Fidel Castro schwer erkrankt
-
Fidel Castro schwer erkrankt
Darm-Operation - Auch Geburtstagsfeier wird verschoben
Havanna - Zum ersten Mal seit über 40 Jahren hat der kubanische Staats- und Parteichef Fidel Castro die Macht aus der Hand gegeben: Wegen einer schweren Erkrankung übertrug er die Amtsgeschäfte ....................Der Staatschef bat darum, die Feiern zu seinem Geburtstag auf den 2. Dezember zu verschieben, dem 50-jährigen Jubiläum der Revolutionären Streitkräfte..............................Fidel Castro ist seit dem Sieg der kubanischen Revolution am 1. Januar 1959 Staats- und Parteichef. In der Altstadt von Havanna reagierten viele Menschen perplex auf die Nachricht über seine Erkrankung, ...............
@so, nun haben wir den Artikel ein wenig zurechtgestutzt
-
Hallo,
lt. Pressegesetz, Copyright dürfen keine gesamten Artikel aus dem Internet kopiert werden.
Dies kann zu einer Abmahnung des Forenbetreibers führen.Erlaubt ist es den Header (Überschrift) und einen kurzen Auszug zu zitieren. Dann muss ein link auf die Quelle gesetzt werden.
Dies zur allg. InfoAndrea, dies kannst du natürlich nicht wissen.
Trotzdem Danke für die Mitteilung
Ich könnte jetzt sogar Bilder aus Miami einsetzen, ist aber nicht erlaubt
Die fuhren rum wie die Deutschen (und die Türken auch)nach der FW. in Berlin. Nur eben mit der kubanischen fahne. -
Sorry!
Das wusste ich wirklich nicht! 
Danke für den Hinweis Juanito, das nächste Mal werde ich es besser machen.
Jetzt kann ich es leider nicht mehr ändern, da ja schon ein Folgebeitrag dasteht und man dann an den eigenen Beitrag "nicht mehr drankommt".
Die Bilder aus Miami habe ich heute morgen im Fernsehen gesehen, die sind ja schon ganz schön am feiern, alle schon mit einem Bein wieder auf Kuba.......
Man kann ja gespannt sein, wie es jetzt weitergeht.Saludos
Andrea
-
Na, dann mache ich noch ein bisschen Propaganda

Verlautbarung des Genossen Fidel Castro Ruz
(nicht autorisierte Übersetzung)
Bekanntmachung an das Volk von KubaAufgrund der enormen Anstrengung beim Besuch in Córdoba/Argentinien, der Teilnahme am Treffen der MERCOSUR-Staaten, an der Abschlussveranstaltung des Gipfels der Völker in der historischen Universität von Córdoba sowie beim Besuch in Altagracia, der Stadt, wo der Che in seiner Kindheit lebte, und unmittelbar anschließend bei den Feierlichkeiten anlässlich des 53. Jahrestages des Angriffs auf die Kasernen Moncada und Carlos Manuel de Céspedes am 26 Juli 1953 in den Provinzen Granma und Holguín, haben die Tage und Nächte ständiger Arbeit fast ohne Schlaf dazu geführt, dass meine Gesundheit, die bisher allen Belastungen standhielt, einem extremen Stress ausgesetzt wurde, und ein Zustand der Entkräftung eingetreten ist.
Dies hat bei mir eine akute Magen-Darm-Krise mit inneren Blutungen hervorgerufen, die mich zwang, mich einer komplizierten chirurgischen Operation zu unterziehen. Die Einzelheiten dieser Beeinträchtigung meiner Gesundheit sind in Röntgenaufnahmen, Endoskopien und Filmmaterial festgehalten. Die Operation nötigt mich zu einer mehrwöchigen Ruhe, entlastet von meiner Verantwortung und meinen Ämtern.
Derweil unser Land sich einer Bedrohung seitens der Regierung der Vereinigten Staaten gegenüber sieht, habe ich folgende Entscheidung getroffen:
-
Ich delegiere vorübergehend meine Funktionen als Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas an den Zweiten Sekretär, Genossen Raúl Castro Ruz.
