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Report "Abenteuer Busch"

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Kenia
41 Beiträge 17 Kommentatoren 15.5k Aufrufe
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  • Dirk_AD Offline
    Dirk_AD Offline
    Dirk_A
    schrieb am zuletzt editiert von
    #1

    Hallo Zusammen,

    nachfolgend möchte ich von unserer Safari in Kenia berichten. Wir hatten direkt beim Reiseveranstalter das Safaripaket „Abenteuer Busch“ gebucht. Auf dem Programm standen Tsavo East – Amboseli – Tsavo West. Nach 5 Tagen am Diani Beach (Hotel Diani Reef) ging es los.

    1. Tag
      Morgens früh 5 Uhr aufstehen. Um 5:30 Uhr wurden wir abgeholt. Der Safaribus steht auch pünktlich vor der Tür. 2 weitere Leute sitzen schon drin – also sind wir mit unserer kompletten Familie (43/41 und 14/10) zu sechst. Der Fahrer stellt sich kurz vor und beschreibt den Ablauf des Tages. Die Fahrt geht los Richtung Mombasa. Die Strasse kennen wir ja schon. Aber der richtige „Highway to Hell“ geht erst hinter Mombasa los auf der Nationalstrasse Richtung Nairobi. Der Zustand der Strasse ist nicht in Worte zu fassen – ich war schon viel unterwegs in der Welt aber so etwas habe ich noch nie erlebt. Wir quälen uns über diese Kraterlandschaft ins Landesinnere. In manchen Reiseführern wird von eine 2-stündigen Fahrt berichtet vom Diani Beach zum Tsavo Ost. Unmöglich! Für 100 km braucht man 2,5 Std. hier. So erreichen wir geschüttelt (nicht gerührt) nach 5 Std. den NP.

    Die erste Pirschfahrt beginnt! Die Strassen in den NP sind um ein vielfaches besser als außerhalb. Schon bald entdecken wir die ersten Elefanten. Erstes Highlight des Tages nach ca. 1 Std. sind 2 Löwenmännchen, die sich den Durst stillen. Die Mäuler und Tatzen sind blutverschmiert. Das ganze passiert nur 3 m von uns entfernt. Wir sind begeistert! Weiter hinten im Busch entdecken wir weitere Löwen neben einem gerissenen Büffel. Daher das Blut. Nach kurzer Zeit drängeln sich bestimmt 15 Safariautos am Schauplatz – aber die Löwen zeigen sich davon unbeeindruckt. Die Fahrt endet dann mittags an der Voi-Lodge. Geplant war aber das Patterson-Camp. Angeblich überbucht. Na ja, dafür entschädigt die grandiose Aussicht von der Lodge auf eine Wasserstellen der sich etliche Elefanten tümmeln.

    Die Zimmer sind wirklich nicht so toll verglichen mit den Bildern die ich vom Patterson-Camp gesehen habe. Aber für eine Nacht wird es schon gehen. Wir bekommen aber Zimmer direkt nebeneinander, so das die Kinder nicht weit weg schlafen. Das Mittagessen ist gut. Wir sitzen direkt am Geländer der Terrasse mit Blick in die Weite der Steppe. Eine Büffelherde rastet ca. 300 m weit entfernt.

    Nach dem Essen gehen wir den unterirdischen Gang hinunter um aus dem Ausguck direkt bei der Wasserstelle die Elefanten zu sehen. Ganz toll den Dickhäutern so nahe zu sein.

    Um 16 Uhr geht die nächste Pirsch los. Unzählige Elefanten, Zebras und Gazellen sind zu sehen. Wir kommen noch einmal an der Löwenstelle vorbei. Leider ist das Rudel schon abgezogen. Über Funkt bekommt der Fahrer Info über Geparden in der Nähe. In 5 min sind wir auch dort (10 weiter Busse auch). Die Geparden kommen direkt in unsere Richtung gelaufen und wir stehen mit dem Bus ideal. 3 ausgewachsene Tiere direkt neben uns. Die Kinder staunen! Nach ca. 10 min verschwinden die Geparden aus unserer Sichtweite.

