Death Valley - Tagestour
-
Wir sind ab Weihnachten für eine Woche in Vegas und wollen für einen Tag ins Death Valley.
Leider überfordert mich die Planung etwas. Ich habe mir bereits eine Karte mit 4 Routen von Las Vegas aus ausgedruckt. Fährt man am besten direkt zum Furance Creek Visitor Center und von dort aus zum Badwater Basin, Dantes View und Devils Golf Course?
Ich habe mir auch den Visitor Guide vom Furnace Creek Area ausgedruckt, aber wie gesagt ich bin gerade planlos. -
Hi LadyLuck,
ich habe im Juli 2011 eine Tagestour von Las Vegas ins Death Valley gemacht. Meine Familie fand es toll. Du fährst zwei Stunden von Las Vegas aus über sehr gute Straßen.Unser Navi hat uns etwas in die Irre geführt, da mehrere Eingänge verzeichnet sind. Wir sind über die 95 bis Beatty gefahren und dann über eine sehr coole Straße ins Tal. Von dort aus sieht man Sand-Dünen im Norden des Tals. Wir sind dann nach Süden Richtung Furnace Creek gefahren (das sollte man wohl besser als Navi-Ziel eingeben!) . Man kommt dann an Borax Works vorbei und ist zur Mittagszeit in Furnace Creek. Nach der Mittagspause sind wir nach Badwater gefahren und haben dann den Artist Drive gemacht. Devils Golfcourse ist nur über eine unbefestigte Waschbrett-Piste zu erreichen, auf der dein Versicherungsschutz sofort erlischt. Wir haben den Abstecher nach kurzer Rüttel-Strecke abgebrochen und sind zu Dantes View gefahren. Auch zu dem Steinbogen kommt man nur über eine Sandpiste. Und von dort zurück nach Las Vegas. Der Tag war ein tolles Erlebnis.
Hier mein Reisetipp dazu:
Reistipp Death ValleyBeim nächsten Mal würde ich von Las Vegas aus gleich Dantes View ansteuern. Dann würde ich in Furnace Creek Pause machen und gestärkt nach Badwater und zum Artist Drive fahren. Danach muss man sehen, weiviel Zeit man noch hat, um das Tal hoch zu den Sand-Dünen zu fahren. Borax Works kann man sich schenken.
Innerhalb des Tals ist alles gut ausgeschildert, aber von Las Vegas aus gibt es so gut wie KEINE HINWEISSCHILDER zum Death Valley. Druckt euch die Strecke unbedingt vorher bei Google Maps aus!
-
Hallo,
wir waren gerade zum 2. Mal im Death Valley, dieses Mal für 3 Nächte. Als Strecke empfehle ich, hin über Beatty zu fahren, dann könnt ihr einen Abstecher zur Ghost Town Rhyolite machen. Zurück dann über Pahrump. Einen Tagesausflug finde ich jetzt im Winter etwas suboptimal, da es gegen 16/16:30 Uhr dunkel wird. Die Rückfahrt nach LV findet dann vermutlich im Dunkeln statt. Dunkel heißt zappenduster.
Als Erstes zu den Dünen, dann Zabriskie Point, Badwater, Artists Drive, Devil's Golf Course (die Straße fanden wir harmlos und die Strecke ist recht kurz), ggf. noch Dante's View, falls ihr es schafft. Wunderbarer Blick aufs Valley. Die Temperaturen sind eigentlich ideal zum Wandern, der Golden Canyon (Nähe Zabriskie Point) ist toll und kurz.
Viele Grüße!
-
Oh, sorry, ich habe gerade an MsCrumples Beitrag erkannt, dass ich Dantes View und Zabriskie Point durcheinander gebracht habe. Ich meine oben in meinem Beitrag Zabriskie Point, nicht Dantes View.
Ich finde es interessant, dass MsCrumple die Zufahrt über Beatty, die ich versehentlich genommen habe, sogar empfiehlt. Mit ihren Ergänzungen (Dünen und Rhyolite) wäre das vielleicht sogar wirklich der schönere Zugang. Und man fährt nicht hin und her.
Die meisten Besucher fahren aber von Las Vegas über Zabriskie Point in das Tal hinein. Bei Beatty ist man fast ganz allein...
-
Bekanntlich führen ja viele Wege nach Rom so auch nach Death Valley, aber sinnig sind eigentlich nur 2 entweder die von Gunnar beschriebene über die 95 oder über Pahrump, Shoshone und der Badwater Rd. Persönlich finde ich die Strecke über Pahrump besser da man dann die Sonne im Rücken hat gerade im Winter wenn die Sonne nicht mehr so hoch steht ist das ein Vorteil für bessere Fotos. Wenn du dann über Beatty zurück bzw. hin fährst kannst du auch noch ein Stopp in der Geisterstadt Rhyolite machen. Ist zwar nicht das ganz große Erlebnis aber liegt ja auf dem Weg.
Egal für welche Route du dich entscheidest schön sind sie beide und von Vegas aus auch einfach ohne Navi zu finden.
-
Die Strecke über Beatty ist in der Tat sehr einsam. Wenn man Rhyolite und die Dünen nicht machen möchte, lohnt sich der Weg wohl nicht.
Mir fällt gerade ein, dass ich den Salt Creek vergessen habe. Den Rundgang dort fand ich ganz schön und wir haben sogar einige der seltenen Pupfishes gesehen. Auch die kleine Fahrt durch den Mustard Canyon lohnt sich.
Die Führung durch Scotty's Castle fanden wir überraschend gut. Aber das Schloss ist leider sehr weit abgelegen im Norden des Parks...
