@Mam62
Leider muss ich dir sagen, dass du von den wirtschaftilichen Zusammenhängen einer Staatspleite keine Ahnung hast und es schon fast unverschämt ist, wie du dich mit deinen paar Schlagworten als "Wirtschaftsweise" darstellen willst.
Was passiert bei einer Staatspleite, welche unausweichlich ist, wenn es keine Zahlungen mehr von der Trojka (oder auch China, Russland) mehr gibt:
Die Notenbank bricht zusammen, da Zahlungusunfähig. Dadurch brechen alle Banken des Landes zusammen. Alle Griechen versuchen, ihr Geld aus den Banken abzuziehen, mit dem Erfolg, dass die Banken binnen Stunden Zahlungsunfähig sind.
Gehälter von Beamten und Staatsangestellten werden nicht mehr überwiesen, Sozialhilfe wird nicht mehr bezahlt, Renten werden nicht mehr gezahlt. Die Wirtschaft bricht zusammen. Importe sind mangels Devisen nicht mehr möglich, es kommt zu verkappungne bei der Versorgung mit Diesel, Benzin, Heizöl, Kerosin usw.
Griechenland führt die Drachme wieder ein - die nur noch den Wert der tatsächlichen Wirtschaftsleistung darstellt. Erzeuger von Lebensmitteln werden nur noch gegen "harte Währung" liefern, vieleicht kommt es dadurch auch zu Zwangsmassnahmen durch die Regierung.
Dies sind nur ein paar Umschreibungen, was passiert ... es betrifft alle Bereiche von der Versorgung mit Medikamenten, Ersatzteilen bis hin zum fehlenden Nutella.
An Urlaub in Griechenland ist hier nicht mehr zu denken.
So einfach stellt es sich dar, wenn nicht bald eine Lösung mit dem Euro oder ein geordneter Ausstieg aus dem Euro erfolgt.
Noch Fragen?