Tipps gegen Flugangst bzw. Übelkeit? (Achtung viel Text!)
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Hallo,
bin letzten Sommer das erste Mal geflogen und nunja

Den Tag davor hatte ich nur Gehetze, kurz vor Ladenschluss in der Apotheke noch Mittel gegen Reiseübelkeit geholt, vermutlich zuwenig gegessen und zuviel Cola getrunken.
2 Stunden Schlaf vor dem Flug wurden nichts da ich zu "munter" bzw. wohl aufgeregt war. Kopfschmerzen/Migräne hatte ich dann auch noch...
Das Mittel gegen Reiseübelkeit hat entweder nichts gebracht oder mir den Rest in Form einer "Klatsche" gegeben.
Die Fahrt zum Flughafen, die Gepäckaufgabe, der Check-In usw. haben alles irgendwie auch noch rausgezögert.
Der Gang ins Flugzeug erfolgte dann auch noch über diesen Tunnel und nicht über die Treppe und beim Durchgehen der Flugzeugtür hab ich so eine Art Gänsehaut/Panikattacke bekommen.
Nächster Schock: Ich sitze nicht direkt neben meiner Freundin sondern Innenseite Mitte und sie auch...
Mit Herzrasen, klatschnassen Händen und tierischen Kopfschmerzen sitz ich nun im Flugzeug und es geht los. Beim Start drückt es mich extrem in den Bauch (ich hasse dieses Gefühl was auch oft vorkommt, wenn der Taxifahrer z.B. zu schnell Gas gibt).
Während des gesamten Flugs bin ich damit beschäftigt gleichmäßig zu atmen und mich unter Kontrolle zu halten. Ich habe keine Angst das das Flugzeug abstürzt, aber der Druck auf die Ohren/Kopf/Kiefer nervt und man kann ja leider nicht mal eben kurz anhalten und Pause machen

Auf die Toilette hab ich mich auch nicht getraut, weil ich dachte auf dem Weg dahin wird mir schwindlig und ich übergebe mich eventuell...
Landung allerdings war kein Problem... die Blase mittlerweile übervoll und der Bus lies sich Zeit

Ein paar Stunden später am Strand war der Zustand wieder absolut normal und alles schon wieder vergessen...
Der Rückflug ist nicht ganz sooo schlimm verlaufen, habe nur wie beim Hinflug krampfhaft versucht mich abzulenken durch MP3-Player oder Lesen aber hat absolut nichts gebracht. Auf die Toilette hab ich mich diesmal aber getraut, obwohl ich deswegen jemanden aufwecken mußte. Meine Freundin saß diesmal auch direkt neben mir.
So und nunmal paar Fragen deswegen:
Sollte man vorher möglichst wenig essen damit es nicht so sehr auf den Bauch drückt?
Gibt's Sitzplätze wo es nicht so laut ist oder der Schub nicht so sehr drückt?
Fensterplatz ja oder nein?
Ist der Start manchmal "softer" und hängt das vom Piloten ab?
Gibt's irgendwelche Mittel die gegen die Übelkeit ZUVERLÄSSIG wirken und einen beruhigen?
Warum hat man so einen komischen Kontrollverlust? Also am liebsten Abschnallen und dann mit dem Kopf gegen die Wand rennen damit man dieses Gefühl nicht mehr ertragen muss...
Ich vertraue der Technik und den Piloten - das ist also weniger das Problem. Platzangst hab ich auch nicht, auch wenn man relativ wenig Platz hat

Bin für jegliche Tipps dankbar, denn der nächste Urlaub steht bald an! g
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Das ist ne ganze Menge.
Vielleicht solltest du als erstes versuchen,ab dem Tag vor Abflug etwas Ruhe in und um dich zu bekommen.Also erledige alles etwas früher wie Koffer packen,hab ich alles ,etc.
Ess ganz normal wie immer,vielleicht nicht so fettig,nehm dir Kaugummis für Start und Landung mit und versuche schon,etwas Vorfreude aufkommen zu lassen.
Es geht in den Urlaub!!!
Ich kann überhaupt nicht lesen,während des Fluges und auch beim Srart schliese ich die Augen.
