Grand Canyon
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Hallo,
wer von Euch ist schon mal am Grand Canyon gewandert?
Nicht nur oben am South Rim sondern auch runter zum Colorado River, vielleicht mit Übernachtung in der Phantom Ranch. Worin unterscheiden sich der Bright Angel Trail vom South Kaibab Trail?
Welches Hotel oder welche Lodge würdet Ihr zur Übernachtung am South Rim empfehlen?
Viele Grüße
Issi -
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Hallo Issi!
Wir waren schon drei Mal am Grand Canyon und sind immer wieder total begeistert. Gewohnt haben wir bisher immer in Flagstaff, dort gibt es sehr schöne Motels, die man auch nicht unbedingt vorbuchen muß, und man ist relativ schnell am Canyon.
Bei unserem ersten Besuch sind wir nur mit dem Auto die jeweiligen View-Points angefahren und haben die tollen Aussichten genossen, aber inzwischen haben wir auch einen Teil des South-Rim erwandert. Bei unserem letzten Besuch (ist leider schon wieder 4 Jahre her) konnte man ab Visitor-Center links weg nicht mehr mit dem Auto fahren, sondern mußte entweder den kostenlosen Shuttlebus nehmen (der an vielen Haltestellen anhält), oder eben direkt am Canyonrand entlang wandern. Das war wirklich wunderschön. Man wandert, so lange man kann oder Lust hat, fährt dann ein Stück mit dem Shuttle, wandert wieder etc., etc.
- eine praktische Sache.
Runter in den Canyon sind wir noch nicht gewandert, aber das ist unser ganz großer Traum, den wir uns sicher bei unserem nächsten Besuch dort erfüllen werden. Die Zimmer in der Phantom-Ranch sind natürlich heiß begehrt, meines Wissens muß man ca. ein Jahr im Voraus buchen. Runter und wieder rauf an einem Tag schafft man auf keinen Fall, es sei denn, man läßt sich von den Mulis tragen (dürfte aber auch zeitlich ziemlich knapp werden).
Wenn Du magst, krame ich mal etwas in unseren Unterlagen und suche Dir die angebotenen Trails mit Länge etc. raus.
Viel Spaß weiterhin bei den Vorbereitungen und liebe Grüße!
Barbara
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Hallo Barbara, hallo Jürgen,
danke Euch Beiden für Eure guten Tipps.
Jetzt im April geht`s erstmal nach China und Thailand. Wenn wir das "überstanden" haben und den trip in und an den Grand Canyon überlebt haben, berichte ich mal. Japs... japs... japs...
Spaß beiseite, tolle Sache dieses Forum, oder? Habe ich relativ spät entdeckt, aber schon einige nette user kennengelernt.
Euch Beiden noch alles Gute.
Issi aus Südhessen -
Hallo,
ich habe die Ochsentour schon einmal gemacht. Ist allerdings schon ein bisschen her, da war man noch jung.....
;-)).
Vor 3 Jahren bin ich noch mal ein bisschen reingegangen, aber nicht allzu weit.Zunächst:
Der Unterschied zw. South Kaibab und Bright Angel ist der, daß es beim Sout Kaibab kein Wasser und keinen Schatten gibt. Daher nehmen die meisten (wie wir auch) den Bright Angel Trail. Außerdem ist der Einstieg direkt im Village.
Ansonsten nehmen sich beide wohl nicht viel. Aber gerade im Sommer, wenn die Hitze extrem ist, ist Wasser sehr wichtig. Man rät dazu, rd. 3-5 Liter p.P. einzuplanen. Dann kannst Du Dir ja überlegen, was Du schleppen mußt, wenn Du nicht nachfüllen kannst.Zum Trail:
Man sollte früh morgens starten (6 Uhr), da man dann der großen Hitze zumindest eine Zeit entgeht.
Es gibt 3 Resthouses auf dem Weg hinunter. Bei allen kann man Wasser fassen.
Das letzte ist Indian Gardens (kann man als grüne Oase vom Rim sehen). Dort teilt sich dann auch der Weg zum Plateau Point und zum Fluß.
