Von Vancouver nach Calgary in 19 Tagen
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Hey Leute,
ich habe dieses Forum schon länger verfolgt, mir Tipps geholt und mal angefangen meine eigene Kanadareise zu planen. Doch nun bräuchte ich doch ein paar Tipps.
Den Hinflug werde ich vermutlich am 29. September nach Vancouver nehmen. Dann mit dem Mietauto reisen und der Rückflug ist am 17.Oktober von Calgary. Alles in allem 19 Tage. Ich weiß auch, dass der Zeitraum nichtgerade Ideal ist, da ich jedoch bei der Arbeit Saisonabhängig bin, habe ich nurdiesen Zeitraum frei bekommen.
An sich interessiere ich mich in erster Linie für Kanadas Natur. Pflicht für mich ist der Icefield Parkway. Jedoch würde ich auch sehr sehr gerne Vancouver Island sehen. Da mich Großstädte nicht interessieren,werde ich da auch nicht viel Zeit verbringen

Meine Schwierigkeit liegt nun in der Route:
Vancouver-> Tofino -> Powell River -> Whistler -> Kamloops -> Jasper-> Banff -> Calgary
Teilweise habe ich jedoch ca 6 Stunden reine Fahrzeit dazwischen, was gerade im Oktober mit kurzen Tagen nicht soo Ideal scheint.
Kann es sein, dass Vancouver Island einfach nicht mehr hinein passt? Sollte ich das vielleicht doch draußen lassen? Die längeren Aufenthalte wären in Tofino, Jasper und natürlich Banff.
Habt ihr Tipps für mich? Gerne auch alternative Routen und absolute „must sights“.
Vielen vielen Dank und Grüße

