Reise- Nationalparkführer / Roadmaps USA Westen
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Hallo liebe HC Gemeinde,
meine Freundin & ich haben uns entschlossen 2009 von Mitte März bis Mitte April ca. 25 Tage Kalifornien unsicher zu machen. Flüge für 600 Euro pro Person Hin-und Rück haben wir auch schon. Mietwagen werde ich noch von Deutschland aus buchen. Was die Motels/Hotels angeht bin ich mir noch nicht sicher, ob ich das alles vorab kläre oder wir "on the road" mal schauen was kommt. Hat natürlich beides seine Vorzüge & beides wurden ja auch schon ausführlich im Forum besprochen. Bin mir sicher, das wir dort noch eine Entscheidung finden werden.
Nun würde ich mich gerne näher reinlesen in die Thematik um eine Route auszuarbeiten. Ich liebe zwar das Internet, aber etwas gedrucktes ist doch immer noch schöner. Was für Reise- Nationalparkführer könnt Ihr mir aus Eurer Erfahrung vor Ort empfehlen? Normalerweise tendiere ich immer zu Lonley Planet & Iwanowskis.
Folgendes wollen wir uns anschauen:
-San Francisco
-kurz LA (ich mag die Stadt nicht, aber meine Freundin muss sie ja auch mal sehen)
-Las Vegas
-diverse Nationalparks oder Monuments (hab leider keine Ahnung, welche sich lohnen im März/April)
-super wäre natürlich ein Führer mit Hotel-/Moteladressen und TelefonnummerBin mir sicher das Ihr was empfehlen könnt.
Danke schonmal dafür im Voraus!
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Auf Papier kann ich Dir leider keinen Reiseführer für die Nationalparks empfehlen, aber im Netz gibt es eine tolle Seite mit sämtlichen Parks, auch den kleinen - klick mich
Für die Städte hab ich von Las Vegas und Chicago:
TOP 10 von Dorling Kindersley
Da sind Hotels, Restaurants, Sehenswürdigkeiten, Einkaufsmöglichkeiten, usw. drinnen. -
Hallo topoel,
willst Du wirklich für jeden Nationalpark einen separaten Reiseführer mitnehmen? Da Ihr ja doch eine umfangreichere Rundfahrt vorhabt, also auch inkl. der Städte, würde ich einen allgemeinen Reiseführer bevorzugen, also beispielsweise von Stefan Loose, Kalifornien Vis a vis oder Reise Know How. Für eine Rundreise von lediglich 3 1/2 Wochen dürften diese vermutlich ausreichen. Falls Ihr doch umfangreichere Wanderungen vorhabt, würde ich mir vor Ort im Buchladen der Besuchszentren einen Wanderführer und bessere Karten zulegen, so ein gutes und umfangreiches Angebot kannst Du in Deutschland kaum finden, auch nicht über die einschlägigen Internethändler.
Die englischsprachigen Reiseführer kenne ich größtenteils, dort gibt es natürlich eine größere Auswahl, empfehlenswert v.a. aber für Ziele, für die es keine deutschen Reiseführer gibt, Kalifornien gehört definitiv nicht dazu, da gibt's ja genügend viele in deutsch. Die englischen Bücher sind übrigens fast immer wesentlich simpler gestaltet, verfügen über eine schlechte Papierqualität, fast keine Fotos und kein schönes Layout (Ausnahmen gibt's natürlich ein paar). Mir gefallen z.B. die Moon Handbooks besser als die Frommer's. Für die einzelnen Nationalparks würde ich aber auch evtl. die englischen Lonely Planet-Bücher empfehlen. -
Ich würde mir einfach von diversen Tourismusbüros verschiedene englische Broschüren schicken lassen, gib einfach Suchworte wie "Free Visitor Guide" ein und die Region bzw. den Park, wo du etwas haben möchtest, da findest du total viel. Meistens sind dann auch noch Gutscheine für irgendwelche Hotels oder Sehenswürdigkeiten dabei. Wir haben das im letzten Jahr gemacht und tolles Material zugeschickt bekommen.
