Autofahren in Florida
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Hallo liebe Fories!
Habe alle Themen einmal durchgeschaut, konnte kein Thema zu Verkehrsregeln in Florida, und wie diese sich von unseren unterscheiden, finden. Ich meine ich hätte mal in einem Thema etwas davon gelesen.
Was muss ich als Autofahrer besonders beachten? Ich habe gehört "Rechts-vor-Links" gibt es dort an Kreuzungen z.B. nicht.
Habt ihr Tipps damit wir uns fahrtechnisch schon einmal vorbereiten können?? LG

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Meiner Meinung nach gibt es 4 wichtige Unterschiede im Vergleich
zu Deutschland :-
Auf der Autobahn darf rechts überholt werden , also nicht wundern
wenn ein großer Truck mit 80 mph rechts an Euch vorbei hämmert ! -
Die Ampel hängt hinter der Kreuzung !
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An roten Ampeln darf man rechts abbiegen , wenn es der Verkehr erlaubt !
Nur wenn vor der Kreuzung das Schild
" No turn on red "
steht muss man auf Grün warten ! -
Plötzlich auftauchende Abbieger Spuren mit dem freundlichen Hinweis :
" Right Lane must turn right "
Also am besten immer in der Mitte fahren !

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Hallole,
die wichtigste Verkehrsregel hat noch keiner erwähnt: die Cops haben immer Recht und unbedingt die Hände am Lenkrad lassen und den Motor abstellen.
Bei der Fahrt auf die Key`s bitte nicht schneller als erlaubt fahren - doprt steht gerne mal der Sheriff hinter Büschen....Grüßle Ralf
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dreckbacke wrote:
Hallole,die wichtigste Verkehrsregel hat noch keiner erwähnt: die Cops haben immer Recht und unbedingt die Hände am Lenkrad lassen und den Motor abstellen.
Bei der Fahrt auf die Key`s bitte nicht schneller als erlaubt fahren - doprt steht gerne mal der Sheriff hinter Büschen....Grüßle Ralf
Für DEN Tipp bin ich besonders dankbar

Also quasi ganz anders als hier
Danke ihr Lieben! Habt mir schon sehr geholfen!
Wenn ihr noch was zum Thema "Delfinschwimmen" sagen könnt, bin ich glücklich
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An den gelben Schulbussen darf man nicht vorbeifahren, wenn gerade Kinder ein- oder aussteigen (wird durch blinkendes Warnlicht angezeigt), auch nicht auf der Gegenfahrbahn, Das wäre eine der schlimmsten Verkehrssünden überhaupt, wenn man diese Vorschrift mißachtet.
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http://www.usa-sondershausen.de/strassenverkehr-USA.php
offene, leere oder angebrochene Alkoholbehälter im Fahrzeuginnenraum sind nicht nur verboten, sondern werden meist aktenkundig verfolgt und stellen eine Straftat dar. Das bedeutet auch, daß keiner der Mitreisenden im Auto Alkohol zu sich nimmt. Eine erneute Einreise bei begangenen aktenkundigen Straftaten in den Nordamerikanischen Staaten (USA und Kananda) wird in der Regel nicht mehr stattgegeben.
Daß dies sowohl Geldstrafe als auch Jail in o.a. Beispiel bedeutet ist für uns unverständlich aber amerikanische Praxis. Da sind "Tickets" für Verkehrssünden ein kleineres Übel, diese müssen nur bis zur Ausreise bezahlt werden. -
Abends an der Tanke steht meistens ein Sheriff, der schaut dann schon, ob Du gleich die Büchse aufmachst und Dich hinters Lenkrad setzt. Ansonsten wird aber das Autofahren immer mehr zu Jeder gegen Jeden, nach dem Motto, das ist meine Straße... Aber da tagsüber (außer zur Rushhour) mehr Touristen unterwegs sind, gehts schon wieder, denn die fahren vorsichtuiger und umsichtiger.
Ein kleiner Tipp: Es ist nicht unbedingt empfehlenswert auf dem Turnpike oder der 75 etc. scih hinter einen Raser zu klemmen, weil man glaubt, dass der geblitzt wird. Die Cops suchen sich nicht immer den ersten aus, die haben die freie Wahl..

