@D.S. Kein Problem...schon längst verflogen, mein kleiner Ärger. Mit allen Paketen haben wir rund 500 EUR pro Person bezahlt, natürlich nicht inklusive der völlig überteuerten Getränke. Aber auch das ist nicht der Hauptpunkt unserer Kritik, sondern die Anpreisung dieser Reise als "Bildungsrundreise" "auf den Spuren der Apostel", wobei man dann auf einer höhreren Kaffeefahrt landet. Viele Grüße
gaugau66
Beiträge
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RSD= Reise Service Deutschland Teil II -
RSD= Reise Service Deutschland Teil IIHä? Wart Ihr jetzt da letzte Woche oder ich?
Wir hatten die Reise im März gebucht anhand eines Prospektes (Papier!) und den hatten auch 80% der anderen Mitreisenden dabei. Da stand für den 6. Tag Perge drauf, Perge sogar in der Überschrift. Und nix fakultativ! Eine Online-Reisebeschreibung kann man natürlich ändern, und das wurde in der Zwischenzeit getan, sehe ich auch...der fakultative Ausflug am 7. Tag war laut Prospekt eine Flussfahrt auf dem Manavgat, den gab's auch nicht. Das wahlweise Angebot war dann tatsächlich, wie in der Online-Beschreibung, der Ausflug nach Aspendos. Also ein Ziel weniger als im Prospekt angegeben. Will hier nicht kleinkariert erscheinen, das Thema Perge (bzw. Nicht-Perge) war lange nicht das ärgerlichste an der Reise. Aber wenn hier schon frei spekuliert wird, mit der Einleitung "fest steht, dass..." dann muss ich mich doch ein wenig wundern. Oder auch nicht 
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RSD= Reise Service Deutschland Teil IIÜberflüssiges Zitat entfernt, da dieses bei einer direkten Antwort entbehrlich ist.
@Kourion: Du täuschst Dich...sowohl in unserem Prospekt (Ausschreibung, die u.a. im ADAC, aber auch in anderen Sonntagszeitungen und Blättern zu finden war) als auch in dem der von Dir verlinkten Reisetippbeschreibung (7.Tag) ist Perge ausdrücklich erwähnt. Wurde bei uns aus dem Programm gekippt, da - ganz ähnlich wie von Michael im RT beschrieben - ein Tag (durch späte Ankunft in der Türkei weit nach Mitternacht) ganz verloren ging. -
RSD= Reise Service Deutschland Teil IIMogelpackung
Vom 31. Oktober zum 7. November dieses Jahres machten meine Frau und ich mit dem „Reiseservice Deutschland“ eine Reise in die Türkei – Flug von Basel über Zürich nach Antalya, von dort weiter mit dem Bus bis zum Göreme-Tal und Ürgüp in das schöne und höchst eindrucksvolle Kappadozien. „Auf den Spuren der Apostel durch Kappadokien“ lautete das Motto. Aber diese Beschriftung war die einer Mogelpackung, denn von Paulus, obwohl es da, angefangen mit Perge bei Antalya, wo wir gar nicht hinkamen (es stand nur im Programm), nicht wenige Gelegenheiten gegeben hätte, war so gut wie gar nicht die Rede. Sodann hieß es im Prospekt, es bestünden „Einkaufsmöglichkeiten“ beim Besuch dreier „Zentren“: einer Teppichknüpferei, eines Leder- und eines Schmuckzentrums. Ja, wenn es nur die Gelegenheit einer Besichtigung gewesen wäre! Faktisch war es jedoch ein regelrechter Zwang. In einem Fall blieben wir, zusammen mit einigen anderen der Reisegesellschaft, draußen in der schönen November-Sonne, bis unser Reiseleiter erregt erschien und uns klarmachte, wir täten ihm keinen Gefallen. Man habe aufgrund der vorliegenden Liste bemerkt, dass einige fehlen und ihn energisch darauf hingewiesen! Entnervt, denn wir wollten dem Mann in der Tat nicht schaden, machten wir dann doch von der Besichtigungsgelegenheit Gebrauch. Insgesamt gingen zwei ganze Vormittage durch solche „Besichtigungen“, hier also klare Verkaufsveranstaltungen, verloren. Natürlich stehen diese Zentren, gegen die als solche gar nichts gesagt werden soll, immer auch außerhalb von Städten – in der „Pampa“, so dass man während der rund zwei oder (in einem Fall) drei Stunden, die man draußen warten müsste (was aber nun aufgrund stasiartiger Kontrolle, wie es scheint, auch nicht mehr geht), außer Herumsitzen auch gar nichts machen könnte. Wie gesagt: die Reise dauerte eine Woche: was wir aber faktisch zu sehen bekamen und wofür wir die Reise ausschließlich unternommen haben, hätte man auch in drei Tagen unterbringen können. Natürlich hätten wir die Reise, wenn wir dies alles vorher gewusst hätten, nicht gemacht. Die Verkaufsveranstaltungen waren jeweils intensiver und ohne den Blick auf die Uhr, der bei den anderen immer war. Freilich gab es unter denen auch schöne: eine kleine Wanderung durch die bizarren Formationen der Berge, dann das Erleben der Sufi-Tänzer und ihrer Musik. Und übrigens: die in der Mehrheit aus Schweizern und einigen Österreichern bestehende Reisegesellschaft war ausgesprochen angenehm und interessant