West Kanada Mai 2010
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Hallo zusammen
Ich habe bei Google rumgesurft und bin auf diese interessante Seite gelangt, denn ich brauche etwas Hilfe, bei meinem Urlaub für nächstes Jahr.
Das erste mal will ich mit meiner Freundin solche Ferien machen, bis anhin waren "Strand oder Städte" Urlauber, nun will ich etwas neues Ausprobieren; weil auch Arbeiskollegen davon schwärmen; mit dem Wohnmobil eine Rundreise starten.
Nun: am 07.05.2010 werden wir ab Zürich über Amsterdam nach Vancouver fliegen.
Eine Hotelübernachtung tätigen und am morgen vom 08.05.2010 bei Fraserway ein Wohnmobil beziehen (Ist alles schon gebucht)
Wir werden 11 Tage in Kanada bleiben; Bekannte haben schon die Augen verdreht und gesagt, das reicht ja nie, unter drei Wochen bringt gar nichts!
Ist mir ja auch klar! Aber für eine Premiere und um auf den Geschmack zu kommen, wird uns das reichen und bei gefallen; kann ich ja jedes Jahr rüber fliegen..
Wir werden das Wohnmobil auch wieder in Vancouver zurückgeben.
Wir wollen die verschiedenen Nationalparks besuchen, insbesondere Banff und Jasper.Kennt sich jemand zu dieser Jahreszeit aus? Sind alle Strassen befahrbar, In den Bergen wird sicherlich noch Schnee leigen? Gibt es eine Liste über Campings die dann geöffnet sind (evtl. solche mit Dusche, damit man nicht immer die Wohnmobildusche benutzen muss..

Kennt jemand sehenswerte Routen die ich fahren kann oder muss?
Wie ist das mit dem Gas-Tank, Wasser-Tank, Abwasser-Tank füllen und leeren, wo kann man das machen?
Ist das Tankstellennetz gut erschlossen in West-Kanada?Vielleicht kommen von meiner Seite noch andere Fragen, diese sind mir zuerst eingefallen.. gg
Vielen Dank für reges Feedback
Gruss Dani
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Hallo Dani
Saluti hier, schön wieder einmal einen Schweizer begrüssen zu können.
Du hast sicher ein tolles Reiseland und ebenfalls das richtige "Fortbewegungsmittel" gewählt.
Nur, was Dir die Freunde gesagt haben; die 11 Tage, vermutlich Brutto-Zeit ist wirklich sehr knapp, auch wenn Du nur ein bisschen schnuppern willst.
Dank dran, die Entfernungen sind imens.Nun zu Deinen Fragen:
Da Du ein "Newbie" bist, sind natürlich viele Fragen offen.
Diese könnte ich Dir auch in einer PN oder per E-Mail übermitteln, wenn du möchtest.
Seit 30 Jahren besuchen wir die USA resp.Canada mit Camper/WoMo, da haben sich gewisse Erfahrungswerte aufgebaut.MfG
Yukonhampi
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Hallo Jukonhampi
Vielen Dank für dein Feedback!
Ich hoffe auch mit 11 Tagen viel schönes erleben zu können und zu dürfen, auch wenn
es wirklich "kurz" ist!
Ich bin für jegliche Information dankbar!

ob mit PN oder E-Mail!
Schon im Voraus besten Dank!Beste Grüsse
Dani -
Hallo Dani,
da der echte Experte für WoMo-Touren in Westkanada mit Sicherheit Yukonhampi ist, habe ich mich bis zu seiner Reaktion zurückgehalten.
Sollten nach dem PN-Kontakt mit Yukonhampi unwahrscheinlicherweise noch Fragen bleiben, melde Dich hier gerne wieder und wir werden versuchen diese zu beantworten.
Ansonsten wünsche ich Euch viel Spaß bei Eurem Blitzbesuch in Kanada. Der "Virus" wird Euch sicherlich packen und Ihr werdet für intensivere Besuche wieder kommen.
@ Yukonhampi: Vielleicht kannst Du bei Deinem Routenvorschlag ja am Ende das Okanagan Valley einbauen, dann haben sie zum Schluß noch einen Tag den gewohnten und doch ganz anderen Strandurlaub.