Übrigens bei den Nationalparks kann man die "Maps" gratis runterladen und so vorab schon sehr viel planen.
Als Reiseführer hatten wir übrigens denn billigen Spiralo mit, der hat gereicht.
LG, Daniela
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Hallo topoel
Ich nehme an, du möchtest auch gerne ein Routenvorschlag für deine 25 Tage.
Dazu ist es wichtig zu wissen, wieviele Tage Ihr für die Städte einplanen wollt.
zu den NP's:was sicher noch nicht passt ist die Tioga Route durch den Yosemite; der ist noch geschlossen.
Sequoia/Zion/Bryce und Grand Canyon musst du ev. noch mit Schnee rechnen, sind NP auf ca. 2000m über Meer.
Reiseführer:
Mein Tipp ist , Reise Know How von Grundmann, damit bist Du toll bedient.
Hotels/Motels würde ich zu Deiner Zeit. nicht vorbuchen, ausser das am Ankunftstag rest. Abflugtag.
Bei mehr Fragen, nur zu.
Gruss
Yukonhampi
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Hey Yukonhampi (klasse Name übrigens und die Cobra ist auch schön),
aus den 25 Tagen sind mittlerweile 26 Nächte geworden vom 18.03.-13.04.09. Kann ja nicht schaden

Was die Rouenplanung angeht bin ich gerade selbst was am ausarbeiten, aber natürlich für jeden Tip dankbar! Zumal hier ja richtige Profis unterwegs sind.
Vorweg die Info, dass ich vor 10 Jahren mit meinen Eltern schon mal nen zwei Wochentrip SFO-LAX-LV gemacht habe, allerdings ohne NP`s und ohne mir Gedanken um Hotels machen zu müssen.
Meine Freundin war noch nie in den Staaten, für sie ist alles neu. Angedacht habe ich drei Nächte jeweils in SFO, LAX und LV, wobei ich eher kürzer in LAX bleiben würde (ich mag die Stadt nicht), aber meine Freundin muss sich schon nen eigenen Eindruck machen.An-und Abflug ist SFO, von dort würde ich die klassische Route an der Küste über Monterrey, Santa Barbara nach LAX. Von dort aus dann Richtung Joshua Tree NP und ab dann weiss ich ehrlich gesagt noch nicht weiter. LV wollen wir versuchen in die Woche und nicht am WE fallen zu lassen.
Nen gutes Motel in SFO würd ich auch schon von hier buchen, Floh30 hat mal nen gutes in der Nähe von Fishermans Wharf (glaube ich) empfohlen.
Ich hab sicherlich noch viele Fragen, soll ich nun für alle nen extra Fred erstellen oder alle hier posten?
Der Tioga Pass ist sicher noch zu, wie Du schreibst. Lohnt ein Besuch im Yosemite dann überhaupt (gibts ne andere Route durch den Park)? Die gleiche Frage stellt sich mir natürlich auch bei anderen Parks die wir besuchen könnten.
Meine zweite aktuelle Frage bezieht sich auf den Mietwagen. Ich bin totaler Offroad-Fan und habe mitbekommen, dass es in vielen Parks Off-Road Strecken gibt. Lohnt das anmieten eines 4WD Jeep Liberty (wäre nicht viel teurer als nen normaler Sedan)?
Beste Grüße,
topoel
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Hallo topoel
Ich versuche nun Dir einige Antworten zu deinen Fragen zu geben:
Route:
Was für euch passen könnte ist die kleine oder grosse "Banane".
Die kleine beinhaltet SF/LA/Yoshua/GC/Page/Bryce/Zion/LV/Death Valley
ev. Yosemite.Die grosse inkl. MV/Moab/Arches/Canyonsland/GSNEM.
Was möglich ist, kommt darauf an, ob Ihr Vielfahrer seid oder eher die Geniesser.Je 3 Nächte für SF und LV finde ich i.O., vorallem für junge Leute. Bei LA streiten sich die Gelehrten, ich meine 2 volle Tage genügen.
