Fotografieren am Flughafen Hurghada
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Hallo Pascal,
seit 1981 herrscht in Ägypten das Kriegsrecht. Es ist daher unter Androhung schwerer Strafen verboten öffentliche Gebäude, Brücken, Flughäfen oder polizeiliche und militärische Personen und Einrichtungen (z.B. check-points) zu photographieren.
Im heutigen "Normalfall" wird Dir allerdings nichts gravierendes passieren, wenn Du z.B. Amtspersonen (incl. Bakschisch) um Erlaubnis bittest. Diese möchten dann meist mit auf das Bild ;).
Im übrigen werden alle ägyptischen Flughäfen auch miliärisch genutzt.Viel Spaß im Urlaub und schöne Photos

Tadeus -
Pascal,
ich habe auch schon den Flughafen von Hurghada photographiert (von außen, innen und oben), und mein .... hat kein Pfund dazubezahlt ;).
Natürlich kannst Du diese auch ins Netz stellen, schau Dir doch mal die Bilder hier bei HC an, oder meinst Du, daß die Photographen dafür vom ägyptischen Geheimdienst verfolgt wurden?

Nein, keine Sorge, sollte nur ein Scherz sein.
Herliche Grüße
Tadeus -
Man darf eben offiziell die oben gennanten Personen und Gebäude nicht Fotografieren.
Es sagt aber keiner was wenn du wirklich mit der Digikam Bilder machst.
Auch ohne Trinkgelder!
Ausgenommen sind so wie ich jedenfals weis, auf jedenfall die Maske des Tutanchamun in Kairo im Museum , Luxor Tal der Könige(die Gräber), Abu Simbel(von innen) und der Staudam von Assuan darf nicht Gefilmt werden und nicht mit Zoom Fotografiert werden! hä hä Heute noch ne Cam ohne zoom gibts kaum noch!
Man muss ja nicht alles gleich von allen seite fotografieren, dan geht das schon -
Also das mit der Maske und den Gräbern stimmt nicht, zumindest nicht als wir dort waren. Fotos nur ohne Blitz und in den Gräbern gegen Gebühr.
Sehen die aber sowiso nicht, bei den kleinen Digicams.
Also....
Ohne Blitz macht Sinn, weil diese die alten Farben wohl gefährden.
Und von wegen Fotografierverbot Flughafen: Schau mal bei google-earth
MfG
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"kai_copy" wrote:
Also das mit der Maske und den Gräbern stimmt nicht, zumindest nicht als wir dort waren. Fotos nur ohne Blitz und in den Gräbern gegen Gebühr.doch, doch, stimmt leider. seit -ich denke- letztem Jahr is nix mehr mit Fotografieren im Nationalmuseum & Graebern im Tal der Koenige. Am Museum wird die Kamera schon am Eingang boruebergehend eingezogen, wenn die eine sehen - ob man dann die richtige wiederbekommt am Ausgang: ich wuerde nicht drauf wetten...
Und am Tal der Koenige war die Gebuehrenliste fuers Fotografieren mit " no photo" ueberklebt. Bestimmt sinnvoll, die meisten Touris schaffen es eben nicht, den Blitz abzustellen... -
Ja stimmt!
Also das mit der Maske im Museum ist schon richtig!
Es versuchen auch immer wieder leute mit ihren Handy´s bilder zu machen, mitlerweile haben aber auch die Ägypter mitbekommen das es Handy´s gibt mit denen man Fotografieren kann.
und die beiden Wächter im Raum wo die Maske steht passen auf wie schießhunde!
Im übrigen hat mir ein anderer Urlauber erzählt, das die Aufpasser bei ihm in der digicam sehen wollte ob er Bilder im Tal der Könige gemacht hat oder nicht, wenn sie dich erwischen wenn du bilder der Grabkammern drauf hast must du die Löschen.
Naja bei manchen Kameras kann man die ja wiederherstellen. hi!!!!
nein aber mal erlich ich denke man sollte sich auch dran halten, auch wenns manchemal etwas unverständlich ist! -
"Matzie" wrote:
...doch, doch, stimmt leider. seit -ich denke- letztem Jahr is nix mehr mit Fotografieren im Nationalmuseum & Graebern im Tal der Koenige. ..Hallo Matthias,
im Tal der Könige darf nicht gefilmtwerden, photographierendurfte ich hingegen, auch in den Grabanlagen (Bakschisch). Es hat auch keiner meine Kamera kontrolliert, obgleich ich sie ganz offen getragen habe.