Gruß,
karlkraus
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Hallo Dani und ein herzliches moin, moin von der Nordseeküste!
Auch ich möchte dich zunächst sehr herzlich bei uns im Kanada-Forum begrüßen und dir viele interessante Anregungen und Tipps für euren Kurztrip wünschen.
Bei Yokonhampi seid ihr mit eurer Fragestellung wirklich in besten Händen! Wie schon mein "Vorredner" bin ich fast sicher, dass da kaum noch Fragen offen bleiben ... und wenn, dann melde dich bitte erneut hier im Forum.
Wenn ihr bis in die Rockies wollt, könnte der von euch gewählte Reisetermin (Anfang Mai) noch etwas früh sein. Ich habe schon erlebt, dass da noch Schnee lag und zumindest die kleinen, oft mindestens ebenso reizvollen Nebenstrecken noch unbefahrbar/gesperrt waren. Dann haben die Plätze häufig natürlich auch noch geschlossen.
Auch ich bin sicher, dass ihr bei eurer Kruzreise süchtig werdet und bestimmt weitere Kanada-Rundreisen unternehmen werdet .. dann hoffentlich mit mehr Zeit!
Viele Grüße und weiterhin viel Vorfreude bei eurer Planung!
Andreas
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an Tourleader/Karlkraus
Nun, ein erster Wurf hat Dani per Mail erhalten. Mal schauen, wie er sich dazu stellt.
Auch vom Okanagan ist etwas dabei; wird aber schwierig , seine Wünsche , relaxt und sinnvoll in den 11 Tagen einzubauen.Also warten wir ab.
Gruss
Yukonhampi
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Hallo zusammen
Nun kann ich euch mal meine Route vorstellen.
Yukonhampi hat mir eine Route vorgeschlagen; nochmals vielen Dank!
Mit meiner Freundin habe ich Strassenkarten, Reiseführer u.v.m studiert und wir haben eine "anspruchsvolle" Route ausgedacht; ob wir diese auch so Fahren werden, sehen wir vor Ort; man kann das ja nicht auf die Strecke planen...

Nun denn:
Tag 1: Von Vancouver auf dem Hwy99 nach Pemberton, in einem Park übernachten.
Tag 2: Lillooet - 100 Mile House, übernachten am Bridge Lake
Tag 3: Clearwater, übernachten Blue River
Tag 4+5: Jasper - Ice Fields Parkway
Tag 5+6: Lake Louise
Tag 7+8: Golden - Glacier Nationapark
Tag 9: Revelstoke - Penticton, übernachten Okangan Lake
Tag 10: Keremeos - Manning Provincal Park
Tag 11: Hope - Vancouverevtl. wird natürlich etwas gekürzt ,
nun, was haltet ihr davon?
Besten Dank für euer Feedback und beste Grüsse
Dani
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Hallo Dani,
mir scheint, da hat Yukonhampi wieder gut helfen können. Ich kann mich mit dieser Route sehr gut anfreunden.
Natürlich habt Ihr nicht viel Zeit aber mit dieser Route habt Ihr m.E. einen optimalen Einstieg, ohne sie zu überlastet zu haben. Die Strecken sind ausgewogen und erlauben Euch immer wieder intensivere Stopps am Rande des Weges.
Gut finde ich , dass Du auch immer wieder Doppelübernachtungen einplanst.
Ein Tipp noch, da Ihr sowieso durch das Okanagan Valley zurückfahrt, mach doch einen Abstecher über Osoyoos und besucht dort die kleinste Wüste der Welt. Ich würde sogar Osoyoos zum übernachten Penticton vorziehen, alleine deshalb, weil es dort ruhiger zugeht. Mit dieser Meinung stehe ich aber sicher ziemlich alleine, da z.B. die "Küstenrestaurants" in P. durchaus ihren Reiz haben.
Auf dem Weg zum Mt. Robson achtet immer wieder darauf, ob Ihr ihn entdeckt. Es gibt entlang der Straße immer wieder schöne Punkte von denen sich ein Foto lohnt.Gruß,
karlkraus
P.S. Nach dieser Route werdet Ihr sicher wiederkommen, dann habt Ihr noch genug Zeit für weitere schöne Ecken (Vancouver Island, Hyder, Yukon, Waterton Lakes NP...)
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Hallo Dani,
die gemeinsam (?) entwickelte Route ist auch aus meiner Sicht nahezu perfekt.
Ich persönlich würde nur eine kleine Änderung vornehmen und bei diesem ohnehin sehr knapp bemessenen Zeitfenster nicht 2 Tage für die Region um den Lake Louise einplanen.
Aber das ist der Vorteil einer Wohnmobil-Tour: du kannst auch vor Ort noch frei entscheiden .. auch in Abhängigkeit vom Wetter.Wenn ich deine ersten Aussagen richtig interpretiert habe, dann landet ihr am Vormittag von Tag 0 in Vancouver. Wann findet der Rückflug statt? Am Abend des 11. Tages oder erst an Tag 12? Auf diese Weise bleibt vielleicht noch Zeit für einen ersten Eindruck von Vancouver, der das Bild ein wenig abrunden könnte.
In jedem Fall wünsche ich dir/euch weiterhin viel Spaß bei euren Planungen und Vorbereitungen. Ich bin nach wie vor sicher: dieses Land wird euch begeistern und ihr werdet sehr gern wieder kommen!

