Wir waren letztes Jahr von Hurrikan Mathew in Baracoa betroffen. Dieser kam Anfang Oktober. Wir waren Silvester in Baracoa. Die Kubaner haben sehr schnell aufgeräumt, renoviert, gerichtet. Eine unglaubliche Leistung des Staates. ABER man kann in so kurzer Zeit nicht alles aufräumen. Der Strand wird nicht einfach so wieder schön und die Palme wächst nicht in ein paar Wochen. Die Natur war so dermaßen zerstört, dass es einfach nicht sinnvoll gewesen ist dorthin zu fahren. Erschreckend und traurig. Keine Palmen, keine Bananen, kein Kakao. Alles zerrupft, zerrissen, abgerissen. Die Lebensmittelversorgung war kein Problem. Viele der Häuser waren aufgebaut. Eine provisorische Brücke errichtet. Vielleicht steckt man in den Aufbau Varaderos noch mehr Energie als in Cubas Osten. Zu viel Geld hängt dort an den Touristen. Aber auch hier wachsen die Palmen nicht schneller. Ich weiß auch nicht, wo dieser Arme Staat in so kurzer yzeit das Material auftreiben will, um so viele Hotels zu richten. Und ob Venezuela noch als Lieferant taugt, weiß ich nicht. Die lieferten letztes Jahr nämlich provisorische Brücken. Falls ihr Havanna besichtigt, werden auch dort überall Spuren zu sehen sein... Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Urlaub, ob in Kuba oder umgebucht woanders.
Constance1
@Constance1