Südafrika und Sicherheit, was muss man beachten?
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Hallo in die Runde!
Seit Jahren sind die USA unser bevorzugtes Reiseziel - genauer genommen - das einzige Ziel. Wir lieben es anzukommen, den Mietwagen abzuholen in das erste gebuchte Hotel zu fahren und dann individuell durch die Gegend zu cruisen.
Seit geraumer Zeit habe ich mich immer wieder mit Berichten und Bildern aus Südafrika beeindrucken lassen. Leider scheitert konkrektes bislang an den Bedenken meiner Frau bezüglich der Sicherheit (Kriminalität) in SA.
Ich möchte Euch deshalb um obejektive (nichts geschönt oder übertrieben) Meinungen bitten. Bitte keine Pauschalaussagen, wie, in den USA ist es auch nicht gefährlicher, etc. In den USA wissen wir genau, wie wir uns verhalten müssen, wir kennen Mentalitäten und Gepflogenheiten - in SA wären wir echte Greenhorns!
Vielen Dank
Richard -
Hallo Richard und Willkommen im HC-Forum!
Das ist jetzt ein wenig schwierig. Du verbietest Pauschalaussagen, fragst aber gleichzeitig absolut pauschal?! Südafrika ist riesig, es gibt alles von "absolut sicher" bis "geht gar nicht".
Beispiel: Es gibt viele Unterkünfte in Nationalparks, da gibt es keinen Schlüssel zur Unterkunft. Warum? Man benötigt keinen. Überflüssig zu erwähnen, dass es auch keinen Safe gibt.
Anderes Beispiel: Du gehst Samstag abend durch Khayelitshamit einer Rolex am Arm und einem Apfel in der Hand. Das wird wohl nicht gut ausgehen.Mein persönliches Empfinden war, dass ich mich in Kapstadt erheblich sicherer gefühlt habe als in Las Vegas.
Sag' einmal, wo es Dich in Südafrika hin zieht, dann wird eine Antwort leichter.
Gruß,
karlkraus
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Moin karlkraus!
Vielen Dank, für die erste Einschätzung!
Ja, Du hast Recht, wer pauschal fragt, sollte mit pauschalen Antworten rechnen...
Also, geplant wäre eine Rundreise im Südafrikanischem Frühling - so Oktober bis Novermber herum. 3 Wochen mit dem Mietwagen von Motel zu Motel. Am liebsten handhaben wir das wie die Vagabunden - jeden Tag ein neues Ziel, maximal mal 2 Tage an einem Ort. Viele Rundreisende sehen die Fahrt immer als notwendiges Übel, das ist bei uns nicht so. Das Cruisen mit etlichen Zwischenstopps (an Vistapoints, in Ortschaften etc.) ist Teil des Spaßes.
Könnte man derartige Touren ähnlich wie in den USA planen. Wo und wie bekommt man Infos über Motels im Land (Lage, Ausstattung, Preise etc.). Gibt es eine Art Tourbooks wie sie der AAA herausgibt?
Zurück zur Sicherheit. Ich habe mir sagen lassen, das man sich in SA besser nicht nicht als Tourist zu erkennen gibt - z. B. keine Kamera vorm Bauch baumeln lassen etc. Auch sollte man in größeren Ortschaften nach Dunkelheit nicht mehr auf die Straßen gehen. Was gilt als größere Ortschaft, gilt das für alle Städte? Bestimmte Gegenden wären generell zu meiden. Wie erkennt man solche Gegenden? Auch soll man immer vorausschauend handeln, wie z.B. nicht eine Tanke anfahren, wo eine Gruppe Leute "abhängt".
Das sind alles Dinge, wo ich mir immer sagte, das wäre kein Urlaub für mich. Wenn ich stets um mich umgucken muss, wie und wo wer steht. Wenn ich die Kamera immer unter der Jacke tragen und wir uns möglichst nicht in Deutsch unterhalten dürfen, damit man sich nicht als Touri outet...... das sind so die Gedanken, die mich umtreiben.
