Wir sind gestern Abend nach 18 Tagen aus Hurghada (JAP)bzw. Abu Soma/Soma Bay (Amwaj Blue Beach) zurückgekehrt und würden sofort ohne zu zögern wieder fliegen. Man bekommt innerhalb der Hotelanlagen überhaupt nichts mit, wir waren schier verwundert, als meine Mutter eine SMS mit dem Wortlaut: "Wie sicher seid ihr?" geschickt hatte, hatten kein TV und waren zunächst auch nciht online...
Lediglich am 30.6. wollten wir ins Hardrock Café, abends, auf der Fahrt von der Senzo Mall dorthin sahen wir kilometerlange Schlangen von Autos, Bussen und LKW´s, die am Straßenrand abgestellt waren, weil es kein Benzin in Hurghada mehr gab. Und kurz vor dem Ziel drehte der Taxifahrer während eines Telefonats um und teilte uns mit, dass das HRC geschlossen sei, wegen der Kundgebung. Ellenlange Diskussion, weil wir durch Bekannte aus dem GR wussten, dass es NICHT geschlossen war und auch auf der Straße war nichts los...nichts zu machen, sind wieder zurück gefahren...
KA, was seine Beweggründe waren...
Den zweiten Teil unseres Urlaubes verbrachten wir an der Soma Bay, auch während diverser Taxifahrten zwischen Hurghada und Safaga war es ganz ruhig und die Kontrollen nicht anders als sonst.
Die Hotels und das Personal freut sich wirklich über jeden Gast, sie waren sehr gesprächig und man konnte ganz neue Perspektiven erfahren, es war wirklich interessant.
Nur leider mussten wir auf unseren geplanten 2tätigen Kairo- und 1tägigen Luxor-Ausflug verzichten, selbst wenn Kairo zu dem Zeitpunkt noch machbar gewesen wäre, es muss wirklich gespentisch gewesen sein und wir hätten keine wirkliche Freude dran gehabt.
Lange Rede, kurzer Sinn:
Es wäre wírklich schade, wenn jetzt massig Gäste in den reinen Ferienorten Hurghada und Umgebung ausbleiben würden, in den Hotelanlagen merkt man rein gar nichts von der politischen Eskalation und auch Fahrten in die nähere Umgebung sind kein Risiko! Und das ist es doch eigentlich, was man am Roten Meer machen möchte - einen erholsamen Badeurlaub verbringen!