Wer war schon mal auf der Insel Lamu/Kenya?
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Wer war schon einmal auf der Insel Lamu/Kenya und kann über seine Erfahrungen dort berichten?
Gibt es genügend auf europäische Bedürfnisse zugeschnittene Hotels und Pensionen?Wie ist das öffentliche Verkehrswesen ausgebaut? Gibt es ausreichend Restaurants? etc.
Vielen Dank im voraus für Eure Berichte. -
Ist denn nicht eine Teilnehmerin unseres Forums nach Lamu gezogen?
Da war doch was grübel grübel...
Edit:
Hab's gefunden!! Dagmar war's!!
http://www.holidaycheck.de/view.php?ch=fo&tid=4971Das fänd ich toll, ein Forumtreffen in Kenia! Dann möchte ich aber Bilder sehen!!!
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"Sambal" wrote:
Ist denn nicht eine Teilnehmerin unseres Forums nach Lamu gezogen?Da war doch was grübel grübel...
Edit:
Hab's gefunden!! Dagmar war's!!
http://www.holidaycheck.de/view.php?ch=fo&tid=4971Das fänd ich toll, ein Forumtreffen in Kenia! Dann möchte ich aber Bilder sehen!!!
@ Sambal
Mit Dagmar sind wir noch in Kontakt, sie kommt im Juni nach Deutschland, dann treffen wir uns und sie bringt Fotos von ihrem Gästehaus mit. Vielleicht machen wir dann unser nächstes Usertreffen und Du kommst dann auch mal?! Usertreffen auf Lamu wäre nicht schlecht, wir reden dann mal drüber!
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"salvamor41" wrote:
Wer war schon einmal auf der Insel Lamu/Kenya und kann über seine Erfahrungen dort berichten?
Gibt es genügend auf europäische Bedürfnisse zugeschnittene Hotels und Pensionen?Wie ist das öffentliche Verkehrswesen ausgebaut? Gibt es ausreichend Restaurants? etc.
Vielen Dank im voraus für Eure Berichte.Lamu ist toll.
Es gibt zwei Hotels der gehobenen Klasse und genügend Unterkünfte mit versch. Standard. Ich kann das Yumbee House empfehlen (Romm 11 !!)
Man erreicht Lamu am besten mit dem Flugzeug, es gibt tägliche Verbindungen aus Nairobi und Mombasa. Mann sollte aber frühzeitig buchen da nur kleine Maschienen (ca. 25 Plätze) eingesetzt werden. Bucht man eine Unterkunft von Nairobi aus, wird man am "Flughafen" (Sandpiste) auf dem Festland abgeholt und dann mit dem Schiff zu Insel gebracht.
Der Landweg ist auch möglich, ist aber beschwerlich und dauert.
Öffentliches Verkehrswesen ?? Tja, das einzige Auto auf Lamu gehört der Polizei und steht meist brav geparkt vorm Polizeibüro.
Das Leben spielt sich in Lamu Town ab, alles ist zu Fuß erreichbar. Ansonsten fährt man Dhau, z.B. zum Strand, ca. 15 min, oder geht zu Fuß, ca. 30 min.
Restaurants gibt es in Hülle und Fülle, Seafood in excellenter Qualität zu fairen Preisen. Die frisch gepreßten Säfte sind ein MUSS.
Lamu ist islamisch geprägt, es gibr aber einige Restaurants wo man ein kaltes Tusker Bier bekommt. Wer gerne was anderes trinkt als Saft, Softdrinks oder Bier sollte das aus Nairobi mitbringen. In den engen, verwinkelten Gassen von Lamu Town gibt es einige Geschäfte wo man eigentlich alles bekommt, aber keine ausländische Zeitungen. Kenias größte Zeitung, die "Daily Nation" ist auch erst ab Mittags zu bekommen.
Alles was man in den Geschäften bekommt wird per Boot auf die Insel geliefert. Am Hafen werden dann Esel beladen, die alles zu den Geschäften transportiren. So ist das Bild von Lamu von Eseln (und Katzen) geprägt.
Dierekt an der Promenade gibt es eine Donkey Klinik, eine Klinik für Katzen gibt es auch. Beide Kliniken freuen sich über einen Besuch, berichten und zeigen gerne ihre Arbeit und freuen sich natürlich über eine kleine Spende.
Taschenlampe oder Kerzen gehören zur Grundausstattung, längere Stromausfälle sind an der Tagesordnung. Im Yumbee House werden dann automatisch Öllampen verteilt.
Erfahren die Einheimischen dass man aus Deutschland kommt, erzählen sie begeistert von den Eskapaden unseres Prinzen aus Hannover, er hat sich auf Lamu mal eine Prügelei geleistet, ist also auch dort bestens bekannt.
Lamu ist ein prima Ort um nach einer Safari oder was man so in Kenia macht an - und abschließen eine Woche Ruhe zu tanken, abseits des Massentourismus von Mombasa.
Der Strand lädt zu stundenlangen Spaziergängen ein, und man trifft kaum mal einene Seele (Wasserflasche mitnehmen!!)
Ansonsten Bootstouren zu Mangrovenwäldern, oder Sunset Tour, und zum Fischen natürlich.
2 kleine Banken zum Geld wechseln sind vorhanden, über Kreditkarten kann ich nichts sagen, Traveller Schecks, Euro, US $ und brit. Pfund sind kein Problem.Es lohnt sich
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Malaria ist ein Thema. Wegen des immer leichten Windes sind die Mücken zwar nicht lästig, aber ich habe eine Malariaprophylaxe gemacht.