Die Ranger raten dringend, nicht an einem Tag vom Rim abzusteigen und wieder aufzusteigen. Man bedenke, daß man von rd. 2500m ü.N.N. auf rd. 1000m absteigt und wieder rauf. Das ist ziemlich heftig und es immer wieder, auch weil die meisten zu wenig trinken und einfach nicht genug trainiert sind, zu Todesfällen und schweren Verletzungen gekommen.
Ich selbst hab den Trip zum Plateau Point mit einem Freund zusammen gemacht. Wir sind um 6 Uhr los und waren gegen 12 Uhr wieder oben (also eigentlich genau daß, was man nicht machen sollte). Wir sind aber auch fast nur gelaufen. Zudem muß ich sagen, daß wir beide sehr fit sind (4-5 Mal die Woche Sport). Daher rate ich grds. davon ab es ebenso zu machen. Es ist wirklich heftig, zumal man den Aufstieg, also die anstrengendere Seite zum Schluß hat.
Zum Plateau Point sind es ca. 20 Km Strecke mit dem entsprechenden Höhenunterschied. Zum Fluß noch einmal rd. 6 – 8 Km mehr. Der Pfad ist staubig, uneben und ausgetreten. Eine besondere Note sind die Muli-Karawanen die man passieren lassen muß (mit dem entsprechenden Geruch...).Zusammenfassend
kann man sagen, daß die Strecke in 2 Tagen bewältigt werden sollte. Da stößt man aber auf das Problem der Übernachtung. Die Phantom Ranch ist immer voll. Man braucht ein Permit (bei den Rangern im Visitor Center erhältlich). Diese sind aber sehr begehrt und schnell vergriffen. Also lieber davon ausgehen, daß man für den folgenden Tag keines bekommt, sondern erst für Übermorgen (andere sprechen sogar von noch längerer Vorlaufzeit). Frühzeitig losgehen (6 Uhr). Feste (gute Turnschuhe sind o.k.) Schuhe anziehen.
Genug Wasser, Verpflegung und Zeit mitnehmen und dann: VIEL SPAß !! -
Hallo Issi!
Wir haben die Grand Canyon-Tour schon mehrmals gemacht und wir können nur sagen: Sie ist einfach toll, anstrengend zwar, aber unbedingt zu empfehlen (und wir sind nicht die Jüngsten mehr - 50 und 53 Jahre alt).
Wir sind immer wie folgt vorgegangen:
Wenn wir am Grand Canyon waren, dann sind wir zuerst zum Transportation Desk an der Bright Angel Lodge gegangen und haben gefragt, ob am nächsten oder übernächsten Tag noch etwas in der Phantom Ranch frei ist. Wir hatten immer Glück, am übernächsten Tag konnten wir runter. Die bieten auch an, sich auf die Warteliste setzen zu lassen, dann muß man frühmorgens um 6.00 Uhr wieder vor Ort sein. Die Chancen, etwas zu bekommen sind gar nicht schlecht, das haben uns Hiker dort im letzten Herbst gesagt. Wie haben unten immer im Dorm (Hütte/Männlein und Weiblein getrennt) übernachtet. Wir haben nicht gezeltet, weil uns das zuviel Geschleppe nach unten und wieder hoch war). So braucht man nur Kleidung und Zahnputzeug. Handtücher und Seife werden unten gestellt. Man benötigt für eine feste Unterkunft unten auch k e i n Permit, die Reservierung ist schon die Eintrittskarte. Für den Campground müßt ihr ein Permit haben, das bekommt ihr am Campground oben am Rim (Vefahren mit Warteliste usw. soll das gleiche sein).
Wir sind jedesmal den South Kaibab Trail runter- und den Bright Angel-Trail wieder hochgelaufen.
Und jetzt müssen wir Playmaker11 widersprechen: Der South Kaibab ist um Klassen schöner als der Bright Angel-Trail. Es gibt viel schönere Ausblicke auf den Canyon. Er ist zwar sonniger als der Bright Angel, aber runter ist es ja auch nicht anstrengend, und Wasser nimmt man ja sowieso mit. Die ruhige Stimmung unten in der Ranch ist im übrigen toll.
