Am 9. September 2007 haben wir auf www.ltur.ch einen Urlaub im Ajman Kempinski Hotel in Dubai gebucht.
Wir haben unter www.holidaycheck.de vorgängig ein paar negative Bemerkungen bezüglich Renovierungsarbeiten im Hotel datiert vom Mai 2007 gelesen.
Deshalb haben wir noch vor der Buchung bei der L'tur Hotline angerufen und haben uns nach dem Stand der Renovierung erkundigt. Die Mitarbeiterin hat uns dann mitgeteilt, dass bei L'tur keine Hinweise auf eine Renovierung vorliegen würden.
Am Dienstag, den 11. September 2007 habe wir nochmals bei der L'tur Hotline angerufen, weil das Geld noch nicht von der Kreditkarte gebucht wurde. Wir haben dann erneut nach den Renovierungsarbeiten gefragt. Diesmal hat der L'tur Mitarbeiter uns mitgeteilt, dass die Renovierungsarbeiten abgeschlossen seien.
Ausserdem gab es bei der Hotelbeschreibung keinen Hinweis auf möglichen Baulärm.
Leider war dem nicht so! Als wir am 17. September 2007 um ca. 07.30 Uhr im Hotelzimmer ankamen, haben wir sogleich Gehämmere und Gebohre vernommen. Deshalb haben wir bei der Rezeption reklamiert. Uns wurde mitgeteilt, dass auf jeder Etage zwei Zimmer renoviert würden (jeweils die Zimmer mit der Nummer 4 und 14 auf jeder Etage).
Es wurde uns empfohlen, auf die 7. Etage zu wechseln. Dort sei kaum Lärm zu vernehmen. Dies bedeutete jedoch, dass wir ein teureres Zimmer (Executive-Zimmer) bezahlen mussten.
Wir haben dies in Kauf genommen und freiwillig ein Zimmerupgrade bezahlt. Aber dann mussten wir festellen, dass der komplette Stock unter uns renoviert wurde und der Lärm keineswegs weg war...
Ausserdem lag Staub und der Duft von Silikon oder ähnlichem in der Luft.
Am 18. September 2007 haben wir dann bei der L'tur Hotline in Deutschland angerufen. Eine Frau (Name ist bekannt) hat sich dann sehr bemüht und uns eine Nummer des Reiseleiters (welcher kein einziges Mal im Hotel erschienen ist) besorgt. Nach mehreren Versuchen haben wir jemanden unter der mitgeteilten Nummer (Nummer ist bekannt) erreicht. Diese Person teilte uns dann mit, dass er seit 2 Tagen nicht mehr für diese Region zuständig wäre. Er wollte sich aber dann darum kümmern, dass der zuständige Reiseleiter sich mit uns in Verbindung setzt. Wir warten heute noch darauf!
Danach haben wir die Aktivitäten in diese Richtung eingestellt, weil wir endlich den Urlaub ein wenig geniessen (das haben wir dann auch noch der Hotline-Mitarbeiterin am Telefon mitgeteilt) und uns erholen wollten. Wir haben uns danach nur noch wenig auf dem Zimmer aufgehalten. Den Baulärm konnte man jedoch sogar am Strand und am Pool vernehmen.
Nach dem Urlaub haben wir dann eine Email mit ein paar Beweisbildern an L'tur gesendet.
In einem Brief hat uns dann L'tur mitgeteilt, dass wir uns nicht bei ihnen gemeldet hätten und ihnen somit nicht die Möglichkeit geboten hätten uns ein anderes Hotel anzubieten. Wir hätten doch zu der Sprechstunde des Reiseleiters im Hotel gehen können. 
Leider hat in diesem Hotel keine Sprechstunde statt gefunden und weshalb sollten wir die Hotline anrufen, wenn wir den Reiseleiter erreicht hätten!? Dass wir die Hotline angerufen haben, hätte die Beschwerdstelle von L'tur selbst nachprüfen können. Das haben wir von der Hotline erfahren, nachdem wir erneut angerufen haben und uns nach unserem Fall erkundigt haben. Ein Angebot, dass wir L'tur einen Einzelnachweis von unserer Handyrechnung vorlegen, hat niemanden interessiert.
In dieser Rechnung hätte L'tur sehen können, dass wir für ca. 100 Euro mit der Hotline und dem ehemaligen Reiseleiter telefoniert haben.
Nachdem wir dies L'tur erneut mitgeteilt haben, wurde uns per Email eine erneute Prüfung versprochen. Ausserdem wurde uns nach dem Abschluss der Prüfung eine unaufgeforderte Meldung versprochen, da L'tur anscheinend an einer fairen Lösung gelegen ist.
Nach über 6 Monaten hat diese unaufgeforderten Meldung immer noch nicht statt gefunden, deshalb haben wir L'tur eine Email geschrieben unter anderem mit folgendem Satz:
"Die von ihnen erwähnte faire Lösung heisst vergessen und
verdrängen?"
Der Unternehmensjurist hat uns dann in einem Brief einen Gutschein im Wert von ca. 130 Euro (ca. 5 % des Reisepreis) mitgesendet. Er hofft, dass wir diesen Fall nun als einvernehmlich abgeschlossen ansehen!
Wir finden das eine Frechheit. Wegen ca. 5 % des Reisepreises gehen wir bestimmt nicht nochmal das Risiko ein, so einen schlechten Service zu erhalten. Diese Almosen, so kam es in dem Brief rüber, haben wir bestimmt nicht nötig! Natürlich landete dieser Gutschein im Müll!
Natürlich haben wir rechtliche Schritte in Erwägung gezogen, aber nach Rücksprache mit unserer Rechtschutzversicherung haben wir dies wieder verworfen. Der mögliche Schadensersatz steht in keiner Relation zu der benötigten Zeit für die rechtlichen Schritte. Diese Zeit verwenden wir lieber für die Auswahl unseres diesjährigen Urlaubs.
L'tur kann stolz sein, für diesen Fall haben wir nach ca. 5 Jahren das erstemal die Rechtschutzversicherung in Anspruch genommen!
Unser Fazit: Nie mehr L'tur!!!