    Das Abendessen wieder vor toller Kulisse. Elefanten, Büffel und Zebras an der Wasserstelle die beleuchtet ist. Später tauchen noch 2 Löwen auf!

    Mit den Geräuschen einer afrikanischen Nacht fallen wir müde ins Bett!

    Fortsetzung folgt!

    Hotel aus diesem Beitrag
    99%
    Sentrim Tsavo Lodge
    Provinz Eastern/Kenia
    Zum Hotel
    Hotel aus diesem Beitrag
    49%
    Diani Reef Beach Resort & Spa
    Provinz Coast/Kenia
    Zum Hotel
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    • EloteE Offline
      EloteE Offline
      Elote
      Gesperrt
      schrieb am zuletzt editiert von
      #2

      Hallo Dirk,

      ich kann die Fortsetzung kaum erwarten. Asante sana schon heute für Deinen tollen Bericht!

      Einfach KENIAL!!!!! 😆

      LG Elote

      Heshima tukipeana daima tutapendana-------
      Wenn wir uns respektieren, können wir uns immer lieben------

      Kenianisches Sprichwort

      1 Antwort Letzte Antwort
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      • Turtle 1994T Offline
        Turtle 1994T Offline
        Turtle 1994
        schrieb am zuletzt editiert von
        #3

        Jambo Dirk
        einfach toll.......................
        Ich will wieder zurück........
        Lg Turtle1994

        Für jeden kommt der für ihn bestimmte Augenblick.(Ostafrika)

        1 Antwort Letzte Antwort
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        • showgirl2204S Offline
          showgirl2204S Offline
          showgirl2204
          schrieb am zuletzt editiert von
          #4

          gänsehaut jagt gänsehaut ... weiter bitte!!!

          x

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • mpenzi_18M Offline
            mpenzi_18M Offline
            mpenzi_18
            schrieb am zuletzt editiert von
            #5

            Toller Bericht Dirk!Dachte grad Du erzählst von meiner Safari ;)Voi Lodge,Wasserstelle,unterirdischer Gang 💡 kommt mir alles sooooo bekannt vor!
            Nur Löwen haben wir damals nicht an der Wasserstelle gesehen :?Ich fand die Zimmer auf der Voi Lodge eigentlich ganz in Ordnung,sie waren zweckmäßig eingerichtet und sauber,der Ausblick atemberaubend!Aber vergleichbar mit Petterson Camp garantiert nicht!Und preislich liegt doch die Voi Lodge weit unter dem Preis v.Petterson ❓ oder täusche ich mich?

            Wann folgt die Fortsetzung Deines Berichtes?

            LG Kotu

            Ich bin nicht geboren worden, um so zu sein wie andere mich gerne hätten!!!

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            • Dirk_AD Offline
              Dirk_AD Offline
              Dirk_A
              schrieb am zuletzt editiert von
              #6
              1. Tag:

              6 Uhr aufstehen. Frühstücken in Ruhe. Um 7:30 Uhr geht es weiter. Fahrt zum Amboseli NP. Wenn wir dachten, dass die Nationalstrasse von Mombasa nach Nairobi hinsichtlich Schlaglöcher nicht mehr zu toppen sei, wurden wir schnell eines besseren belehrt. Der Hammer schlechthin! Wieder locker 5 Std. Gerüttel und Geklapper mit Staub und Dreck. Unterwegs können wir zum ersten Mal den Kili sehen! Als wir für ein Foto eine Pause einlegen, wurden wir innerhalb Sekundenbruchteilen von Menschen umlagert. Wo waren die kurz zuvor? Auf der weiteren Fahrt sehen wir sehr viel Armut! Es ist für die Kinder das erste Mal das sie so direkt damit konfrontiert wurden. Kleine Kinder rennen neben dem Bus her, in dem Dreck den dieser aufwirbelt und betteln. Das macht nachdenklich!
              12:30 Uhr erreichen wir die Amboseli Sopa Lodge die außerhalb des NP liegt. Wieder ein Aha-Erlebnis. Laut Programm sollte es die Ol Tukai Lodge sein die direkt im Park liegt. Aber der Standard dort ist sehr gut. Die Hütten sind sehr schön eingerichtet – alles sauber und gut. Mit Blick auf den Kili genießen wir den Lunch. Man glaubt gar nicht was mitten im Nirgendwo möglich ist! Danach spülen wir den Dreck der Fahrt im Pool ab. Herrlich erfrischend das Wasser! Um 15 Uhr geht es dann los zur Pirsch. Leider braucht man von der Lodge bis zum Herzen des NP (Amboseli Lake) noch mal eine Std. Viele Zebras, Gnus, Elefanten und sonstige Tiere säumen den Weg. So eine Elefantenpaarung live zu sehen hat auch was! Da werden Tonnen bewegt! Vom Aussichtshügel haben wir fantastische Sicht über den Park und auf den Kili. Gegen 19 Uhr sind wir zurück in der Lodge. Müde sind wir und etwas genervt von der vielen Fahrerei des Tages!