Grüße
Richard -
Es gibt in SA keine Motels wie in den USA, also keine Ketten wie Motel 6, Howard Johnson, Days Inn usw. - es gibt BnB´s, Guest Houses, Hotels in den Innenstädten (kaum außehalb), Estates (Weingüter, Golfplätze). Das ist ein erheblicher Unterschied. Vom südafrikanischen Fremdenverkehrsamt gibt es gute Untelagen (Karten, Unterkunftsführer), das Internet bietet gute Adressen, z.B. safarinow.com oder sa-venues.com. Zur genannten Reisezeit durch SA zu fahren, ist kein Problem, freie Unterkünfte findest Du immer aber Du musst vorplanen, denn die meisten Unterkünfte liegen nicht am Highway wie in den USA.
Wie schon angesprochen, Sicherheitsbedenken hätte ich in größeren Townships rund um JNB, DBN, CPT - aber sonst nirgendwo, auch nicht an der Tankstelle. Selbst die Innenstadt von Joburg ist wohl jetzt z.T. eher harmlose Clubbing-Meile geworden.
Downtown Miami, New Orleans, New York ist auch nicht ohne, verhalte Dich normal und nicht überängstlich, dann passt das schon.
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Hallo, diese Ängste hatte ich letztes Jahr bei unserer Ersten Reise nach SA auch. Man hört ja vieles.
Aber: wenn ich abends von Stuttgart in der S-Bahn heimfahre passiert mir glaub ich mehr. Man muss es halt nicht übertreiben, sprich ich als Frau habe NIE eine Handtasche dabei, keinen Schmuck, nur eine sehr günstige Uhr. Kein Handy am Ohr oder Foto um den Hals. Im Auto nichts sichtbar liegen lassen, Fenster zu - gut ist!
Tagsüber in Kapstadt eh kein Problem. Zum Essen sind wir bei Helligkeit gelaufen, abends mit dem Taxi oder sonst immer mit dem eigenen Wagen, parken und "bewachen" lassen für ein paar Rand.
Auch an den Tankstellen etc. kein Problem. In den kleineren Orten wie Knysna oder Swellendam hatte ich komischerweise gar keine Angst; die meisten Gästehäuser haben Mauern drum herum, sind gut gesichert. Auch da keinie Angst.
Nachts durch ein Township fahren oder gar laufen muss jedoch nicht sein! Auf der Gartenroute allgmein fühlte ich mich sicher. Ich würde jetzt nicht auf einen verlassenen Parkplatz fahren und das Auto allein dort abstellen - und auch ehrlich nicht gerade mit einer Luxuskarre rumfahren, das GPS nicht öffentlich hinlegen etc. - aber das kann Dir hier in D auch passieren!
Viel Spaß, Biene
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pepperoni75:
Aber: wenn ich abends von Stuttgart in der S-Bahn heimfahre passiert mir glaub ich mehr.Ist das so?

Die Schwägerin meiner Schwester ist einmal in ZA mit dem Zug gefahren (die Strecke weiß ich leider nicht) und wurde prompt überfallen... :?
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@Malini: von Zugfahrten in den Großstädten von SA wird eigentlich auch in jedem Reiseführer abgeraten?!? Daher würde ich dort weder mit einem Überlandbus noch mit dem Zug fahren.
Und ja, hier im Ballungsgebiet ist es als Frau nicht wirklich schön ab 21 Uhr mit der S-Bahn nach Hause zu fahren. Egal ob Stuttgart oder hier unser kleines Kaff, man wird vielleicht nicht überfallen aber blöd angemacht.
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als Frau habe NIE eine Handtasche dabei
Hallo Biene,
dass man Schmuck und wertvolle Uhren nicht zur Schau trägt ist logisch, aber als Frau NIE eine Handtasche mitzuführen - ich glaube das kann ich meiner Frau nicht vermitteln.
