Wir sind gestern von Baobab wiedergekommen. Bisher ist alles ruhig in der Urlauberregion. Baobab ist mit 80-100 Gästen ( meist älteren Stammgästen ) zu 3/4 leer. Kohle Kohle mit 10 Gästen ist leer und die müssen im Baobab essen. Es ist nur die Bar am Pool offen und viele Arbeiter sind auf unbezahlten Urlaub geschickt worden. Bei unserer Fahrt durch Mombasa sind mir LKW mit Soldaten in Seitengassen aufgefallen die in Bereitschaft stehen. Ich persönlich glaube, jeder der nicht hinfährt erhöht die Not derer, die von den Einnahmen der Touristen abhängig sind. Was würden Sie tun ehe sie verhungern ?, wenn der Nachbar genug hat. Das passiert gerade weit im Westen in den Slumgebieten Der größere Stamm der immer unterdrückt wurde won einem Stamm der seit Jahren die Macht und Geld anhäufte. Der Stamm der dem Präsidenten nahesteht. Es ist ein Zündfunke derer die nichts haben und sich gegen den anderen Stamm nun wehren. Der Kampf richtet sich nicht gegen Touristen. Dies ist aufgestauter Haß. Der Wahlbetrug war nur ein Auslöser. Verlieren werden wieder nur die Armen und viele unschuldige. Einige wenige ********** nutzen die Lage zu Raub und Mord. Ich halte die Hotelanlagen für sicher. Wir waren in Ukunda bei Freunden. Solange Touristen kommen und die Geschäfte dort in Diani noch irgendwie funktionieren, wird es dort kaum ein Problem geben. Ein Freund aus dem D Crab Tauchclub erzälte vorgestern, er wüsste nicht ob seine Cousine noch lebe. Er habe eine SMS bekommen sie sei vielleicht nicht aus ihrem Haus entkommen, welches man mit Benzin übergossen hat und angezündet hat. Solche Meldungen weit von Diani entfernt sind schrecklich und jeder Urlauber kann nur mit seiner Reise nach Diani einen kleinen Beitrag gegen noch mehr Gewalt leisten. PS. Jeder kann einen Koffer zusätzlich mit diversen Sachen gratis bei LTU mitnehmen. Zb Schreibzeug und Schulsachen, Kleidung etc.
Also fahrt hin. Unser Urlaub war toll. Wir haben die Mara für uns alleine gehabt . Kein anderer Bus. Das Bushtop Camp fast alle 7 Tage mit nur 4-6 Gästen. Toll für uns, aber nicht für andere.
EvaMuench
@EvaMuench
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Aufstände in Kenia