-
Ich delegiere vorübergehend meine Funktionen als Oberbefehlshaber der heroischen Revolutionären Streitkräfte an den genannten Genossen, Armeegeneral Raúl Castro Ruz.
-
Ich delegiere vorübergehend meine Funktionen als Präsident des Staatsrates und der Regierung der Republik Cuba an den Ersten Vizepräsidenten, Genossen Raúl Castro Ruz.
-
Ich delegiere vorübergehend meine Funktionen als Hauptmentor des Nationalen und Internationalen Programms für Öffentliche Gesundheit an das Mitglied des Politbüros und Minister für Öffentliche Gesundheit, Genossen José Ramón Balaguer Cabrera.
-
Ich delegiere vorübergehend meine Funktionen als Hauptmentor des Nationalen und Internationalen Programms für Erziehung an die Genossen José Ramón Machado Ventura und Esteban Lazo Hernández, Mitglieder des Politibüros.
-
Ich delegiere vorübergehend meine Funktionen als Hauptmentor des Nationalen Programms für Energierevolution in Kuba und die Zusammenarbeit mit anderen Ländern auf diesem Gebiet an Genossen Carlos Lage Dávila, Mitglied des Politbüros und Sekretär des Exekutivkomitees des Ministerrates.
Die für diese Programme für Gesundheit, Erziehung und Energie bestimmten Finanzmittel sollen weiterhin so verwaltet und mit Vorrang behandelt werden, wie ich dies bisher persönlich getan habe, und zwar durch die Genossen Carlos Lage Dávila, Sekretär des Exekutivkomitees des Ministerrats, Francisco Soberón Valdés, Minister und Präsident der Zentralbank von Cuba, und Felipe Pérez Roque, Minister für Auswärtige Angelegenheiten, die mit mir bisher bei diesen Aufgaben zusammengearbeitet haben, und die zu diesem Zweck eine Kommission bilden sollen.
Unserer ruhmreichen Kommunistischen Partei obliegt es, sich, unterstützt von den Massenorganisationen und dem gesamten Volk, der in dieser Bekanntmachung übertragenen Aufgabe anzunehmen.
Die Gipfelkonferenz der Bewegung der Nichtpaktgebundenen Länder, die vom 11. bis 16. September durchzuführen ist, muss seitens des Staates und der kubanischen Nation die größte Aufmerksamkeit erfahren, um sie zum vereinbarten Termin mit größtmöglicher Ausstrahlung durchzuführen.
Die Feier meines 80ten Geburtstags, den am kommenden 13. August zu begehen, sich Tausende von Persönlichkeiten freundlicherweise verständigt hatten, bitte ich auf den 2. Dezember diesen Jahres, den 50ten Jahrestag der Landung der Granma, zu verschieben.
Ich bitte das Zentralkomitee der Partei und die Nationalversammlung der Volksmacht um die nachdrücklichste Unterstützung dieser Bekanntmachung.
Ich hege nicht den geringsten Zweifel, dass unser Volk und unsere Revolution bis zum letzten Blutstropfen kämpfen werden, um diese und andere Ideen und Maßnahmen zu verteidigen, die erforderlich sind, um diesen historischen Prozess erfolgreich fortzusetzen.
Der Imperialismus wird Kuba niemals niederwerfen.
Der Kampf der Ideen schreitet fort.
Es lebe das Heimatland!
Es lebe die Revolution!
Es lebe der Sozialismus!
Weiter bis zum endgültigen Sieg!
Fidel Castro Ruz
Oberbefehlshaber der Revolutionären Streitkräfte
Erster Sekretär des ZK der KPC
Präsident des Staatsrates und des Ministerrates der Republik Kuba
- Juli 2006
+++++++++++
und dabei wollte ich am 13.Aug. in Kuba sein

-
-
Hola juanito!
Sehr gute Info/Übersetzung!Zum übergeben der Staatsgeschäfte, hat Fidel nicht auch einen Sohn der politisch in seiner Regierung aktiv ist? Ich meine da mal etwas gehört/gelesen zu haben. Weisst du da mehr?
Gruß Belicosos Finos
-
Danke, aber habe ich nicht selbst übersetzt

Fidels Sohn, der in Kuba geblieben ist, ist Atomwissenschaftler. Ausgebildet in der SU.