Das wäre ein absolutes No-Go -Argument für so eine Reise.verschreckte Grüße
Richard -
@Trackman: Ich habe mir eine kleine Umhängetasche gekauft, mehr nicht! Daher vielleicht etwas falsch ausgedrückt! Also eben nicht die "typische Handtasche" die man schnell wegreißen kann. Ich habe eine Tante, der hat man sogar den Brustbeutel vom Hals gerissen, von dem her war ich einfach vorsichtig, auch diese Umhängetasche könnte man einem wegreißen. Aber das würde ich auch nicht anders in anderen Großstädten ABENDS/NACHTS machen. Wenn Du mit dem Auto vor's Restaurant fährst und wieder zurück oder in kleinern Städten, ist das auch überhaupt kein Problem - an der Waterfront in Kapstadt sehe ich auch keinerlei Probleme! Und ehrlich, ganz anders bewegt man sich doch abends in Kapstadt etc. nicht. Und wenn Du mit dem Taxi oder Auto irgendwo hinfährst, ist es auch kein Thema . Wenn ich mich innerhalb der Lodge, in Plettenberg, Swellendam, Knysna etc. bewege ist das alles sicher auch gar kein Thema. Von dem her, hätte und habe ich keine Angst. Ich habe mich zu keiner Zeit unsicher gefühlt! Sonst würden wir nicht innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal nach SA gehen. Das mit der Tasche, Schmuck und dem Offen im Auto liegen lassen (selbst Handtücher etc.) wurde uns übrigens vor Ort auch als Tipp von einem Gästehaus-Betreiber gegeben!
Richard, ich denke nicht, dass Deine Frau oder Du Schiss haben musst. Ihr bewegt Euch doch nicht 2 Wochen nur in Johannesburg oder Kapstadt sondern seit auf Tour, oder?! Ich habe halt für mich entschieden, dass ich kein Risiko eingehen möchte und daher hat mein Freund die Kreditkarte und etwas Kleingeld in der Tasche gehabt wenn wir abends unterwegs waren. Tagsüber habe ich selbstverständlich auch meine Umhängetasche dabei gehabt.
Alles was Südafrika bietet, Natur, die Menschen, die tollen Weine, das leckere Essen, ach einfach alles ist uns persönlich seit dem ersten Kennenlernen um Längen lieber als USA und Kanada, was wir auch schon auf Rundreisen erlebt haben. Also, nur Mut und sonst gerne mehr Info per PN!
Gruß Biene
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Hallo,
Kapstadt unterscheidet sich im notwendigen Verhalten nicht von anderen Großstädten in der Welt. Wenn Ihr die Garden Route entlang Eure Reise machen wollt, sehe ich keinerlei Probleme. Wir jedenfalls haben es schon öfter so gemacht. Keine Vorbuchungen, Übernachtungen in B&Bs. Zu Motels hat ja Golf4U schon alles Notwendige geschrieben.
Wir sind nie ohne Spiegelreflex unterwegs allerdings auch nicht Nachts (da schlafen wir) oder ständig in Städten.
Falls Du ausser die schon genannten Unterkunftssuchmaschinen noch weitere brauchst, gerne per PN. Es geht aber sicher zumindest entlang der GR komplett ohne. Die Touri Infos sind gut aufgestellt und sehr hilfreich (allerdings oft nur bis 16 Uhr geöffnet)
Gruß,
karlkraus -
Hallo SA Fans,
bin gerade zurück aus SA und hatte ebenfalls vorher etwas Bedenken. Ich bin komplett eines Besseren belehrt. Es ist einfach traumhaft! Es gibt keinen Grund zur Panik. Im Gegenteil, bitte hinfahren und einfach genießen. Ja, Südafrika ist natürlich nicht komplett ungefährlich, aber nicht mehr oder weniger als im Dunkeln meiner Heimatstadt. Hier würde ich auch nicht abends in die Nordstadt gehen. Die Menschen sind i.d.R. extrem freundlich.