Cpt. Canoe
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Hallo,
schon in einem anderen Beitrag habe ich dargelegt, dass Vancouver Island riesig ist und damit durchaus für einen ganzen Kanada-Urlaub ein perfektes Ziel darstellt. Die Insel misst von Nord nach Süd locker 450 km! Es ist ein häufig gemachter Fehler von Besuchern, die zum ersten Mal ein Ziel in Nordamrika bereisen, dass sie viel zu große Strecken bewältigen wollen und die Zeit zum Genießen der Natur einfach nur zur kurz kommt.
Bei vier Wochen würde es Vancouver Island mit einschließen wollen, bei 19 Tagen wirklich nicht. Besser als Tofino, was sehr mit surfenden Freaks on Speed belegt ist, hat mir das nahe Ucluelet gefallen. Lies Dir mal meine Rezension vom Waters Edge Resort At Pacific Rim in Ucluelet durch.
Wenn Ihr den Icefield Parkway hinauf fahrt nach Jasper, dann plant doch die Weiterfahrt Richtung Quesnel ein und von dort zur historischen Stadt Barkerville. Es ist geradezu einmalig, was einem dort an authentischem Leben mit sehr viel Herzblut aller Beteiligten geboten wird!
Es gibt dort auch einige wenige Übernachtungsmöglichkeiten. Das hatten wir damals nicht gemacht, aber ich werde sicher zurückkehren und dort eine oder zwei Nächte verbringen.
Klare Empfehlung: keep your itinerary simple! Weniger fahren, mehr Natur genießen, lieber eine oder zwei Nächte länger am Ort verweilen!
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Hallo Captain,
willkommen im Kanada-Forum!
Wenn ich Deinen Beitrag richtig lese, hast Du die Flüge noch nicht gebucht. Deshalb möchte ich Dir gerne vorschlagen, nach Calgary zu fliegen und von Vancouver zurück - also Deine Route umzudrehen.
Der Grund ist unspektakulär, aber je nach Wetterlage ein guter:
Wenn Du in Calgary startest, kannst Du durchaus auf nettes Wetter hoffen. Wir sind mal - ich glaube - an einem 27.09. bei fast 30 ° C gelandet, die sich auch recht hartnäckig bis in den Oktober rein hielten. Natürlich kannst Du auch Pech haben und Calgary empfängt Dich wenig gemütlich. Grundsätzlich bist Du aber pfiffig unterwegs, wenn Du in Calgary anfängst und zum milderen (jaaa, gut - evtl. auch feuchten) Küstenwetter Vancouvers fährst. Und sollte es Dir da nun gar nicht passen, fährst Du rüber nach Vancouver Island und setzt Dich in den Butchart Gardens zwischen die Rentner inne Sonne auffe Bank
Scherz!Damit bin ich auch schon bei Vancouver Island.
Es ist nun einmal so und wird auch immer so bleiben, daß es zwei völlig verschiedene Genußtypen zum Thema Kanada gibt: Die "slow-food-Genießer" und die "Vielfraße" - ein blumigerer Vergleich fällt mir gerade nicht ein.
Wir z. B. würden bei 19 Tagen wahrscheinlich noch "schnell" nach Whitehorse und zurück fahren, weil wir in Kanada nicht wandern, nicht jede Pflanze aus jeder Perspektive bestaunen.... Gucken und staunen ja, aber halt nicht so, daß wir uns vor einen Baum setzen und unsere Eindrücke ins Tagebüchlein notieren, während wir die Einzigartigkeit des Augenblicks atmen.
Diese Beschreibung ist von mir rein willkürlich, absolut ausgedacht, soll keinen einzigen der Langsam-Reisenden herabwürdigen, sondern bitte mit einem Augenzwinkern gelesen werden - weil ich lediglich ausdrücken will, daß man es "so" aber auch "so" machen kann, ohne daß der Genuß des flott unterwegs befindlich Reisenden leidet oder der Flotte ein Banause ist.
Also: Fahr in Calgary los, mach alles, was Dich interessiert, fahr so, wie es Dir gefällt und wenn Du dann irgendwann in Vancouver angekommen bist, weißt Du ja, ob Du noch nach VI rüberschippern kannst oder es besser bleiben läßt.
Ich persönlich (!) bin übrigens der Meinung, daß man durchaus wohligen Nutzen aus einem Trip nach VI ziehen kann, wenn man die Insel nicht von oben bis unten und links nach rechts durchkämmt hat.
Warum nicht beispielsweise von Tsawwassen nach Swartz Bay schippern, ein bißchen des Südzipfels der Insel mit Sidney und Victoria mitnehmen, einen Ausflug Richtung Port Renfrew machen und dann über Nanaimo an die Westküste nach Tofino und Ucluelet fahren? Man sieht durchaus etwas von der Insel - wenn auch nicht alles, zugegeben. Und dann von Comox mit der Fähre rüber zur Sunshine Coast... und man nimmt ganz viele Küsteneindrücke mit nach Hause.
Wenn Du ein Angler vor dem Herrn sein solltest, wäre auch Campbell River nördlich von Comox eine Idee wert. Aber das betrachte bitte nur als ein hingeworfenes Fingerfood-Häppchen, um bei den Essens-Vergleichen zu bleiben
.Die Route auf dem Festland würde ich auch ein wenig ändern:
Banff - Jasper - Clearwater - Bridge Lake - Whistler - Vancouver
Kamloops ist bäh. Wenn Du schon keine Städte magst, was ich gut verstehen kann, dann würde Dir ein Besuch von Kamloops aber den Rest geben!! Und Du würdest in Deinem Hotel hocken und Dich fragen, was um alles in der Welt Du gerade hier machst.
Apropos machen:
Barkerville, das ich ja auch immer wieder gerne in Tourvorschläge reinzusabbeln versuche, wo es nur geht, klappt am 30.09. seine Bürgersteige hoch: End of season.
Aber ich habe eine für Dich - weil Du ja dem Holzhacken zugetan zu sein scheinst - vielleicht interessante Trostpille gefunden, eine Art Holzhackerfestival. Wenn Du auf die Daten guckst, wirst Du sehen, daß die bis zum 13.10. dort ihre kleinen bunten Wettbewerbe austragen.
Wir sind selbst ab dem 24.09. in Vancouver, wollen uns aber recht zügig Richtung Seattle auf die Socken machen und kommen dann von Port Angeles nach VI und überlegen gerade, zuerst auf den Grouse Mountain zu fahren, bevor es nach Seattle losgeht.
Was kam mir noch in den Sinn?
Ja, jetzt hab ich es wieder: Willst Du wirklich, wirklich mit nem Mietwagen fahren? Ich habe gerade mal gestöbert und leider kein Einweg-Special für Calgary - Vancouver gefunden (verhexterweise gibt es immer nur welche Vancouver - Calgary... doof....), aber auch ohne Special sollte Dich ein netter kleiner Truck so um die € 1.500,00 kosten.
Wenn man das jetzt mal mit einer Mietwagenreise mit Essen (gehen), Übernachtungskosten vergleicht, meine ich, daß das Pi mal Daumen auf dieselben Kosten herauskommen sollte.
Willst Du wirklich abends in Deinem Hotelzimmer sitzen und irgendeinen Mikrowellen-Fraß aus dem Supermarkt mümmeln? Dann wärest Du preislich günstiger unterwegs mit dem Mietwagen, das ist ganz bestimmt so. Aber das will man doch nicht...
Du willst doch Holz hacken!!