Viele Grüße von der Nordseeküste
Andreas
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winter76 wrote:
Nun denn:
Tag 1: Von Vancouver auf dem Hwy99 nach Pemberton, in einem Park übernachten.Der Provincial Park "Skihist" ist ein wirklich schöner Campground am Highway auf der Höhe von Lytton. Suuuuuper-empfehlenswert für die erste Nacht!
Einkaufen:
In Chiliwack! "Nackend" in Vancouver losfahren bis Chiliwack. Da hat man links und rechts und oben und unten im Gewerbegebiet alles, was das Herz begehrt. Alleine: Holz kaufen ist dort ein Problem. Aber auf dem weiteren Weg Richtung Hells Gate kommt man an einer Tanke mit "drumrum" vorbei - die haben auch Holz in Bündeln, so daß der erste Kanada-Abend mit Lagerfeuer gesichert ist.
Ja, und als Wassermensch bin ich auch nicht sooooooo sehr für die Mini-Wüste........ eben Mini

Da es aber bekanntlich die Wasser- und nicht-Wassermenschen gibt, ist eine Übernachtung in der Mini-Wüste für die eine Fraktion der Knaller - solltet Ihr zu der anderen gehören:
Ein ganz kleines Stückchen südlich von Peachland am Okanagan Lake ist ein Traum von staatlichem Campground (mit Luxusduschen!!!! Steckdosen!! Fön); er heißt auch irgendwie Peachland oder so. Ihr könnt ihn keinesfalls verfehlen. Ganz viele Sites unmittelbar am Lakeshore - für Wasserfreaks ein Sahnehäubchen. Und dann gibt es in Peachland noch das "Gasthaus on the Lake" (auch gleich an der Mini-Promenade)..... falls Ihr mal von Ami-Futter überfüttert sein solltet :-))
Aber: Die Entscheidung zwischen Mini-Wüste und Peachland zum Übernachten hat halt ganz individuell damit zu tun, ob man ein Wasserfreak ist oder auch ohne bestens kann: Im letzteren Fall würde auch ich die Wüste vorziehen!!! Es hat etwas Besonderes dort; sowas erwartet man nicht, wenn man "Kanada" denkt.
Als Wasserfreak würde ich natürlich sofort und auf der Stelle wieder Peachland ansteuern..... Pentincton fanden wir..... naja. Nennen wir es mal: Schon ziemlich US-amerikanisch.
Gruss
Harry -
@ harryhh,
kann man in der Mini Wüste inzwischen übernachten?

