Sicherheitschecks...wo liegt der Fehler
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Nach der "netten" Episode in München habe ich mich als gefragt, warum ich beinahe weltweit als Passagier in einen Sicherheitsbereich kommen kann, ohne dass den Sicherheitskräften meine Identität bekannt ist und die Gültigkeit meines Boardpasses elektronisch geprüft wird.
Den Online Boardpass kann jeder fälschen und der Mensch bei der Eingangskontrolle kann kaum den "Barcode" mit den Augen lesen....Flughafenmitarbeiter werden strenger kontrolliert, wenn sie in den Bereich wollen.
Man müsste beim Betreten des Sicherheitsbereiches durch eine Schleuse gehen, bei der der Boardpass eingelesen wird (das erst am Gate zu machen ist viel zu spät..) und dann dem Handgepäck vor dem Scan zugeordnet wird. Gleichzeitig wird der Ausweis mit dem Boardpassdaten überprüft.
Damit wäre sichergestellt, dass man nur mit gültigem Boardpass eintritt (gefälschte Duplikate können elektronisch Alarm auslösen) und die Sicherheitskräfte wissen, wen und wessen Gepäck sie da untersuchen....
Als Nebeneffekt weiss man so auch, wie viele Leute sich im Sicherheitsbereich befinden, da man den Vorgang des Eintreten an der Schleuse und das Verlassen am Gate abgleichen kann...
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Bin gestern von HH nach S geflogen.Die Blechtaube war über Nacht eingefroren(-11Grad)so das kein Klo benutzt werden konnte.Heise Getränke gab es auch nicht(Ofen ging nicht).Zur Startzeit ist die hälfte der Pax noch mal zurück zum Klos am Gate weil man es ja keine 55min ohne pinkeln aushalten kann.
Keiner hat beim Eintreten an der Schleuse unsere Bordkarten eingelesen.Also kann auch keiner wissen wie viele Paxe gerade im Sicherheitsbereich sind,ODER?.Und die Leute die noch mal aufs Klo sind,hat auch keiner gezählt.
Und nun?
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Doofe Situiation, wenn der Flieger einfriert und nix mehr geht...
Was aber willst Du mit Deinem Kommentar sagen?
Ich habe von falschen und fehlenden Prozessen gesprochen und natürlich müsste in so einer Situation der Prozess auch greifen...sprich rein/raus Kontrolle..sonst könnte ja zB. auch jemand an Board gehen, der da nicht hin gehört...zumindest solange bis beim cabin check der überzählige Pax auffällt..
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...ab nächstem Jahr wird dann nicht nur der Nacktscanner und kompletter Datenabgleich à la USA stattfinden, sondern jeder Passagier auch gleich mit einem RAID ausgestattet, daß auch ja alles kontrolliert werden kann.

Am Ende des Fluges werden dem Passagier dann auch gleich die Service-Entgelte für den Sicherheits-Check (in Abhängigkeit der zu untersuchenden Gegenstände), die Toilettengebühr (entsorgtes Urin-Volumen) und die verbrauchte Atemluft und Zusatztreibstoff-Kosten aufgrund möglicher Übergewichtigkeit der Person vom Konto abgezogen. SWIFT machts möglich. Willkommen in der Flugwelt von morgen...

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Wie schon von mir geschrieben.
Bin für gefesselte Paxe während des Fluges und Valiumzwang !
Mehr Sicherheit geht nicht !
Grüße aus dem schönen München,
mit dem sichersten Flughafen der BRD.
Waltraud -
Ersten Beitrag hab ich hier nicht verstanden, An jedem Gate wird der Passagier kontrolliert und geht dann direkt zum Flieger ohne die Möglichkeit zu haben woandershin zu kommen.
Und wenn es Euch besser geht, München ist genau so sicher wie alle anderen Airports.
Es ist dort nämlich gar nichts passiert. Der Laptop hatte keinen Sprengstoff und der Passagier war auch da.
Schon als die erste Meldung kam, hat der gesunde Menschenverstand gesagt, "was da vorgefallen sein soll - geht gar nicht." -
Hallo,
sind am 23.01.2010 ab Tunis nach KB geflogen. Die Sicherheitskontrolle in Tunis war ein Witz. Volle Wasserflaschen wurden durchgewunken, Lapetops wurden nicht gescannt. Bei mit klingelte die Schleuse, obwohl ich nichts Metallisches an mir hatte und ich wurde nur kurz grob mit dem Detektor abgetastet. . Ein anderer Passagier winkte nur mal kurz den Sicherheitsleuten zu und ging dann an den Kontrollen vorbei in den Sicherheitsbereich.
Hier Waffen oder Sprengstoff ins Flugzeug zu bekommen ist ja wohl sehr einfach.
Gruß Hubert -
Die wissen wenigstens genau wo sie suchen müssen...