Also versuch es und träum schön von den tollen Sachen,die du machen möchtest.
Viel Glück und einen super Urlaub.
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Hallo NBG1,
ich habe mir mal ein paar von Deinen aufgeführten Punkten herausgesucht.
Laute Sitzplätze.
Grundsätzlich kann man sagen, dass die Lautstärke im vorderen Teil des Flugzeugs geringer ist, als neben oder hinter den Triebwerken. Auch ist es im hinteren Bereich von Verkehrsflugzeugen lauter als vorn, weil im hinteren Bereich die Klimaanlage untergebracht ist.
Nicht ohne Grund ist die BusinessClass oder die FirstClass stets im vorderen Bereich eines Flugzeugs.Ob es am Fenster wirklich lauter ist als z.B. auf einem Gangplatz habe ich noch nie ausprobiert bzw. ich habe noch nie darauf geachtet. Allerdings bevorzuge ich auch einen Sitzplatz am Fenster, weil ich dort die Möglichkeit habe, meinen Kopf an die Seitenwand des Flugzeuges anzulehnen, um etwas schlafen zu können. Ausserdem schaue ich gern aus dem Fenster. Aber das hängt mit dem persönlichen Empfinden zusammen. Ich kenne Leute, die möchten niemals am Fenster sitzen und ich kenne Leute, die auf keinen Fall am Gang sitzen möchten. Und zwischen zwei Sitzen schon gar nicht.
Start-Schub
Der Anpressdruck beim Start ist auf allen Plätzen gleich stark. Es ist allerdings wirklich eine Sache der Gewöhnung. Ich z.B. empfinde diesen Anspressdruck wirklich nicht mehr, bzw. ich achte nicht mehr darauf.Softer Start
Nein, es ist nicht Sache des Piloten, ob der Start kräftig oder soft erfolgt. Der Pilot entscheidet dies absolut nicht, sondern der Pilot muss die Maschine möglichst schnell auf die erforderliche Abhebegeschwindigkeit bringen.Die Abhebegeschwindigkeit ist nicht bei allen Maschinen gleich hoch, sondern sie hängt einmal vom Flugzeugtyp ab und zum anderen vom Startgewicht des Flugzeuges. Eine Maschine, die voll besetzt ist, jede Menge Gepäck geladen hat und deren Tanks prall gefüllt sind, braucht eine längere Strecke bis zum Erreichen der Abhebegeschwindigkeit, als die gleiche Maschine, die leer fliegt und deren Tanks nur halb gefüllt sind.
Um die Abhebegeschwindigkeit möglichst schnell zu erreichen muss der Pilot "Vollgas" geben.Dadurch erzeugen die Triebwerke (wie bei einem Auto, das mit Höchstgeschwindigkeit fährt) mehr Lärm, als Lärm erzeugt wird, wenn das Flugzeug später die Reiseflughöhe erreicht hat. Da auch die Klappen zum Teil ausgefahren und auch die Räder bis zu einer gewissen Flughöhe noch nicht eingefahren sind, wird auch durch diese "Störquellen" noch zusätzlich ein Geräusch erzeugt. Bei ca. 1500 Fuß wird das Fahrwerk eingefahren (gut zu hören an einem relativ lauten Geräusch, am besten in der Flugzeugmitte zu hören). Wenige Augenblicke später, nachdem das Fahrwerk eingefahren ist, bei Erreichen einer bestimmten Geschwindigkeit werden auch die Startklappen wieder in die Tragflächen zurückgefahren. Sobald das Flugzeug allerdings nicht mehr im "Steilflug" ist, sondern relativ sanft auf Reiseflughöhe geht, werden die Triebwerke gedrosselt und das Flugzeug wird sehr viel leiser.