Frage: Ist dein Flug schon gebucht?, ev. käme auch ein Gabelflug in Frage.
Start: SF, Abflug LV.Deine Fragen:
Stelle sie doch in den gleichen Thread; so wird alles etwas übersichtlicher.
Yosemite:
Durch den Park für nur die Tioga-Road . Alternativ Routen führen nördlicher über den Lake Tahoe oder ev.die 4 oder die 108.
Ob sich zu deiner Zeit ein Besuch ins Yosemite Valley lohnt ist eine Ansichtssache. Was sicher ist, sind die Wasserfälle , welche sich von ihrer besten Seite zeigen. Das sieht dann in der HS wieder ganz anders aus.
Der Glacier Point, ist absolut ein muss, nur die Zufahrt wird vermutlich aus zu sein.
Für die anderen Parks gilt einfach sich Vorort über die Wetter und Strassenverhältnisse zu erkundigen.
Offen werden sie sicher sein, aber die Trails werden voraussichtlich noch geschlossen sein.
Ist auch immer eine Frage; wie schneereich der Winter war.Offroad:
Generell ist es so, dass die Vermieter das Befahren von Gravel Roads verbieten oder dann bei einer Panne oder Unfall keine Versicherungsleistung erbringen.
Die meisten Touris nehmen dieses Risiko auf sich.!!
Einen SUV zu mieten ist vorallem bei den Deutschen sehr beliebt. Ob Du dann genau den Liberty erhälst ist natürlich nie sicher!
Off-Road fahren ist im Raum Moab und im GSNEM ausserordentlich beliebt.
(Cottenwood Canyon Road)Gruss
Yukonhampi
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Danke für die Infos!
Eine der Bananen wirds dann wohl werden

Ich tendiere momentan eher dazu den Yosemite NP wegzulassen und nen Billigflug von LV nach SFO zu nehmen (Flug ab SFO ist schon gebucht). Gibts soweit ich gesehen habe schon für 100 $ UND zeitlich kein Prob, da wir erst nachmittags von SFO wieder heim fliegen (Extrakosten für die Einwegmiete Kfz würde auch nicht entstehen). Dann würde die "große Banane" auch wieder attraktiver werden. Wasserfälle hatte ich schon genug

Danke für die Info mit dem Offroad fahren, dass war mir so noch nicht bewusst. Aus welchem Grund werden denn 4WD`s überhaupt vermietet, wenn man offiziell nicht Offroad fahren darf? Hatte ich bis Dato weder in Australien noch in Brasilien Probleme mit (wurde in der Haftung nicht ausgeschlossen).
Bezieht sich der Haftungsauschluss nur auf das eigene Fahrzeug oder auch auf Fahrzeuge und Personenschäden an Dritten? Das ist in den USA ja ein riesen Thema. Gibt es keine Möglichkeit diese Haftung über eine andere Weise abzudecken (Bsp. ADAC, Kreditkarte oder extra Versicherung in Deutschland, andere Vermietung in SFO)?
Wenn ich im Notfall nur das gemietete kaputte Fahrzeug zahlen müsste, wäre das kein Problem. Anders schauts aber bei Personenschäden in den Staaten aus.
Ach ja, was ist GSNEM?
Beste Grüße,
topoel
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Hallo Topoel,
da ist irgendwie ein kleiner Buchstabenverdreher hineingeraten: GSNEM muss richtig lauten GSENM und steht für Grand Staircase-Escalante National Monument. Das Monument liegt zwischen Kanab, Henrieville, Boulder und Big Water bei Page. Highlights sind in diesem großen Gebiet relativ weit verstreut die Toadstool Hoodoos, die Wahweap Hoodoos, der Calf Creek mit den gleichnamigen Fällen, der Devils Garden (nicht zu verwechseln mit dem im Arches), die Wave natürlich und dann noch die schon erwähnten Cottonwood Road, die Hole in the Rock-Road und die Burr Trail-Road alle als 4-Wheel-Drive.
Viele Grüße
Frank -
Hallo
Ich rede jetzt vom Mietfahrzeug, das Du für die ganze Reise anmietest.
