Hallo Leute,
als erstes: ich bin neu hier. Hier her gekommen durch meine Sorge, eventuell im Februar meine Urlaubsreise nicht antreten zu können, weil sich möglicherweise der Streik bis dahin zieht. Na ja, schaun wir mal.
Jetzt aber zum Thema: die Fluglotsen waren vor vielen Jahren mal Beamte. Dann haben sie durch einen Dienst nach Vorschrift´ bewirkt, aus dem Beamtenstatus entlassen zu werden, um das Streikrecht zu erhalten (sie waren durch den Beamtenstatus total unterbezahlt im Hinblick auf ihre Arbeitsbelastung und ihre Verantwortung). Das haben sie damals erreicht. Dann wurde die Flugsicherung privatisiert, sprich: aus der BFS (Bundesanstalt für Flugsicherung) wurde die DFS (Deutsche Flugsicherung). Seit dem ist das eine Privatfirma und nicht mehr öffentlicher Dienst! Zu dem hier genannten Gehalt eines Fluglotsen: dieser Betrag stimmt so nicht. Das Gehalt differiert sehr stark entsprechend der Aufgabe und des Standortes. So bekommt der normale´Fluglotse natürlich weniger, als der Wachleiter. Dann bekommt der Lotse in z.B. Saarbrücken nur einen Bruchteil dessen, was der Lotse in Frankfurt erhält (was von der Arbeitsbelastung her ja auch richtig ist). Ich kann nicht sagen, ob der Betrag überhaupt stimmt, aber wenn, kann den m.E. höchstens ein Wachleiter in Frankfurt haben. Aber egal, wieviel der einzelne Lotse bekommt, verdient hat er sein Geld allemal, denn das ist echt ein harter und verantwortungsvoller Job!!!! Und wenn man bedenkt, wie stark der Flugverkehr (und insbesondere der Ferienreiseverkehr) zunimmt, kann man sich vorstellen, wie auch die Belastung der Lotsen expandiert. Da aber natürlich auch die Einnahmen der DFS durch die Flugsicherungsgebühren, die recht gewaltig sind, zugenommen haben, ist es m.E. nur recht und billig, dass diejenigen, die die zusätzliche Belastung auffangen müssen, auch davon profitieren.
Viele Grüße
Gerd "Helicop"