              Das Abendessen wieder in gewohnt guter Qualität. Anschließend gibt es in der Bar eine Vorführung von Massai. Im Park hatten wir uns entschieden nicht in ein Massai-Dorf zu fahren um die Zeit zu sparen. Wir hatten auch im Vorfeld gehört, dass man es sich getrost sparen kann, da der Eindruck aufkommt, dass es nur Touristenabzocke ist. Dieses wurde auch bestätigt von anderen Safariteilnehmern die wir in der Lodge trafen. Sie mussten 10 € pro Person bezahlen für 20 min Tanz und kurzen Blick in die Hütte.

              Für den nächsten Morgen war laut Programm eine Frühpirsch geplant. Da wir aber nicht direkt im NP übernachteten und so 1 Std. Anfahrt hätten fiel diese ins Wasser. Schade!

              Fazit des 2-ten Tages: Viel Fahrerei für 2 Std. Game-Drive. Die Amboseli Sopa Lodge ist bestimmt sehr gut aber leider nicht direkt am Amboseli-Lake mitten im Geschehen wie die Ol Tukai Lodge. Somit hatten wir kaum Möglichkeit die Schönheit des NP zu erfahren, der bestimmt noch einige Highlight geboten hätte. Entschädigung hatten wir durch den herrlichen Blick auf den Kili der uns den ganzen Tag begleitet hat. Ich habe min. 50 Fotos gemacht. Irgendwie hatte ich ihn mir nur mit etwas mehr Schnee vorgestellt und mit Wolkenkranz.

              Fortsetzung folgt!

              Hotel aus diesem Beitrag
              99%
              Hotel Amboseli Sopa Lodge
              Provinz Rift Valley/Kenia
              Zum Hotel
              Hotel aus diesem Beitrag
              98%
              Ol Tukai Lodge
              Provinz Rift Valley/Kenia
              Zum Hotel
              1 Antwort Letzte Antwort
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              • ChrissyC Offline
                ChrissyC Offline
                Chrissy
                schrieb am zuletzt editiert von
                #7

                Jambo,

                einfach ohne Worte....
                Dankeschön und heute Nacht bin ich in meinen Träumen wieder in Kenya auf Safari....

                Viele Grüsse
                Chrissy

                CARPE DIEM

                1 Antwort Letzte Antwort
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                • atti1625A Offline
                  atti1625A Offline
                  atti1625
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #8

                  Hi,
                  toll dein Bericht! Nun kann ich unsere Abreise am 29.09. nicht mehr abwarten! Ich bin schon gespannt auf euren nächsten Tag!

                  DANKE
                  Atti

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • Dirk_AD Offline
                    Dirk_AD Offline
                    Dirk_A
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #9
                    1. Tag