(z.B. Alamo/Hertz etc.)Bei Unfällen/Pannen auf den erlaubten Strassen übernimmt die Versicherung die Kosten. d.H. sie übernimmt die Kosten für die abgeschlossene Versicherungsart. (CDW ev.VIP/SLI/EP etc. wie sie alle heisssen)
Bei Pannen /Unfällen auf nicht erlaubten Strassen bist Du eh der aufgeschmissene.
Du zahlst ja bei Uebernahme auch ein Depot, dieses wird so oder so einmal nicht zurückerstattet, auch wenn Du am Unfall keine Schuld trägst. Ev. bekommst Du dann irgendwann das Depot wieder zurück.Ob Du dieses Off-Road Risiko irgendwie in D mit einer anderen Versicherung abdecken kannst, bezweifle ich.
Wichtig ist: Die Vers.bestimmungen genau durchzulesen resp. vorher Unsicherheiten genau abzuklären.
Off-Road fahren kannst Du natürlich Risikofrei mit einem zusätzlich angemieteten Jeep z.B. in Moab.
GSNEM, steht für Grand-Staircase-Escalante National Monument.
Richtig sollte die Abk. heissen: GSENM; habe die beiden Buchstaben verwechselt.Auch Steinschlagschäden an der Frontscheibe werden nicht ohne weiteres von allen Vermietern übernommen; auch da gilt es , das vorher abzuklären.
Yukonhampi
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Okay,
jetzt versteh ich, warum man lieber die Abkürzung GSENM benutzt
Was den Mietwagen angeht, werde ich mich wohl in die Reihe von Unversicherten einreihen. Extra hier und dort noch für relativ viel Geld nen Offroad permitted Fahrzeug zu leihen wäre mir zu stressig.
Nen Reifen bekomme ich auch selber gewechselt und wenn die Scheibe hin ist, ist sie halt hin. Solange kein Personenschaden entsteht ist mir das egal. Muss man halt umso umsichtiger fahren.Ich danke euch (vorallem Dir Yukonhampi) schonmal für Eure flotten und ausführlichen Antworten. Ich werde jetzt erstmal alles sacken lassen und mir eine genaue Route überlegen, die ich hier dann mal posten werde.
Bin dann mal gespannt auf das Feedback.Bis dahin eine schöne Woche euch allen!
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Hallo Topoel,
wir sind gerade erst gestern von einer 23 Tage Tour von San Francisco, Highway No. 1 die ganze Küste lang bis San Diego, anschliessend über
Palm Springs und Joshua Tree nach Grand Canyon, Las Vegas, Death Valley und über Sequoia Nationalpark (Glennville da Tioga geschlossen)
nach Visalia und nochmals Sequoia und Kings Canyon und zurück nach San Francisco mit 10 m langem Wohnmobil zurückgekommen. wir sind ziemlich genau 2.500 Meilen gefahren. Es war einfach nur traumhaft.
Gesamtes Kartenmaterial mit Beschreibungen und Routenvorschlägen habe ich mir vom ADAC besorgt (als Mitglied bekommt man das kostenlos).Ich habe nichts im voraus geplant und erst alles vor Ort entschieden,
auch die Auswahl der Campgrounds oder evtl. freier Parkplätze bzw. Stateparks. Hatte aber auch noch zursätzlich ein Netbook dabei und konnte
auf vielen Campgrounds und bei Starbucks (Registierung erforderich)
ins Internet.Ich weiss nicht, ob es unbedingt empfehlenswert ist, nicht die Komplettversicherungen abzuschliessen. Was wenn wirklich mal etwas passiert? Die Kaution, die man hinterlegen muss ist dann auch bei kleineren selbstverschuldeten Schäden natürlich zum ******. Von Personenschäden mal ganz abgesehen und das ist bei den normalen Versicherungen in den Staaten nämlich ein Problem, da keine hohe Deckungssumme eingeschlossen ist. Daher sollte man bei Anmietung hier in Deutschland (auch zu empfehlen) noch eine Zusatzhaftpflicht-versicherung für Sach- und Personenschäden mit erhöhter Deckung sowie die Zusatzversicherung ohne Selbstbehalt abschliessen. Das kostet doch alles gar nicht viel extra. Ich habe alles komplett, Flüge, Wohnmobil, Meilen und Versicherungen usw. über Canusa gebucht. Das war günstiger als alles selbst zu buchen.