Das könntest Du so schön abends auf dem Campground machen. Du kannst, aber mußt nicht essen gehen, sondern kannst Dir was auf den Grill legen - nachdem Du Holz gehackt hast

Was hast Du denn von der Natur, wenn Du in so einem blöden, oftmals muffigen, düsteren (düster gilt in Nordamerika als elegant und schick - und elegant und schick wollen sie natürlich alle daherkommen....) Hotel-/Motelzimmer rumhockst, Du den Geruch der Geschmacksverstärker aus dem Mikrowellen-Fertiggericht einfach nicht aus der Bude rausgelüftet bekommst und vor Frust die Glotze anschmeißt, das schmerzensgeldfähige Programm Dir aber den Rest gibt? Dann kannste nur noch zur Tanke nebenan tigern, hoffen, daß die nen kleinen Liquor-Store dabei haben, Dir nen grottigen "irgendwas-Creek"-Rotwein holen und den Tag Revue passieren lassen.
Das alles geht an der frischen Luft doch viel, viel besser und.... na eben einfach: Besser!
Im günstigsten Fall im Sonnenschein frühstücken anstatt sich in einer lieblosen Frühstücksbutze im Hotel nen Muffin und nen Kaffee ausm Plastikpott anzutun? Nachdem Du ne lange Nacht lang gezwungen warst, die miefige Bettwäsche anzuschnüffeln??Ich gestehe: Ich übertreibe. Aber das mit voller Absicht!!
Noch eins zum Tageslicht im Oktober, guck mal hier:
Du sitzt also keinesfalls ab klassischer Teezeit im Dunkeln, sondern hast durchaus was vom Tag.
So, jetzt habe ich wahrscheinlich nicht mehr geschafft als daß Du gar nicht mehr weißt, was Du machen sollst.
Daher mein Fazit:
Wenn es meine Reise wäre, würde ich a) die Route umdrehen, b) natürlich VI mitnehmen und c) über ein nettes, kleines kompaktes Wohnmobil nachdenken.
Aber auch wenn Du nix von alldem tun würdest oder wirst, bist Du auf jeden Fall zu einer sehr schönen Reisezeit unterwegs, die sich lohnt.
Damit viele Grüße
Harry -
Hallo tancarino,
neue User mit breitgefächertem Wissen bereichern fraglos jedes Forum.
Ich habe Deine Beiträge mit großem Interesse gelesen und stimme ihnen vielfach zu - lese aber auch, daß Dir ab und zu ein wenig "Wind von vorn" entgegenbläst, weil Du bei anderen Usern "aneckst".
Hinsichtlich Deines Beitrages hier im Forum gestatte ich mir die in Deinen Augen unter Umständen anmaßende Freiheit, auf ein paar Formulierungen einzugehen, die den Wind von von vielleicht erklären könnten.....
schon in einem anderen Beitrag habe ich dargelegt...
Das ist die Schreibe von Sachbearbeitern in Rechtsabteilungen und gewinnt je nach Frohsinn und Freude auf den Urlaub desjenigen, dem Du antwortest, den Eindruck eines nölig-gelangweilten "hab-ich-doch-schon-mal-erklärt,-Du-blöder-Mitarbeiter" Tonfalles, den man mit der einen oder anderen kleinen Umformulierung ruckzuck entschärfen kann.
Lies Dir mal meine Rezension vom Waters Edge Resort At Pacific Rim in Ucluelet durch.
"Bitte" und "danke" haben wir alle doch schon von unseren Eltern gelernt, nicht wahr? Wenn Du einem User einen Gefallen tun möchtest, indem Du ihm Deine Rezension ans Herz legst, soll es doch ein schönes Erlebnis für ihn werden, oder?
Das erreichst Du leichtfüßiger, indem Du auf den Imperativ verzichtest, sondern freundlich vorschlägst, Deine Rezension zu lesen. Beispielformulierung: "Wenn Du magst, dann lies doch mal....."
Klare Empfehlung: keep your itinerary simple!
Schick - ganz, ganz schick, ohne Frage. Du beweist damit sowohl großes Urlauberkino als auch Sprachgewandtheit. Nur: Inwieweit bist Du auf den User eingegangen? Weißt Du belastbar, daß er desselben englischsprachigen Swings fähig ist wie Du und Deine Vibes nachzuvollziehen vermag?
Wenn Dur Dir dessen nicht sicher bist, sondern lieber auf der Seite sein möchtest, verstanden und bestenfalls mit Deinen Ideen umgesetzt zu werden: Schalte doch einfach einen "Globetrotter-Darstellungs-"Gang runter. Dem Adressaten Deines Post wird es möglicherweise weniger wehtun als Dir, aber seinen Lesegenuß erhöht es ganz bestimmt. Und Du solltest nicht für Dich und Deine Selbstdarstellung schreiben, sondern für denjenigen, dem Du antwortest - egal, in welchem Unterforum.
Ich möchte bei den Admins sowohl für dieses OT um Entschuldigung bitten als auch Dir versichern, daß ich mich persönlich freue, wenn im nicht allzu intensiv mit Input jenseits der üblichen "Verdächtigen" frequentierten Kanada-Unterforum neue Gesichter auftauchen, die günstigstenfalls auch neue Aspekte einbringen.
Nur: Hier im Kanada-Forum wird ein beratender, auf die Wünsche des Reisenden eingehender - ich möchte mich eigentlich nicht dazu versteigern, zu sagen: Empathischer, aber ein wenig trifft es das schon - Tonfall gepflegt, woran nicht nur ich bemüht bin.
Es wäre schön, wenn Du künftig Deine Kanada-Erfahrung weiterhin einbringen würdest, für die Augen aller Mitlesender allerdings auch, wenn Du ein ganz klein wenig sowohl auf den Imperativ und als auch Belehrungs-Tonfall verzichten könntest.
Gruß
Harry -
Wow Leute, danke für die schnellen und ausführlichen Antworten!
Wenn ich es richtig verstanden habe, dann meinst du ich soll "mal sehen wie der Fluss fließt". Generell wäre das eine super Vorstellung, nur ist das mein erster Urlaub alleine UND Übersee und ob ich da gedanklich low-flow kann, kann ich noch nicht sagen.
Allgemein weiß ich auch noch nicht, zu welcher Art "food-consumer" ich gehöre, aber mit einem hast du recht, harryhh: Ich liebe Holzhacken!