Sitze nebeneinander
Du wirst das vor dem Rückflug schon entsprechend geregelt haben - man muss rechtzeitig am Fluhafen sein und vor allem auch das Bodenpersonal beim Einchecken darum bitten, dass man nebeneinander sitzen möchte. Wenn noch zwei Sitze nebeneinander frei sind, wird man diese sicherlich bekommen.Gefühl von Kontrollverlust
Das ist ein Gefühl, das viele Menschen haben, die fliegen und die leider nicht ganz entspannt und ruhig einen Flug angehen können. Ich kenne einige Leute, die dieses Gefühl auch haben. Sie haben immer beschrieben, dass sie ja "nichts machen" können, dass sie sich beim Fliegen immer auf einen bzw. auf zwei Menschen verlassen müssen, die sie nicht kennen, dass sie diesen ihnen unbekannten Menschen "ausgeliefert" sind.
Die Vernunft sagt ihnen, dass es sich um gut ausgebildete Piloten handelt und dass sie (betroffener Passagier) niemals in die Situation kommen wird, wo man etwas machen müsste.
Wenn dieses Gefühl entsteht, weil man nicht genügend Kenntnisse über die Fliegerei hat oder vielleicht noch nicht genügend eigene gute Erfahrungen beim Fliegen sammeln konnte, dann kann man davon ausgehen, dass sich dieses Problem eines Tages von selbst erledigen wird - durch das sich Informieren über das wie und warum ein Flugzeug fliegt und was alles vom Start bis zur Landung mit dem Flugzeug "passiert", damit es starten, fliegen und landen kann.
Diese Fragen bekommst Du hier in diesem Forum beantwortet.Wenn es sich um ein tiefergehendes Problem handelt, dann müßtest Du ausserhalb dieses Forums entsprechende Hilfe in Anspruch nehmen.
Ich kann Dir nur empfehlen, Dich vor dem nächsten Flug noch mit sachlichen und guten Infos über die Fliegerei zu versorgen, damit Du weisst, warum jetzt dieses und jenes Geräusch zu hören ist, warum die Klappen beim Start und bei der Landung (und dann auch noch in unterschiedlichen Graden) ausgefahren werden etc. Gerade bei der Fliegerei hilft Viel-Wissen enorm.
Wenn es ein tieferes Problem ist, kann ich Dir nur empfehlen, die oben bereits erwähnte Hilfe ausserhalb des Forums zu suchen. Wenn ich mir Deinen Text durchlese, habe ich nicht das Gefühl, dass Dein "Flug-Problem" ein nicht lösbares Problem ist. Es läßt sich sicherlich gut lösen und ich bin fest davon überzeugt, dass Du dann künftigen Flügen viel gelassener und entspannter entgegensehen kannst.Gruß Hardy
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NBG1 wrote:
Den Tag davor hatte ich nur Gehetze, kurz vor Ladenschluss in der Apotheke noch Mittel gegen Reiseübelkeit geholt, vermutlich zuwenig gegessen und zuviel Cola getrunken.2 Stunden Schlaf vor dem Flug wurden nichts da ich zu "munter" bzw. wohl aufgeregt war. Kopfschmerzen/Migräne hatte ich dann auch noch...
Hallo!
Ich denke, da hast Du das Grundproblem genannt: Hektik zum Urlaubsbeginn!!
Mein Tip: besorge den ganzen Kram, den Du mitnehmen willst, beim nächsten Mal eine Woche vorher. Wenn's geht, würde ich den Koffer schon am Abend vor dem letzten Arbeitsstag weitgehend packen, dass dann am Abend vor der Reise nur noch ein wenig Kleinkram rein muss und fertig. Dann geht Ihr nett Essen im Lieblingslokal, Du trinkst ein oder zwei Glas Rotwein und Ihr macht Euch einen netten Abend. Und schließlich: Rechtzeitig zum Flughafen fahren, damit Ihr ohne Hektik einchecken könnt. Danach würd ich in aller Ruhe noch ein wenig durch den Flughafen bummeln, nach der Sicherheitskontrolle ein wenig im Duty Free Shop stöbern, einen Kaffee trinken und dann gemütlich in den Flieger steigen - alles ganz entspannt - und schon ist das alles halb so wild!!
Gegen den Druck auf den Ohren hilft Kaugummi, und ein leichtes Buch kann auch nicht schaden....
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Hallo
Ich würde gegen die Übelkeit "Reisegold" empfehlen. Die nimmt mein Mann auch immer ca 1 Std. vor dem Boarding ein.
