Hallo allerseits! Bin gestern aus Venezuela von Rundreise Höhepunkte Venezuelas und 10 tägigem Hesperia Aufenthalt. zurückgekommen und komme erst jetzt dazu zu antworten. Zunächst vorweg: Freut Euch auf die ganz fantastische Rundreise. Wunderschöne Landschaften und Eindrücke, besonders die Gran Sabana und das Orinoco Delta. Unvergesslich! Alle Teilnehmer unserer Gruppe waren absolut begeistert. Venezuela ist ein unglaublich schönes und vielseitiges Reiseland und man ist eigentlich die ganze Zeit erstaunt, dass die Sehenswürdigkeiten nicht bekannter bei uns in Europa sind. Richtig ist das die Unterkünfte teilweise schon sehr einfach sind aber man bewegt sich schließlich in sehr entlegenen und oft sehr armen Gebieten. Mir und ich glaube auch den anderen Teilnehmern ist es nicht schwer gefallen Abstriche beim Comfort zu machen. Wenn man sieht unter welchen Bedingungen die Menschen dort oft leben...Warmes Wasser gab es nur in zwei der Hotels und wenn das Wasser mal im einen Zimmer nicht ging, hat der Nachbar aus der Reisegruppe seine Dusche angeboten. Obwohl ich auf jeden Fall lieber warm dusche, hat’s mich nicht weiter gestört. Bei den Aussentemperaturen ist’s nicht wirklich ein Problem. Die Moskitos (besonders am Orinoco und teilweise in der Gran Sabana) und Puri-Puris (beissende kleine Insekten, wurden auch Sandflys / Sandflöhe genannt, die an einigen der besuchten Wasserfälle in der Gran Sabana heimsuchen) waren allerdings wirklich ein Plage. Man wird sich wohl auch nur begrenzt vor Ihnen schützen können hier einige Tips dazu: Nicht ganz einfach bei den warmen Temperaturen aber - sinnvoll ist natürlich hautbedeckende Kleidung zu tragen oder zumindest immer griffbereit zu haben. Autan hat für mich kaum gewirkt, andere Mitreisende sind mit „NO BITE“ (gibt’s wohl in Apotheken) besser zurechtgekommen und hatten auch einige Tage vor Reiseantritt ihre gesamten Klamotten damit eingesprüht. Das vor Ort erhältlich „OFF“ soll ganz gut wirken man wird aber leider unterwegs wenig Gelegenheit haben, es zu kaufen. Venezolanischen Touristen haben flüssiges Vitamin B12 in Cremes gemischt empfohlen. Moskitonetze und Haken dafür gab es nirgends! Ich war der einzige in der Gruppe, der eines dabei hatte und ich war sehr dankbar, wenigsten in der Nacht ein wenig Ruhe vor den Viechern zu haben. Da es keine Haken gibt ist ein bisschen Vorbereitung und Kreativität gefragt: eine 20 m Kordel mitnehmen, die man irgendwie an Lampe, Fenster etc. durch den Raum spannen kann um da Netz dranzuhängen, ggfls. können Reiszwecken und Klebeband helfen. In der Hütte des Camp im Orinoco Delta, wo die Moskitoplage am größten ist, gab es einen Balken an dem ich das Netz befestigen konnte. Was Strom betrifft, ist er in den Hotels überall normal vorhanden gewesen, an den 2 Tagen im Camp wird er zwischen 6 und 11.00 Uhr von einem Generator erzeugt. Wer Akus für Cameras und so weiter laden, muss schon ein bischen planen, nicht vergessen, es sind die amerikanische Flachstecker und 110 V. Hört sich vielleicht banal an, aber unser Bus war sehr neu und wunderbar klimatisiert. Das ist bei der Hitze des Tages in manchen Gegenden immer wieder sehr angenehm. Ich hatte einen niedrigen Standard erwarted. Auch ich war anschließend im Hesperia Playa El Agua. Das Hotel fand ich ganz OK – nicht mehr. Andereseits soll es dan beste Hotel in Playa el Agua sein. Dem 4 Sterne Status wird es nicht unbedingt immer so ganz gerecht. Bei der Renovierung hat mal offenbar nicht alle Schwachpunkte erwischt, so hakte z.B. bei mir die Balkontür und drohte manchmal fast rauszufallen. Das Essen ist ganz gut, aber richtig ist, dass das Restaurant ehr ein Kantine ähnelt und nicht klimatisiert ist was bei der derzeitigen Hitze schweisstreiben war. Das a la carte Restaurant auf der Strandseite ist recht gut und kann einmal wöchenlich reserviert werden, Samstags gibt's ein sehr gut BBQ für alle. Die letzten Augusttage waren wohl noch grosse Ferien in Venezuela und es war echt sehr voll und mit vielen Familien dementsprechend auch recht laut, die letzen Tage wurde es etwas ruhiger, was deutlich angenehmer war, mit mehr internationalen Gästen. Etwas genervt hat die Klimaanlage, die man in den Bungalows nur an- oder aberausstellen kann – es gibt leider keine weitere Regulierung oder Automatik. Ich schlafe eigentlich lieber ohne AC aber ich bin doch oft mehrmals die Nacht durchgeschwitzt aufgewacht. Leider ist Sie aber so angebracht, dass sie direkt auf das Bett bläst, man läuft also Gefahr sich zu erkälten, wenn man sie die ganze Nacht laufen lässt. Mann soll sie an der Rezeption regulieren lassen können, aber das habe ich nicht probiert. Ich hoffe ich kann helfen mit meinem Bericht und wünsche eine wunderschöne Reise. Wenn Ihr weiter Fragen habt stehe ich gern zu Verfügung.