-
Danke!
und ich dachte es wird gegen fünf, halb sechs erst dunkel
Eine Karte habe ich bereits ausgedruckt. Dann werden wir recht
früh los um viel vom Tag zu haben und zurück über die 95 fahren.
Freu mich auf das DV, wir hatten das letzte Mal keine Zeit dafür. Habe gelesen, es kann zu dieser Zeit recht viel los sein. Kann man mit 20 Grad dort rechnen zu dieser Jahreszeit? -
Als wir vor 2 Wochen da waren, hatten wir am 1. Tag Regen bzw. Schnee im Death Valley bei vielleicht 8 Grad. Danach zum Glück nur noch Sonne. Beim Wandern konnten wir T-Shirt tragen, da die gefühlte Temperatur über der tatsächlichen lag.
Es war übrigens brechend voll. Der Winter ist im Death Valley halt die Hauptreisezeit.
-
So, jetzt habe ich noch ein paar gute Karten gefunden und auch schon ausgedruckt. Mein Plan wäre folgender:
- Über Pahrump bis zur Death Valley Junction und von dort aus direkt zum Dantes View. Dann zum Zabriskie Point, weiter zum Furnace Creek, Golden Canyon Trail, Artists Drive und Badwater Basin. Vom Badwater Basin zurück Richtung Dünen (wenn die Zeit noch reicht), dann Richtung Beatty und auf der 95 nach Las Vegas.
- Über Pahrump bis Shoshone die 178 Richtung Ashford Mill (wollen wir uns nicht ansehen) und dann die Badwater Road nördlich hoch bis zum Badwater Basin, Artists Drive, Golden Canyon, Furnace Creek, Zabriskie Point und Dantes View. Von Dantes View entweder zurück über Death Valley Junction oder noch weiter zu den Dünen und dann wieder über Beatty zurück.
Die zweite Variante kommt mir länger vor. Ich kann das überhaupt nicht einschätzen. Wenn es wirklich schon so früh dunkel wird, dann möchte ich nicht so spät aus dem DV raus. Ich denke, dass auch einige Straßen im dunkel nicht befahrbar sind?
Für mich scheint die erste Variante die bessere zu sein.
Sind die Parks eigentlich am 25.12. offen? Auf der homepage steht nichts dazu.
Vielen Dank an alle und einen schönen 2. Advent
-
Die Öffnungszeiten gelten nicht für den Park, sondern nur für das Visitor Center; der Park selbst schließt nicht.
Ich würde die 1. Variante der Fahrstrecken wählen. Die 2. Variante über Ashford Mills sind wir vor Jahren mal gefahren. Die habe ich als sehr lang und auch langweilig in Erinnerung. Wenn ihr über Beatty fahren wollt, dann würde ich das morgens machen, wenn es noch hell ist.
Wenn es dunkel ist, kann man natürlich schon noch fahren, aber man muss halt sehr vorsichtig sein, denn die Tiere werden aktiv. Wir waren nachts am Zabriskie Point, um die Milchstraße zu sehen und stiegen aus dem Auto aus, gingen vielleicht 2 Meter, machten die Taschenlampe an und schon hatten wir einen Kitfuchs zwischen den Beinen.
Das Fahren ist auch im Dunkeln recht anstrengend, weil es selbst mit Fernlicht immer noch sehr, sehr dunkel ist.So weit ich weiß, ist Death Valley an jedem Tag im Jahr geöffnet. Schon alleine deswegen, weil die 190 und die 374 ganz normale Durchfahrtsstraßen sind.
-
Danke Mscrumplebutton!
Dann könnten wir hin die Dünen mitnehmen unsere Strecke fahren und zurück auch über Beatty fahren. Mal sehen wann und wie wir dort ankommen. Wenigsten weiß ich jetzt wie wir das Ganze angehen.
Konntet ihr die Milchstraße richtig sehen? -
Ja, wir konnten die Milchstraße sehen. Und zwar in einer Deutlichkeit, die uns nicht nur überwältigt hat, sondern auch total überrascht hat. Wir stiegen aus dem Auto aus und waren überwältigt. Sämtliche Sternenbilder, die wir nur vom Hörensagen kannten, konnte man groß und deutlich sehen. Es war sogar eine Rangerin am Zabriskie Point, die alles erklärte und einem alle Sternenbilder zeigte.
Allerdings kann man die Milchstraße nur dann so deutlich sehen, wenn der Himmel komplett klar ist, die Luft klar ist (der Winter ist ideal) und der Mond komplett verschwunden ist. Sobald der Mond auch nur ein kleines Stückchen draußen ist, sieht man nur noch einen Bruchteil der Sterne, die man sonst sieht.
Ich kriege schon beim Schreiben wieder Gänsehaut.

-
Die Milchstraße siehst du in sternklaren Neumond-Nächten außerhalb großer Städte sehr schön auch von Deutschland aus. Nur so als Tipp für eine Deutschlandreise.

Berliner kennen die Milchstraße allerdings nur von Bildern und aus dem Urlaub, da der Himmel hier überall zu hell ist.
-
Das hatte mein Mann auch behauptet. Er wollte nämlich nicht nachts raus, um die Milchstraße zu gucken. O-Ton: "Das kannst du auch zuhause haben. Da müssen wir nur mal an den richtigen Ort fahren." Er glaubte, die Milchstraße schon mehrfach gut gesehen zu haben. Als wir aus dem Auto ausstiegen, war er auf einmal ganz still.
"Gut, also soooo deutlich kann man die Milchstraße bei uns dann vielleicht doch nicht sehen..."