Beachte einfach die ganz normalen Grundregeln wie überall auf der Welt, auch wie zu Hause. Gutes Bauchgefühl reicht völlig aus. Es gibt eben -besonders in den Stadtgebieten- Gegenden, in denen man sich nicht unbedingt im Dunkeln aufhalten sollte. Aber da geht man ja auch nicht gezielt hin. Tausche Deine offensichtlichen Güter wie Rolex, Riesenkamera und Armani Klamotten einfach mal gegen etwas weniger Attraktives aus und alles ist gut. Die hohe Kriminalität beschränkt sich in aller Regel auf Übergriffe innerhalb der Townships unter der Einheimischen, seltener gegenüber Touristen. Als solcher bist Du relativ gut unterwegs. Die Leute wissen, dass Touristen auch Geld bringen, von daher hat man relativ wenig zu befürchten. Besonders auf der Reise durch das Land hatte ich nicht eine Sekunde Angst, dass mir etwas passieren könnte. Bist Du freundlich, so kommt das auch zzurück zu Dir. Sei eben nicht naiv, und habe eine gesunde Portion SSelbstbewusstsein. Dann wird es zu einem unvergesslichen Erlebnis und Du verliebst Dich in das Land! Meine Reise startete mit Landung in Johannesburg (das ist m.E auch schon die kritischste Station überhaupt) Aber ich hab da nur den Mietwagen abgeholt und bin für die erste Übernachtung Richtung Norden nach Ohrigstad. Dort habe ich eine Übernachtung in der Hannah Game Lodge gebucht. (super) Das war auch schon alles. Von da an hatte ich keine Reservierungen mehr, und jeden Tag abends im Bett die nächste Unterkunft gebucht. (booking.com o.ä)
Du hast überall in den Lodges oder Guesthouses WLAN, es ist total easy. Ab Ohrigstad gings dann über die Panorama Route von Norden nach Süden bis Graskop/Hazyview. (in den meisten Reiseführern wird die Route andersrum beschrieben, ich habs umgedreht)
In Hazyview übernachtet (Blue Jay Lodge), die liegt nur wenige Kilometer vom Gate in den Kruger Park. Ne Safari organisieren Dir auch die meisten Lodge Betreiber. Hatten Glück, cooler Guide und die Big Five hatten wir auch.
Dann noch Abstecher nach Graskop und Pilgrims Rest, dann weiter zurück nach Johannesburg. (insgesamt ein paar Tage für die Tour im Nord-Osten, aber das ist ja Geschmackssache). In Joburg dann den Wagen wieder abgegeben und nen Inlandsflug runter nach Port Elizabeth (PE) gekauft. Sehr günstig.