Hoffentlich baut er nicht am Nuclear-Reaktor bei Cienfuegos weiter

Erstmal ist jetzt Briederchen am Ruder. Hat lange genug gewartet.
-
Man kann über den alten Knaben denken was man will - wo viel Schatten ist auch Licht oder umgedreht ? Zumindest meine Kubaner sind besorgt und nicht nur wegen der alten Barone, sondern wegen der USA :?! Cruzo mis dedos

-
"openwater1" wrote:
Man kann über den alten Knaben denken was man will - wo viel Schatten ist auch Licht oder umgedreht ? Zumindest meine Kubaner sind besorgt und nicht nur wegen der alten Barone, sondern wegen der USA :?! Cruzo mis dedos
es ist schon komisch, mein allerestes Urlaubsziel(vor sieben Jahren), sollte ursprünglich die USA sein, aber ich habe dieses Land dennoch nie besucht, denn irgend etwas hielt mich immer davon ab, also verbrachte ich meinen ersten Urlaub in "Irland". Nun sieben Jahre später, sehe ich den Film "Fahrenheit 9/11", und muß plötzlich erkennen, das es wohl Schicksal, oder Vorsehung war, nie die USA bereist zu haben. Ich kenne sowohl das eine, als auch das andere System, beide haben Vor-und Nachteile und kann deshalb auch die Besorgtheit einiger Kubaner verstehen, denn im Kapitalismus zählt der Einzelne Mensch nicht mehr, hier zählt nur das Materielle. Im Sozialismus fehlt es an allen Ecken, aber man rückt menschlich näher zusammen. Ich fliege deshalb am 1.September mit sehr gemischten Gefühlen das erste mal nach Kuba, denn ich lerne nach fast 17 Jahren wieder den Sozialismus kennen.
-
"Don Alfredo" wrote:
Ich kenne sowohl das eine, als auch das andere System, beide haben Vor-und Nachteile und kann deshalb auch die Besorgtheit einiger Kubaner verstehen, denn im Kapitalismus zählt der Einzelne Mensch nicht mehr, hier zählt nur das Materielle. Im Sozialismus fehlt es an allen Ecken, aber man rückt menschlich näher zusammen. Ich fliege deshalb am 1.September mit sehr gemischten Gefühlen das erste mal nach Kuba, denn ich lerne nach fast 17 Jahren wieder den Sozialismus kennen.Hi Don Alfredo!
Der Sozialismus in Kuba ist meiner Auffassung nach etwas anders als in der ehemaligen DDR. Ich wollte zwar auch nicht unbedingt im Fadenkreuz des kubanischen Sicherheitsdienstes stehen, aber so extrem wie in der früheren DDR ist es meines Wissens nach nicht. Ich war in der ehemligen DDR auf Besuch, sprich "Urlaub", aber so wie wir dort behandelt (von den Grenzern), bespitzelt wurden, habe ich es in Cuba nie erlebt.Also mache dir keine Sorgen, du wirst vermutlich kein Dejavue erleben.
Gruß Belicosos Finos
-
"Belicosos Finos"]
"Don Alfredo" wrote:
Also mache dir keine Sorgen, du wirst vermutlich kein Dejavue erleben.Gruß Belicosos Finos
-
Heute in ARTE 22.15 , Mo.07. August
Dokumentation/PolitikCastro
Die Dokumentation zeichnet die Geschichte Kubas und die Biografie des Revolutionsführers Fidel Castro nach. Sie schildert die blutige Dauerfehde des "Maximo Líder" mit dem Erzfeind USA sowie den Alltag der Kubaner.