Das würde ich nicht tun und auch nicht empfehlen, ich würde nur eine Führung dort machen, allerdings nicht einen der Leihhüte aufsetzen, wer weiß was es darin für ein Biotop gibt.
So Mini ist die Wüste gar nicht, sie ist nämlich der Endpunkt eines Wüstenstreifens, der sich durch den ganzen nordamerikanischen Kontinent zieht und bequemer kann man die Wüstenfauna und -flora kaum erwandern und Recht hast Du, mit der Wüste im Kopf kommen wohl die wenigsten nach Kanada
.Gruß,
karlkraus
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Hallo
Hier kurz meine spontanen Bemerkungen:
Tag 1: Von Vancouver auf dem Hwy99 nach Pemberton, in einem Park übernachten.
Tag 2: Lillooet - 100 Mile House, übernachten am Bridge Lake
Tag 3: Clearwater, übernachten Blue River
Tag 4+5: Jasper - Ice Fields Parkway
Tag 5+6: Lake Louise
Tag 7+8: Golden - Glacier Nationapark
Tag 9: Revelstoke - Penticton, übernachten Okangan Lake
Tag 10: Keremeos - Manning Provincal Park
Tag 11: Hope - Vancouver
zu Tag 1:Die PP sind zu deiner Zeit noch geschlossen, z.B. Nairn Falls, die PP Joffre Lakes und Duffey Lake sind nur Day Use-Areas, haben also keine Spaces.
Ob Du nach der Uebernahme und Einkauf noch so weit fahren solltest, nun, wäre mir zuweit.
Der nächste private CG ist in Liloeet.Tag 2.
Der PP in Bridge Lake ist auch noch geschlossen, also die privaten, teuren am Lake nutzen.
Tag 3.
Warum übernachten in Blue River, wenn schon dann in Clearwater.
Tag 4:
weite Fahrt nach Jasper, sozusagen keine Zeit im Mt. Robson.
Tag 5:
ganzer Tag Jasper
Tag 6.bis Lake Louise
Tag 7.
Moraine Lake / ev.Banff
Tag 8.
bis Revelstoke ev. etwas Yoho
Tag 9:
bis Summerland, sehr weit
Tag 10:
bis Hope
Tag 11:
bis VC Abgabe WoMo bis 11.00 Uhr
Das ist , wie ich schon geschrieben habe, äussert knapp und hektisch.
Yukonhampi
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karlkraus wrote:
@ harryhh,kann man in der Mini Wüste inzwischen übernachten?

....... ich fand nur, daß man "Mini-Wüste" mit besseren Chancen, sich nicht die Finger zu brechen
, schreiben kann, alskarlkraus wrote:
Ein Tipp noch, da Ihr sowieso durch das Okanagan Valley zurückfahrt, mach doch einen Abstecher über Osoyoos und besucht dort die kleinste Wüste der Welt. Ich würde sogar ***Osoyoos (!!!) ;)***zum übernachten Penticton vorziehen, alleine deshalb, weil es dort ruhiger zugeht.deshalb habe ich zu dieser salopperen Formulierung gegriffen. :?
Meine Finger haben es aber in jedem Fall gedankt!"Die PP sind zu deiner Zeit noch geschlossen, z.B. Nairn Falls, die PP Joffre Lakes und Duffey Lake sind nur Day Use-Areas, haben also keine Spaces.
Ob Du nach der Uebernahme und Einkauf noch so weit fahren solltest, nun, wäre mir zuweit.
Der nächste private CG ist in Liloeet. "Die Website von Skihist teilt mit, daß "fee collected" würde in der Zeit von April bis Oktober......... daher nehme ich doch an, daß auch ab April geöffnet ist