                    Wie inzwischen gut geübt geht es wieder früh los. 7:30 Uhr schon gefrühstückt und mit Gepäck am Bus. Heute geht es weiter zum Tsavo West. Der Kili bietet schon früh ein tolles Panorama. Die Strecke zum Tsavo West wird im Konvoi gefahren, da es wohl schon mal Überfälle gegeben hat auf einzeln fahrende Safaribusse. Deshalb treffen sich einige Busse an einem bestimmten Punkt auf der Strecke.
                    Als wir dort anhalten wird der Bus sofort wieder umlagert von Leuten die uns wieder verkaufen wollen, was wir schon mehrfach haben. Je länger wir warten um so mehr purzeln die Preise für Speere und Co. Ein Junge, ca. 7 Jahre alt steht etwas zurück. Kurz bevor wir abfahren winke ich ihn herbei und schenke ihm ein paar Kugelschreiber. Er probiert diese sofort in seiner Hand aus und die Freude in seinen Augen über dieses Geschenk werde ich nicht so schnell vergessen.
                    Dann geht’s auch schon los. Die Strasse ist erfreulicher Weise nicht so schlecht wie am Vortag. Unterwegs sehen wir erste Giraffenherden obwohl wir gar nicht in einem NP sind. Massaidörfer liegen an der Strecke. Immer wieder sehen wir Massai die ihr Vieh hüten. An dem Shetani Lava Feld halten wir für eine Pause an. Die Landschaft ist hier wieder einmal total unterschiedlich von der bisher gesehenen.
                    Nach 3 Std. über halbwegs erträgliche Strassen erreichen wir das Chyulu Gate vom Tsavo West NP. Die Pirsch beginnt auf dem Weg zum Camp. Wir sehen viele Giraffen sofort zu Beginn und auch immer wieder in diesem NP. Wir halten am Mzimi Springs, einer Flussquelle mit schönem See. Dort tümmeln sich Hippos im Wasser. An den Ufern liegen Krokodile in der Sonne. Ein Guide führt uns am Ufer entlang und erklärt alles. Es gibt auch ein Unterwasserausguck von dem man ganz toll die Unterwasserwelt beobachten kann. Weiter geht’s mit der Pirsch die uns noch einige Zebras, Warzenschweine und Gazellen bietet.
                    Gegen 12:30 Uhr erreichen wir das Severin Safari Camp. Wow, die beste Unterbringung auf der gesamten Safari. Nach dem Check-In bringt man uns zu unseren Zelten. Es ist unglaublich welcher Luxus uns hier begegnet. Ein richtiges Doppelbett, Bad mit Dusche, Toilette und Bidet im Zelt. Alles auf höchstem Niveau und das im Zelt! Vor den Zelten sind kleine Terrassen gebaut mit Tisch und Stühlen. Dort kann man bequem die Wasserlöcher in Sichtweite beobachten und nach Tieren Ausschau halten. Familie Warzenschwein wackelt vorbei. Das Mittagessen ist einmalig. 5-Gänge Menü a la Carte. Keine Hektik durch Büffet. Wir genießen die Speisen, den Service und den Blick in die Natur. Incl. Kaffee dauert es gut 2 Std., aber die nächste Pirsch steht ja erst um 16 Uhr an. Übrigens haben wir weiterhin immer noch einen super Blick auf den Kili, wenn auch von einer anderen Seite. Angeblich war er die letzten 2 Wochen mit Wolken verhangen. Also Glück gehabt. Er begleitet uns weiter bis zum Schluss der Safari.
                    Nachmittags dann die nächste Pirschfahrt. Viele, viele Giraffen, die mit ihrer anmutigen Art unseren Weg kreuzen. Dazu Krokodile, Schildkröten und einige Elefanten. Großkatzen sehen wir leider nicht. Den Sonnenuntergang erleben wir von einem Aussichtshügel aus. Einfach herrlich. Ist min. noch einmal 20 Fotos wert.
                    Zurück im Camp erst mal schnell das Super Bad nutzen und dann den Schalter drücken damit wir vom Zelt zum Restaurant geführt werden. Im Dunkeln sollte man nicht alleine laufen. Es erwartet uns wieder ein 5-Gänge Menü. Vom Platz aus beobachten wir die beleuchteten Wasserstellen. Dort haben sich einige Giraffen zur Rast eingetroffen. Hier kommt richtig Safari-Feeling auf. Ein Blick nach oben offenbart einen Sternenhimmel wie noch nie gesehen. Man kann sich nicht satt sehen.
                    Nun geht es wieder mit Begleitung zum Zelt. Ein wunderschöner Tag geht zu Ende.

                    Fortsetzung folgt

                    Hotel aus diesem Beitrag
                    99%
                    Severin Safari Camp
                    Provinz Coast/Kenia
                    Zum Hotel
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                    • EloteE Offline
                      EloteE Offline
                      Elote
                      Gesperrt
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #10

                      Hallo Dirk,

                      ich habe Gänsehaut! Du hast vieles so beschrieben,wie ich es selbst erlebt habe.