Am nächsten Moren dann wurden wir vom Ranger geweckt und sind dann im Morgengrauen (es war fast noch dunkel) den Aufstieg über den Bright Angel angegangen. Toll, wenn man noch Tiere der Nacht umherhuschen sieht. Der Bright Angel ist allerdings teilweise ziemlich ausgetreten, man muß manchmal große Schritte machen.
Nach gut 6 Stunden waren wir dann völlig ausgepowert, aber unheimlich stolz wieder oben und konnten uns auf der Mauer mit einem frischen Wasser und einer Banane stärken.
Wir beneiden euch. Für uns war es bestimmt nicht das letzte Mal, daß wir diese Tour machen.
Viele Grüße
Tamani -
hi,
also ich bin selber bis Indian Gardens an einem Tag (runter/hoch) gelaufen und hab mir geschworen; es nie wieder zu machen!
Es war einfach grauenhaft! Ich bin sportliches Mittelmaß, es war August und gut 40 Grad in der Sonne. Schatten war weit und breit nicht verfügbar, ausruhen fast unmöglich, da man unter Zeitdruck steht, rechtzeitig wieder oben anzukommen.Beim runterlaufen hab ich kaum was gesehen, da man sich ja beeilen mußte, um wieder genug Zeit zum Aufstieg hat. Beim wandern kann man sich die Umgebung auch nicht wirklich intensiv anschauen, sondern man muß auf den Boden blicken, da der Weg schmal ist und viele Stolperfallen birgt. Eine Stunde Pause bei Indian Garden, in der ich den Großteil geschafft in der Ecke gelegen habe und dann noch der Aufstieg, da war ich mit der Mobilisierung meiner Kraftreserven beschäftigt, um überhaupt vor der Dunkelheit wieder am Rand anzukommen und hab meine Umgebung nicht wahrgenommen.
ne ne, nie wieder! Da schau ich lieber wieder von Rand hinab, oder werde höchsten bis zur ersten Wasserstelle laufen, um in Ruhe wieder nach oben wandern zu können.
Bevor man reinwandert sollte man ehrlich zu sich selber sein, und seine sportliche Seite näher betrachten und sich nicht selbst überschätzen!
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Hallo, Ihr Lieben,
vielen vielen Dank für Eure Beiträge. ALLE waren für mich sehr sehr interessant und hilfreich. Ich habe wieder mal festgestellt, wie unterschiedlich wir Menschen sind, wie verschieden wir die gleichen Dinge sehen und erleben. Herrlich diese Vielfalt.
Ich für mich muß jetzt das herausfiltern, was für mich und meinen Mann das "beste und richtigste" ist, ohne uns zu verschätzen, denn - Spaß soll es ja auch noch machen, auch wenn man bis an die Grenzen der eigenen Belastbarkeit geht.
Nochmals vielen herzlichen Dank an Euch alle. Keep cool!
Issi -
Advil! Nehmt Advil mit! Das ist so etwas wie die amerikanische Aspirin und hilft, den mörderischen Muskelkater vor dem Aufstieg in den Griff zu bekommen. Ansonsten: Macht es! Es ist ein Erlebnis. Der Abstieg geht "relativ" schnell, klar, und man muss nicht um 6 Uhr morgens losgehen. Vor Einbruch der Dämmerung ankommen ist allerdings nicht falsch -- eine Taschenlampe gehört aber auf jeden Fall ins Gepäck.
Ich bin auf diverse Wanderer gestossen, die sich vor allem beim Aufstieg in der Hitze übernommen haben, die nichts vorbeugend gegen den Sonnenbrand unternommen haben (immer wieder eincremen!) -- als wären sie zu dämlich, die Hinweisschilder zu lesen. Mein Mitleid hatten die in jedem Fall dann nicht, wenn ich auch noch ein paar Ballettschühchen oder Badelatschen an den Füssen sah.
Pausen machen ist Pflicht, nicht nur genügend Wasser, sondern auch genügend zu Essen dabei haben -- kurzum: Die Hinweise der Ranger ernst nehmen. Und eine gute Einschätzung seiner Fähigkeiten haben! Der Aufstieg dauert leicht mal mehr als doppelt so lange wie der Abstieg. Und wenn man eine Fotoausrüstung mitschleppt, dann ist sogar ein ganzer Tag zu kurz.