Das mit den Motels/Hostels brauchst mir gar nicht sagen, da ticken wir wohl ähnlich, ich bin auch eher der Camper, wobei eher mit Zelt im freien (was Oktober doch zu frisch werden könnte?), habe aber auch kein Problem mal im Auto zu schlafen. Gegen ein tolles Steak auf einem Grill hat ja wohl niemand etwas einzuwenden

Der Flug ist auch schon im Gange, muss nur noch bezahlt werden.. weiß also nicht, ob ich das noch umgedreht bekomme. Das mit dem Auto und der Miete wäre als Einwegmiete nicht schlecht, da ich als Student doch schauen muss, wo ich finanzell bleibe.
Von dem Holzhackerfestival habe ich gehört, das soll super sein! Werde ich wohl auch besuchen.
Alles in allem wäre die Idealvorstellung: Ankommen (Ob Vancouver oder Calgary), Auto nehmen, losfahren und sehen wo es mich hintreibt. Natürlich Natur und keine großen Städte. Campgrounds was geht (wenn das Oktober geht) und mit Tränen in den Augen Kanada verlassen müssen
Grüße,
Nico -
Hallo Nico,
hmmmm, ja. Klar, schon verstanden: Student.
Vorschlag in der Mitte zwischen Raffelbuden-Hotels und in der Grundmiete teurem Wohnmobil: Ein größerer Mietwagen??
Ich bin so drei bis vier
Jahre älter als Du und würde eher in meinem Wohnort dem Gemeinderat beitreten als einen Mietwagen als potentielle Übernachtungsmöglichkeit in Beracht zu ziehen - Du weißt: Rücken!Aber wenn Du in juventilem Studentenalter bist, könnte die Zwischenlösung: Größerer Mietwagen, in dem man schlafen (und Holz bunkern
) kann, durchaus ne Option sein.Ob es frisch wird.......... ja, Mist.
Wieviel Kohle hast Du abzüglich der Flüge denn noch übrig?
Wenn alle Stricke reißen und Du bereits die Flüge Vancouver - Calgary eingestielt hast, kann man ja nochmal nach einen Womo-Schnäppchen gucken.
Morgen mehr?
Herzliche Grüße und eine gute Nacht
Harry -
Moin Harry!
Nu mach mal die Hotels in Kanada nicht so runter.

Es gibt da durchaus sehr nette Sachen. Und mit etwas suchen findet man auch schöne Unterkünfte, die einen nicht gleich in den Konkurs treiben. Allerdings geb ich Dir recht: Generell sind nette Hotels eher nicht ganz billig und würden wahrscheinlich mit dem Geldbeutel unseres studentischen Freundes hier nicht so recht harmonieren....
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Hey Harry,
Minivan oder ein kleines Womo wäre nicht schlecht.. da werde ich mich mal informieren.
Damit wäre ich auch unabhäniger als wenn ich schon im vorhinein Hostels oder Hotels reservieren müsste (natürlich mit der Annahme, dass Campingplätze im Oktober nicht mehr Touristenüberrannt sind).
Klima werde ich wohl mit gescheitem Schlafsack und Decke entgegenwirken können(?)Das mit dem Geld halte ich mal offen, ich habe mir zwar etwas zusammengespart, möchte jedoch trotzdem nicht unbedingt alles raushauen (Ist nicht nur für den Urlaub, sondern auch zukunftsorientiert gespart). Jedoch: Was sein muss, muss sein - ganz klar!
Nochmals Danke für die ausführliche und nette Hilfe,
Nico -
Hallo Nico,
trotz Harrys euphorischer Betrachtung des Womos gibt es in Kanada natürlich auch schöne Unterkünfte, die mit Harrys Schilderungen nichts gemein haben. Und vor allem: Ein reservieren ist Ende September/Anfang Oktober sicher nicht notwendig.
Das Campingplätze im Oktober nicht mehr "Touristenüberrannt" sind, könnte wohl auch daran liegen, dass der eine oder andere Campingplatz dann schon geschlossen ist...