Viele Grüsse
Petra0556 -
Hallo liebe HC Gemeinde,
und allen ein frohes neues Jahr nachträglich (ok, ab morgen wünsche ich das niemandem mehr
)Nachdem der ganze Weihnachtsstress vorbei ist, habe ich mit meiner Freundin nun mal die Planung für unseren Trip in den Westen im März / April in Angriff genommen.
Flüge und Mietwagen (4WD) haben wir schon. Aus den geplanten 3 Wochen sind nun 26 Nächte geworden.
Anbei mal unsere Planung, über Anregungen würde ich mich sehr freuen, vorallem, da ich mir mit den Höhenlagen in den einzelnen NP`s und der Reisezeit sehr unsicher bin. Bei San Diego bin ich mir auch unsicher, ich brauchs glaube ich nicht sehen, oder lohnt es sich? Das es hier und dort mal nen Schneesturm geben kann, ist uns klar, aber dann machts ja auch mehr Spaß. Das Hotel in SFO und LV möchte ich vorweg noch buchen.
Also hier mal der Plan:
Mitte März nach SFO
4 Nächte SFO
1 Nacht Monterey
1 Nacht Morro Bay
1 Nacht Santa Barbara
2 Nächte LA
1 Nacht San Diego
1 Nacht Joshua Tree (Blythe)
2 Nächte Region Grand Canyon NP (ich weiss noch nicht wo am besten)
2 Nächte region Glen Canyon (Page oder so)
1 Nacht Moab (Arches NP)
1 Nacht Bryce Canyon
1 Nacht Springdale (Zion NP)
3 Nächte Las Vegas
2 Nächte Death Valley NP
1 Nacht Mono Lake
1 Nacht Lake Tahoe
1 Nacht SFO
AbflugAlso, über Anregungen und Kritik würden wir uns sehr freuen!
Beste Grüße,
Topoel
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Hallo Topoel,
also eine Nacht in Moab ist viel zu wenig, denn dort kann man so viel unternehmen (außer dem Arches ist auch der Canyonlands Nationalpark äußerst sehenswert), dass selbst 3 Übernachtungen noch wenig wären. Zumindest würde ich noch den Island in the Sky District und den Dead Horse Point State Park einplanen.
Auch wenn ich San Diego sehr mag, wäre mein Vorschlag, den Aufenthalt dort wegzulassen. Ihr könntet dann direkt Richtung Joshua Tree fahren und hättet auch die Möglichkeit, den Park zu durchqueren (wäre bei der anderen Route wohl zeitlich problematisch).
Am Grand Canyon ist es natürlich am besten, direkt im Nationalpark zu übernachten, aber dort bezahlt man halt deutlich mehr als außerhalb, Ihr müßt Euch überlegen, ob es Euch das wert ist (mM nach ist es das auf jeden Fall).
Wenn Ihr ausgiebiger dort wandern wollt, sind natürlich 2 Übernachtungen sinnvoll, falls nur z.B. ein Helikopterflug und eine kürzere Fahrt entlang des Südrims mit ein paar Spaziergängen geplant ist, reicht auch eine Übernachtung (diese könntet Ihr ebenfalls stattdessen in Moab anhängen). Am nächsten Nachmittag könntet Ihr direkt nach Page weiterfahren.
Ist dann geplant, über das Monument Valley nach Moab zu fahren? Die Strecke wäre mir für einen Tag zu lang, da man ja auch gerne noch Zeit im Monument Valley verbringt, eine Halbtagestour mit einem indianischen Guide ist dort sehr empfehlenswert. Außerdem sollte man den Goosenecks State Park in der Nähe von Mexican Hat nicht verpassen. Daher könntet Ihr auch beim Monument Valley eine Zusatzübernachtung brauchen. Auf der Weiterfahrt nach Moab wäre dann vielleicht auch noch Zeit für den Needles District des Canyonlands Nationalparks.
