Hi, wir sind seit 2 Wochen zurück von Kenya und waren ab Ende July bis Anfang/ Mitte August mehrmals im Tsavo Ost Park unterwegs, ich kann deshalb nur von dort berichten. Viele Tierkadaver haben wir nicht gesehen, - ausser e i n e m toten Elefantenbaby in der Nähe des Galdessa-Camps, unweit der Lugard-Falls. Auffällig ist dennoch die Dürre, das stimmt. Die Managerin des Camps sagte uns, dass es dort seit 8 Monaten nicht mehr geregnet hätte, die übliche Regenzeit ist somit ausgefallen. Der Galana-Fluss führt deshalb auch sehr wenig Wasser, im weitern Flussverlauf Richtung Osten sind die Flussbette von Neben-und Zuflüssen ziehmlich ausgetrocknet, die Lugard-Wasserfälle nur noch Rinnsäle. Dennoch ist diese Landschaft entlang des Rivers wunderschön und immer einen Blick wert. Flusspferde waren entlang des Flusses zu beobachten, wenn auch wenige, sowie badende Elefantenmütter mit ihren Kindern, am Crocodile View Point dösten mehrere Krokodile.
Östlich des Satao-Camps ist wirklich z.Zt. nur noch staubiges Dornenbusch-Gelände, dafür ist am Wasserloch des Camps auch tagsüber "die Hölle los".
Auch sind uns zwischen der Aruba-Ashnil Lodge und der Voi-Lodge keine Tierkadaver aufgefallen. Eigentlich haben wir den gesamten Tsavo East Park südlich des Galana-Flusses abgefahren und ausser dem oben erwähnten Elefantenbabys, an dem sich ein Schakal zu schaffen machte, haben wir keine Tierleichen gesehen.
habarigani
Beiträge
-
Das Problem Dürre -
Frage an Baobab und KoleKole-FansHi Chrissy,
im Juli 2007, als das Kole Kole ganz neu war, konnte jeder ungehindert hin und her laufen, Restaurants, Bars oder Pools nutzen, das Management (F.Walter) war ja auch das gleiche. Zu der Zeit war das KoleKole eigentlich "fest in italienischer Hand", die täglichen abendlichen Shows wurden dort vom italienischen Chefanimateur erst in seiner Muttersprache und nur noch in english moderiert, waren, hm sagen wir mal, auch italienisch-fröhlicher. Grins. Im Baobab kamen die Ansagen auch in Deutsch.
Wir sind ab 18.7. im Baobab, Mitte August wieder zurück, dann kann ich Dir/Euch auch über den neu dazugekommenen Maridadi-Wing berichten - und wie der neue Manager das organisiert hat.
LG Angie -
Reisebericht Safari "Kenia aktiv" und "Baobab"Hallo Thomas,
hey, was ein schöner eindrucksvoller Bericht! Du hast die Strecke so beschrieben, dass man das Gefühl bekam, man sitzt neben Dir im Jeep. Wir kennen genau diese Fahrtroute auch (July 2007) und es wurden sofort wieder alte Erinnerungen wach. In der Mara hatten wir allerdings mehr Glück. Viele, viele Löwen. Mein Erkennungsbild stammt auch aus dieser Zeit. LG Angie -
Meinung und Tips der Experten / erste Afrika-ReiseJambo Liane
als ich Deinen Beitrag gelesen habe, dachte ich als erstes "Wow, nicht schlecht, Kenya and Tansania als Trostpflaster oder Kummerbewältigung! " Könnte mir bals ähnlich gehen, unser Sohn ist jetzt 16, kennt die beiden Länder seit mehr als 10 Jahren in allen Schattierungen und hat auch schon eigene Pläne für nächstes Jahr.
Aber ich verrate Dir sicher nichts Neues, wenn Du dieses Forum aufmerksam durchliest, daß das was Dich dort erwartet, bestimmt Dir die eine oder andere Wehmutsträne schnell trocknen läßt.
Ich finde auch, daß es in der Mara besser gelegene Camps gibt. Aber erst musst Du Dich als Einsteiger entscheiden ob Lodge oder Zeltcamp. Die erste Nacht mit den afrikanischen Geräuschen in einem tented camp vergißt man nie. So such Dir ggf ein wirklich Gutes aus. Das Forum bietet mehr als reichlich Informationen darüber. (Auch für Lodges)
Ich möchte Dir aber gerne für Sansibar etwas sagen. Wir kennen dort das Breezes Beach Hotel an der Südost-Küste ganz gut und können es nur weiter empfehlen. Es ist kleiner, auch persönlicher wie das Blue Bay und hat einen individuellen Service. Und es hat einen der schönsten Strände der Insel. Ich kann Dir gerne noch mehr Info dafür geben wenn Du magst. Dazu sagen muss man, daß Sansibar anders ist, ganz ganz anders als Kenya, anders als Tansania. Immer wieder gibt es sogar Unabhängigkeits-Bestrebungen. Touristisch noch weniger erschlossen. Die Menschen unzugänglicher. Aber sie üben fleissig.
Die Strassen quer über die Insel vom airport an die Küste sind sobald man den Zansibar-Stadtbereich verlassen hat, ehm, well, einfach gesagt furchtbar. Ich habe schon mal am airport eine Reisetablette genommen wegen dem Geschaukele durch die Schlaglöcher. Hat prima geholfen. Das Breezes war dann das Paradies am Ende der bumbs ahead!-Hölle.