Es gibt übrigens manchmal an Campingplätzen auch Cabins. Da kann man dann am Lagerfeuer sitzen und dennoch eine feste Unterkunft (und oft auch privaten Sanitärbereich) nutzen.
Der Möglichkeiten sind viele.
Gruß,
karlkraus
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Hey karlkraus,
letztendlich würde ich gerne unabhängig Reisen können. Und da ich selbst sowieso eher der Camper bin, würde ich dies auch vorziehen.
Es ist schon etwas anderes, kein festes Ziel im Hinterkopf haben zu müssen
Die Campingplätze hab ich mir mal ein wenig angesehen. Wie du gesagt hast, die meisten schließen Ende September/ Anfang Oktober.Das mit den Cabins finde ich auch sehr interessant, da werde ich mich noch einmal informieren - dankeschön!
Gruß,
Nico -
Hallo Nico,
.... aber erstmal schnell: Hallo Struppi und karlkraus...
jaaa, ich hab hoffnungslos übertrieben mit meinen Beschreibungen von Grusel-Hotels
Hat aber Spaß gemacht und wenn ich mich erstmal in so'n sinistres Norman-Bates-Szenario reingedacht hab, ploppen einfach die geistigen Bilder hoch und der Text dazu auch 
Jetzt aber zur eigentlichen Sache:
Ich habe mal ein bißchen gegründelt und Deine Reisezeiten natürlich berücksichtigt, Nico. Die Sonderangebote passen alle nicht. Das "tauglichste", also preiswerteste Angebot, das ich gefunden habe, war ein 19ft Womo von Cruise Canada mit 3.200 Freikilometern für € 1.641,00 klick
Das ist natürlich ein Brocken. Zunächst mal, da Cruise Canada: Die haben die 19ft-Modelle noch nicht lange im Programm, die Kutschen können also noch nicht so eine Herausforderung an Nerven und Hobbymechaniker sein, wie oftmals beklagt wird.
Ein Mietwagen-Van, Super-SUV (oder wie die Modelle heißen, die genügend Platz haben, daß man im Notfall drin schlafen kann) kostet um die € 800,00. Plus 17 Tage Hotel....
Ja, das Womo säuft mehr. Aber außer in den Rockies hauen die Campgroundkosten jetzt nicht ein Loch in die Reisekasse. Und man kann Holz hacken.... aber ich glaube, diesen Aspekt hatte ich schon mal beiläufig eingeflochten

Teilweise werden die Campgrounds gar nix kosten, z. B. Wilcox Creek und Mosquito Creek am Icefields Parkway. Die haben zwar offiziell schon geschlossen. "Geschlossen" heißt in diesem Zusammenhang: Kein Service (Wasser, Strom), Klohäuschen dicht, aber auch kein Fee. klick
Wir hatten das letzten Herbst auch in Alaska oftmals: Es stand einfach am Eingang des (staatlichen) Campgrounds ein Schild "no service, no fee" und die Schranken waren oben.
Außerhalb von Banff- und Jasper-NP sind die Preise nun wirklich eher kommod, einfach mal beispielhaft die Helmcken Falls Lodge im Wells Gray (geöffnet): $ 26 plus Steuer.
Auf VI ziehen die Preise nochmal an, aber es haben wirklich viele geöffnet:
Oceanside RV, der Traum-Campground gleich am Hafen, Fort Victoria (okay, von dort muß man mit dem Bus nach Downtown), in Tofino Bella Pacifica, Crystal Cove.
Hier mal eine Übersicht über die privat geführten Campgrounds in BC, die ganzjährig geöffnet sind klick.
Nun sind die privaten immer teurer als die staatlichen und auch nicht immer erstrebenswert, weil sie eher aussehen wie eine Mischung aus Kleingartenanlage, Campingplatz an einem deutschen Baggersee und Minigolfplatz und man ratlos aufm Finger kaut und sich fragt, worin jetzt genau der Unterschied zu den Hotel-Grusel-Beschreibungen
besteht.Aber man muß ja nicht zwingend auf einen privaten, auch nicht in den "Ballungsräumen" - Alice Lake in der Nähe von Whistler z. B. ist bis zum 31.10. geöffnet.
Also, gehen würde es schon. Und preislich ist es - meiner Meinung nach! - Hose wie Jacke, ob man mit einem höheren Preis einsteigt, nämlich fürs Womo, sich danach aber sehr angenehm auf günstige Weise verpflegen kann oder preisgünstiger mit dem Mietwagen losfährt, dann aber die Essensfrage nicht so dolle lösbar ist. Na klar kann man sich aufm Hotelzimmer ne Bemme schmieren... ja.
Das ist wirklich ne Individualentscheidung.
Aber wenn Du Dich für den Mietwagen entscheiden solltest und um die Frage zu beantworten: Gescheiter Schlafsacke und Decke sollten passen.
Viele Grüße
Harry -
Hey Harry,
ich glaub ich bin blind.. ich hab jetzt knapp 3 Tage lang die "2" unter meinem letzten Beitrag übersehen, die mich dann auf die nächste Seite und auf deinen Post brachte, tut mir Leid!
Das ist ja schon mal super nett von dir, dass du das so ausführlich herausgesucht hast