Ist es nicht evtl. doch weiter bis Lillooet als bis nach Lytton (Skihist?)
Mir ist so............. auf jeden Fall, wenn man wegen der wohl unschlagbaren Einkaufsmöglichkeiten in Chilliwack nicht über den Highway 99 sondern über Hope gen Norden tuckert....Ich würde gerade wegen der Einkaufsmöglichkeit Deine Route "umdrehen" - zumal man, wenn man von Whistler "runter" nach Vancouver fährt, definitiv den schöneren Blick aufs Wasser hat. Daher würde ich immer für "Sky-to-Sea" anstatt "Sea to Sky" raten.
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VC-Liloeet sind 253 km
VC-Lyton sind 257km
Der Sikihist PP ist ab 1.Mai offen.Im weiteren möchte Winter via das Okanagan fahren und nicht über das Fraser Valley.
Das , als kleine Anmerkung.Yukonhampi
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Yukonhampi wrote:
Im weiteren möchte Winter via das Okanagan fahren und nicht über das Fraser Valley.Hallo,
das hatte ich wohl falsch verstanden - Entschuldigung!! Ich hatte gedacht, daß das Okanagan so eine Art "Selbstläufer" geworden war, da Winter im Eingangsposting davon schrieb, daß er bislang eher Strand- und Stadturlaube gemacht habe und sich daraus die Sache mit dem Okanagan Valley entwickelte. Denn Anfang/Mitte Mai ist da ja nicht wirklich "Strandurlaub" möglich.
Deshalb nochmals: sorry, wenn ich dies nicht als must aus Winters Sicht wahrgenommen habe.
Aber ganz allgemein möchte ich gerne eine andere Idee einer Route ins Gespräch bringen, die das Okanagan Valley ausläßt. Der Grund ist natürlich subjektiv: Natürlich ist es dort recht nett. Dennoch hat das Okanagan Valley meiner Meinung nach so richtigen Charme und Reiz im Herbst, wenn der Wein und das Obst geerntet werden. Im frühen Mai - so mit noch völlig vom Winter (das war jetzt kein Wortspiel!!!
) entlaubter Vegetation....... gibt es meiner Meinung nach Spannenderes für's Auge.Auch der Manningpark kann für den einen oder anderen Betrachter zu dieser Zeit reizlos wirken.
Aus diesem Grunde wäre meine Idee (ich sortiere die Route jetzt mal noch nicht in einzelne Tage, weil ich nicht weiß, ob sie "gefällt"; ich skizziere erst einmal nur den Streckenverlauf)
Vancouver - Chilliwack
--> Einkaufen (von Delta, wo die meisten Womo-Vermieter ansässig sind) Richtung Highway 99 fallen zumindest mir keine übermäßig günstig gelegenen Einkaufsgelegenheiten einHope - Cache Creek - 100-mile-House - Williams Lake - Quesnel - Barkerville.
.... daß das Wetter zu dieser Zeit so oder so sein kann, steht ja außer Frage. Ich persönlich finde die Landschaft ab 100-mile-House weiter über Lac la Hache bis Williams Lake sehr hübsch.
Auch über Barkerville kann man absolut geteilter Meinung sein; ich möchte es zumindest ins Gespräch bringen. Es dürfte im kommenden Jahr so sein, daß die Sommersaison dann gerade beginnt. Selbst, wenn dies noch nicht der Fall sein sollte, ist es meiner Meinung nach ein sehenswertes Stück kanadischer Geschichte.
In jedem Fall bringt ein Übernachten zu dieser Zeit in der privat geführten Lodge am Bowron Lake, wenn es noch sehr ruhig ist, unvergeßliche Naturerlebnisse. Die anderen Campgrounds dort finde ich nicht so berauschend; der staatliche liegt recht lichtarm im Wald eingenestelt und der andere wegen Erbstreitigkeiten der Eigentümerfamilie brach.
Zurück nach 100-mile-House und auf dem Highway 24 über Bridge Lake nach Little Fort und Clearwater.
Natürlich ist Barkerville ein bißchen "unglücklich" gelegen, da man entweder über Prince George nach Jasper und damit den Wells Gray Park auslassen oder die Strecke via 100-mile-House doppelt fahren muß.
Ich kann mir vorstellen, daß es dem einen oder anderen die Sache wert ist, in Barkerville und an den Bowron Lakes gewesen zu sein.
Von Clearwater/Wells Gray Park würde ich die Route weiterfahren wie von Yukonhampi vorgeschlagen und ab Banff alternativ über Golden und Revelstoke (Yoho und Glacier NP's/Spiraltunnels in Fields!!!! Technik, die begeistert!!
) nach Kamloops - Cache Creek - Lillooet - Pemberton und den Sea-to-Sky-Highway über Whistler zurück nach Vancouver.Die letzte Nacht könnte man dann sehr schön und ruhig ein wenig wehmütig bei einem letzten Lagerfeuer mit Blick auf das Meer auf dem traumhaft gelegenen CG Porteau Cove bei Britannia Beach verbringen.
Und am nächsten Morgen einmal noch durch die Stadt und das Womo abgeben.