"Ich glaube, dass Fidel ein perfekter Mensch ist. Ihm verdanken wir unser Fernsehgerät. In der Schule haben wir guten Unterricht bei einem guten Lehrer. Wir leben in Sicherheit, denn Fidel beschützt uns", so ein Schulmädchen aus Havanna. Der in Miami lebende ehemalige UNO-Botschafter für Menschenrechte Armando Valladares ist da anderer Ansicht, er sagt über den "Maximo Líder": "Für ihn ist der eigene Machterhalt das Wichtigste. Wenn er dafür jeden Tag Menschen hinrichten lassen muss, dann tut er es. Das ist das einzige Interesse von Fidel Castro." Der 79-jährige Fidel Castro Ruz ist einer der letzten Dinosaurier des Sozialismus. Seit einem halben Jahrhundert regiert er Kuba und würde, wenn es die Natur zuließe, ewig weiterregieren. Sein Bruder Raúl, Chef des Militärs, gilt zwar als designierter Nachfolger, ist aber beim Volk unbeliebt. Um die Inselwirtschaft am Laufen zu halten, ist Castro nach dem Zusammenbruch des Ostblocks eine Reihe merkwürdiger Kompromisse eingegangen. Der Dollar wurde zur Zweitwährung, ausländische Investoren bauen Luxushotels für Touristen aus aller Welt und einmal im Jahr dürfen Zigarrenliebhaber für viel Geld erlesene Havannas ersteigern. Das Volk indes bleibt vom süßen Leben ausgeschlossen. Der Staat stellt seinen Bürgern zwar eine Grundversorgung zur Verfügung, aber die vergesellschafteten Betriebe zahlen nur äußerst magere Gehälter. Dissidenten lässt Castro mit kompromissloser Härte verfolgen - und teils standrechtlich exekutieren. Solange der "Comandante" lebt, wird es auf Kuba wohl keine Demokratie geben.
In Interviews äußern sich Anhänger und Gegner der kubanischen Revolution. Zum Teil noch unveröffentlichtes Bildmaterial zeigt Fidel Castro in neuer Perspektive. "Ich kämpfe gern", sagt Castro zu Beginn des Films. Die Frage ist: Wie lange noch?
Castro - Dokumentation/Politik, D 2003 Montag, 07.08.2006
Beginn: 22.15 Uhr Ende: 23.20 Uhr Länge: 65 Min.VPS: 22.35
Es kommen noch viele andere Kuba Filme in Kürze.
Bitte bei Allgemeine Fragen, dann TV , hier im Forum gucken
ist ein bisschen versteckt.
http://www.holidaycheck.de/view-Reiseforum_Allgemeine+Fragen-ch_fo-tid_2592.html
+++
Wer selbst suchen will:
http://www.tvtv.de/cgi-bin/WebObjects/EPG.woa
( Leider für mich nicht viel Neues, aber vielleicht kommen bald Neuigkeiten?)
No news are good news
(churchill) -
Übrigens, ich hab was aus GANZ sicherer Quelle erfahren..ein Bekannter einer Freundin ist vorgestern nach Cuba geflogen mit einigen sehr teuren, medizinischen Geräten. Der Bekannte ist Arzt, hat irgendwas mit Krebsforschung zu tun. Ich würds hier nicht reinposten, wenn ich mir der Quelle nicht absolut sicher wäre. Der gute Fidel hat Krebs, wahrscheinlich ziemlich argen, ansonsten würden die sicher keine Ösis da rüberholen.
Was meint ihr dazù?? Ich persönlich hoffe ja, dass er steinalt wird. -
Ich persönlich hoffe ja, dass er steinalt wird.
isser doch schon

oder willst du 80 werden?
Dann müßtest du deinen Avatar ändern
offizielle Verlautbarung von ihm selbst:
Dies hat bei mir eine akute Magen-Darm-Krise mit inneren Blutungen hervorgerufen, die mich zwang, mich einer komplizierten chirurgischen Operation zu unterziehen
-
Hab grad von einem Bekannten gehört (hat mich angerufen, extra deshalb, weil er weiss dass ich ein Cuba-Freak bin..;)), dass Fidel anscheinend im Sterben liegt......er hätte das im Fernsehen gesehen, bei den Frühnachrichten. Da ich das nicht selbst gesehen habe, war ich verunsichert, denn bisher dachte ich, der schafft das schon wieder. Tatsächlich bin ich jetzt aber sehr erschüttert, denn ich persönlich hoffe, dass er noch lange im Amt bleibt, da ich nicht glaube, dass es danach besser wird. Ich bin davon überzeugt, dass innerhabl von wenigen Jahren die Konsumgesellschaft Einzug halten wird, mit all seinen Nachteilen (Vorteile sicher auch, aber Cuba ist dann einfach nicht mehr Cuba). Ich bin froh, dass ich jetzt gerade noch rechtzeitig, wie mir scheint, dort war.