Ich habe Leute getroffen, die machen den Auf- und Abstieg an einem Tag -- und das jede Woche. Das sind aber Ausnahmen. Es ist wohl die härteste Wanderung, die ich je gemacht habe. Und wie jemand bereits oben erwähnt: Jedes Jahr gibt es Unfälle und sogar Tote.
Dem Tipp mit den Turnschuhen weiter oben muss ich deshalb auch deutlich widersprechen: Falsches Schuhmaterial ist -- wie auch in anderen bergigen Gegenden -- immer wieder der Grund für Abstürze. Warum sollte man -- bei Kenntnis der Gefahr -- das Risiko eingehen, und mit "guten Turnschuhen" wandern? Gerade so passieren immer wieder Abstürze ...
Zudem ist es durchaus sinnvoll, etwas hochgeschlossene Schuhe zu haben -- nicht nur für den besseren Halt auf manchmal ausgewaschenen und -getretenen Wegen: Ich hatte bei der überraschenden Begegnung mit einer Klapperschlange einfach ein viel besseres Gefühl in meinen festen, alten Bergtretern -- auch auf zwei Meter Entfernung.
-Frank
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Danke Frank!
Wir wären wirklich mit Turnschuhen losgetrabt. Gut, daß Du nochmals darauf hingewiesen hast, z.B. bessere Trittfestigkeit und die netten rattle snakes...
Wir haben mal Hiker auf Kauai/Hawaii erlebt und zwar über den Napali Klippen (Halalau Trail), eben mit Badelatschen... unverantwortlich... Die Leutchen sind dann auch verunglückt.
ADVIL: Das "Zeug" kannte ich garnicht, obwohl wir öfter in den Staaten sind. Du beschreibst es unserem Aspirin nicht unähnlich, vielleicht ist es eher Magnesium/Kalzium?
Welche Unterkunft empfiehlst Du am South Rim?
Was sollte man noch beachten?
Viele Grüße
Issi -
Hi Issi,
ja, das kann auch Magnesium/Kalzium sein -- keine Ahnung. Aber es hilft schnell, sich wieder schmerzfrei zu bewegen. Deshalb mein Bild von Aspirin im Kopf ...

Ich war in der Phantom Ranch und es war seeehr einfach -- Massenunterkunft, gute Chance, Füsse oder Wanderschuhe zu riechen und einer schnarchte wie ein Bär. Aber etwas anderes hatte ich auch nicht erwartet. Man kann mit oder ohne Essen buchen (wenn ich mich recht erinnere), und das Essen war deftig: Eine gute Grundlage für den Aufstieg am nächsten Tag.
Alles andere findet ihr in den lokalen Anleitungen der Ranger. Ihr müsst Lust haben, euch etwas zu quälen und relativ Hitze-resistent sein. Und der Geruch von Maultier-Pisse darf euch nichts ausmachen ...

Aber die Wanderung ist ein Erlebnis.
-Frank
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Hallo,
nur kurz zur Info:
Advil ist der Markenname in USA für ein Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Ibuprofen. In verschiedenen Stärken (200 mg, 400 mg....) und für verschiedene Arten von Schmerzen erhältlich (Advil für Migräne, Advil für Erkältungen....).
Ist in USA eine OTC (over the counter) drug, also ohne Rezept erhältlich.
Liebe Grüsse
Sandy -
Hallo Frank,
wenn Du wüßtest w i e verrückt wir nach Schweiß, Schnarch und Mulipisse sind... abartig ist dagegen ein Witzchen... ernsthaft, klar wissen wir, was Massenunterkunft bedeutet, auch muß man mit den Übeln wie Fäkalgerüchen jedweder Art rechnen - ein Schuß Masochismus wäre bestimmt nicht das Übelste.
Wir waren schon mal, vor knapp 3 Jahren am Canyon, mit ein paar Freunden als Teil einer kleinen Rundreise. Haben damals "Blut geleckt" und uns geschworen, diesen Trip mit Zeit und Muße zu machen.
