Schlaftablette
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Hallo:-)
Beim Durchforsten von Holidaycheck und anderen Foren hab ich jetzt öfter gelesen, dass manche Reisenden, um einen langen Flug zu überstehen Schlaftabletten, nehmen.
Mir wird ohne Reisetablette auch immer sehr schnell schlecht und ich langweilige mich auf dem Flug auch immer schnell und find alles unbequem....
aber auf die Idee eine Schlaftablette zu nehmen, bin ich noch nie gekommen...wirken die überhaupt wenn man die das erste Mal nimmt....ich kenn mich da gar nicht aus.Wie sind Eure Erfahrungen...
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Vielleicht eine blöde Frage: Aber ist da nicht die Gefahr einer Thrombose total hoch, wenn man so unbeweglich 5 Stunden dasitzt?
Oder kann man da durch diese Thromosespritzen vorsorgen?
Für mich sind diese Langstreckenflüge nämlich auch sehr mühsam, und schlafen kann ich nie!
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@nadine
wirken sollten sie eigentlich bei der ersten Einnahme. Bzgl. der Meinungen u. Ansichten gibt es viele u. verschiedene Betrachtensweisen. Vivinox (stark) z. B. sind rezeptfreie Schlaftabletten die sehr schnell u. gut wirken.@ECILA
Wie Du schon sagtest kann man durch Antithrombosespritzen vorsorgen. Bei Patienten in der Klinik ist dies bei Prämedikationen nichts anderes.
LG -
Hallo Ecila!
Wenn Du nicht gesundheitlich gefährdet bist,dürfte Dir auch bei einem 5 Stunden Flug nix passieren.Doch Du kannst dem Risiko Thrombose vorbeugen,indem Du in reglmäßigen Abständen Dich im Flugzeug bewegst oder Beinübungen durchführst.
Wenn Du nicht ohnehin Thrombosegefährdet bist,dann machen Anti-Thrombosespritzen sicherlich Sinn (einfach mit Deinem Doc besprechen).-Natürlich gibt es noch die Variante der Kompressionsstrümpfe,kann aber u.U. sehr unbequem sein.
Ich selber mache einige Beinbewegungen und vertrete mir ein wenig die Beine...wie das halt im Flieger so möglich ist.
Ich kann auch sehr schlecht im Flugzeug schlafen,aber eine Schlaftablette habe ich mich,ehrlich gesagt,noch nicht getraut einzunehmen.Bei Reiseübelkeit nehme ich immer 40 (!!!) tropfen MCP- oder Gastrosiltropfen (ist das gleiche)
LG Nofret
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Hallo,
also ich gehöre auch zu den Menschen, die im Flieger kein Auge zu bekommen. Wenn ich einen Nachtflug erwische, kann ich mit ein wenig Glück grad ein paar Minuten schlafen. Deshalb gehören Schlaftabletten seit geraumer Zeit bei mir zum Handgepäck dazu.
Allerdings: Ich probiere bei einem Wechsel die Tablette mindestens einmal zu Hause aus, damit ich einigermaßen weiß, wie mein Körper darauf reagiert. Nicht, dass es hinterher irgendwelche bösen Überraschungen gibt. Da ich auch mit Tablette nicht die ganze Zeit wie erstarrt sitzen bleibe, ist die Thrombose Gefahr nicht höher als ohne Tablette.
LG -
"ECILA" wrote:
Vielleicht eine blöde Frage: Aber ist da nicht die Gefahr einer Thrombose total hoch, wenn man so unbeweglich 5 Stunden dasitzt?Oder kann man da durch diese Thromosespritzen vorsorgen?
Für mich sind diese Langstreckenflüge nämlich auch sehr mühsam, und schlafen kann ich nie!
@ ECILA
Wie nofret schon sagte, kommts darauf an, ob du thrombosegefährdet bist. Hattest du schon eine ?
Ich hatte seither schon 4 oder 5 Mal Thrombose und bekomme deshalb auch von meinem Doc für jede Flugreise 2 Spritzen mit. Eine für hin und eine für zurück.
