Aktuelle Situation in Tunesien

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  • jarunee
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    geschrieben 1483603693229

    Moin!

    Wir sehen es genauso. Passieren kann mittlerweile überall was - wenn mein letztes Stündlein geschlagen hat, ist es egal wo ich bin.

    Außerdem lasse ich mir von ein paar durchgeknallten Terroristen nicht vorschreiben, wo ich Urlaub mache und wo nicht.

    Aber dies muss natürlich jeder für sich entscheiden

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  • Moni 49
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    geschrieben 1483895597426

    Also ich kann mir gut vorstellen, dass viele Türkei-Touris auf Tunesien umsatteln.

    Was dort los ist geht ja gar nicht. Selbst die Bundesligaclubs machen einen großen Bogen um die Türkei. Am Ende freut sich, dass zweitgünstigste Reiseziel südlich der Alpen im näheren Umkreis von Europa, Tunesien.

    Anschläge verüben die Bekloppten doch lieber in Europa und sehr selten im eigenen Land.

    Brauch ich nur an die jeweiligen Haftbedingungen denken. :wink:

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  • fabima
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    geschrieben 1484232130500

    wir haben grade für Herbst 2017 gebucht.

    Auch wenn ich etwas Bedenken habe.

    2012 hatten wir einen traumhaften Urlaub in Tunesien.

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  • magapag
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    geschrieben 1484910759521

    Zur derzeitigen Sicherheitslage in Tunesien.                                                        20.01.2017

     

    38 englische Touristen könnten heute noch leben.

     

    Das Djerba Attentat ist schon lange vergessen, auch der Riadh Palms Bombenanschlag in Sousse und ebenfalls auch die Bombe mit 13 Toten der Präsidentengarde ( ! ) im November 2015 in Tunis.

     

    Mehr als 20 Menschen starben am 18.03.2015  im Bardo Museum mit fast 50 Verletzten

    und als ein 23-jähriger tunesischer Salafist am 26.06.2015 am Strand vom Marhaba Imperial Hotel 38 englische Touristen getötet und 40 Urlauber verletzte, hat die tunesische Regierung  groß angekündigt, dass innerhalb kürzester Zeit 1000 bewaffnete Beamte eingestellt (SZ v. 29.06.15) und in den Hotels postiert sein werden.

     

    An der Sicherheitslage hat sich nichts verändert oder gar gebessert. Vor dem Eingangstor zu den Hotels Marhaba, Tour Khalef und Marhaba Beach wird die Sicherheit nur vorgetäuscht. Zwei Polizisten mit Schnellfeuergewehren lehnen gelangweilt an ihrem Auto. Sogar bei jedem Taxi wird von weiteren zwei „Wächtern“ der Kofferraum achtlos visitiert und der Unterboden des Fahrzeugs mit einem fahrbaren Spiegel, ohne in den Spiegel zu schauen, umrundet. Dann wird das Absperrgitter zur Weiterfahrt frei gegeben. 80 Meter weiter das gleiche Theater und nochmaliger Zirkus mit sicher sicherheitsgeschultem „Sicherheits-personal“.

    Anscheinend vermutlich zu seiner eigenen Sicherheit, dass sich der Gast mit einer mitgebrachten Bombe nicht auch noch selbst in die Luft sprengt, muss er sein Gepäck am Hoteleingang auf ein Förderband legen und so wie am Ab- und Ankunftsflughafen an diesem Tag zum 3.x nochmals röntgen lassen und durch ein Röntgentor gehen.

     

    Diese „Sicherheitsmassnahmen“ sind allesamt für die Katz und werden zur Beruhigung der Gäste nur vorgegaukelt.

     

    Denn: Außen zur Seeseite, am breiten Sandstrand ist die gleiche schutzlose Situation wie am 26.06.2015 beim Hotel Imperial, wo 38 Engländer erschossen und 40 verletzt wurden.

     

    Keine Security, keine berittene Polizei wie früher, keine Motorradstreife oder gar Polizisten in Zivil, wie man uns von verschiedenen Seiten weismachen will, nur die Liegmattenverteiler, die nur auf Ihr Trinkgeld warten und die ersten wären um abzuhauen, wenn ein Terrorist auftauchen würde. Noch kurz vor Weihnachten lagen bei schönem Wetter am Tour Khalef ca. 60 bis 80 Urlauber am Strand..

     

    Der Gedanke an einen plötzlich, auftauchenden „Allahu Akbar“ rufenden Gotteskrieger, lässt

    einen erschaudern und das Blut in den Adern gefrieren. Lernt Tunesien nichts? Wo sind die angekündigten 1000 bewaffneten Beamten die zum Schutz der Touristen in den Hotels postiert werden sollten?

     

    Darüber hinaus greifen wilde, tollwütige Hundehorten in den Hotelanlagen und am Strand

    Touristen an. Der Biss oder nur Speichel an offener Haut sind tödlich. www.info-tollwut

    in Tunesien.de.           

     

    Wir haben im Dezember vergeblich mit dem in Tunesien sehr einflussreichen Besitzer des Hotel Marhaba Beach, Herrn Hichem Driss und auch wiederholt beim Fremdenverkehrsamt in Sousse, mit Herrn Dridi Gassen und Kollegen die unzulängliche Sicherheitslage eindring-

    lich beklagt.

     

    Mit wechselten Auto fährt Herr Driss nur mit Polizeibegleitung. Seine Eltern, Gründer des Imperiums wohnen nicht in ihrer bewachten Privatvilla, sondern verstecken sich seit Jahren im weitläufigen Hotelareal der 1200-Bettenburg - Tour Khalef mit einer zusätzlichen Rund-um-die-Uhr-Tür Leibwache.

     

    Ohne Unterbrechung bereisten wir seit 1972 Tunesien. Wir verstehen radebrechend die tunesische Sprache, lebten insgesamt ca. 6 Jahre dort und haben seit vielen Jahren gute, enge und menschlich sehr feine muslimische Freunde und wir wissen, von was wir reden.

                                                                                                                                                      

    38 englische Menschen wären heute noch am Leben, wenn Tunesien und speziell die Marhaba Hotelgruppe unsere Warnungen und Hinweise ernst genommen hätten.

     

    Konkret: Wer Gäste so hinters Licht führt und dabei verantwortungslos einer erhöhten Lebensgefahr aussetzt zerstört und verliert jedes Vertrauen.

     

     

      

     

     

     

     

     

                                                                  

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