Sieht also echt gut mit den Campingplätzen aus. Bist du dir da sicher, dass die geschlossenen nicht wirklich ZU bzw verboten sind? Oder ist das von Platz zu Platz anders?
Als Paddler lernt man, auch ohne Strom und WC klar zu kommen
Beim Thema Mietwagen bin ich am nachdenken, ob es nicht ein Wagen (was auch immer), gescheites Zelt, gescheite Isomatte und der von dir erwähnte Schlafsack und die Decke machen. Aber an sich hat das ja noch Zeit.
Grüße,Nico
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Hallo Nico,
das mit den Campgrounds haben wir mehrfach beobachtet, ob es nun überall so ist hmmmmmm, aber Du wirst es ja sehn
.Falls Du dich für Auto und Zelt entscheiden solltest, kann ich Dir diese Variante empfehlen.....klick hier
...dann brauchst Du nur noch ein Schlafsack mitnehmen, oder vor Ort kaufen. Die bieten son Teil gerade für ca. 35 Euro an.
Viel Spass bei der weiteren Planung!
Gruss Harry
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Hey Harry,
dein Dein Link sieht ja sehr sehr interessant aus.. da les ich mich mal rein

Einen Schlafsack habe ich zwar, jedoch nicht auf kanadische Temperaturen ausgelegt

An sich war der Plan auch, alleine unterwegs zu sein und damit knapp 3 Wochen komplett was anderes zu machen.
Ich werde mit den gegebenen Infos mal schauen was ich hinbekomme und sollte ich doch noch die ein oder andere Frage haben, melde ich mich wieder.
Vielen Dank für diese große Beratung!
Gruß Nico
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Hey Leute,
hab nun ein paar Updates bezüglich der Planung:
Ich werde am 29. September von Frankfurt fliegen und dann am gleichen Tag in Vancouver ankommen. Flug geht am 17. Oktober in Calgary.
Habe ein Mietauto, in dem ich gemütlich schlafen kann und zwar im Zeitraum vom 01. Oktober in Vancouver ( habe für den 30. September Konzertkarten bekommen
) bis zum 15. Oktober in Calgary ( hätte gerne 2 Tage Luft zum Flug ).
Jedoch habe ich noch immer Probleme bei der Reiseroute. Ich habe mir grob überlegt, von Vancouver über Kamloops nach Jasper und von dort über Banff nach Calgary zu reisen. Grob überlegt, weil ich da noch immer ein klein wenig varriieren kann.
Beim 10ten mal drüber nachdenken finde ich das jedoch recht wenig (wären ungefähr 1200km und knapp 15 Stunden fahrt laut Google Maps). Das wären 3-4 Tage fahrt und ich brauch keine 11 Tage rasten.
Mit wie viel Kilometern rechnet Ihr denn so, um die Balance zwischen viel Kanada, trotzdem viel sehen und natürlich Erholungspausen zu halten? Und ebenso wichtig: Welche Routen wären da denn Lohnenswert? Und welche Stops schön zum abschalten und mal einen Tag erholen? Ausweichrouten, falls man doch noch mehr oder weniger Zeit als geplant hat?
Ich hätte keine Probleme damit, um 10 Uhr vormittags loszufahren und gegen.. 17 Uhr vielleicht (?) am Übernachtungspunkt zu sein. Natürlich mit Pausen und Sightseeing gerechnet. Natürlich ist das (leider) alles sehr verplant, jedoch möchte ich nicht an der Westküste hängen und den Tag darauf in Alberta fliegen
Eine andere Sache, die ich im Mitschwung gerne Fragen würde ist: Was packe ich denn in 23kg Freigepäck beim Flug!? Wobei eher: Bekomme ich das, was ich nicht aus Deutschland mitbekomme in Kanada, ohne ein Haufen Geld auszugeben? Dazu zähle ich unter anderem Dinge wie Decken zum schlafen, Kochutensilien wie Topf oder Pfanne und Gaskocher. Feuer machen kann ich, aber mir ist bewusst, dass ich das nicht überall machen kann und darf.
Denke das wars fürs erste
Vielen Dank für Eure Hilfe und Grüße,
Nico -
Hallo Nico,
was das Equipment angeht:
Rein in den Walmart und schöööön billiges Gedöns kaufen, was dort reichlich angeboten wird. Das Zeugs wird genau Deine Reisedauer lang halten und mit Blick auf Nachhaltigkeit oder sonstige Perspektiven kann man sich nur schmerzgeplagt winden und aufschreien: Ach Du Sch....., hättet Ihr die Rohstoffe für dieses Gemurkse doch mal besser da gelassen, wo sie hergekommen sind und denkt endlich drüber nach, Eure Wegwerfgesellschaft mal zu reformieren....
Aber Du kommst ja nicht als Aktivist nach Kanada (ich auch nicht), also mach es Dir zunutze, daß der Markt so ist, wie er ist und kauf z. B. das hier (Nomen est omen: Mess.....!! ;-))
Du wirst auch spitzenmäßiges Besteck für 3 Dollar inklusive Kaffeelöffelchen im Walmart bekommen. Wird auch für die Dauer Deines Urlaubes halten.
Und alles, was Dir sonst noch so in den Sinn kommt..... es wird Dein Urlaubsbudget nicht quälen. Mach es einfach wie die lieben Nordamerikaner, kauf es und denk nicht weiter drüber nach.
Allein so etwas pfiffiges wie Grillanzünder würde ich zuhause im normalen Supermarkt oder im Drogeriemarkt kaufen. Einfacher Grund: Hier findest Du es sehr schnell, drüben mußt Du ewig danach suchen. Kostet hier wahrlich wenig - wieviel es drüben kostet, wirst Du niemals erfahren, weil Du die Schnauze voll vom Supermarkt haben wirst, noch bevor Du Grillanzünder gefunden hast.
Empfiehlt sich aber für jede Feuerchen-Lebenssituation: Das Holz kann ruhig ein bißchen feucht sein, die verfügbaren Tageszeitungen ein bißchen wenig, das Wetter ein bißchen schlecht..... Du verstehst