Kann jemand von euch aus sicherer Quelle vor Ort erzählen, was da drüben grad abläuft? Auch mit den Reservisten etc? Ist dort wirklich ein Bürgerkrieg im AUfkeimen??????
Bin grad total geschockt von der angeblichen Entwicklung in "meinem Land".....................:(((
-
Hallo Belinda,
über den aktuellen Gesundheitszustand von Fidel Castro habe ich nichts gehört, aber Deine Einschätzung für die Zeit danach, die über kurz oder lang kommen muß, teile ich.
Es ist unmöglich, nicht politisch zu werden, wenn man darüber diskutieren möchte. Allerdings wird man dann von manchen, nicht nur hier im Forum, sofort der "Verherrlichung des Kommunismus" und des "Antiamerikanismus" bezichtigt, was einer ergiebigen Diskussion nicht gerade zuträglich ist.
Die tiefen ideologischen Gräben sind auch 16 Jahre nach der Wende noch vorhanden!
Gruß Wolfgang
-
es geht wirklich nicht darüber zu diskutieren, ohne pol. zu werden.
Auch ein Admin hat das Recht dazu, mach Dir keinen Kopf.Hab kürzlich bei dem Vorwurf auch nur den Kopf geschüttelt.
Hoffentlich denkt USA an das Versprechen von Kennedy, wenn es denn dazu kommen sollte.
Wenns Fidel nicht packen sollte wird es schon brenzlig auf der Insel.
Mann kann es nur vermuten.Wir als Laien können der Willkür der Politiker nur zuschauen.
Kuba als Spielball der Macht? Das war doch schon 62 der Fall.Normalerweise sollte man annehmen, dass die Menschheit aus ihren Fehlern lernt und diese Dinge auch ohne Krieg zu lösen wären.
Aber man sieht ja tagtägl. in den Nachrichten, dass es noch genug "Dummköpfe" gibt, leider!Hoffen wir das Beste für Kuba.
-
"meinungsfreiheit" wrote:
Hoffen wir das Beste für Kuba.Ja, das hoffe ich auch, aus ganzem Herzen. Ich liebe Cuba, und ich hoffe, dass es nicht so endet wie Puerto Rico: einst eine wunderschöne Insel (landschaftlich wunderschön immer noch), jetzt eine eher uninteressante amerikanische Insel ohne dieses besondere Feeling, das in Cuba herrscht. Cuba ist einfach einzigartig, meine Meinung, es gibt solche Atmosphäre nirgendwo sonst, und ich hab schon lange gesucht. Auch ich bin keine Kommunistin, aber wenns in Cuba umschlägt, dann wird sich das Land und seine Menschen so verändern, dass wahrscheinlich viele sich wünschen werden, wieder alles so zu haben wie vorher.
Es ist verständlich, dass die Cubaner auch gerne alles haben möchten, was wir haben. Keine Frage, die Leute sind grossteils ja wirklich "arm". Arm in dem Sinne, dass sie zwar überleben können (mit vielen täglichen Tricks und Workarounds), aber halt keine grossen Luxusartikel haben. Aber - braucht das der Mensch denn wirklich um glücklich zu sein? Nein. Ich habe viele Cubaner kennengelernt, die wirklich von Herzen glücklich waren und eine Lebensfreude ausgestrahlt haben, die uns allen einfach fehlt. Und das obwohl sie nichts haben, und dieses bißchen vom Nichts auch noch mit uns geteilt haben. DAS hat mich fasziniert, und ich wage zu bezweifeln, dass das einen etwaigen Machtwechsel durch "Nichtkommunisten" überleben wird.
Für mich persönlich stirbt "mein" Cuba mit Fidel. Jetzt steinigt mich ruhig, ich denke so.
-
Ich gebe Belinda recht.Wir waren zwar erst nur 2x in Kuba,aber wir sind auch der Meinung,gibt es Fidel nicht mehr kann man Kuba als Urlaubsland vergessen.Das wird dann wahrscheinlich das Billigurlaubsland für die Amerikaner.
LG Annette