Danke für Deine "blumenreichen" Erläuterungen. Bleib so.
Issi -
Hallo,
Advil bekommst Du in jedem Drugstore oder Pharmacy. Da es Ibuprofen ist, ist es nichts anderes als Aspirin, nur ein anderer Wirkstoff.
Also kein Magnesium oder Calcium !!! Solche Präparate kann man aber auch in jedem Supermarkt kauf. Wenn Du also welche brauchst, nimm sie mit.
Ansonsten zeugt sowas nicht gerade von Fitness wenn man auf einer Tagestour schon solche Dinge einnehmen muß, aber sicher ist sicher.Ich muß nochmal auf die Turnschuhe zurückkommen. M.E. allemal ausreichend. Es handelt sich beim Bright Angel (den Kaibab kenne ich nicht) um einen staubigen, ca. 1 - 2m breiten Pfad, der natürlich mit kleinen Steinen durchsetzt ist. Klettern muß da niemand, nicht mal im Ansatz. Vielleicht auch noch soviel: die Mulis benutzen den gleichen Trail und es gibt ein paar Leute, die den Trail jeden Tag joggen !!!
Es ist sicherlich nicht verkehrt auch mit anderem Schuhwerk zu wandern, aber man braucht es sicherlich. Abstürzen kann man auch nicht wirklich, eher abrutschen.
ich will hier sicherlich nicht dem Leichtsinn in die Arme reden, aber man muß auch nicht übervorsichtig sein.Zum Thema Klapperschlange kann ich nur sagen: ich war jetzt 8 Mal an der Westküste, mit campen usw. aber ich habe nur einmal eine Klapperschlange gehört, nicht mal gesehen. Die Gefahr ist sicherlich da, aber die Viecher sind auch nicht scharf drauf einer Menge von Leuten und Mulis zu begegnen (der Bright Angel Trail ist kein einsamer Weg durch die Wildniss, sondern dort ist einiges los !!). Aber es kann mal sein. Das kann jedoch auch beim Übernachten in einer Lodge passieren und da geht man eigentlich auch nicht Bergstiefeln zum Essen.
Wie gesagt, möglich ist es, aber Panik ist fehl am Platz.Und noch zum Eincremen: es ist erwiesen, daß nachcremen nichts einbringt. Daher lieber Sunblocker verwenden und, wenn man empfindlich ist, lange Hose und lange Ärmel.
Mütze/ Hut ist in jedem Fall besser und fast Pflicht. -
Ach noch was:
Unterkunft: im Canyon selbst gibts nur die Phantom Ranch.
Am Rim gibts ein paar, die aber ganz schön teuer sind. Da kannst Du nur ein Schnäppchen von hier machen.Ansonsten Tusayan. Ca. 10 Minuten vom Rim entfernt, kleines Kaff. Dort gibts ein Best Western, ein Quality Inn und noch ein paar Hotels, aber auch heftig teuer. Aber wer wandern will sollte nicht erst von Williams hochfahren, ist vielleicht ein bischen streßig.
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Hallo playmaker,
danke Dir recht herzlich für Deine ausführlichen Infos. Eigentlich kann man nicht genug (gute) Infos bekommen.
Wie schon kurz erwähnt, waren wir bereits am Canyon, allerdings nur für Stunden. Da war leider keine Zeit weder für Rim-Wanderungen noch runter zum Colorado. Das soll sich jetzt ändern.
Im übrigen finde ich die Unterkünfte direkt im Grand Canyon Village n i c h t überteuert. Ich habe vor wenigen Tagen sowohl in der Bright Angel Lodge (67 $) als auch in der Yavapai Lodge (109 $) gebucht. Ist d a s zu teuer???
Für die Phantom Ranch war natürlich nichts mehr zu bekommen, leider.
Für Wanderungen finde ich Unterkünfte weder in Flagstaff noch in Williams passend. Man verliert zuviel Zeit.
Wobei die Poststation auf halbem Weg von Flagstaff zum Canyon schon sehr sehenswert ist. Da hab ich mir übrigens eine tolle CD mit "Indianer-Musik" gekauft... eine Ohrenweide (wer`s mag).
Tschüss
Issi