Die Kündigung des Reisevertrages scheint wohl irgendwie der springende Punkt zu sein.
Zitat Oeger-Tours als Antwort auf unsere Mail vom 27.04.10 wegen der Mehrkosten durch zusätzliche Hotelübernachtungen:
"Bei Bekanntwerden der Sperrung der Flughäfen kündigten wir wie alle anderen Reiseveranstalter auch die Reiseverträge. Dies hatte zur Folge, dass wir uns um Ersatzbeförderungen bemühen mussten – während die Kunden die Kosten der Hotelverlängerungen übernehmen mussten. Diese Regelung sieht das Reiserecht und die gängige Rechtssprechung vor. Wir werden daher keine Kosten erstatten können.....Seien Sie versichert, dass auch unser Unternehmen mit der Bereitstellung von Ersatzbeförderungen erhebliche finanzielle Einbußen hinnehmen mussten, die aufgrund der Höheren Gewalt an niemanden weiterzubelasten sind."
Der Reiseleiter vor Ort hat uns noch am Abreisetag vor Ort ausdrücklich zugesagt, dass der Reisevertrag noch nicht gekündigt sei. Der RV hat sich um den Rückflug (4 Tage Verspätung) gekümmert, die Abreise kam dann mit 1,5 Stunden Vorlaufzeit. Ab dem 3. Verlängerungstag wurde uns ein kostenlose Ersatzunterkunft angeboten, dieses Angebot haben wir aber, auch in Anbetracht der Rechtslage, nicht angenommen. Wie wir später von anderen "Umzüglern", die wir am Flughafen wiedertrafen, hörten, handelte es sich eher um eine "Notunterkunft". Wie dem o.g. Zitat zu entnehmen, weigert sich Oeger-Tours, für die Mehrkosten aufzukommen.
Wäre schön, wenn hier noch weitere Informationen bzw. Erfahrungen von Betroffenen folgen.