desireANDcedric wrote:
...wir gehören noch zu den Urlaubern, die nicht nur Urlaub machen, sondern sich auch über die Lage des Landes, sowie seine Einwohner erkundigen (...) wie man denn evtl. auch von Deutschland aus helfen könnte?
Es geschieht gar nicht so selten, dass sich Urlauber von der Armut der Menschen angeruehrt fuehlen und helfen moechten.
Richtig zu helfen, ist jedoch nicht einfach.
Nach gewissen Erfahrungen haben wir uns von jeglichen Hilfsorganisationen zurueckgezogen und verfolgen nun nur noch unser Konzept der "personalisierten Hilfe", d.h. wir treffen uns mit hilfsbereiten Urlaubern und nehmen sie mit zu hiesigen Familien, die der Hilfe wirklich beduerfen und sie auch verdienen.
Dort werden dann dringende Maengel schnell erkannt:
Ein paar Zinkbleche fuers marode Dach, ein **** Reis, ein Paar Schuhe fuer den Schulbesuch, Medikamente fuer die Kleinste, ein Einkauf im 'Colmado' (diesmal ohne anschreiben zu lassen), eine Tankfuellung fuer den Propangaskocher, etc.
Meine Frau kauft dann zusammen mit den Spendern die Sachen ein und alle erleben die Freude, zu schenken und beschenkt zu werden.
Sinnvoll sind auch weiterfuehrende 'Projekte'. So unterstuetzen wir das bereits laufende Schulprojekt einer Kanadierin und betreuen Schuelerpatenschaften.
Bergfrosch