SIe beruhigen ein bisschen und verhindern die Übelkeit. Du bekommst sie Rezeptfrei in der Apotheke.Schlaftabletten würde ich nicht empfehlen !
Gegen die Ohrenschmerzen, wie schon erwähnt Kaugummi. Meist hilft der aber alleine nicht . Also zusätzlich kurz vor dem Start abschwellende Nasentropfen benutzen.
Ansonsten, wie schon geschrieben : nicht abhetzen. Lenk dich im Flieger ab.
Und möglichst auf dem Flug viel trinken ! Bitte nur Wasser ohne Kohlensäure. Keine Cola, kein Saft. (reizen den Magen und Kohlensäure dehnt sich im Flug aus!)VG
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Wenn ich fliege, freu ich mich jedesmal auf den Flug!
Flugzeug=Urlaub!
(Zumindest bei mir, gibt ja auch Leute, die beruflich fliegen müssen)Da ich als Kind einmal seekrank geworden bin, gehe ich dieses Risiko beim Fliegen nicht ein! Ich nehme kurz vor dem Start ein "Superpep" Reisekaugummi! Die nimmt meine Mutter auch immer und was die sagt, stimmt!! Denn Mama hat immer Recht!
Und ihr wurde häufig beim Fliegen schecht, bis sie die Kaugummies für sich entdeckt hat.Probier sie einfach mal aus, denn damit bekommt nam ja auch den Druck beim Strat/Landung in den Griff.
Euer André
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Psychopax!
Ich hatte schweres Herzrasen, schwitzige Hände und ein Gefühl das ich fast ausrasten wollte!
Ich schlaf zwar nicht auf das Zeug, aber es beruhigt meinen Körper und mittlerweile hab ich sie nur mehr für "Notfall" - sollte ich mich irgendwie unwohl fühlen - sind aber verschreibungspflichtig!
lg -
Hallo..ich habe auch ziemliche Probleme vor und während des Fluges.Herzrasen,Schwitzen usw. sind nur die - harmlosen-.Ich hab schon geschrieen,geheult usw. im Flugzeug.Bei mir geht das schon Tage vorher los.Mit Magen-Darm Probleme, Schlaflosigkeit usw.Ich hab in Kenia schon zwei Tage vor dem Flug im Krankenhaus gelegen solche Magenprobleme hatte ich vorm Flug.Ich nehme zwei Tage vorher nun Diazephan.(Beruhigungstropfen ).Diese sind vom Arzt verschrieben.Im Flugzeug dann ca 30 Tropfen.Danach geht es - - solange der Flug ruhig bleibt.Schlafen oder Entspannen kann ich aber trotz hoher Dosis nie.Aber sobald der Flieger gelandet ist,werd ich müde und muß erst mal ausschlafen.Wir fliegen 2 -3 mal im Jahr .Bis zu jeweils 10 Stunden pro Flug.Aber besser wird es .nicht.Oben sag ich jedesmal : Nie wieder fliegen.Aber unten angekommen ist alles vergessen.Meine Panickattaken sind dann wieder weg.Zum Glück.Bei leichten Probleme wie du sie schilderst würde ich es mit Bachblüten versuchen.( Notfalltropfen )gibt es in Apotheken.Helfen auch ganz gut.
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Wir buchen unsere Urlaube immer recht früh und von dem Tag an stürzen in meinen Träumen die Flugzeuge ab. Ich bin schon Monate vorher krank und frag emich warum ich mir das eigentlich immer wieder antue.
Mir tut Stress vor dem Flug gut. Hauptsache Ablenkung. Mir kommen auch vor jedem Flug die Tränen.
Im Flieger angekommen sitzt mein Mann am Fenster. Ich mache es mir bequem, stecke mir die Kopfhörer in die Ohren und höre laut Musik. HAuptsache ich höre die Flugzeuggeräusche nicht. Dabei habe ich immer die Stewardessen im Blick. So lange ihre Gesichter normal wirken, bin ich beruhigter.
Ich habe auch festgestellt, dass ich bei einer deutschen Airline viel ruhiger bin. Wenn ich in Panik bin, versteh ich kein Wort Englisch mehr.
