Hallo!
Vielleicht ist es wirklich einfach die Unkenntnis, die Besucher davon abhält, nach Brasilien zu reisen. Ich gehe da mal von mir aus, zu einer Reise nach Brasilien fiel mir bisher nur folgendes ein: Land zu groß, Menschen zu arm, keine Strände außer der Copacabana, zu viel Kriminalität, Flug einfach zu lang, Hotels eher Durchschnitt. So, nach unserer Mexikoreise bin ich von der Kombination Rundreise und Baden infiziert und habe mal Reisekataloge durchforstet. Und siehe da: Brasilien bietet die unterschiedlichsten Formen von Rundreisen (klar, auch mit Inlandsflügen, aber das macht uns nichts), und in der Region um Salvador da Bahia gibt es wunderschöne Strände und die Hotelerie scheint auch sehr ansprechend zu sein. Und wer 11 Stunden nach Mexiko im Flieger übersteht, der schafft es auch nach Brasilien. Und an der Armut kann man leider weder etwas ändern, wenn man dorthin fährt, als auch wenn man das Land meidet. Kurzum, die Bericht über Brasilien sagen mir mittlerweile mehr zu als die über Venezuela, unser bisheriger Südamerika-Favorit. Und steht Brasilien nun auch auf der Liste der möglichen Reiseziele der nächsten Jahre (zuerst müssen wir aber noch nach Asien, bisher sträflich vernachlässigt). Nur nicht als Kreuzfahrt auf dem Amazonas, ist laut einer Kollegin zwar sehr erholsam, aber auch recht eintönig.
Ach, es gibt so viel auf dieser Welt zu entdecken, manchmal weiß man nicht, wo man anfangen soll ;).
Lg Dania