Momentan kommt für uns eine Reise in die USA aus politischen Gründen nicht in Frage.
Ich muss "die da drüben" doch nicht mit Devisen unterstützen, wenn sie diese nutzen um ihr Militärbudget exorbitant zu erhöhen, während sie den Verhandlungsprozess mit dem Iran untergraben, bevor er richtig begonnen hat.
Landschaft hin oder her. Die Regierung wurde vom Volk gewählt oder zumindest von den Teilen, die man gelassen hat. Ich sage nur Florida und Wahlautomaten...
Aber hier wird ein interessantes Problem angesprochen. Fast alle die nach wie vor in dieses Land reisen sagen, daß es ja nicht ihr Problem sei, was die dort drüben machen.
Wir sehen das ein bißchen anders. Wenn man von Globalisierung spricht, muss man als erstes verstehen, daß man sich dann auch für Probleme interessieren muss, die einen vielleicht nicht direkt im eigenen Vorgarten betreffen.
Selbstverständlich gibt es noch viele andere Länder mit viel schlimmeren Problemen.
Letzten Endes ist es eine Frage des eigenen Gewissens. Wenn man die Augen vor der Realität verschließen kann, ist ein USA Urlaub sicher ganz toll. Alleine deshalb weil man dort millionen Gleichgesinnte treffen wird.
Natürlich haben wir nicht pauschal etwas gegen Amerikaner, Nordkoreaner, Israelis oder sonst wen. Überall auf dieser Welt gibt es sehr nette Menschen. Aber ich muss nicht das politische System in diesen Ländern unterstützen in dem ich es besuche und somit zum Ausdruck bringe, dass es mir gefällt.