Verpassen werdet Ihr auf dieser Routenführung den Highway 12, mM nach einer beeindruckendsten Strecken in Utah überhaupt.
Die restl. Planung finde ich okay, dann allerdings würde ich evt. die 2. Übernachtung im Death Valley streichen und diese an anderer Stelle verwenden, auch wenn das Death Valley für mich einer der tollsten Nationalparks überhaupt ist.Nun noch etwas zu Wetter: Schnee ist bis in den Sommer hinein z.B. am Highway 395 Richtung Monolake möglich. Als ich die Strecke das letzte mal fuhr (Juni), war von starken Waldbränden (Umleitungen) bis Schneestürmen alles vorhanden. Es kann gut sein, dass man im Death Valley noch bei 50 Grad schwitzt und am selben Tag bei Minustemperaturen Schneefall erlebt. Für solche Fälle ist es nicht schlecht, wenn man nicht so sehr unter Zeitdruck steht, was natürlich bei Euch möglicherweise der Fall wäre. Auch in den Hochlagen des Coloradoplateaus (z.B. Bryce Canyon) könntet Ihr noch Schnee und Kälte (auch Minusgrade) erleben. Die Mietwagen haben ja übrigens in der Regel nur Sommerreifen.
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Hey Susanne xyz,
danke schonmals für die schnelle und ausführliche Antwort! Mir ist aufgefallen, das wir uns anscheinend noch viel zu wenig mit der NP-Region beschäftigt haben.
Ich habe mir gerade mal den Scenic Highway 12 angeschaut. Dieser schaut ja gigantisch aus, der muss unbedingt gefahren werden.

Wird der Highway eigentlich auch bei schlechtem Wetter gesperrt, oder ist der immer offen? Wir sind ja schon Anfang April dort unterwegs.
Auch wo sich das Monument Valley befindet ist mir erst jetzt bewusst geworden, schaut auch super aus.
San Diego haben wir bereits aus unserem Plan gecancelt. Und am Grand Canyon NP reicht uns auch ein Tag aus, den wir dann für die weitere Strecke verwenden würden.
Nach dem Grand Canyon NP würden uns also nun 6 Nächte für die Routen durch die Parks in Utah bleiben, bis wir wieder in Las Vegas sein wollen. Doch leider habe ich noch immer keinen genauen Plan, wie, was, wann und wo genau die 6 Nächte am besten verbracht werden. Ausgedehnte Wanderungen wollen wir eigentlich nicht machen, nur ein paar Spaziergänge, und wo es geht mal ein paar unpaved roads fahren.
Ich denke momentan daran von Page über das Monument Valley nach Moab, dann nach Norden auf die 70, dann auf die 24 und über die 12 nach Springdale. Kann man das in der Zeit irgendwie realistisch ohne Riesenstress vollbringen?
Feuer werden wir im März, April ja hoffentlich noch nicht erleben und wenns mal heftig schneit, haben wir wenigsten Vierradantrieb.
Danke nochmals für die bereits tollen Tipps!
Beste Grüße,
Topoel
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Hallo Topoel
Zitat Susanne:
Verpassen werdet Ihr auf dieser Routenführung den Highway 12, mM nach einer beeindruckendsten Strecken in Utah überhaupt.
Das ist überhaupt nicht so; ab Moab zurück bis zum Bryce fährst Du ja durch das GSENM (Grand Staircase Escalante Nat. Monument).
Hwy 24 Bis Torrey (dort übernachten) nachher auf der 12 bis zum Bryce.Noch etwas zu deiner Route:
bis LA passt die Zeiteinteilung/ Etappen wunderbar. Nacher würde ich via den Joshua bis 29 Palms und dort übernachten. Den Joshua aber vom Süden her durchqueren.
Dann via Amboy /Kingman Old 66 bis nach Williams, dort übernachten.