Im Walmart gibt es auch einen Schlafsack für unter 10 Dollar. Befingere ihn einfach und greife zur Not zu dem für 19,99. Und wenn Du dann noch Zweifel hast, ob Du Dir in den Rockies einen abschlotterst, pack noch für 6 oder 7 Dollar eine Fleecedecke in Deine Einkaufskarre.
Das alles gibt es wirklich zu diesen Spottpreisen im Walmart. Kanada ist da nicht anders als die USA: Alles, aber auch alles wird aus China bezogen zu Preisen, bei denen man sich fragt............ na, Du weißt schon!
Dann packste noch den hier in die Karre: klick
... daß es auch einen Teller und nen Kaffeebecher preiswert zu erstehen gibt, ist so langsam selbsterklärend, oder?

Meine überschlägige Schätzung:
Für 100 Dollar solltest Du alles an Geraffel eingekauft haben, was Du unterwegs so brauchen wirst.
Über Deine mögliche Route muß ich mir noch Gedanken machen und komme damit evtl. erst morgen durch.
Grundsätzlich: Du hast wirklich viel Zeit.
Darf ich zur Planung nochmal nachfragen, ob Dein Budget die Fährüberfahrt nach Vancouver Island erlaubt, oder ist das definitiv zu streichen?Bis später
Harry
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Hey Harry,
schön mal wieder von Dir zu hören

Was das Gepäck angeht: Ich habe mal ALLES (Also auch Schlafsack, Isomatte, Kochzeugs, inkl. Benzinkocher usw) gepackt und komme so auf 16-17kg. Zusammen mit Handgepäck habe ich dann sogar noch 14kg übrig. Also wie immer: Überreagiert
Was mein Budget angeht: Das ist mein allererster Urlaub seit 2011. Außerdem (so kitschig es auch klingt) mein Traumurlaub. Von daher will ich mir gönnen was geht