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Elke-Maria wrote:
Bei einer Kreuzung mit Stop Schild, fährt der zuerst weiter, der zuerst da war.Lebensgefahr! Selbstverständlich stoppt man an normalen Stopschildern in den USA genauso wie wie in Deutschland! Eine Merkwürdigkeit in den USA ist jedoch, dass es 4-Wege-Stopschilder gibt. An kleinen Kreuzungen steht in jeder Richtung ein Stopschild. Dann steht „4-way“ oder „all ways“ oder ähnliches darunter. Es fährt immer der, der zuerst gestoppt hat. Das wird sehr ernst genommen. Diese Merkwürdigkeit führt allerdings auch bei Amerikanern manchmal zu der Verwirrung, ob sie nun eine normale Vorfahrtstraße überfahren, auf der der Verkehr natürlich nicht stoppt, oder ob wirklich alle anhalten.
Insgesamt kommt man gut klar mit dem Verkehr in den USA und hat auch Spaß dabei. Ein erfahrener Fahrer hat in den USA keine Probleme.
Einen internationalen Führerschein habe ich bisher nicht gebraucht.Man sollte sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten, die überall mit Schildern ausgewiesen sind. Ein paar Meilen drüber sind nicht so schlimm, aber ich habe insbesondere in Kalifornien in einem Urlaub drei mal beobachtet, wie die Highway-Patrol aus dem Nichts auftauchte und flotte Autofahrer herausholte. Falls es passiert: Rasch rechts rüber, zügig auf dem Standstreifen anhalten, linkes Fenster öffnen, Motor abstellen, Hände auf das Lenkrad und warten. Bald wird die Brieftasche nicht mehr drücken...
In vielen Großstädten rasen die Autofahrer wie verrückt, da wird man leicht zum Verkehrshindernis. Wenn 45 mph erlaubt sind, fahre ich knapp 50, selbst wenn alle anderen mit 60 rechts und links an mir vorbeisausen.
In Chicago und in ganz Texas habe ich viele rabiate Fahrer erlebt (es gibt in Illinois Warnschilder vor „aggressiv Drivers“).
In Texas fahren viele Einwohner Pickups und fühlen sich darin „mui macho“. Das bedeutet, dass das Einscheren eines anderen Fahrzeugs, das z.B. die Spur wechseln möchte, VOR dem eigenen Fahrzeug als persönliche Beleidigung empfunden wird, selbst wenn der Verkehr äußerst dicht ist und alle Stoßstange an Stoßstange fahren. Rigoroses Abdrängen bis zum Crash wird oft als gerechte Strafe dafür angesehen.Extrem kurze Sicherheitsabstände sind übrigens überall in den USA üblich.
In Washington hingegen fahren alle recht normal, benutzen aber bei jeder Gelegenheit die Hupe.
In Florida geht es eher gemächlich zu, auch in Kalifornien.
Manchmal ist die Vorfahrtsregelung unklar. Es gab kaum einen Urlaub, in dem ich nicht irgendwann einmal einem anderen die Vorfahrt genommen habe (unabsichtlich). Also schön langsam und vorsichtig fahren.
Außerdem hängen die Ampeln teils an Seilen über der Kreuzung, wie oben schon erwähnt wurde. Das führt dazu, dass man beim Abbiegen nach links plötzlich in eine rote Ampel blickt. Das macht aber nichts, die gilt ja für en Querverkehr!
Die Autobahnauffahrten sind ganz anders als in Deutschland. Aber das könnt ihr selber herausfinden (keine Angst vor dem Kick-Down, auch ein Chevi wird bei Vollgas zum brüllenden Tier, und immer schön gucken!!!). -
Also dieses rechts abbiegen an einer roten Ampel wiederstrebte uns als ordnungsliebende Deutsche schon sehr. Auch wenn es erlaubt ist, außer es ist ausdrücklich verboten, blieben wir an der Ampel stehen.
Es ist schließlich rot. Wir sind nur bei rot gefahren, wenn hinter uns die Einheimischen ordentlich auf die Hupe drückten 
Nachher bleibt das so drin mit dem bei Rot losfahren.
Ja, ja....
LG