Am nächsten Tag bis zum GC South Rim, die Outlooks abklappern und weiter noch bis Page.Der nächste Tag Antelope Canyon/Horsshoe Bend, Glen Canyon etc.
Weiter via die 98/163 zum MV und übernachten eher in Mexican Hat, hat dort ein gutes Steak-Restaurant oder in Blanding.
Weiter Bis Moab, mit Einbindung des Needles oder Dead Horse Point. Am nächsten ganzen Tag den Arches. (diese Zeit brauchst Du)
Weiter wie schpn erwähnt bis Torrey und zum Bryce ev. w/ der Uebernachtung nur bis Tropic.
Bis LV wäre m.M. alles OK.
Nachher wie ach schon erwähnt, von LV durch das Death Valley fahren und in Lone Pine oder Bishop nächtigen.
Wenn Dir ein Aufenthalt in der Furnace Creek Ranch sehr wichtig ist, müsste man halt wieder schauen.Dann hast Du noch genügend Zeit Mono Lake und ev. noch Bodie auf dem Weg bis zum Lake Tahoe mitzunehmen.
Du musst jetzt halt schauen, wie meine Anmerkungen und Aenderungen sich auf deine Tour auswirken.
Vieleicht solltest du sogar ein Tag SFO opfern.Das wärs eigentlich im Moment von mir.
Wenn noch Fragen auftauchen, melde dich wieder.
Yukonhampi
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Hallo,
also von einer Highwaysperrung dort ist mir nichts bekannt.
Ideal wäre es, wenn Ihr 7 statt 6 Nächte einplanen könntet, diese würde ich dann an folgenden Orten verbringen:- Monument Valley (am besten Goulding's Lodge, in der Nähe gibt es jetzt noch das neue "View Hotel", alternativ, aber weniger schön: Kayenta)
Auf der Weiterfahrt könntet Ihr zusätzlich noch den Highway 261: Moki Dugway (ebenfalls nicht asphaltiert zum Natural Bridges Monument fahren, dann weiter über den Highway 95 Richtung Blanding/Moab. - 3 mal Moab (dann hättet Ihr jeweils einen Tag für den Arches NP und Canyonlands)
- Fahrt über den Highway 24 (evtl. mit Goblin Valley State Park) zum Capitol Reef Nationalpark, Übernachtung in Torrey
- danach Fahrt über den Highway 12, evtl. mit Abstecher zum Kodachrome Basin State Park, Übernachtung am Bryce Canyon
- Fahrt zum Zion und Übernachtung in Springdale
In der Region gibt es viele Möglichkeiten, tolle Strecken auf unasphaltierten Straßen zu fahren. Aber: regulär erlaubt ist das nicht, daher wohl kein Versicherungsschutz, wenn dort was passiert! Falls Ihr Euch dennoch für eine Strecke entscheidet (z.B. in der Region Capitol Reef oder ab Boulder, dann unbedingt vorher nach den Straßenverhältnissen erkundigen. Vor allem bei Regen (eher im Sommer) kann es dort gefährlich werden.
Eben mal so würde ich übrigens keine unasphaltierten Strecken fahren, diese kosten fast immer sehr viel Zeit und müssen daher genau eingeplant werden, wenn Euere Zeit knapp ist. In und um die Nationalparks in Utah wäre eine Vorreservierung der Unterkünfte übrigens sinnvoll, v.a. wenn Ihr ja vorher schon genau wißt, an welchen Orten Ihr übernachten wollt.
Übrigens sind die Autos mit Vierradantrieb oft keine echten Geländewagen meiner Erfahrung nach, manche lassen sich z.B. nur im 1. Gang überhaupt mit Vierradantrieb fahren (manche haben gar keinen Vierradantrieb, daher müßt Ihr bei der Anmietung darauf achten, welches Fahrzeug Ihr bekommt). Für viele Strecken abseits der üblichen Routen sind diese Fahrzeuge nicht geeignet. - Monument Valley (am besten Goulding's Lodge, in der Nähe gibt es jetzt noch das neue "View Hotel", alternativ, aber weniger schön: Kayenta)