Wurde gerichtlich verurteilt! Obacht, treibt bereits wieder sein Unwesen!
Camaxtli
Beiträge
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Reiseveranstalter visavis-Holidays -
Reiseveranstalter visavis-HolidaysAktenzeichen 21 IN 138/16; https://www.insolvenzbekanntmachungen.de/
Amtsgericht Neuwied; Rheinland-Pfalz
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Reiseveranstalter visavis-HolidaysJa, sapperlot!
Dann scheint selbst der Mahnbescheid (auszufüllen unter mahngerichte.de) keine Wirkung mehr zu haben, die versprochene Rückzahlung von zusätzlichen Ausgleichszahlungen seitens Visavis entfällt wohl, obwohl ein gesetzlicher Anspruch bestehen würde.
Die Reisekosten sind ja prinzipiell vom Versicherer gedeckt, obschon es nun doch sehr verwirrlich dünkt, dass die Einstellung der operativen Tätigkeiten vom Amtsgericht Neuwied aufgenommen wurde (wie ich es einem vorhergehenden Beitrag entnehme, Visavis hat uns bis anhin nicht informiert), wo doch die GmbH im September ihren Sitz nach München verlegt hat (HRB 228308).
Die Versicherung hat bis zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Mitteilung vom Amtsgericht.
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Reiseveranstalter visavis-HolidaysSecretescapes hatte sich bei der Buchung noch für das entgegengebrachte Vertrauen bedankt. Leider wurde dieses Vertrauen (wir vertrauten darauf, dass sie als Vermittler die Reiseveranstalter sorgfältig überprüfen und ggf. Verantwortung übernehmen) missbraucht. Vor Gericht müsste man wohl eine Verletztung der Kardinalpflicht geltend machen, damit SE reagiert.
Von Visavis wurden wir mehrmals, wie aus dem vorhergehenden Text ersichtlich, vorsätzlich getäuscht.
Aus öffentlich einsehbaren Internetquellen lässt sich eruieren, dass eine (ggf. virtuelle) Adresse, ein Webauftritt, Praktikanten in einem Callcenter und eine Unternehmesform (GmbH) ausreichen, um derartige Dienstleistungen an den Mann zu bringen.
Zudem ist erkennbar, dass der Geschäftsführer in versch. privaten Hochschulen im Zusammenhang mit dem Thema Tourismus doziert und in versch. Institutionen als Gastredner auftritt. Bleibt zu hoffen, dass das Geschäftsgebaren von Visavis nicht Schule macht...
Die Anzahlung an SE und den Restbetrag an Visavis hatten wir also eingezahlt. Den Urlaub hatten wir ja schon bezogen, selbst eine Drittperson hatte bereits Urlaub bezogen, da sie auf unseren Hund aufpassen sollte. Des weiteren hatten wir die Tage in NY mit gekauften Reiseführer in mehrstündiger Arbeit gründlich durchgeplant. Dollars hatten wir bereits gewechselt, ESTA-Formulare beantragt, Restaurants reserviert und vor allem, wir hatten uns riesig auf die Reise gefreut.
Zum finanziellen Verlust erfolgte also auch eine herbe emotionale Entäuschung.
Nach der Absage der Reise müssen wir uns nun um die Rückzahlung kümmern. Auch die e-mails, die Einschreiben, der Mahnbescheid usw. kosten Zeit, Geld und die Bearbeitung dieses Falls stellt ein Ärgernis dar.
Wir können demzufolge vom Reiseveranstalter Visavis-Holidays GmbH und vom Reisevermittler Secretescapes nur abraten.
Bis auf weiteres hören wir Udo Jürgens.
Gestern Nacht, eine Minute vor Ablauf der Kalenderwoche 43 um 23:59 Uhr verschickte Visavis ein e-mail mit weiteren Informationen (ich korrigiere hiermit die Aussage im früheren Beitrag). Zusammengefasst ist daraus ersichtlich, dass die GmbH über Rechts- und Finanzabteilungen verfügt und sich diese bereits seit Wochen über die Rückzahlungsformalitäten den Kopf zerbrechen und noch weitere Wochen mit diesen Modalitäten beschäftigt sein werden, konkret werden weitere Informationen zu der Rückerstattung innerhalb von zwei Wochen versprochen.
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Reiseveranstalter visavis-HolidaysAm 16.3.16 hatten wir (zwei Personen) über das Portal Secret Escapes (SE) eine Reise nach New York gebucht.