                      Eines ist mir jedoch völlig neu.Der Konvoi wegen den Überfällen. Woher hast Du diese Info? Mir sind keinerlei von diesen Vorkommnissen bekannt.

                      LG Elote

                      Heshima tukipeana daima tutapendana-------
                      Wenn wir uns respektieren, können wir uns immer lieben------

                      Kenianisches Sprichwort

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                      • AalA Offline
                        AalA Offline
                        Aal
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #11

                        Hallo Dirk,

                        da fühlt man sich wirklich wieder an die persönlichen Eindrücke in Kenia erinnert, einfach toll!!!

                        Weiter, weiter... 😄

                        Gruß

                        Aal

                        Hallo Elote: Bei uns war im Januar auf der gleichen Wegstrecke auch eine bewaffnete Begleitung im Bus und wir mussten auch im Konvoi fahren...

                        Nicht wer alt ist, weiß viel, sondern wer viel herumgekommen ist.

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • Dirk_AD Offline
                          Dirk_AD Offline
                          Dirk_A
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #12

                          Hi Elote,

                          der Fahrer berichete von Übergriffen auf Touristen in der Gegend. Es schien völlig normal, dass sich ca. 8 Safaribusse dort trafen. Ein bewaffnetes Begleitfahrzeug fuhr vorne weg. Ob Menschen zu Schaden gekommen sind wußte der Fahrer nicht, allerdings waren sie wohl anschließend um ein paar Euros ärmer.

                          Wir fühlten uns aber während der gesamten Safari niemals unsicher oder in irgendeiner Gefahr.

                          Gruß Dirk

                          1 Antwort Letzte Antwort
                          Antworten Zitieren
                          • Dirk_AD Offline
                            Dirk_AD Offline
                            Dirk_A
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #13
                            1. Tag:

                            Nach dieser Nacht in dem herrlichen Ambiente der Severin Safari Lodge steht eine Frühpirsch an. Um 6:30 Uhr geht es los. Der Weckruf um 5:45 Uhr kam nicht per Telefon (war ja auch keins da) sondern wir wurden von einem fröhlichen „Jambo“ geweckt.
                            So ohne Frühstück, aber immerhin hat die Zeit für einen Kaffee gereicht, sitzen oder stehen wir im Bus. Die Luft ist noch kühl aber angenehm. Der Kili leuchtet rot in der aufgehenden Sonne. Die Landschaft strahlt die morgendliche Frische aus. Nur die Tiere scheinen noch zu schlafen. Wahrscheinlich haben sie das Safariprogramm nicht gelesen. Immerhin lassen sich nach einiger Zeit einige Antilopen, Paviane und natürliche unsere Lieblinge, die Giraffen sehen. In den letzten Tagen haben sich unsere Augen doch sehr geschärft und wir erkennen selbst gut versteckte Tiere. Wir stoßen auf eine Löwenfährte und verfolgen sie einige Zeit. Der Löwe ist genau auf der Strasse gegangen, wahrscheinlich bequemer als sich durch den Busch zu schlagen. Leider lässt er sich nicht mehr blicken und wir drehen ab zurück zum Camp. Wir haben 1,5 Std. Zeit für ein ausgedehntes Frühstück. Von der Terrasse des Camps können wir viele Vögel beobachten. Unsere Tochter macht so ziemlich ein Foto von jedem – was soll’s – Hakuna Matata!
                            Um 10 müssen wir diesen schönen Flecken Erde nun leider verlassen. Dieses Camp hat min. 5 Sterne verdient.
                            Die nächste Pirschfahrt bringt uns direkt zum nächsten Camp. Unterwegs wieder Tiere aller Arten. Interessant sind besonders die Bäume die übersät sind mit Nestern der Webervögel und unzählige Termitenhügel. Immer wieder strecken sich die langen Hälse der Giraffen aus dem Busch empor. Um 12 Uhr erreichen wir das Voyager Safari Camp. Die Zelte und das restliche Ambiente kommt nicht mit im Vergleich zum Severin Safari Camp. Alles relativ einfach gehalten. Man sieht, dass es 20 Jahre alt ist. Bad und Dusche ist nun außerhalb (mehr oder weniger Open-Air) aber direkt am Hinterausgang des Zeltes. Umgeben ist der Sanitärbereich von einer festen Bambusmatte die zumindest Sichtschutz bietet. Dafür ist die Landschaft aber wirklich sehr schön. Das Camp liegt direkt an einem See und bietet somit Tiere die im Wasser zu Hause sind. Am Nachmittag machen wir uns mit einem Führer vom Camp zu Fuß auf den Weg. Begleitet werden wir noch von einen mit Gewehr bewaffneten Ranger. In dem See sind viele Hippos, die immer wieder kurz auftauchen und sich durch Brüllen verständigen. Dazu am Ufer einige Krokodile. Wie schnell sind die wohl? Wir sind nur ca. 5 m entfernt. Wir hoffen, dass sie satt sind. Sehen können wir noch Kronenkraniche, Gelbschnabelstörche und Maribus. Plötzlich stoßen wir auf eine kleine Gruppe Elefanten. Mal was anderes so ohne die Sicherheit des Safaribusses. Wir gehen einen Umweg und ihnen aus dem Weg. Der Guide gibt uns viele Informationen über Fauna und Flora. Nach zwei Std. sind wir wieder im Camp. Da es erst ab 18 Uhr warmes Wasser gibt entscheiden wir uns für eine Rast auf der Wiese am See. Dort stehen Stühle bereit und man kann die Seele baumeln lassen mit immer noch ungetrübten Blick auf den Berg! Unter der Dusche kommt tatsächlich heißes Wasser, meine Frauen verzichten aber dennoch auf’s Haarewaschen den es gibt keinen Strom für den Fön. Eine einzelne Glühbirne im Zelt zeugt davon, dass auch hier die Elektrifizierung Einzug gehalten hat. Da lob ich mir meinen Kurzhaarschnitt 😉
                            Vor dem Abendessen gibt es noch eine Pirsch im Dunkeln. Mit einem Handscheinwerfer bewaffnet haben wir einen zusätzlichen Guide im Wagen. Mir tun die Tiere etwas leid die wir so aufschrecken. Wir merken, dass sie sich schon alle zur Ruhe gelegt hatten. Insgesamt sollte man darauf verzichten ist unsere einstimmige Meinung. Allerdings hatten wir nur so die Möglichkeit eine Hippo-Mama mit ihrem Baby an Land zu sehen. Aber auch ohne diese Highlight wären wir mit dem Tag zufrieden gewesen.
                            Gegen 20 Uhr sind wir zurück und nun hungrig. Die Tische sind auf der Wiese bereit zum Abendessen. Buffet plus BBQ runden den Tag ab.

                            Fortsetzung folgt

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                            • mpenzi_18M Offline
                              mpenzi_18M Offline
                              mpenzi_18
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #14

                              Suuuper!Ich bin vollkommen platt und schwelge in Erinnerung!

                              Danke

                              Ich bin nicht geboren worden, um so zu sein wie andere mich gerne hätten!!!

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • GronebergG Offline
                                GronebergG Offline
                                Groneberg
                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #15

                                Boh, ey !!!!!!!!

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • Dirk_AD Offline
                                  Dirk_AD Offline
                                  Dirk_A
                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #16
                                  1. Tag:

                                  Heute steht eigentlich nur die Rückfahrt auf dem Programm. Um 7 Uhr geht’s ab. Mit Grausen denken wir an 340 km auf der Piste. Insgesamt brauchen wir 7 Std. bis zum Diani Beach. Wobei aber eine längere Zwangspause enthalten war. Nachdem wir in Voi zum dritten Mal auf der Tour ein Rad gewechselt hatten (ich weiß gar nicht woher der Fahrer immer die neuen Pneus hatte) erwischte es uns ca. 10 km später auf der Nationalstrasse. Einige Radbolzen hatten sich gelöst und dadurch war die Felge beschädigt worden. Beim Versuch sie nach zu ziehen rissen leider 6 von 8 ab. Also zurück nach Voi. Die Reparatur dauerte nur 45 min. In der Zwischenzeit haben wir Rast gemacht an einer Tankstelle in der Nähe. Dort habe ich die billigste Cola der Reise getrunken – 0,3 l für 25 Ksh. Nach diesem Aufenthalt hat der Bus ohne weitere Defekte durchgehalten, was mich bei den Strassen nur wunderte. Unterwegs hat man aber die Möglichkeit noch viele Eindrücke von den Kenianern und ihre Lebensumstände zu gewinnen. Wieder eine gewisse Nachdenklichkeit. Um 15 Uhr erreichen wir unser Hotel. Etwas müde aber insgesamt zufrieden mit unserer ersten Safari.