Dort angekommen, am Airport den nächsten Wagen vorgebucht und abgeholt und eine Übernachtung vor Ort (m.E. ausreichend) Noch den Addo Elephant Park mitgenommen, was sich sehr lohnt! Bei Addo noch ne Übernachtung eingelegt im Africanos Country Estate (super Unterkunft ca. 15km vom Park. Günstiger als im Park und herrliches Teilchen. Allein die Außendusche zu Zimmer so groß wie Omas Wohnzimmer) Dann in die Gartenroute von PE nach Capetown gestartet über Jeffreys Bay, Knysna, etc bis zur Übernachtung in Plettenberg Bay. Du findest überall großartige Unterkünfte zu sensationell günstigen Preisen. Niemals irgendetwas gefährliches oder negatives erlebt. Die Tour durch die Winelands mit Besuch der Güter ist toll. Am Ende dann Capetown. Du wirst es lieben. Von dort gings dann nach insgesamt 14 tagen leider wieder nach Hause. Ich komme wieder!! -
Ich weiß, mein erster Beitrag war mehr ein Reisebericht. Die Fragen gehen ja mehr in die Richtung Sorge/Sicherheit. Ich bin halt noch so begeistert
Also, um wirklich ehrlich zu sein, bitte keine Angst haben. Ein wenig die Augen auf, auf seine Sachen schauen und nicht irgendwo rumliegen lassen. Es reicht, wenn Du alles im Kofferraum verstaust. Lediglich um Jo`burg herum gibt es kurze Abschnitte, die werden sogar mit Schildern versehen. "Hi Jacking Hot Spot". Aber auch da keine Sorge, ist doch gut, dass man einen Hinweis hat, vielleicht hier nicht anzuhalten. Aber niemand läuft Dir auf der Autobahn drohend vor den Wagen und hält Dich auf. Das ist Quatsch - und wohl der allerseltenste Fall überhaupt. Nimm keine Anhalter mit (die gibt es jede Menge und Du wunderst Dich, wo die ganzen Menschen zu Fuß wohl hinwollen bei den Entfernungen) Halte nicht unbedingt an, wenn irgendwo ein Wagen mit ner Panne steht, man weiß eben nie. Gibt es aber auch in Südfrankreich und Italien, dass Die anschließend die Reifen fehlen
Von daher genauso handhaben und alles ist ok. Es ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig zu sehen, dass viele Häuser und Anlagen durch Mauern und elektrische Zäune gesichert sind. Das ist dort aber normal und auch kein Grund nervös zu werden. Wenn Du Sorge hast, beherzige die Grundregel: Aufbrechen und Ankommen bei Tageslicht. Das ist ein Tipp, den Dir vor Ort auch viele Guesthousebetreiber geben werden. In Kapstadt z.B. kannst Du dich in den Gegenden Hout Bay, Camps Bay, Sea Point, Green Point völlig entspannt bewegen. Du wirst staunen, wie gehoben die Ecke ist. Da kannst Du auch abends locker ausgehen und zu Fuß in Deine Unterkunft zurück. (Musst Du ja nicht machen, wenn Du dich unwohl fühlst) Aber ich glaube, wenn Du die ersten Tage hinter Dir hast, dann hast Du ein gutes Bauchgefühl entwickelt. In Kapstadt hat sich viel in Puncto Sicherheit getan. Die dort lebenden Menschen helfen Dir, sind freundlich. Ein bisschen Geld in der Tasche und vllt die Kreditkarte in der anderen, und Du kommst komplett klar. Den Rest lässst Du eben im Kofferraum oder im Zimmer. Wir kennen diese Sicherungsmaßnahmen bei uns nicht so, dort ist das ganz normal und muss gar nicht immer etwas Schlimmes bedeuten. Es wird eben alles irgendwie verschlossen, abgeriegelt und gesichert. Das ist, wie gesagt ganz normal und nach kurzer Zeit haben wir uns daran gewöhnt. (hat ja auch was)Es gibt eben viele Menschen dort, die versuchen sich etwas zu verdienen. Die einen winken Dich zum parken ein und aus und versprechen, ein Auge auf Dein Auge zu haben. Ob es nötig ist sei dahin gestellt. Aber dann gibst Du eben 5 Rand, die Dir nicht weh tun und der Mensch kann sich was kaufen. Naivität ist unangebracht, jeder scheint Dein bester Freund zu sein.
Dann gibt es die, die Dein Auto waschen (ob Du willst oder nicht) und erwarten eben auch was. Du kannst aber auch klar sagen, dass Du das nicht möchtest, nicht bestellt hast. Das findet jeder mit der Zeit raus.Eines noch, falls Du mit dem Mietwagen unterwegs bist. Du kannst Dir das Geld für ein zusätzliches Navi bei der Reservierung sparen, wenn Du z.B. ein iphone dabei hast und Google Maps reicht völlig aus, funktioniert großartig. Du hast überall gutes Netz. Ich buch mir immer über meinen Anbieter nen Daypass und habe die Kosten im Blick dabei. Wenn Du das so machst, noch drauf achten genug Akku z haben. Am besten das Ladekabel färs Auto dabei haben und Du bestens ausgerüstet.