Herzliche Grüße
Tadeus -
Hallo zusammen,
wenn man in den Grabanlagen gegen Bakschisch fotografiert, bedeutet dies nicht, dass es dort erlaubt ist. Ist es nämlich nicht, und es hat auch seinen Sinn. Im übrigen gibt es wunderbare Farbbände auch zum Tal der Könige, die häufig in Neuauflagen oder Lizenzvertrieb zu einem durchaus vernünftigen Preis angeboten werden. Und mit diesen Bildern kann mit Sicherheit keine Eigenproduktion konkurrieren. Ganz abgesehen davon, dass der Grabwächter seinen Job riskiert.
Gruss chepri
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Hallo chepri!
Vielen Dank!
Das ein Grabwächter, Museumsangestellter o.ä. ggfs. seinen Job riskiert/verliert, ist einigen Menschen, so fürchte ich, mal leider vollkommen egal...oder sie denken gar nicht darüber nach...er hat ja seinen Backschisch bekommen...soller doch sehen wo er bleibt...hauptsache, man bekommt sein Foto/seinen Film.
Eines meiner Hobbies ist die Fotografie - bei Leuten, die dies "ernsthaft" betreiben sollte m.E. aber auch inkludiert sein, das man sich an bestimmte Spielregeln hält.
Und traurig, das immer wieder über bestimmte Völker/Nationen "gespottet" wird.
Nein, die Ägypter sind nicht dämlich und die Existenz von Fotohandys und kleinen Digi-Cams ist ihnen durchaus schon seit längerem bekannt.Man, man - Leute gibts!
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"Holginho" wrote:
...Das ein Grabwächter, Museumsangestellter o.ä. ggfs. seinen Job riskiert/verliert, ist einigen Menschen, so fürchte ich, mal leider vollkommen egal...oder sie denken gar nicht darüber nach...er hat ja seinen Backschisch bekommen...soller doch sehen wo er bleibt...hauptsache, man bekommt sein Foto/seinen Film. ...Hallo Holginho,
die von Dir beschriebene Problematik ist mir durchaus bewußt. Vielleicht habe ich mich mißverständlich ausgedrückt, mir ging es nicht darum die Grabkammern „an sich“ zu photographieren, dafür habe ich im Laufe der letzten Jahrzehnte genügend Literatur gesammelt, die die Grabanlagen wesentlich besser darstellen.
Aufgrund meiner beruflichen Vorbelastung (Denkmalpflege) wollte ich Salzausblühungen in einer Grabkammer ablichten, ein eindeutiger Hinweis auf den drohenden Zerfall der antiken Malereien! Ich fragte den Wächter, ob ich dieses Motiv photographieren dürfte als ich mit ihm allein in der Kammer war. Als ich ihm meinen Grund erklärt hatte, willigte er sofort, wenngleich ungläubig, ein und betrachtete nachher das Bild mit mir gemeinsam.
Davon abgesehen darf außerhalb der Gräber photographiert werden, wie bei meinem Bild im Profil zu erkennen ist. Dieses wurde übrigens von einem Grabwächter freundlicherweise aufgenommen.
Filmen ist hingegen strikt untersagt und unmöglich, da jeder die Videokamera am Kontrollpunkt abgeben muß.Herzliche Grüße
Tadeus -
Uuuuuuuuuups, Tadeus...Du warst nicht gemeint...Sorry, wenn das so herüber gekommen ist.
Mir ging es um die Leute, die sich völlig sinnfrei über irgendwelche konkreten Verbote hinwegsetzen, einfach nur um "ihr" Bild zu bekommen...und denen es dabei völlig egal ist, welchen Schaden sie anrichten - seien es "Konsequenzen" für einen "bestochenen Angestellten" oder teils irreparable Schäden an Kunst- und ähnlichen Gegenständen.
Mir dreht sich jedesmal der Magen um, wenn ich Leute sehe, die z.B. auch auf irgendwelchen (religiösen/kulturhistorischen) Statuen herumklettern um ein "witziges" Foto zu machen. Wir haben schon Leute gesehen, die ihre Zigarettenkippen an uralten Ornamenten/Malereien ausgedrückt haben oder sie einfach auf den Boden werfen...Nein, z.B. die Tempel von Karnak oder Luxor sind keine Open-Air-Mülleimer.
In Thailand wurde ein junges Paar verhaftet, weil sie im Wat Po auf einer Statue herumturnten und knipsten (die wurden vorher schon verwarnt, weil sie in einer Verbotszone fotografierten), in Ägypten und Indonesien erfolgt Gleiches auch immer häufiger...endlich!!!
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"lacsap" wrote:
Ja natürlich, die werden alle heimlich verfolgt und dann, ja dann schnappen sie zu! Sie werden gefolter und..... scherz
okay... erstmal danke für die schnellen Antworten...sone bemerkung ist echt oberstunwitzig, daneben und geschmacklos.
in Ägypten herrscht seit 25 Jahren Kriegsrecht, und es wird gefoltert. Ist eines der Länder, wo die USA gern unliebsame politische Gefangene "verschwinden" lassen.