Ob man die Dinger " nur so" bekommt, weiss ich nicht. Die sind ja auch verschreibungspflichtig.
Logisch sollte man sich im Flieger auch bewegen. Das geht auch während dem sitzen. Einfach die Fersen hoch und runter bewegen. Das hält das Blut in Bewegung. Wenn man dann durch ein leichtes Schlafmittel 2- 3 Std schläft, dürfte das den Venen nichts ausmachen.
Ich nehme auf Langstrecke immer eine Tablette, hab mich aber zuvor gespritzt und bewege mich vorher auch im Flieger. -
@caribiangirl:
Nein, ich hatte zum Glück noch nie eine Thrombose. Aber manchmal tun mir nach Langstreckenflügen die Beine 1-2 Tage lang noch irgendwie weh.
Also wahrscheinlich versuche ich es diesen Sommer (Chicago) mal mit den Schlaftabletten. Muss mal meinen Hausarzt "interviewen"! -
Ich kann jedem nur empfehlen, Stütz-Kniestrümpfe auf Langstrecke zu tragen, und zwar die aus der Apotheke. Die sind auch nicht unangenehm. Egal ob man nun Schlaftabletten nimmt oder nicht.
Wenn ich als Passagier Langstrecke fliege, dann nehm' ich auch Schlaftabletten. Es sollten halt - je nach Stärke des Präparates - zwischen Einnahme und Landung ca. 6 Stunden dazwischen liegen und auch kein Alkohol dazu getrunken werden, habe ich zwar auch gemacht aber soll halt echt nicht sein.
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Ich habe bisher noch keine Probleme mit Trombose gehabt.Sollte ich trotzdem vorsichtshalber Stützstrümpfe benutzen?
Wie teuer sind die denn?Gibts da unterschiedliche?
Schlaftabletten nehme ich auch immer (eine pro Flug).Ich glaub,die heissen "ZUP" oder so ähnlich.Das unangenehme daran ist nur immer der bittere Geschmack im Mund davon.Ist das bei euren Tabletten auch so,mit dem bitteren Nachgeschmack? -
@ woody
Ich würd mir die Stützstrümpfe aber verschreiben lassen, dann musst du zwar auch zuzahlen ( wieviel weiß ich leider nicht ). Wenn du sie dir ohne Rezept holst, musst du sie komplett bezahlen. Die derzeitigen Preise kenne ich aber nicht, da ich meine schon vor ein paar Jahren bekam ( die passen immernoch
) aber ein Rezept hatte.@ caesten
Bekommt wirklich Hinz und Kunz Heparinspritzen ? Kann ich mir fast nicht vorstellen, wenn noch keine Erkrankung vorlag, bzw keine Gefährdung zwecks " dickerem " Blut vorliegt.
Ich muss mindestens einmal jährlich einen Blutgerinnungstest machen lassen. Einfach so würde ich meine Clexanespritzen nicht bekommen. -
Halli Hallo,
ich denke wenn man Schlaftabletten mit einer vernünftigen Halbwertszeit nimmt sollte sich das benommene Gefühl beim aufwachen in Grenzen halten.Manchmal reicht auch nur eine s.g. Einschlafhilfe, man muss nicht gleich immer zum stärksten Mittelchen greifen
Vorher " Probeschlafen " sollte man machen und sich auf jeden Fall auch zwischendrin mal wecken lassen um zu gucken wie man so drauf ist denn im Normalfall wird einem abgeraten eine Schlaftablette zu nehmen weil man im Notfall evtl. nicht ganz " klar " sein könnte.Zum Thromboserisiko und dem schlafen, es ist doch egal ob ich nun mit oder ohne Schlaftablette 5 Std. im Flieger schlafe, das Risioko bleibt meines Erachtens gleich hoch.
