Hallo, ich bin die Sabine.
Zu diesem schrecklichen Unfall in Brasilien habe ich auch noch etwas zu sagen. Wenn so etwas passiert, dann verschlägt es einem erstmal die Sprache. Ganz ganz furchtbar, vor allem für die Familien, die um die
Angehörigen trauern. Das Leben ist ein Risiko, von der Geburt, bis zum Tod.
In meinem Leben, ich bin jetzt 56 Jahre alt, hat es schon viele Erlebnisse gegeben, wo man sagen kann, gottseidank, überlebt. Ich kam 1971 mit
einem Frachter aus der Südsee zurück, der mit Dynamit und Gasflaschen beladen war, für die Atombomenversuche im Pazifik. Ich war ein junge Frau
und machte mir zu diesem Zeitpunkt nicht viel Gedanken. Ich war frisch verliebt und auf der Hochzeitsreise. Das sagt alles. Aber heute denke, was für ein Wahnsinn. Auf der Rückreise landete ich im Hafen von Funchal, Madeira. Ich kam nicht an Land, aber meine Träume blieben. Mein jetziger
Mann hatte große Angst vorm fliegen. Wir waren im Juni auf Madeira. Toll-
jetzt weiß ich, wovon ich geträumt habe. Diese Landebahn gehört für mich
zu den aufregensden Landebahnen der Welt. Auch dort ist schon ein Unfall
passiert, ich weiß nur nicht mehr genau, wann. Die Reiseleitung heute auf Madeira verschweigt diese Probleme, es wir einfach nicht drüber gesprochen.
Und trotzdem, ich würde immer wieder dorthin fliegen. Jetzt wo mein Mann endlich die Angst überwunden hat. Wir haben noch so viel vor und ihr alle,
lasst euch keineAngst machen. Irgendwann schlägt für uns alle die Stunde,
Ich besuche sehr sehr oft meine Mutter im Pflegeheim. Sie ist 91 Jahre alt
und sitzt blind im Rollstuhl, das ist für mich keine Alternative.
Lebt eure Träume und wartet nicht damit. Wir haben alle nur dieses eine Leben. Eure Sabine 
ehlerswerke
@ehlerswerke
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