Weiter zum Inhalt
Bei HolidayCheck über 10 Millionen Bewertungen und Bilder für Hotels, Sehenswürdigkeiten und Reiseziele vergleichen und mit Preisvergleich und Tiefpreisgarantie Ihren Urlaub buchen!
  • Einloggen
backpacker_B

backpacker_

@backpacker_
  1. Startseite
  2. Übersicht
  3. backpacker_
  4. Beiträge
Über
Beiträge
2
Themen
0
Geteilt
0
Gruppen
0
Follower
0
Folge ich
0

Beiträge

Aktuell

  • mit dem Bus von Bayahibe nach Santo Domingo ?
    backpacker_B backpacker_

    Bis letztes Jahr, und ich denke das hat sich nicht geändert, konnte man wenige Male am Tag direkt von Bayahibe (der kleinen Bushaltestelle mit Kiosk hinter dem großen Busparkplatz) nach Santo Domingo fahren. Ansonsten fahren ca. alle halbe Stunde von der selben Haltestelle kleine, windige Busse (Preis war bei 60 Pesos, also ca. 1€) nach La Romana, wo man bis zum Parque Central fährt, dort fahren große, moderne Busse von Sichoem, die für ihre Kunden kostenlos zu ihrer Haltestelle fahren. Dort fährt alle halbe Stunde (von ca. 5 Uhr morgens bis ca. 22 Uhr abends) für knapp 3€ nach Santo Domingo (es gibt noch ein zweites Busunternehmen, das immer ein paar Cent billiger war, aber da weiß ich nicht, ob es einen Shuttleservice vom Parque Central gibt und von anderen Öffentlichen würde ich abraten, wenn man sich nicht auskennt und kein Spanisch spricht, ansonsten ist es das Erlebnis auch wert). Wenn man in Santo Domingo gerne die Zona Colonial sehen will, steigt man am besten an der Kreuzung der 27 de Febrero mit Duarte aus (einfach nach Duarte fragen), dort steigen meist viele Leute aus und auf der Straße herrscht reges Treiben bei einem Markt. Dann läuft man über den Parque Enriquillo (von wo aus man wieder zurück nach La Romana kommt (dort sollte man auf seine Wertsachen aufpassen und nicht Geld auf der Straße tauschen)) und durch ein chinesisches Viertel und ist innerhalb ein paar Minuten Fußmarsch in der Zona Colonial!

    Achtung bei Taxis: Touristentaxis sind komfortabel aber maßlos überteuert!! Lokale Taxis nachts nur nehmen, wenn man sie über eine Zentrale gerufen hat (Preise vor dem Einsteigen verhandeln); ansonsten ist in Santo Domingo Uber eine tolle, günstige Möglichkeit! Motorradtaxis sind grundsätzlich gefährlich (vor allem in Santo Domingo) aber günstig und es macht Spaß, damit zu fahren 😀

    In Santo Domingo sind der botanische Garten und los tres ojos sehr zu empfehlen! Außerhalb der Zona Colonial kann man auch sehr gut und günstig essen. Die Stadtviertel am Río Ozama sollte man meiden (Los Guandules, Capotillo...) 😀

    Mit gesundem Menschenverstand und ein paar Spanischkenntnissen ist die DomRep aber auch insgesamt super individuell zu bereisen und bietet so viel mehr als "nur" schöne Strände!!