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@ thesmile:
Ich weiß jetzt nicht wirklich, was du uns mit diesem Thread sagen möchtest?
Eine Frage kann ich auch nicht erkennen.Vielleicht solltest du dich mit deinem Anliegen an die zuständigen "Sicherheitsorgane" wenden?
Ich bin jedenfalls froh, wenn ich mit möglichst wenig dieses ganzen wichtigtuerischen (und im E-Fall weitgehend sinnlosen) Getues an Bord gehen kann.
Gruß toashi
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Hallo,
die Sicherheit könnte man verbessern, wenn
die Bordkarte und das Handgepäck eingescannt würde, eine Zuordnung wäre einfacher.
Die Sicherheit ist noch nicht perfekt, 'Bösen Buben', sollte man den Zugang erschweren,
restlose Sicherheit gibt es die ? -
erik e wrote:
... Sicherheitschecks...wo liegt der Fehler ...Bei der Vergabe der Aufträge an private Sicherheitsdienstleister.
Die Richtung ist schonmal nicht schlecht.
Für 200 Euro bekommt ein böswilliger Bastler Einzelteile, mit der er an so Flughäfen wie Hamburg nur an jemand mit einem Internen Sicherheitskarte vorbeigehen muss und das Gerät kann vor dem Lesegerät an der Türe vor dem Sicherheitsbereich die Karte erfolgreich vorgaukeln.Da man Wert auf Komfort legte ist die Reichweite der Securitykarten auch teilweise > 15 cm zum Kartenleser, sprich zum "kopieren im vorbeigehen" braucht es keinen Kontakt etc. Zudem ist für die Sicherheitstüre zusätzlich zur Karte an manchen Häfen KEINE Pin erforderlich.
Ein Flughafen ist ein großer Dienstleister dessen Aufgabe es ist möglichst viele Fluggäste komfortabel und mit guten Eindruck abzufertigen. Und im Dienste für den Kunden, dem Fluggast sollte eher der Komfort erleben, nicht aber das Personal vor Ort.
Korrigiert mich wenn ich mich irre, aber das Personal dort arbeitet und ist nicht im Urlaub. Auf der Arbeit hat es auch Zugangskarten die man direkt vor den Leser halten muss, zudem ist ein PIN erforderlich - kann mir niemand erzählen, dass so etwas nicht zumutbar ist, und so gesicherte Türen werden einige hundert Mal am Tag bei uns genutzt.Ich denke schon, die Polizei bekommt ein besseres Ergebnis hin als die Privaten...
mfg...
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uterd wrote:
Hallo
Heute 12 Uhr Narichten auf RTL:
Sicherheitsdienstleister zahlen 7,50€brutto ihren Leuten am Flughafen.
Da hat man ja keine 1000€ netto im Monat.Kann das wahr sein?
Gruß Utetja bei dem betrag braucht sich doch keiner wundern wenn die motivation des personals gegen null geht. auch der korruption ist da tür und tor geöffnet.
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Ich fliege öfters innerdeutsch. München, bzw. das Sicherheitspersonal dort am Zoll ist für mich (und das bestätigen auch meine Kollegen!) das unfreundlichste, wichtigtuerischte und unhöflichte überhaupt!!! Darf ich in Hannover eine Handcreme (in einem durchsichtigen, verschließbaren Beutel...der allerdings einen 2 cm langen Einriss hat) mit 75 g Inhalt durch den Zoll ohne Probleme nehmen, verbietet man es mir beim Rückflug in München. Auf meine Eingabe "Hannover hats doch auf dem Hinflug auch erlaubt" hieß es "dann nimmt Hannover die Sicherheitsbestimmungen wohl nicht genau". Das ganze aber in einem arroganten Ton, mit Blicken die einen wie ein gescholtenes Kleinkind vorkommen lassen. Könnte sehr, sehr viele Beispiele aus München anführen.
Aber mir san ja was besonderes...im FREISTAAT......! Mir kommt da jedesmal die Galle hoch.
Generell erinnert mich das Sicherheitspersonal, egal an welchem deutschen Airport, oftmals an Türsteher/Rausschmeisser von zweifelhaften Lokalitäten. Die Unterhaltungen, die man untereinander zwangsläufig mitbekommt, lassen an Intelligenz, Respekt und Menschenwürde sowie an einen abgeschlossenen Schulabschluss zweifeln.
Da dieser Bereich von Flughäfen solch ein sensibler ist, sollte hier besser bezahlt werden um entsprechende Leute zu bekommen, die ihre Arbeit mit Anstand und gebotener Freundlichkeit verrichten!
Sicherheits-Beispiel Heathrow-Airport, London:
Ich kam von Hannover in den Transitbereich von Heathrow. Später Weiterflug nach Miami. Alle ankommenden Passagiere mussten nochmals durch ein Sicherheitstor, welches sich im Transitbereich befand und aus dem man auch nicht raus kam. Das wurde uns bereits im Flieger so gesagt und auch beim Eingang in den Transitbereich wiesen uns zahlreiche Schilder daraufhin. Wir suchten diese Sicherheitstore aber irgendwie vergeblich, gelangten irgendwann in den großen Transitbereich. An einem großen Platz, von dem 4 Gänge zu den Flugsteigen abgingen, stand mittendrin EIN Sicherheitstor!!! Davor standen vielleicht 5 Passagiere. Es war nur das Tor ohne Personal. Da wir immer noch verunsichert waren ob und wo dieses Tor war, stellten wir uns dort an, gingen durch und das war es. Nochmals: Das Tor stand wie ein Türrahmen mitten auf einer "Kreuzung". Wir Deppen gingen durch und um uns herum hetzten hunderte von Transitreisenden an uns vorbei zu ihren Abflugsteigen!
Kein Wunder das über diesen Transitbereich Sprengstoff etc. ohne Probleme geschmuggelt werden kann.