Der STart ist eigentlich das Schlimmste für mich. Wenn wir dann oben angekommen sind werden meist die Plätze getauscht und ich schaue stundenlang aus dem Fenster und geneiße die Aussicht. Dann denke ich mir, so schlimm ist es doch gar nicht.
Doch bei der nächsten Buchung geht das Theater von vorn los.
Ich trinke auch vor dem Flug nichts mehr, denn ich gehe nicht auf die Toilette, da bekomm ich Panik. Letztes Jahr hatte ich mich total blamiert. Im Flieger waren Falttüren (ich weiß nicht ob die in allen Fliegern so sind) an den Toiletten. Ich bin schnell rein und wollte so schnell wie möglich wieder raus. Ich habe diese Tür nicht aufbekommen. Ich habe dagegen gehämmert wie eine Irre. Peinlich, die Leute haben gegrinst, als ich die Tür endlich auf bekam.Ich haben in diesem Jahr zum ersten Mal ein Beruhigungsmittel getestet. Es heißt Rudotel und ist verschreibungspflichtig. Es hat beim Hinflug super geholfen, hab fast 8 Std. durchgeschlafen ohne benommen gewesen zu sein. Hab es natürlich vorher zu Haus getestet.
Na dann, auf den nächsten Flug.
Gut zu wissen, dass es Anderen ähnlich ergeht. -
Das beste was es gibt sind sogenannte Rescue Tropfen. Die gibt es in der Apo. Sind ein reines Naturheilmittel und ich benutze sie allerdings nicht beim fliegen sondern bevor ich zum Zahnarzt gehe. Als Panikpatient soll das was heißen.

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Hallo!
Schön zu hören, das es anderen auch so geht.
Ich fliege nicht allzu oft, aber wenn, dann habe ich auch ab dem Zeitpunkt der Buchung einen flauen Magen.
Was bei mir hilft, das sind eher Kopfsachen.
Ich fahre ein bis zweimal vorher zum Flughafen (München) und sehe mir die Masse an startenden und landenden Flugzeuge an. Ich denke mir dann, dass in dieser Masse an Maschinen nicht gerade MEINE abstürzen wird. Ich habe eben gerade davor Angst.
Ein paar Tage vor dem Abflug wird aber auch diese Geschichte von meinem Gehirn nicht mehr richtig akzeptiert und ich werde wieder nervös. Beim letzten Flug half mir die Tatsache, dass ich mich um meine kleine Tochter zu kümmern hatte. Das hat schon etwas abgelenkt. Musik hilft bei mir auch, aber auch das Bordessen und der Bordverkauf lenken mich dann ab.
Am eigentlichen Flug ist der Start das Schlimmste. Weg von der Erde. Wir sind 2006 mal von München gestartet und nach ca. 20 Minuten Flug hat meine Frau gesagt: "Schau mal, da unten ist die Alianzarena". Ich war total von den Socken. Ich hab gedacht, wir wären schon fast über den Alpen
aber dann waren wir erst 20 km vom Flughafen weg. Der Pilot musste anscheinend eine Schleife fliegen und wir kamen nicht vorwärts.Die Flüge waren bisher immer nur Mittel zum Zweck. Wer (richtigen) Urlaub will, muss auch fliegen. Bei mir ist das sogar ganz witzig weil:
Der Aufwand (die Angst) muss sich rentieren. Ich habe bei einem 2-Stunden-Flug nach Griechenland die gleiche Angst wie vor einem 11-Stunden Flug nach Kalifornien. Aber das Ergebnis (Kalifornien) ist in meinen Augen um einiges verlockender als Griechenland (nichts gegen Griechenland; die Art des Urlaubs spricht mich nur mehr an). Also fliege ich lieber nach Kalifornien als nach Griechenland, weil die Angst sowieso die gleiche ist, aber das Ergebnis "höherwertiger" und das positive Bauchgefühl und die Vorfreude größer sind.