Und nun, Koffer packen und los. -
Hallo!
Ich war noch nie in SA, bekomme aber immer wieder Unterlagen auf den Tisch, wenn es um Diebstahl geht.
Aufpassen beim Abheben beim Bankomat!!!! Wenn man angesprochen wird, am besten Karte nehmen und wo anders abheben. Es gibt immer wieder Leute, die beim Abheben "Helfen" wollen und den Bankomat erklären wollen.
Derweil ihr noch meint die Karte ist im Bankomat, haben die aber die Karte schon eingesteckt.Ich will euch das Land aber nicht vermiesen, bin selber ein Afrikafan. Aber ich glaub ich würde nur in einer Bank beim Automaten abheben, und da nur zu den Öffnungszeiten, damit ich im schlimmsten Fall gleich in den Schalterraum rein kann.
Was ich auch GANZ wichtig finde (aber nicht nur für SA), prüft Euer Kontolimit!!!!
Auch wenn ihr 400,- als Tageslimit habt, ist es möglich, wenn die Karte einen bestimmten Status hat, innerhalb weniger Minuten 3000,- abzuheben, wenn der Betrag verfügbar ist.
Natürlich will man im Urlaub an sein Konto ran kommen und Geld verfügbar haben, aber es ist immer die Frage wieviel brauche ich wirklich.LG Sabine
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In Südafrika kann man das meiste mit der Kreditkarte zahlen, da hast du einen besseren Kurs, zahlst keine Automatengebühren und bist vom Bargeld unabhängig.
Einen kleineren Bargeldbetrag sollte man natürlich trotzdem immer in der Tasche haben. -
Hallo in die Runde,
ganz ehrlich, ich glaube, es wird viel zu viel Panikmache betrieben. Das ist wirklich nicht mehr oder weniger unsicher, als abends in der deutschen Großstadt in Bahnhofnähe. D fühle ich mich aber deutlich unwohler.
In fast jedem Supermarkt gibt es Geldautomaten, zum Teil an Tankstellen. Oder geh einfach in ne Einkaufs-Mall und hol Dir da was. Es ist doch nicht so, dass Deine einzige Möglichkeit, Geld abzuheben an einem Automaten in der schlechtesten Straße eines Townchips liegt. Sorry, ist jetzt übertrieben, aber es wird teilweise auch echt zu sehr hochgespielt. Es gibt bestimmt mal irgendwo und irgendwann ne Situation, in der jemand eine weniger gute Erfahrung gemacht hat. Aber das ist doch nicht der Normalzustand. Südafrika ist völlig entspannt, wenn Du einfach ein wenig gesunden Menschenverstand an den Tag legst und auf Dein Bauchgefühl hörst. Angst ist ein schlechter Ratgeber. Die Menschen sind überwiegend deutlich freundlicher als mittlerweile hier bei uns. Es ist einfach ein gr0ßartiges Erlebnis dort zu sein. Du wirst einen ziemlichen Abschiedsschmerz verspüren. Warum sollte es gerade Dir passieren? Wenn Du am 17. um 1432Uhr in die falsche Straße einbiegst und da steht einer, der was von Dir will, dann ist das ebenso wahrscheinlich wie der falsche Zeitpunkt in Berlin, Frankfurt oder der Dortmunder Nordstadt. Das ist auch schon alles, was man dazu sagen kann. Jeder, der die Reise gemacht hat schwärmt von der Schönheit und der vielen guten Begegnungen. Ich glaube, vieles ist einfach tief in uns verwurzelt und durch Prägung bestimmt. Südafrika ist ein Traum. Fahr hin und genieße!!!
LG, Reinhard