Wer in St.Petersburg auf der Reise ist und eine Postkarte bzw einen Brief nach Hause verschicken möchte, sollte folgendes beachten. Briefmarken und Briefumschläge kauft man normalerweise bei den Postfilialen. Eine Marke für eine Postkarte oder einen Brief bis 20 Gramm ins Ausland kostet 35 Rubel (Stand auf September 2017). Eine Marke soll oben rechts auf der Seite mit Adresse angeklebt werden. Beim Adressieren der Briefe beachten Sie, dass die Empfängeradresse unten rechts steht, während die Absenderadresse - oben links. Beim Adressieren eines Briefes bzw einer Postkarte schreibt man wie folgt
- den Namen des Empfängers/der Organisation
- Straße, Hausnummer (ggf Zimmernummer)
- Ort mit Index
- Land
Bei internationalen Sendungen sollte das Zielland auch auf Russisch wiederholt werden, die Adresse des Empfängers – in der Sprache des Ziellandes. Auf den Postkarten schreibt man normalerweise nur die Empfängeradresse in derselben Reihenfolge.
Eine richtig adressierte Postkarte bzw einen Brief steckt man in den Briefkasten. Die gibt es direkt bei den Postfilialen oder auch auf den Straßen. In Russland für einfache Post werden blaue Briefkästen genutzt. Die Post wird an bestimmten Zeiten (diese werden an den Briefkästen angegeben) rausgenommen und verschickt.
Die Zustelldauer von St.Petersburg ins Ausland bestellt im Durchschnitt ca. 15-20 Tage.
Sehr empfehlenswert ist es das Hauptpostamt in St.Petersburg zu besuchen. Es befindet sich in der Nähe von der Isaakskathedrale, auf der Potschtamskaya Str. 9. In diesem sehenswerten Gebäude, das aus dem 18.Jh stammt, kann man nicht nur die Briefmarken und Postkarten aller Art kaufen, sondern auch einen Brief im Retro-Stil auf dem veralteten Papier mit alten Schreibgegenständen schreiben und gleich verschicken. Nur in wenigen Gehminuten vom Hauptpostamt befinden sich das Post- und Fernmeldemuseum, das Museum für die Religionsgeschichte, das Vodka-Museum und der von vielen St.Petersburger beliebte Ausstellungssaal Manege (Manesh). Der Post Viertel ist auf jeden Fall einen Spaziergang wert.
Elena&Piter
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Post in St.Petersburg Russland verschicken -
Panoramablick auf Nevski Prospekt in St.PetersburgHallo Zusammen!
Ich möchte heute über eins der wenig bekannten Museen in St.Petersburg erzählen. Sogar nicht alle Einheimische wissen, dass man mitten im Herzen der Stadt einen wunderschönen Panoramablick auf Nevski Prospekt genießen kann. In der engen Nachbarschaft mit Gostinij Dvor befindet sich die Karl Bulla Stiftung von historischer Fotografie. Die Stiftung beschäftigt sich mit der Erforschung der russischen Fotografie des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Auf dem Nevski Prospekt 54 befand sich die Fotowerkstatt vom berühmten Karl Bulla. Heutzutage ist hier ein Museum, in welchem auch temporäre Ausstellungen durchgeführt werden. Das Museum befindet sich im vierten Stock und schon auf den Treppen erlebt man die Atmosphäre der längst vergangenen Zeiten. 2002 wurde auf Initiative des neuen Besitzers die historische Glasskuppel auf dem Gebäude wiederaufgebaut und das Museum bietet den Besuchern zusammen mit den intetessantesten Fotos (darunter selbst von Karl Bulla gemachte) des vergangenen Jahrhunderts, alten Fotoapparaten und authentischen Gegenden auch eine Möglichkeit Nevski Prospekt von deren offenen Terrasse zu überschauen. Den größten Teil des Raums nehmen die zeitlichen Ausstellungen der modernen russischen Fotografen ein. Auch in dem historischen Raum der Fotowerkstatt von Bulla können sie ein Foto von sich modern und im Retrostiel machen lassen.
Die Öffnungszeiten:
10:00-20:00 Uhr, täglich -
Städtereise Moskau- St. PetersburgHallo DaWo15!
Ich möchte sagen, dass man trotz möglicher Schwierigkeiten mit der kyrillischen Schrift, St. Petersburg sicherlich auch auf eigene Faust erforschen kann. Wie schon Sokrates richtig geschrieben hat, die Metrofahrt bereitet kaum Probleme.Wenn du genau weißt, wohin du willst und das passende Kleingeld für die Fahrkarte hast, dürfte es ganz einfach sein. In den Hallen hängt das Metroschema und ein Plan von den entsprechenden Stadtvierteln aus. Außerdem gibt es diese Wegstrecken-Schemas auch direkt in den Wagons. Über den Wagonfenstern befindet sich die Wegstrecke der Linie, der dieser Zugfolgt. Die Namen der Stationen werden mit lateinischen Buchstaben wiederholt. Das Metroschema gibt es unter http://www.metro.spb.ru/map.html Die Öffnungszeiten sind ungefähr von 5:30 morgens bis Mitternacht. Mit ungefähr meine ich, dass jede Station ihren eigenen Zeitplan hat. Dieser ist auf der jeweiligen Eingangstür beschrieben.
Was die Besichtigung von den Sehenswürdigkeiten angeht, nach Zarskoje Selo(wo sich der Katharinenpalast mit dem Bernsteinzimmer befindet) kann man mit einer Marschrutka oder einer Elektritschka fahren. Nach da gibt es keine Wasserverbindung.
Genauere Informationen findet man unter http://eng.tzar.ru/info/transport.Wenn du deine Reise im Sommer, d.h. in der Hochsaison vorhast, musst du damit rechnen, das alles voll sein wird und überall lange Schlangen zu erwarten sind. Diese kannst du vermeiden, wenn du in Begleitung von einem lizenzierten Reiseführer bist. Und ansonsten kannst du natürlich alle Sehenswürdigkeiten auch alleine besichtigen. Fast überall werden "Audio- Guide" Führungen angeboten.
Wichtig! In St.Petersburg wie auch in jeder anderen Großstadt muss man gut aufpassen und die mindesten Sicherheitsregeln befolgen. Bitte keine teuren Schmuckstücke. Geld und Technik nicht unbeaufsichtigt lassen. Auf gar kein Fall private Taxis benutzen. Sich vor der Bestellung eines Autos immer nach dem Preis der Fahrt erkundigen und entsprechendes Kleingeld dabei haben.
Im Zentrum ist es ziemlich sicher, besonders im Sommer und man kann ruhig auch nachts spazieren gehen. Trotzdem gibt es Taschendiebe in großen Menschenmengen und man muss vorsichtiger sein.
Also viel Spaß in St.Petersburg und falls du weitere Fragen hast, stehe ich dir gerne zur Verfügung!