Ich stelle mir auch vor, wie andere Bekannte und auch "Vorbilder" fliegen. Das können bei mir Chefs sein; Freunde, die ich mag und auch bekannte Stars oder Politiker. Sie alle sind schon geflogen und alle haben´s überlebt. Meine Bekannten und Arbeitskollegen fliegen teilweise sehr oft und sind bisher immer noch zurückgekommen
Das hilft mir auch bei meiner "Kopfsache".Wir fliegen im Juni nach Rhodos und ich hab wieder einen Drei-Stunden-Flug vor mir. Ich arbeite jetzt bereits daran. Der Rückflug ist übrigens bei mir meistens nicht so schlimm. Die Abstand zwischen den Flügen ist einfach geringer als wenn man nur alle Jahre einmal fliegt. Man gewöhnt sich anscheinend auch daran. Man müsste einfach nur (mehr) in Urlaub fliegen.

Andreas
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Ach ja, einen hab ich noch vergessen, aber im Ernst!
Ich bete.
Lacht nicht. Ich bin katholisch (Niederbayer
) aber vor allem Gläubig.Es hat was mit Meditation zu tun. Es beruhigt ungemein, immer die gleichen Floskeln zu beten. Ich bete nicht laut, aber ich bete bewusst. Wenn man sich auf den Text konzentriert, dann denkt man nicht soviel an das, was um einen herum passiert und was passieren KÖNNTE.
Ich hatte auf meinem letzten Flug nach Kreta einen etwas turbulenten Sinkflug und hatte daraufhin zwei kleine Wallfahrten (je ein Abend mit ca. 2 Stunden Zeitaufwand) gelobt. Ich weiß natürlich nicht, ob das geholfen hat, aber wir haben den FLug heil überstanden. Und mich hat´s beruhigt.

Andreas
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Respekt vor Deinem Glauben!
...und keiner lacht.
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Hey,
Ich würde sagen wenn man "Angst" vorm fliegen hat, sollte man sich am besten vor dem Flug mit dem Flugzeug auseinandersetzten. D.h, warum fahren dann und dann die klappen aus, was macht der Pilot bei Start/Landung, wie "funktioniert ein Flugzeug" usw.
Ich denke das wird helfen und beruigen.
... Falls jemand fragen hat, kann er/sie mich ruis anschreiben.
Gruß,
Onur
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mal was spassiges:
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Halli hallo!
Ich habe Ende Mai seit 10 Jahren mal wieder einen Flug vor mir. Jedoch dauert dieser 10 Stunden (in die Dominikanische Rebuplik) und ich habe jetzt schon rießige Panik davor. Ich habe zur Unterstüzung Gott sei Dank meinen Freund bei mir, aber wenn ich so Angst habe, dass mein Magen verrückt spielt, ich schweißnasse Hände bekomme und Angst habe ohnmächtig zu werden, kann er leider nicht viel dagegen tun, oder etwa doch?
Mein Freund sagt, dass es auf dem Langstreckenflug jeder einen Bildschirm zum Filme gucken hat. Stimmt das? Was ist wenn nicht? Ich versteife mich jetzt darauf, dass ich mich 10 Stunden irgendwie ablenken kann.
Bitte helft mir und gibt mir Tipps den Flug für mich und meinen Freund so angenehm wie möglich zu gestalten.
Liebe Grüße, Manu -
Hallo Manu-gru,
die Angst vor dem fliegen wird dir hier leider keiner nehmen können.Nimm dir nen MP3Player mit,und hör Musik oder lad dir ein Hörbuch auf den MP3 und schalte dadurch ab/bzw.lenk dich dadurch ab.
Oder nimm ein Buch mit....Vielleicht nimmst du prophylaktisch Vomex A Dragees,hemmen die Übelkeit und machen auch noch schön müde.
Die bekommst Du rezeptfrei in der Apotheke. -
@manu-gru
auch wenn ich nicht Deine Flugangst nehmen kann, hier Antworten zu Deinen Fragen.
Vorweg, freut Euch auf die Dom. Rep. (wo geht es dort hin wenn ich fragen darf?).
Einen Bildschirm an jedem Sitz gibt es wahrscheinlich nur in der BC oder FC. In der EC gibt es auch TV, jedoch oben an der Decke für mfehrere Personen. Filme werden auf Langstrecke i. d. R. 3 verschiedene gezeigt.
LG