Ich habe in Bezug auf die Todesfälle Kontakt zum Auswärtigen Amt gesucht. Dort hieß es in einem Antwortschreiben:
_"_vielen Dank für Ihre Anfrage beim Bürgerservice des Auswärtigen Amts.
Die Todesfälle von US-Touristen in dominikanischen Hotels geschahen im Zeitraum eines Jahres getrennt voneinander in unterschiedlichen Hotels in drei verschiedenen Städten der Dominikanischen Republik. Ob es einen Zusammenhang mit dem Fall einer kürzlich verstorbenen deutschen Staatangehörigen geben kann, erscheint eher fraglich. In den konkreten Fällen wurden toxikologische Gutachten
angeordnet; das FBI unterstützt die dominikanischen Behörden bei der Aufklärung. Plausibel erscheint, dass es Besucher betraf, bei denen es eine medizinische Vorgeschichte gab.
Jährlich reisen fast sieben Millionen Touristen in die Dominikanische Republik. Unter den Touristen anderer Nationalität gibt es keine ungewöhnliche Häufung von Todesfällen
Die aktuelle Einschätzung der Lage finden Sie in den Reise- und Sicherheitshinweisen für die Dominikanische Republik: www.diplo.de/206146
Wir bitten um Verständnis dafür, dass das Auswärtige Amt keine darüber hinausgehende individuelle Empfehlung zum Antritt einer Reise oder gar Prognose zur Entwicklung geben kann.
Die Reise- und Sicherheitshinweise werden regelmäßig überprüft und aktualisiert. Sie beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt dem Auswärtigen Amt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen. Eine Gewähr für die
Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für
eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden.
Die Entscheidung über den Antritt einer Reise kann das Auswärtige Amt einem Reisenden nicht abnehmen. Die Hinweise sollen Sie in die Lage versetzen, diese Entscheidung in Abwägung aller Risiken selbst zu treffen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Bürgerservice im Auswärtigen Amt"
Wir haben für uns jetzt entschieden, dass wir auf Getränke aus der Minibar verzichten und einfach bei Dingen wie Eiswürfeln und/oder rohem Fisch etc. vorsichtig sind.
