiss" man wer und wo mit Drogen handelt, aber die Jungs auf frischer Tat zu ertappen - und rechtlich zu handeln - ist nicht ganz so einfach.
Das ist genau wie bei den Hütchenspielern. Selbst wenn man diese Kerle bei ihrem Spiel erwischt, es sei denn es besteht eine Anzeige seitens eines - nachweisbar - Betroffenen, nützt da auch die Polize nichts.
Wie soll man die 'Mafiaorganisation' bei den Sandburgen 'nachweisen' und rechtlich in der Lage sein diese zu verurteilen (ist 'Spenden sammeln' eine Straftat?).
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Ich finde hier wird mal wieder maßlos übertrieben.
Mafia? Mord, Totschlag, Hinrichtungen, Tote?
Der Vergleich ist wohl kaum angebracht.
Wir haben im Norden schon oft Sandburgenbauer angetroffen und bereitwillig gespendet. Erst mal ist das eine Menge Arbeit die da investiert wird und dann kann man sich vorstellen das die Leute die so was machen wohl Probleme haben genug Geld mit einem normalen Job zu erzielen. Heisst es sind wahrscheinlich Arbeitslose die sich so ein Zubrot oder überhaupt ein Einkommen erzielen.
Ich finde es wirklich typisch deutsch hier auch noch zum Boykott aufzurufen oder dazustellen das man selber natürlich keinesfalls solche Machenschaften unterstützt.
Wenn es Leute darunter gobt die Konkurrenz vertreiben oder nicht zulassen wollen dann ist das Sache der Polizei - hier zum Boykott aufzurufen finde ich mehr als lächerlich.
Armes Deutschland.
Ich mache Bernat keinen Vorwurf das er die Information hier einstellt, aber die Trittbrettfahrer die sich jetzt hier künstlich aufregen und zum Boykott aufrufen - einfach nur lächerlich.
Wir werden weiter solche Mühen entlohnen.
Scheinbar haben die Schreiberlinge hier keine Kinder die so was nämlich ziemlich toll finden. Und wenn dann erklären sie ihren Kindern sicher das das nur Kriminelle (MAFIA) sind die da die Sandburgen bauen. -
Düren wrote:
Mafia? Mord, Totschlag, Hinrichtungen, Tote?Der Ausdruck 'Mafia' (von Gruppen organisierte Straftaten) stammt von der Polizei bzw. den Medien.
Ich möchte hier nicht beurteilen ob das übertrieben ist oder nicht, aber wenn so etwas von rumänischen Gruppen organisiert betrieben wird (genauso wie viele Bettlerinnen mit Kleinkindern), dann liegt das daran dass hier (viel?) 'Kohle' verdient wird und man keine Konkurrenz dulden will.
Man weiss - oder erfährt - wie solche Sachen anfangen, aber man weiss möglicherweise nicht wie das enden wird. Ich bezweifele ob das dem Tourismus gut tut (Hütchenspieler, Strassenverkauf von Fälschungen, Bettlerinnen mit Nelken/Rosen, etc., etc. ??).
Gegen den Ursprung der Sandburgen ist bestimmt nichts einzuwenden.
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Das mit den Sandburgen ist ja keine Erscheinung nur auf Mallorca. Die gibt es anderswo auch (selbst schon an mehreren Stränden auf dem spanischen Festland gesehen).
Ob man dem "Erbauer" dafür etwas zahlt oder nicht,sollte jeder für sich selbst entscheiden. Ich sehe das als eine andere Art von Kunst ,genauso wie die lebenden "Figuren", Bildermaler,Musikanten usw. Man wird ja zu nichts gezwungen,und wenn irgend etwas meine Seele berührt,hat nach meiner Meinung auch der "Künstler" eine Anerkennung verdient.
Ging mir vor ca.14 Tagen in Rhodos Stadt so,da spielte ein Brite Gitarre. Das war so gut,der gehört eigendlich in eine Fernsehschow.
