Holzmichel wrote:
Ich hätte eher ein moralisches Problem damit, dort faul im Sand zu liegen und mich verwöhnen zu lassen, während in der Nachbarschaft nur ein paar hundert Kilometer weg über 100 000 Menschen umgekommen sein sollen.
Dazu im Vergleich sind Gedanken, ob`s eventuell Beeinträchtigungen bei meinem Urlaub gäbe, doch eher zweitrangig.
Aber ich weiss - die Menschen dort auf Haiti werden durch meine Anteilnahme auch nicht wieder lebendig !
Das ist ein sehr schwieriges Thema. Kann ich nachvollziehen. Nun war ich schon desöfteren auf den
Philippinen und kenne mich recht gut in Manila aus. In Tondo, einem der Armensviertel bzw. Slums
kämpfen und hungern die Menschen ums überleben. Einige hundert Kilomenter weiter sitzen die Leute auf Boracay oder Cebu und geben 500 Dollar die Nacht aus. Da dürfte man sich auch nicht wohl fühlen.
Das nur als Beispiel. 160 Dollar für nen Ausflug Sanoa auszugeben wo ein paar Kilometer weiter die Leute in Armut leben - das ist auch unmoralisch - finde ich.
Geht mal über die Straße und schaut Euch die Plakate an - da findet man Photos von Kindern aus Afrika, die für einen Euro pro Tag Bildung erhalten können. Macht 360 Euro im JAhr, also könnte man für so manche n Urlaub den die User hier verbringen 100-200 Kinder in Afrika ein JAhr Bildung ermöglichen.
Na, fahrt ihr auch gerne in Urlaub?
Versteht ihr was ich meine?
Diese moralischen Bedenken kommen immer dann hoch wenn was passiert ist..............
Zu den Leuten die Angst um ihren bezahlten Urlaub haben - die Wahrscheinlichkeit das jetzt nichts passiert ist höher als sonst.
? Mir fallen da schon so einige Dinge ein, mit denen man sich die Zeit vertreiben könnte, wenn Strand, Sonne, Meer und das Riff langweilig werden...
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