                                  Fazit insgesamt:
                                  Safari ist etwas was man in Kenia unbedingt machen sollte. Nur für einen Badeurlaub zu kommen ist fast sträflich. Reinen Badeurlaub kann man auch mit ähnlich gutem Strand ohne 8,5 Std. Flug bekommen.
                                  Die ganze Familie war begeistert! Unsere anfänglichen Bedenken wegen der Kinder wurden nicht bestätigt. Beide haben gut durchgehalten und waren ebenso beeindruckt wie wir. Viel jünger als 10 sollten die Kinder aber glaube ich dennoch nicht sein.
                                  Wir haben mehr Tiere gesehen als erwartet! Das Wetter war sehr schön. Es war niemals zu heiß oder hat es geregnet unterwegs. Weder Mücken oder andere Plagegeister haben uns geärgert.
                                  Nicht zufrieden waren wir damit, dass die ersten beiden Lodges nicht dem entsprachen, was im Prospekt stand. Des weiteren nervten die vielen Fahrten zu und zwischen den NP.
                                  Allerdings hat man als bislang unerfahrener Safariteilnehmer nun einen prima Einblick was möglich ist. Die nächste Safari in Kenia würden wir etwas anders planen. Wir würden uns nun zutrauen direkt mit einem kenianischen Anbieter zu planen. Um die Fahrten zu reduzieren würden wir versuchen die „Langstrecken“ zu fliegen. Ferner etwas Zeit mehr einzuplanen für jeden NP und die ausgewählten Lodges und Camps unbedingt bestätigen zu lassen.

                                  Ich hoffe, dass dieser Bericht Euch etwas Geschmack gemacht hat und Ihr nun einen Einblick bekommen habt wenn Ihr noch nicht Safari gemacht habt. Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

                                  Gruß
                                  Dirk

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #17

                                    seufz... wie schön!

                                    x

                                    1 Antwort Letzte Antwort
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                                      schrieb am zuletzt editiert von
                                      #18

                                      danke für den tollen bericht. dein fazit hilft bestimmt vielen kenia-neulingen, sich evtl. doch auf das "abenteuer vor ort buchen" einzulassen! danke nochmal und schönes wochenende
                                      lg anette

                                      x

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                                      • mpenzi_18M Offline
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                                        mpenzi_18
                                        schrieb am zuletzt editiert von
                                        #19

                                        Dein Bericht ist super und hat nicht nur Geschmack,sondern Lust auf mehr/Meer 😉 gemacht!Leider war ich nur 1x in Kenia,unsere Safari dauerte nur 2 Tage :? wenn ich nochmal nach Kenia reise mache ich auch mindestens 3 Tage Safari!

                                        Die Strassen waren 2001 schon ziemlich holprig,so wie Du das beschreibst hat sich der Zustand der Strassen sehr verschlechtert 💡

                                        Wirst Du wieder nach Kenia reisen?

                                        LG Kotu

                                        Ich bin nicht geboren worden, um so zu sein wie andere mich gerne hätten!!!

                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • Frank und GabiF Offline
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                                          Frank und Gabi
                                          schrieb am zuletzt editiert von
                                          #20

                                          Hallo Dirk,
                                          einen sehr schönen Bericht von einer interessanten Safari hast du da geschrieben. Wenn du jetzt noch die Highlights als Fotos hierzu einstellst, dann hast du für uns Afrika-Fans ein "Rund-um-sorglos-Paket" geschnürt.
                                          Viele Grüße
                                          Frank

                                          1 Antwort Letzte Antwort
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