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Langstreckenflug Thrombose

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Meinungen zu Gesundheit & Medizin
13 Beiträge 9 Kommentatoren 81.0k Aufrufe
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  • MitOhneM Offline
    MitOhneM Offline
    MitOhne
    schrieb am zuletzt editiert von
    #1

    Hallo , vielleicht kann mir hier jemand aus Erfahrungen behilflich sein. 
    Ich hatte vor 2 Jahren Thrombose im rechten Bein ,-Knie runterwärts . 
    Nun geht ja bald mein Kubaflug . Ich nehme ca 5 Std vor dem Flug ne Xarelto ein (Blutverdünner ) . Sie meinte 'ich könnte , muss aber die Thrombosestrümpfe nicht zwingend anziehen da ich Blutverdünner habe. Ein anderer Arzt sagte mir 'Auf jeden Fall die langen Thrombosestrümpfe anziehen , mit Blutverdünner ' . 
    Hmmm, da ich die Dinger hasse (sooooo eng ) habe ich mir jetzt normale Stützstrümpfe gekauft . Die in der Aphotheke meinte auch das sollte reichen . 
    Kennt ihr euch damit aus? 
    Danke erst mal . 
    PS : Blutwerte nach der Thrombose damals waren 3 mal komplett OK ,- keine Anzeichen mehr .

    pppheitP 1 Antwort Letzte Antwort
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    • palme30P Offline
      palme30P Offline
      palme30
      Gesperrt
      schrieb am zuletzt editiert von
      #2

      Ich würd definitiv auf die Aussage deines Arztes hören - Blutverdünner+lange Thrombosestrümpfe, aber wenn diese nervig sind....aber an Bord ist es eh oft nicht allzu warm, so daß man diese gut verträgt.....falls der Flug nicht ausgebucht ist, dann bittest den Purser darum, wenn noch Sitzplätze nebeneinander frei sind, daß du dich dorthin umsetzen darfst aufgrund der möglichen Beschwerden......ich nehm auch immer ne Pulle Heparin+speziell angefertigte Stützstrümpfe für die Langstrecke.....am Zielflughafen gehts dann erstmal ins Klo zum Umziehen - aber lieber so als mit Thrombose zu landen....

      1 Antwort Letzte Antwort
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      • LeRacou66L Offline
        LeRacou66L Offline
        LeRacou66
        schrieb am zuletzt editiert von
        #3

        Medizinische Risikobewertung in einem Urlauberforum ist schlicht Mumpitz und eine Therapie-Empfehlung ohne Kenntnis relevanter Krankheitsparameter möglicherweise sogar lebensgefährlich.
        Generell gilt: Rivaroxaban ist ein hochwirksames Antikoagulans, das nicht nur zur Prophylaxe, sondern auch zur Therapie der TVT zugelassen ist - unter korrekter Einnahme ist es selbst im Hochrisikoprofil einer hüftnahen Operation den gängigen NMH deutlich überlegen.
        Aus meiner Sicht schützt Rivaroxaban sehr zuverlässig vor einer TVT und lässt das Tragen von Kompressionsstrümpfen mehr als entbehrlich erscheinen.
        Anzumerken bleibt: Xarelto® ist kein Blutverdünner, ebenso wenig wie Pradaxa®, Marcumar®, ASS, Clexane® oder andere Medikamente, die eine antikoagulierende Wirkung haben. „Blutverdünner“ sind Plasmaexpander in der Notfallmedizin, die immer mehr an Bedeutung verlieren. Für die Prophylaxe einer Thrombose ist eine Herabsetzung der Viskosität des Blutes dennoch sehr sinnvoll - zusammen mit Bewegung und damit verbundener Aktivierung der Muskelpumpe sorgen konventionelle Blutverdünner für einen erstklassigen Thromboseschutz. Man bekommt diese in aller Regel ohne Schwierigkeiten beim flugbegleitenden Personal mit den Worten: „Ich würde gerne etwas trinken! “

        Bevor Du fragst: Nein!

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        • rumssteinR Offline
          rumssteinR Offline
          rumsstein
          schrieb am zuletzt editiert von
          #4

          @LeRacou: was Du schreibst, ist im Großen und Ganzen richtig, vor allem was die medizinische Risikobewertung in Laienforen angeht. Gerade deshalb sollte aber erwähnt werden, dass Rivaroxaban verschreibungspflichtig ist und durchaus kontraindiziert sein kann, zum Beispiel bei Niereninsuffizienz. Daher sollte es nur nach Absprache mit dem Arzt genommen werden und nicht nur auf Empfehlung der Nachbarin, die zufällig noch ein paar von den Pillen im Schrank hat... 😉

          Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.