Meine aktuell geplante Reiseroute ist:
Vancouver - Victoria - Nainamo - Parksville - Tofino - Powell River - Whistler - Clearwater - Japser - Banff - Calgary.
Die Stopps sind dabei spontan zu setzen, wobei ich Campgrounds bevorzuge. Das Auto ist natürlich zum drinnen schlafen ausgelegt, aber im Zelt ist ja auch was schönes (Außerdem darf ich theoretisch grundsätzlich nicht im Auto schlafen). Die Route hätte (laut Google Maps) ungefähr 35 Stunden Fahrt und 2108 km.
Ob das jetzt viel oder nicht ist, weiß ich nicht. An sich habe ich kein Problem damit, mal 6 Stunden am Tag zu fahren. Andererseits will ich an schönen Orten mal länger bleiben. Bin ich doch schneller, macht das nix, dann mach ich nen Abstecher durch zb. Alberta, die Angst liegt darin, zu langsam zu sein.Gruß
Nico -
Außerdem darf ich theoretisch grundsätzlich nicht im Auto schlafen
Echt?? Was Du alles in Erfahrung gebracht hast.... hui. Respekt. Ich wär nie drauf gekommen, das zu hinterfragen.
Ich komme morgen zur Route durch, aber zunächst mal:
Gut, daß Du Dir Vancouver Island gönnst. Super! Du wirst es nicht bereuen.
Ich werd dran arbeiten, Dir offene Campgrounds rauszusuchen, damit Du auf der sicheren Seite bist und nicht doch heimlich im Schlafsack schwitzen mußt, ob Dir gleich der Dorfsheriff aufs Dach kloppt.
Grobe Richtung der Route mal:
4 Tage Vancouver Island
7 Tage für die Fahrt über den Wells Gray und Icefields bis ca. Canmore
2 Tage Kananaskis Valley.... und dann hast Du immer noch Luft.
Du brauchst wirklich! nicht zwei Tage vor Abflug in Calgary aufzuschlagen - vergiß Calgary. Vom Kananaskis Valley ist es einen Katzensprung nach Calgary. Tu Dir das bloß nicht an, zwei Tage in Calgary übern Zaun zu hängen!
Ich mach mir Gedanken, suche was Schönes raus - wenn es geht, auch mit ein paar Alternativen - und dann wird das schon mit Deinem Traumurlaub.
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Das im Auto schlafen habe ich so aus Foren.. Wenn auch ein wenig zu unbestreitbar beschrieben (hätte ich dezenter ausdrücken sollen). Du machst mir den Eindruck, als wäre das nicht so oder Grauzone?
Was Campgrounds angeht, hast Du (und viele andere) ja gemeint, dass einiger der geschlossenen ohne Service begehbar sind, das würde ja locker reichen
Das Auto vom 01.10. - 15.10. habe ich so als "Sonderangebot" bekommen, da kann ich nicht mehr viel dran rütteln (außer vielleicht einen Extratag draufzahlen, muss ich klären).
Finde es super, dass Du dich da so reinhängst und mir so toll hilfst!
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Guten Abend Nico,
gleich mal vorneweg wegen des im-Auto-Schlafens:
Nee, ich meine gar nix
, jedenfalls nix mit Tiefgang oder Hintersinn oder gar besserem Wissen. Ich war nur ehrlich überrascht, weil ich mich sicher zu erinnern meine, daß auf dem Porteau-Cove Campground mal ein kanadisches Paar neben uns im Kombi geschlafen hat.Wenn Du eine persönliche - aber auf keinen Fall belastbare! - Meinung hören möchtest: Ich würde das nicht allzu hoch hängen, was Du da gelesen hast. Solange Du Deine Site hast, kannst Du da absolut nach persönlichem Gusto die Nacht verbringen, solange Du nicht so'ne schrägen Aktivitäten wie Nackttöpfern bei Vollmond, Vodoo-Trommeln bei Neumond oder mitternächtliches Einstudieren von Querflöten-Etüden
zu präsentieren gedenkst
Sowas wird natürlich argwöhnisch beäugt werden, aber ob Du Dich unterm Strich im Zelt oder in Deinem Auto zusammenrollst.... das ist echt Wumpe und juckt niemanden.Nun zu Deiner Planung:
Neiiiin, das Auto soll nicht umgebucht werden! Das bleibt alles so und die Route wird entsprechend passend gemacht. Daß Du zu langsam unterwegs sein könntest, darüber mach Dir mal keinen Kopf. Du hast doch selbst schon gesehen, daß die Strecke Vancouver - Calgary eine stramme Tagesfahrt bedeutet. Also kann da gar nix anbrennen.
Für die Übernachtungen hatte ich Dir ja schon mal die Übersicht der privaten, ganzjährig geöffneten Campgrounds verlinkt, aber hier nochmal - sicher ist sicher
klickDarüber hinaus ist die Seite von Parks BC sehr hilfreich. Besser gesagt: Generell ist sie sehr hilfreich. Im Moment hat sie ein Layout, bei dem man sich einen Wolf klickt.
Wenn Du auf der Karte gucken gehst, machen für Übernachtungen nur die Bäume in dem runden Kreis Sinn. Das andere sind Öko-Reservate für Rispenblüten-Bestauner und Tree-Hugger
. Wenn Du also auf einen runden Baum klickst, kannst Du am dunkelblau unterlegten Pictogramm erkennen, ob der Park übernachtungstauglich ist. Mit einem Klick auf den Namen des Parks bekommst Du ein neues Fenster mit Info.... ganz viel Text, aber die Öffnungszeiten sind im unteren Drittel dabei.Das wäre Dein Handwerkszeug, um die Übernachtungen zu planen. Dann könntest Du Dir noch in irgendeinem Visitor-Centre, beim Autovermieter, evtl. an einer Tanke oder weiß der Kuckuck wo den kostenlosen "British Columbia Accomodation Guide" greifen.
Dann hast Du drei Informationsquellen, das muß ja wohl reichen

Ich versuche jetzt mal, eine grobe Tagesplanung zu machen, um Dir die Sorge zu nehmen, zu früh oder zu spät in Calgary zu sein. Das mache ich aber in einem neuen Post.