Je zwei Übernachtungen für den Bryce Canyon und für den Zion NP sind absolut kein Luxus, sondern erfoderlich, um die Highlights zu sehen. Falls man Wandern möchte, benötigt man länger. Japaner "schaffen" hingegen beide Parks in drei Stunden. Ich bin aber kein Japaner.
Wir haben im Bryce Canyon den Amphitheater-Bereich am Nachmittag des Ankunftstages und dann am nächsten Morgen besucht. Man benötigt für die zahlreichen, sehr lohnenden Aussichtspunkte einige Zeit. Es empfiehlt sich, morgens die Viewpoints des Amphitheater-Bereichs zu besuchen, da ab spätestens 11.00 Uhr die Reisebusse dort eintreffen und ihre zappeligen Japaner-Gruppen ausschütten.
Danach fährt man bis zum Ende des Parks durch zum Rainbow Point durch. Dorthin fahren die Reisebussen zumeist nicht. Auf dem Rückweg kann man dann bequem die ausschließlich rechts gelegenen weiteren Viewpoints ansteuern.
Ach ja, den Wasserfall und die kleine Grotte sollte man auch nicht verpassen.
Am Bryce Canyon beginnt die Rodeo-Saison sehr früh, oft schon Ende Mai. Das "Bryce Canyon Country Rodeo" ist sehr zu empfehlen. Das Rodeo findet Mittwoch bis Samstag um 19.00 Uhr statt, 12 $ Eintritt. Wir waren um 18.15 Uhr da und hatten ganz vorne tolle Plätze.
Für den Zion NP hatten wir zwei Übernachtungen in Springdale, das war perfekt. Am Ankunftstag kann man den sehr schönen Highway 9 abfahren und dann den vollen Tag für den Park selbst nutzen. Von Springdale aus besteht ein sehr praktisches Shuttlebus-System von nahezu allen Hotels zum Parkeingang (kein Entgelt). Im Park selbst verkehren im Sommer ebenfalls Shuttlebusse, die häufig fahren und zumindest im Juni selten überfüllt waren.
Als Spaziergänger haben wir dann mit dem Shuttlebus im Zion NP Folgendes angesteuert:
- Weeping Rock
Gleich morgens zum Weeping Rock, einer überhängenden Felswand, von der Wasser rinnt. Ein ganz herrlicher Ort mit toller Aussicht. Morgens hat man die Chance, dass man dort allein ist. Kurzer, etwas ansteigender Spaziergang (etwa 800 m).
2.Big Bend
Danach zum Big Bend: Lookout mit schöner Aussicht. Foto-Spot. - Temple of Sinawava
Hier geht es zum Ende des Tals. Weiter Weg, 3,5 km. Falls man nicht durch den Fluss watet, ist das Ende nicht sehr spektakulär, aber es gehört meiner Meinung nach bei einem Besuch des Zion dazu. Auf dem Rückweg schöne Aussichten. - Zion Lodge
Hier kann man Mittagessen. Danach liefen wir zu den Emerald Pools. Lower Emerald Pool: Felswand mit kleinen Wasserfällen. Zu den Lower Pools hin und zurück läuft man eine gute Stunde. - Zion Human History Museum
Unergiebiges, sehr kleines Museum. Von der schattigen Terrasse um das Museum herum jedoch tolle Aussichten! Klimatisiert, Toiletten, Wasserspender.
Was will man davon auslassen? Und was haben die Japaner davon gesehen?