          (Alexander Freiherr von Humboldt)

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          • LeRacou66L Offline
            LeRacou66L Offline
            LeRacou66
            schrieb am zuletzt editiert von
            #5

            Ich denke nicht, dass der TO unter Berücksichtigung der TVT-Anamnese seine Medikation von der Nachbarin erhält, „die zufällig noch ein paar von den Pillen im Schrank hat“. Gefragt war auch nicht nach Kontraindikationen für die Einnahme von Xarelto®, sondern ob das Tragen von Kompressionsstrümpfen während einer Flugreise unter einer adäquaten Antikoagulation mit Rivaroxaban erforderlich ist. Meine Antwort fiel vielleicht zu lang aus und ein schlichtes „nein“ hätte gereicht. Mir war gestern einfach ein wenig nach erklärenden Worten und ich entschuldige mich dafür.
            Bedanken möchte ich mich aber auf jeden Fall für die Bewertung meines Beitrages – „im Großen und Ganzen richtig“ ist zwar nicht so richtig top, aber immerhin kein Anschiss. Das zählt doch schon mal!
            Und für die „stillen Mitleser“: Kein wirksames Medikament ist ohne Nebenwirkungen und Risiken. Eine gesetzlich geforderte „Gebrauchsinformation“ klärt in jeder Packung darüber auf. Verschreibungspflichtige Medikamente sollte man daher nur einnehmen, wenn der behandelnde Arzt sie auch verschrieben hat. Xarelto® ist zwar hochwirksam, aber gleichwohl auch hochrisikoreich – für die medikamentöse Thromboseprophylaxe während einer Flugreise, wenn sie denn nötig ist, würde ich  bei gesunden Menschen eher auf alternative Medikamente ausweichen, falls der behandelnde Arzt nicht anderer Meinung ist.
            Und noch speziell für „rumsstein“: Nö, Niereninsuffizienz ist keine Kontraindikation für Xarelto ®, sondern erfordert lediglich eine Dosisanpassung wegen der partiellen renalen Eliminierung des Wirkstoffes, die allerdings nur 30 % beträgt. Kontraindikation sind akute Blutungen, Erkrankungen oder Verletzungen mit erhöhtem Blutungsrisiko, Lebererkrankungen, die die Blutgerinnung beeinflussen, Schwangerschaft und Stillzeit.

            Bevor Du fragst: Nein!

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            • rumssteinR Offline
              rumssteinR Offline
              rumsstein
              schrieb am zuletzt editiert von
              #6

              Ich möchte mich bei Dir entschuldigen, LeRacou, ich habe mich wirklich sehr unglücklich ausgedrückt. Mit der verbalen Entgleisung "im Großen und Ganzen"hatte ich nicht den fachlichen Aspekt gemeint - der Inhalt ist über alle Zweifel erhaben -, mir hatte "der mahnende Zeigefinger" gefehlt, also der Hinweis auf die Rezeptpflicht und mögliche Anwendungsfehler. Meine Hinweise bezogen sich auch nicht auf den Fall der TO sondern sollten an stille Leser gerichtet sein. Meine Erfahrung generell hier bei HC und in diesem Unterforum insbesondere ist, dass hier Leute mit dem unterschiedlichsten Hintergrund mitlesen, manchmal sogar ohne jeden solchen.   😉
              Hier ist leider schon so viel Unfug verzapft worden, gelegentlich wird auch unverhohlen gefragt, wo im Ausland man an Medikamente kommt, die in Deutschland dem BTMG unterliegen, offensichtlich ohne jedes Bewusstsein, dass es einen Grund hat, wenn Medikamente nicht frei verkäuflich sind. Es werden hier auch Empfehlungen ausgesprochen, sich ordentlich mit Antibiotika einzudecken, da fast alle Antibiotika zum Beispiel in der Türkei als otc erhältlich sind, was zwar richtig ist, aber vielleicht besser unerwähnt geblieben wäre. Deshalb bemühe ich mich, überall - in diesem Unterforum - darauf hinzuweisen, dass generell bei der Einnahme von Medikamenten größte Vorsicht walten sollte, selbst bei Aspirin, dass viele für völlig unbedenklich halten, weil es der Opa schon in rauen Mengen eingenommen hatte.
              Ich persönlich glaube einfach nicht daran, dass alle User hier gewissenhaft Beipackzettel studieren und sich die Risiken und Nebenwirkungen bewusst machen, daher mein steter "digitus paedagogicus", selbst auf die Gefahr hin, dass es mal überflüssig ist.
              Meiner Meinung nach wäre es besser, dieses Forum zu schließen und ersatzlos zu streichen, da schnell etwas falsch verstanden und daraus eine falsche Schlussfolgerung gezogen werden kann. Wenn beispielsweise im Forum zum Reiserecht falsche Tipps gegeben - und geglaubt - werden, kann dies zu finanziellen Nachteilen gereichen, hier aber schlimmstenfalls einen GAU auslösen.
              Ich bitte Dich daher, meine Kritik als in diese Richtung gemünzt aufzufassen, keineswegs als solche an Deiner fachlichen Kompetenz..

              Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.

              (Alexander Freiherr von Humboldt)

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              • reisevogel234R Offline
                reisevogel234R Offline
                reisevogel234
                schrieb am zuletzt editiert von
                #7

                ich habe damals für meinen australienflug in der drogerie auch solche strümpfe gekauft, glaube es waren stützstrümpfe aber bin mir nicht mehr ganz sicher. naja, ob es was gebracht hat kann ich nicht sagen, es war auf jeden fall gemütlich aber keine ahnung ob ich ohne die strümpfe thrombose bekommen hätte 😃

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                • 3Nicki3 Offline
                  3Nicki3 Offline
                  3Nicki
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #8

                  Bei der Einnahme von Xarelto als Frau unbedingt darauf achten, dass man zu dem Zeitpunkt keine Menstruation hat. Fatal!
                  Überhaupt würde ich das Medikament nie mehr nehmen als Nicht-Hochrisikopatientin. Mir wurde davon inzwischen mehrfach abgeraten wegen möglicher Nebenwirkungen und bevorzuge wenn überhaupt stinknormale Heparinspritzen.

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                  • Florian80wF Offline
                    Florian80wF Offline
                    Florian80w
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #9

                    @rumsstein
                    Wer sich wahllos irgendwelche frei verkäuflichen Antibiotica besorgt und bei irgendeiner Infektion einwirft, darf sich nicht wundern, wenn er bei einer wirklich problematischen Infektion Multiresistenzen hat.

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • rumssteinR Offline
                      rumssteinR Offline
                      rumsstein
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #10

                      Ich habe den Beitrag, auf den du dich wohl beziehst, vor über einem Jahr geschrieben, er ist nicht mehr aktuell. Inzwischen sind zumindest offiziell Antibiotika auch in der Türkei rezeptpflichtig, was allerdings schon längst überfällig war, da die Gefahr von Resistenzen schon seit Jahrzehnten bekannt ist.

                      Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.

                      (Alexander Freiherr von Humboldt)

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • Florian80wF Offline
                        Florian80wF Offline
                        Florian80w
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #11

                        Da in der Überschrift "Langstreckenflug" steht, darf das Antibioticathema auf weltweit erweitert werden, und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man in jeder ägyptischen und philippinischen Apotheke rezept- und meist beratungsfrei diverse Antibiotica für Appel und Ei kaufen kann. Diverse Antikoagulantien übrigens auch.

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                        • quickstep1Q Offline
                          quickstep1Q Offline
                          quickstep1
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #12

                          Hallo zusammen,
                          ich hatte vor 7 Jahren eine Thrombose im linken Bein oberhalb des Knies, Oberflächenvene und mehrere Lungenempolien.
                          Ich fliege seit 5 Jahren 1x Jährlich in Urlaub, vertrage aber keine Bauchspritzen, deswegen hat mir mein Hausarzt, mein Internist und mein PHLEPOLOGE folgende Empfehlung zur strickten einhaltung gegeben.
                          Xarelto 10mg vor dem Flug und am tag danach. Unbedingt Kompessionsstrümpfe bis oben hin tragen, was ich sonst nicht brauche und vieeel trinken unterwegs. Kaufe mir im Dutyfreeshop immer zusätzlich noch 2 LIter Wasser und Cola oder was man halt mag.
                          Hat sich bis jetzt immer gut bewährt

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                          • MitOhneM MitOhne

                            Hallo , vielleicht kann mir hier jemand aus Erfahrungen behilflich sein. 
                            Ich hatte vor 2 Jahren Thrombose im rechten Bein ,-Knie runterwärts . 
                            Nun geht ja bald mein Kubaflug . Ich nehme ca 5 Std vor dem Flug ne Xarelto ein (Blutverdünner ) . Sie meinte 'ich könnte , muss aber die Thrombosestrümpfe nicht zwingend anziehen da ich Blutverdünner habe. Ein anderer Arzt sagte mir 'Auf jeden Fall die langen Thrombosestrümpfe anziehen , mit Blutverdünner ' . 
                            Hmmm, da ich die Dinger hasse (sooooo eng ) habe ich mir jetzt normale Stützstrümpfe gekauft . Die in der Aphotheke meinte auch das sollte reichen . 
                            Kennt ihr euch damit aus? 
                            Danke erst mal . 
                            PS : Blutwerte nach der Thrombose damals waren 3 mal komplett OK ,- keine Anzeichen mehr .

                            pppheitP Offline
                            pppheitP Offline
                            pppheit
                            schrieb am zuletzt editiert von pppheit
                            #13

                            Ich habe super gute Erfahrung mit Vena Spray und Vena Gel gemacht kühlt super gut und komprimiert fast wie ein Gummistrumpf.
                            Die Wirkung ist lange gegeben.

                            1 Antwort Letzte Antwort
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