    Dominikanische Republik

  • Mit Rucksack durch die Dom Rep.
    backpacker_B backpacker_

    Die Frage ist zwar schon etwas alt, aber vielleicht interessiert sich ja immer noch jemand dafür 😀
    Ich habe selbst ein Jahr in der DomRep gelebt, mit 19 Jahren und als blondes Mädl und ohne jegliche Reiseerfahrung außerhalb Europas und den USA und habe das komplette Land auf eigene Faust nur mit Rucksack bereist.
    Ich würde mich meinen Vorpostern wenig anschließen. Natürlich ist das Land gefährlicher als Deutschland und ohne Spanischkenntnisse ist es wirklich schwierig in abgelegene, untouristische Ecken zu gelangen.
    Wenn man sich jedoch an bestimmte Regeln hält (die eigentlich in einem Entwicklungsland selbstverständlich sein sollten), ist Backpacken durchaus möglich. Man sollte keine Wertgegenstände zeigen, das Handy nicht in die Hosentasche haben oder auf der Straße herausholen, nachts nicht alleine auf den Straßen unterwegs sein (wenn ein günstiges (Motorrad-)Taxi nehmen), vor allem nicht in größeren Städten (in belebten Zentren ist es aber möglich) oder in komplett unbelebten Gebieten, nicht zu viel Bargeld bei sich haben und nicht in Slums laufen (man merkt aber relativ schnell, wenn man sich ärmeren Stadtvierteln nähert, also man läuft da nicht aus Versehen rein). Sollte man Überfallen werden, sollte man seine Wertsachen abgeben, dann passiert auch im Normallfall nichts. Ich wurde aber in dem kompletten Jahr nie überfallen, obwohl ich mich nicht immer nur in den sichersten Orten zu den besten Zeiten aufgehalten habe. Außerdem sollte man sich wirklich nicht in Drogengeschäfte verwickeln lassen, auch wenn einem diese oft angeboten werden. Kauft lieber einen frisch gepressten Saft - ist gesünder, schmeckt besser und ist ungefährlich.
    Anfangs könnte es schwierig sein, sich im Verkehr zurecht zu finden, aber man kann eigentlich immer Einheimische fragen, die einem helfen. Zwischen größeren Orten verkehren große, komfortable Reisebusse (CaribeTours, Metro...) und alle anderen Orte erreicht man mit kleinen Guaguas, die sehr überfüllt sind und nur teils Zeitpläne haben, dafür überall angehalten werden können und ein Aussteigen an jedem beliebigen Ort möglich ist. Innerhalb der Städte ist man am Besten mit Carritos/Conchos oder Motorradtaxis (Motoconchos) unterwegs. Diese sind ein wenig abenteuerlich, dafür aber sehr preiswert. Am Besten informiert man sich bei Einheimischen über die Preise, um nicht zu viel zu bezahlen, egal ob im Verkehr, den kleinen Supermärkten (Colmados) oder allem, was man auf der Straße kauft und bei allem, das kein Preisschild hat.
    Wenn man ein bisschen unsicher ist, kann man total problemlos Punta Cana, Santo Domingo, Bayahibe, Puerto Plata und die etwas weniger massentouristischen Orte Samana (Las Terrenas, Las Galeras), sowie Cabarete, Sosua und Jarabacoa bereisen. Ich persönlich finde es aber viel spannender, schöner und natürlicher in den total untouristischen Gegenden (komischerweise hatte ich auch das Gefühl, dass es dort oft sicherer ist). So kann man nach Monte Cristi in den Norden, ins Landesinnere (viele Wasserfälle) oder - mein Favorit - in den Südwesten. Die kleinen Fischerdörfer Paraiso, La Ciénaga und auch der Grenzort Pedernales mit seinem dominikanisch-haitianischen Markt (man kann auch nach Absprache mit den Grenzern und etwas Glück für ein paar Stunden nach Haiti) sind absolut empfehlenswert. Man kann Larimarminen besichtigen, surfen, campen, durch die wunderschön bunten Dörfer schlendern und nur unter Einheimischen essen, trinken, tanzen... . Auch eine Reise zur Bahía de las Aguilas (einer der schönsten Strände der Karibik) ist ihr Geld wert. Es ist zwar ohne eigenes Gefährt (seeeehr schlechte Straßen) etwas schwierig, wir konnten damals zu zweit mit einem Motorradtaxis die 25km Strecke von Pedernales aus für knapp 20,- zurücklegen. Wir haben in der Nähe in einem Campingplatz geschlafen, die letzten zwei Kilometer kann man entweder per Boot (sehr teuer) oder zu Fuß (heiß, anstregend) zurücklegen oder wie wir - mit dem Motorradtaxi hinfahren.
    Unterkünfte kann man teilweise online buchen (Air-Bnb, booking.com, ...) aber die günstigen Angebote sind oft nicht online. Teilweise kann man Telefonnummern herausfinden (mithilfe Google-Maps) oder auch nur die Existenz eines solchen Hotels oder gar nichts. Meistens bekommt man auch ein Zimmer, wenn man direkt hinkommt ohne gebucht zu haben. Die Preise sind sehr unterschiedlich und so haben wir für ein Doppelzimmer je nach Ort zwischen 7 und 40€ bezahlt, meist aber zwischen 10-25€ (alle Preise für 2 Personen), man kann aber auch sehr viel Geld ausgeben, wenn man z.B. Wert auf warmes Wasser, Klimaanlage oder gar Pool... legt.

    Ich kann eine solche Reise wärmsten empfehlen, vor allem wenn man schon ein bisschen Reiseerfahrung hat! So kann man das Land hinter seiner AI-Fassade und Klischee als Ballermann der Karibik sehen und außerhalb der Touri-Orte ist es auch viel günstiger, man kann einheimische Gerichte (bandera dominicana, Yaroa, Empanda, Mofongo...) und Getränke (frische Säfte, Rum, Mamajuana...) für sehr kleines Geld probieren und einen tiefen Einblick in die Kultur (Musik, Tanz aber auch die Gegensätze zwischen arm und reich,...) erleben.

    Wenn man Augen und Ohren offen hält, kann man neben den tollen Stränden auch Seen, Gebirge, Höhlen mit Tainozeichnungen, Wasserfälle, schöne Flüsse,... besuchen, die es im ganzen Land gibt.

    Mich zieht es bald wieder in die Dom-Rep, dieses Mal wieder in den Süden und nach Dajabón (Grenzmarkt) und dann noch ein paar Tage ins Nachbarland Haiti (auf die Grenzüberquerung bin ich schon gespannt).

    Dominikanische Republik
  • 1 von 1

  • Inhalte melden
  • Veranstalter AGB
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutz
  • Privatsphäre-Einstellungen
  • AGB
  • Impressum
© 1999 - 2026 HolidayCheck AG. Alle Rechte vorbehalten.
  • Erster Beitrag
    Letzter Beitrag