LG
Sandra
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@caribiangirl
nein ich meinte natürlich sich auf Rezept verschreiben lassen für soetwas bzw. versuchen von Bekannten bzw. im medinischen Bereich tätigen zu bekommen.
LG -
wenn man zum Hausarzt geht und ihn sagt, dass man einen Langstreckenflug macht und bitte ein Rezept für die Spritzen will, wird man die auch bekommen.
Ist ja ein Privatrezept, da die Kassen bei Hinz und Kunz diese Spritzen nicht bezahlt.
Ist also Dein Privatvergnügen.Ansonsten kann man mit diesen Spritzen ja nix kaputt machen, es gibt sehr selten Nebenwirkungen wie zb nen blauen Fleck etc.
Unverträglichkeiten sind mir in meiner beruflichen Laufbahn mit diesen Spritzen nie aufgefallen.Stützstrümpfe sollten übrigens immer massgefertigt sein, ansonsten taugen die eh nix.
Gruss
Melly -
"Woodstöckchen" wrote:
Die Spritzen,wieviel Stunden vorher werden die denn gespritzt?
Zeigt der Arzt erst einmal,wie es richtig geht? Mit sowas hab ich überhaupt keine Erfahrung.Die Spritzen mit niedermolekularem Heparin (wie z.B. Clexane) haben eine recht lange Wirkung von 24 Stunden, Du kannst sie also, je nach Flugzeit, noch zu Hause spritzen, da die Wirkdauer auf jeden Fall lang genug ist (es sei denn, Du fliegst nach Australien...).
Früher war das mal anders, da es nur Spritzen mit 8stündiger Wirkdauer gab, da hieß es immer, eine halbe Stunde vor dem Flug spritzen, das ganze mußte also auf der Flughafentoilette und evtl. ein weiteres mal während des Fluges geschehen, was natürlich nicht angenehm war.
Normalerweise bekommt man gezeigt, wie man sich das Heparin spritzen muß, zu Beginn kann das aber schon Überwindung kosten, evtl. kann man ja mit einer verbrauchten Spritze irgendwie etwas üben (nicht am eigenen Körper, sondern z.B. einem alten Lederkissen oder so). -
@woodstöckchen
Die Nadeln sind recht dünn u. deshalb merkt man sie glücklicherweise nicht sehr.
Vor dem Einstich mit einem Desinfektionsmittel einsprühen. Senkrecht in die Haut einstechen, wo man viel subkutanes Fettgewebe hat (Bauch, Oberschenkel). Danach Asprirationsversuch, spricht versuchen an der Spritze zu ziehen ob sich was in die Spritze ziehen läßt (dient dazu um zu sehen, ob man ein Gefäß getroffen hat). Ist dies nicht der Fall dann das zeug reinspritzen. Danach mit der sterilen Unterlage etwas draufdrücken für eine kurze Zeit.
LG -
Als "Privatverbraucher" hat man üblicherweise allerdings kein Desinfektionsmittel zum Sprühen, sondern einzeln verpackte Tupfer, die man auch in kleineren Mengen in der Apotheke kaufen kann (man muß nicht eine ganze Packung nehmen).
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Also ich kann auch nicht schlafen auf Langstreckenflügen. Wir hatten hier das Thema schonmal und einer aus dem Forum hat auch von einer bestimmten Schlaftablette erzählt. Die nehme ich jetzt immer. Auf den Hinflug bringt sie nicht so viel, nur 3 Stunden, aber auf den Rückflug kann ich manchmal schon 5 Stunden schlafen!! Das ist richtig viel für mich. Ich nehme aber immer nur eine, nie mehr. Ich habe immer etwas Angst vor diesen Chemiekeulen.
Bzgl. der Thrombose, da habe ich mir vom Arzt Thrombosestrümpfe verschreiben lassen. Ich habe 24€ dazu gezahlt. Spritzen wollte er mir nicht geben, aber die Strümpfe tun es auch. Dauert am Anfang ewig bis man die Dinger an hat und sehen natürlich super sexy aus
Aber was tut man nicht alles für die Gesundheit