Nach erfolgter Anzahlung an SE trat der Reiseverantstalter Visavis-Holidays GmbH per e-mail mit uns in Kontakt. In der e-mail Signatur gab Visavis Rossbach-Wied als Geschäftsadresse an.
Man sendete uns eine Buchungsbestätigung mit falschen Reisedaten. Auf unsere Bitte hin, dies zu korrigieren, erhielten wir prompt die gebuchten Reisedaten zugesichert und die entsprechende Rechnung dazu. Der Zahlungseingang (eine Zahlung per Kreditkarte war nicht möglich, die Überweisung erfolgte auf ein Konto lautend auf den Geschäftsführer) wurde am 29.8.16 bestätigt und wir erhielten eine Hotelbuchungsbestätigung für das Park Central Hotel NY.
Visavis hatte uns mehrmals versichert, dass die Reise auf jeden Fall zustande kommen würde und die Unterlagen zum Flug spätestens drei Tage vor Reiseantritt übermittelt werden.
Um die Zimmerreservierung sicherzustellen, riefen wir kurz vor Reiseantritt im Hotel an, welches nichts davon wusste. Der vom Reiseveranstalter ausgestellte Voucher entpuppte sich als wertlos.
Am Sonntag 2.10.16 telefonierten wir mit SE und stellten den Sachverhalt dar. SE wusste um die Problematik im Zusammenhang mit Visavis und gab an, Druck auf den Reiseveranstalter auszuüben, damit dieser den Vertrag erfülle.
Am Dienstag 4.10.16 kamen wir bei Visavis durch (die telefonische Kontaktaufnahme erfolgt ausschliesslich über eine kostenpflichtige Servicenummer), ein Rückruf, um die Sache zu klären wurde zugesichert, erfolgte aber nicht. Nachmittags versuchte auf unser Begehren hin SE mit Visavis zu telefonieren, erreichte aber ebenfalls keine zuständige Ansprechsperson.
Am Abend erhielten wir eine mail von SE, aus der man entnehmen konnte, dass ihre Nachfrage beim Hotel aus Datenschutzgründen erfolglos geblieben war (sie wollten herausfinden, ob es reservierte Kontingente gab). Es bliebe uns nichts anderes übrig, als Druck auf den Reiseveranstalter auszuüben.
Am Mittwoch 5.10.16 wurden wir bei Visavis erst wieder vertröstet, nachmittags wurde uns aber zugesichert, dass um 18 Uhr alle Hotel- und Flugunterlagen rausgehen würde - alles würde bestens klappen.
Am Donnerstagmorgen, also drei Tage vor geplanter Abreise, erhielten wir eine e-mail mit der Absage der Reise.
Auf die Fristsetzung bis Freitag unsererseits, die Reise doch noch für Sonntag 9.10.16, wie ursprünglich gebucht, zu ermöglichen, erhielten wir keine Reaktion. Mittlerweile hatten wir in Erfahrung gebracht, dass Visavis eine Münchner Adresse hat. Auf die e-mail an Visavis, die e-mail an deren Geschäftsführer und den eingeschriebenen Brief mit der Rückzahlungsaufforderung erhielten wir vorerst keine Antwort.
Alle gesetzten Fristen liess Visavis verstreichen. SE wies in einer Antwort auf ein Beschwerdemail unsererseits alle Verantwortung von sich und verwies auf den Veranstalter.
Travelsafe, die die Reise versichert, gab auf Nachfrage an, dass nicht nur wir Auskunft über Visavis verlangten. Die GmbH sei solvent. Der Geschäftsführer war auch schon als Liquidator tätig.
Am Freitagmorgen 14.10.16 um 1:07 Uhr erhielten wir eine e-mail von Visavis. Darin wird auf die Insolvenz der Firma Unister verwiesen, die die Visavis-Holidays GmbH ebenfalls betroffen habe. In der Kalenderwoche 43 würde man sich zum Zwecke der Abwicklung der Rückzahlung melden.
Auf unsere Antwort per e-mail und Einschreiben, dass von einem Vertragverhältnis nach Treu und Glauben nicht mehr gesprochen werden könne und wir die Rückzahlung per Mahnbescheid geltend machen, erhielten wir keine Antwort.
Die Kalenderwoche 43 verstrich ebenfalls ohne Rückmeldung von Visavis.