Betreffend dem Verhalten bei Bränden hat ADEgi/Berthold absolut recht: Auch wenn es sehr schwierig ist, es kann Leben retten ruhig zu bleiben, überlegt zu handeln und nicht in Panik zu verfallen. Dies insbesondere wenn man Kinder dabei hat. Wobei es mir bewusst ist, dass man selbst nicht immer weiss, wie man reagiert und das vieles leichter gesagt ist als getan.
Ich war bei diesem Brand nicht dabei, gehe aber davon aus, dass die Schilderungen der Direktbetroffenen korrekt sind und sich manche effektiv in einer lebensbedrohenden Situation befunden habe oder dies subjektiv so empfunden haben.
Was ich hier einfach vermisse (und das hört nun Berthold vielleicht nicht so gerne): Überlegt doch einmal wo ihr Urlaub macht
Ist es halt nicht einfach so, dass das Risiko in einem Hotel in Ägypten, Kenya oder Senegal höher ist, als bei einem Brand in einem deutschen Hotel?
Man ordnet dem Urlaub, d.h. dem Aufenthalt im betreffenden "Ferien-Ressort", Hotel o.ä. alles unter, sämtliche Missstände und Fakten der Destination werden ausgeblendet, d.h. es ist mir "wurscht" ob ich in einer Militärdiktatur Ferien verbringe, ob die Leute im Ferienland genug zu essen haben, ob eine grosse Wassernot herrscht, ob misserable Löhne bezahlt werden, ob Sicherheitsvorschriften bestehen etc. etc. etc.
Vielmals bracht es dann eigentlich "nur" ein Feuer in einem Hotel, ein verhafteter deutscher Jugendlicher oder schlimme Waldbrände bei einer anderen Destination und schon kommt die ganze schöne, heile Urlaubswelt ins wanken, erst dann merkt man, dass die ganze "AI-Schnäppchen-Entschädigung-ich habe es mir verdient-Mentalität-" sonderbar mit der ägyptischen, der türkischen, der griechischen etc. etc. Wirklichkeit im Widerspruch steht.