Ich habe Glück, überhaupt keine nebenwirkungen bei Einnahme, wobei alle Nebenwirkungen besser zu verkraften sind wie eine Malaria Erkrankung. -
@ fbaf
Danke für den ausführlichen Bericht, da kann man was mit anfangen! Welches Malaria-Mittel hast Du als Prophylaxe genommen? Lariam? Malarone? Letzteres soll sehr verträglich sein, wie man hört. Kannst Du das Hotel, in dem Du warst, empfehlen?
'tschuldigung! Yumbee-House! Alles klar!
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Also ich hatte damals Lariam geschluckt, und habe es gut vertragen.
Ich denke das war 2002, auf jeden Fall sich von einem Tropenmediziner beraten lassen. Malerone wird immer häufiger für Ostafrika verschrieben.
Es gibt bestimmt in diesem Forum irgendwo eine malariaprophylaxe Diskusion, darum nur soviel von meiner Seite.
Ich habe längere Zeit in Afrika gearbeitet, meist in der Great lake Region (Viktoria See, Lac Kivu usw).
Ein Kollege ist an Malaria gestorben, bei anderen habe ich die Erkrankung miterlebt bevor sie ins Krankenhaus kamen, da hat das Bett gewackelt bei den Fieberschüben (wirklich nicht übertrieben)Zum Yumbee House, es findet auch Erwähnung im Lonely Planet.
Es ist basic, wie gesagt ich empfehle Room 11.
Klo im Zimmer, Dusche, ein kleiner Kühlschrank und Bett mit Moskitonetz.
Die Dusche hat nicht die größte power, das darf man auf Lamu auch nicht erwarten. Das ganze mit Frühstück, das bekommt man im Innenhof zw. farbigen Pflanzen.
Solche kleinen Hotels gibt es einige auf Lamu, dürfte letzendlich Geschmackssache sein. Mehr wie Frühstück sollte man auf keinen Fall nehmen, dazu sind die zahlreichen Hotels zu gut und zu billig.
Es gibt auch Hotels am Strand, da ist dann Abends aber tote Hose. Lieber täglich zum Strand mit dem Dhau und dafür die Abende in Lamu Town verbringen.
Was man auf Lamu nicht erwarten darf, Hotels mit Animation, Swimming pool etc. Es gibt eigentlich keinen Pauschaltourismus.
Meist sind auf Lamu Rucksacktouristen, Leute die nach Safari etc noch eine Woche Strand machen wollen oder Europäer die in Nairobi arbeiten und ein langes Wochenende machen.
Oder Leute wie ich damals, die für eine Hilfsorganisation arbeiten und mal eine Woche abschalten wollen bevor es zum burn out kommt.
Ein Hotel der Top Kategorie gibt es, dort könnte einen Swimming Pool geben, aber dort soll ein Zimmer auch um die 150 US $ kosten. Ob das stimmt weiß ich aber nicht, ich habe im Hotel nicht nachgefragt, vom äußeren Eindruck her aber durchaus möglich.
Das Yumbee und ähnliche Hotels kosten so um die 25 US$, kommt man ein zweites oder drittes mal oder bleibt man länger sollte man sich über den Preis unterhalten.
Aber diese Angaben sind schon wieder 4 Jahre alt. -
Ich habe Lariam nicht sehr gut vertragen und würde deshalb lieber zu Malarone raten, ist zwar teurer, hat aber wenigstens keine Nebenwirkungen.
Ein ehemaliger Kollege von mir hat Lariam ganz schlecht vertragen, ich weiss aber leider nicht mehr genau, was es war (Leberbeschwerden? Nierenbeschwerden?).
Vor allem bei Personen mit psychischen Problemen ist von Lariam abzuraten. Ich hab mal einen ganz interessanten Bericht gelesen, und hab ähnliches gerade im Internet wiedergefunden:
Das Malaria-Mittel Lariam (Mefloquin
von Roche) kann bekanntlich neuropsychiatrische Nebenwirkungen wie , Angst und Depression entfalten. Daher wird auch empfohlen mit der Lariam-Einnahme zur Malaria-Vorbeugung mindestens eine Woche vor der Reise anzufangen. Die möglichen Nebenwirkungen können aufgrund der langen Halbwertszeit noch mehrere Wochen nach dem Absetzen von Lariam (Mefloquin
) anhalten.Die potentiellen neuropsychiatrischen Nebenwirkungen von Lariam (Mefloquin
) wird in den USA jetzt in Verbindung von mehreren Todesfällen in dem Militärlager in Fort Bragg kontrovers diskutiert. Dort werden vier Elite-Soldaten, die an dem Afghanistan-Einsatz teilgenommen hatten, beschuldigt ihre Frauen ermordet zu haben. So eine ähnliche Häufung von Ermordungen innerhalb der Armee-Angehörigen hatte es in Fort Bragg noch nie vorher gegeben. Auch die beschuldigten Soldaten hatten vor Afghanistan an mehreren anderen Einsätzen weltweit teilgenommen.Amerikanische Soldaten in Afghanistan bekommen routinemässig Lariam zur Malariapropyhlaxe. Offizielle Armee-Stellen in den USA glauben nicht, dass Einnahme von Lariam eine Verbindung zu den Todesfällen hat.
http://www.weltverschwoerung.com/modules.php?name=Forums&file=viewtopic&t=4531
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"Woodstöckchen" wrote:
Ich hatte Lariam auch
genommen,bei meinem
Kenia-Urlaub.Keine Nebenwirkungen.Aber ich
glaube,man soll es nicht nehmen,wenn man
tauchen will.Aber das fällt bei Salvamor schon
mal flach,stimmts Salvi?
Stimmt! Ich tauche nur deshalb nicht, weil ich
nicht möchte, daß der Ozean überläuft
.
