vonschmeling sagte:
... und kommentierst dennoch sachlich und reflektiert ... muss man grade mal beispielthaft hervorheben.
@Erny1805
Du hast nun einmal einen krassen Widerspruch abgeliefert, zum einen mit JT zum anderen mit der kernigen Behauptung, "gerne mehr" zu bezahlen. Das einzusehen nennt man im Allgemeinen Selbstreflexion.
Man kann jetzt natürlich behaupten, die kleine JT habe keine so großen Auswirkungen verursacht durch die Insolvenz und die Versicherung habe über eine ausreichende Deckung verfügt - das ändert aber nur wenig an den harten Fakten.
In der Tat kam das kurios rüber was ich auch zu gebe mit JT. Das war für dieses Jahr dann wegen der Kurzfristigkeit und die Chance für weitere Verluste der schnellste günstigste Weg bis sich der Markt beruhigt hat etwas, läuft aber für das nächste Jahr anders und ich meinte dies eigentlich
Aber die Deckung hat nun mal gereicht. Wäre das hier auch der Fall oder es gebe diesen Sicherungsschein gar nicht mit dem verbundenen Gesetz, würden wir darüber gar nicht diskutieren 
Das Megaproblem der TC Pauschalreisekunden ist die Unterdeckung und die damit verbundenen (mutmaßlichen) finanziellen Einbußen.
Dem Grunde nach ist das jedoch kein Verschulden des Unternehmens. Während die Käferkapitäne oder pinken Ladies fremdes Geld tatsächlich schaufelweise fehlverwendet haben, hat sich der gescholtene Herr Frankhauser mit den Wahnsinnstaten seines Vorgängers herumschlagen müssen, und Milliarden von Schuldzinsen haben ihn schließlich erdrückt.
Herr Balke hat noch eine Woche vor der Germania Insolvenz Vermögenswerte verschoben (die Staatsanwaltschaft ermittelt) - wenn man solche Figuren in die Spree entsorgen möchte habe ich Verständnis.
Dann ist die Frage wer ist Schuld:
TC? Die Regierung mit dem Gesetz das es denen erlaubt 110 Millionen Maximalgrenze? Die Briten weil Sie die 200 Millionen nicht bewilligt haben? Und der Zeitpunkt ist leider auch sehr ungünstig gewählt, direkt vor den Ferien .. hätte man das gleich Anfang September getan hätten wohl einige ihr Geld nicht rüber gegeben.. so hat das einen sehr fadenscheinigen Beigeschmack wie Du auch zugeben musst da dort das meiste Geld überwiesen wurde...
Ich spreche Verwünschungen gegen das Management nicht eine gewisse hygienische Auswirkung ab, aber man sollte vielleicht schon mal etwas genauer nachlesen, wer wann welche Fehler gemacht hat - es war weder Frau Berk noch Herr Frankhauser!
Hab ich gegen die Personen nicht getan, ich hab nur gesagt neu lohnt sich nicht, die Gründe und Fakten habe ich ja geschrieben
und als Tochterunternehmen haben auch diese sicherlich gewusst, wie es um den Mutterkonzern steht und das Geld was die als Gewinn haben versackt ist dort irgendwo hin... leider ist das heute nun mal so, mit gehangen mit gefangen, wenn man z.b. eine Bank überfällt und als Fluchtfahrer nur draußen steht ist man an der Tat ja auch nicht direkt beteiligt eigentlich (ich weiss, wieder ein doofes Beispiel ;-))
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