Wir blieben eine ganze Weile bei ihm stehen,bekamen regelrecht feuchte Augen...und er auch eine etwas reichlichere Spende. -
Also ich kenne andere Sandburgen und zwar die,die man auf der ganzen Insel in Form von Urlauberhotels gebaut hat. Da sind manche dadrunter wirklich nichts anderes als Sandburgen. Und da hat manch eine Baufirma ihre "Kunstwerke" mit Mafiamethoden errichtet. Da sind die Sandburgen von rumänischen Mafias,wie Bernat beschreibt, dagegen harmlos. Und manche davon sind wirklich wahre Kunstwerke.
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Aus der Tagespresse heute:
Die Policia Local (Gemeindepolizei) geht inzwischen davon aus (dementsprechende Kontrollen werden durchgeführt) dass die Sandburgen den Hütchenspielern als 'Safe' - sprich: sichere Geldaufbewahung - dienen. Wenn Hütchenspieler auf frischer Tat ertappt werden wird das Geld beschlagnahmt (und zwar alles Geld das die Beteiligten bei sich tragen).
Das Geld das die 'Erbauer' von Sandburgen durch freiwillige Spenden erhalten ist NICHT illegal und kann nicht beschlagnahmt werden. Deshalb übergeben die Hütchenspieler die illegal 'eingenommene Kohle' and die Sandburgenbauer .... und schon ist dieses Geld 'gewaschen' (will heissen: SICHER). Mit den Sandburgen werden somit also 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Man hat nun angefangen den Bau dieser Sandburgen gleich von Anfang an zu unterbinden (immer unter Polizeibegleitung), und zwar am späteren Nachmittag. Das Geschäft der Hütchenspieler läuft hauptsächlich zwischen 19.00 und 22.00 Uhr, und dann müssen die Sandburgen stehen. Das wird nun unterbunden (und nicht mehr morgends um 06.00 Uhr wenn der Strand gereinigt wird.
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Das dahinter irgendwelche herzlose Geschäftemacher stehen,die im Hintergrund ihre Strippen ziehen und die ganze Kohle einsacken,das ist ja wohl klar. Leider können solche Kriminelle auf Umwegen Gesetze umgehen,die eigentich wir selbst geschafft,gestaltet und mitbestimmt haben.
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Hallo, na dann ist doch alles klar , einfach nichts mehr geben , dann werden die schon aufhören mit bauen, nur so können wir das ein bischen eindämmen,
ich werde auf alle Fälle die Mafia nicht unterstützen , da geh ich lieber einen Sangria trinken Gruß susan -
Vorteil an den sandburgen ist:
Sie sind nicht aufdringlich/lästig (hallo helmut, heute billig, morgen teuer)
Die richtige Mafia verkauft Uhren+Sonnenbrillen.
Sehr zum Unmut der Touristen und vor allem ihrer landsleute..
Ich verweise auf das Statement von Serge Boret Bokwango, Mitglied der Ständigen Vertretung des Kongo bei den Vereinten Nationen in Genf (UNOG),
„„Die Afrikaner, die ich manchmal in Italien oder Spanien sehe“, führt der kongolesischen Diplomat an, „verkaufen alles und jedes und prostituieren sich, sie sind der ******** Afrikas. Diese Leute, die als Krämer an den Stränden auftreten und in den Straßen der Städte herumlungern, sind in keiner Weise repräsentativ für die Afrikaner in Afrika, die für den Wiederaufbau und die Entwicklung ihrer Heimatländer kämpfen. Angesichts dieser Tatsache frage ich mich, warum Italien und andere europäischen Länder sowie die arabischen Staaten es zulassen und tolerieren, dass solche Personen sich auf ihrem nationalen Territorium aufhalten. „
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Ich würde mal sagen, dass es sinnlos ist für Sandburgen zu bezahlen