Vielleicht wäre es auch einfacher Tansania mit Sansibar (und umgekehrt) zu kombinieren für den Anfang. Der Nordost-Bereich von Tansania mit dem Ngorongoro-Crater ist sehr sehr erlebnisreich. Wir haben schon mehrmals die übliche Tour durch die Parks Tarangire, Crater, Serengeti, Manyara gemacht und waren immer erfüllt von den Eindrücken. Dann kann man immer noch, wenn die Zeit noch reicht, von Arusha aus nach Mombasa fliegen und an der kenyanischen Südküste abhängen. Kenya tut immer gut, egal wo Du herkommst.
LG Angie -
Governors Camp oder Mara Bush Camp???Hallo nochmal,
wir haben bis auf ein einziges Mal immer die Safaris vor Ort gebucht. (Diani, Ukunda, etc) Und damit beste Erfahrungen gemacht. Wir waren mittlerweile eigentlich in allen National Parks. Unsere Veranstalter waren immer zuverlässig, selbst die von den Beachboys arrangierte Safari ins Samburu/Buffalo-Gebiet ab Nairobi gab keinerlei Beanstandung. Ich kann mir vorstellen, daß Du vor der ersten Safari ein naja, n bisschen "komisches" Gefühl hast, sich noch Unsicherheit breit macht. Aber, hey, die hiesigen großen Veranstalter machen eigentlich nichts anderes als die Anbieter vor Ort. Im Gegenteil, sie können nicht auf individuelle Wünsche eingehen. Wenn Du Pech hast, sitzt Du mit unangenehmen Mitreisenden in einem Bus auf den Weg zu Massenquartieren. Hab ein bisschen Vertrauen in Kenya und seine Menschen, in all den Jahren sind wir auf unseren Safaris nie enttäuscht worden. Alle Safari-Verkäufer/Veranstalter sind mittlerweile (seit Odinga) polizeilich registriert, müssen eine Gebühr bezahlen um überhaupt Safaris verkaufen zu können. Ok, manchmal gibt es schwarze Schafe, aber das prozentuale Risiko ist gering.Am besten profitierst Du von den vielen Erfahrungen, die hier im Forum dargelegt sind. Hey und das sind nicht wenige! Jihadari = Take care. ! LG Angie
-
Governors Camp oder Mara Bush Camp???Jambo Delphin,
Über das Mara Bushtop Camp kann ich Dir nichts sagen, da ich es nicht kenne. Bestimmt kann Dir Chrissie, wenn sie zurück ist, darüber berichten, ich glaube sie war da schon.
Das Governours ist mir bestens bekannt, wir waren schon mehrmals in den letzten 10 Jahren da. Manchmal mit größeren Zeitabschnitten dazwischen, manchmal sogar 2 Jahre. Was dieses Camp auszeichnet ist sicher seine Beständigkeit, die Qualität des Services, der Verpflegung, der Guides, der immer währende Charme des Kolonialstiles, als wäre die Zeit stehen geblieben. Wirklichen Luxus, wie teilweise in den camps in SA, darfst Du nicht erwarten, aber Ursprünglichkeit.Um speziell diesen touch zu erhalten, gibt es in den Zelten keine Elektrizität. (In den Versorgungstrakt jedoch schon. ) Petroleumlampen ersetzen das Licht. Manchmal schwierig bei Fönfrisuren :? Bei Ankunft auf dem kleinen airstrip Musiara wird man direkt vom Camp abgeholt. Wenn Du buchst, stell sicher, daß es ein Zelt direkt am Mara River ist. Dort ist es am schönsten. Tagsüber kann man unbeschadet alleine durchs Camp laufen, sobald die Dunkelheit (meist um 18.30 Uhr) da ist, wird Dich immer ein askari (ne Art von, hm, bodygard) begleiten um Dich von evtl unwünschten Tierbegegnungen zu schützen.
Versierte guides begleiten einen auch auf die Pirschfahrten. Da man in der Mara noch querfeldein fahren kann, ist ein ortskundiger Guide wichtig. Gerne kann ich Dir auf Wunsch einen Namen eines Guides nennen, der in 500 m Entfernung neben einem Baum auch noch die Fliege auf der Löwennase ausmacht. (Wo die meisten von uns noch nicht mal den Baum sehen...oder den Löwen, tztzt) Ich habe x-Bilder vom Gov Camp, die ich Dir gerne schicken kann.
LG Angie -
Hilfe für die einheimischen in KeniaImmer wieder bringen Touristen massenweise Klamotten mit. Habt ihr Euch schon mal Gedanken gemacht, wo eine normale kenianische Familie das in ihrer maximalst 2-Zimmerwohnung aufbewahren soll.? Kleiderschränke sind in der Regel nicht vorhanden, oder vielleicht einer für alle in z.B. der Einraumwohnung einer kleinen vierköpfigen Familie. (Ok, europäische Kleidung hat zumindest einen geringen Wiederverkaufswert.) Waschmaschine - nein, Bügeleisen - nicht wirklich. Fliessendes Wasser im Haus - wenn man Glück hat. Die Klamotten können feucht werden, die Unterkünfte sind oft undicht, haben kein Fensterglas, Ungeziefer kann sich sammeln. Zudem sind kenianische Kinder sieben Jahre lang 80% der Tageszeit in der Schule oder auf den Weg dorthin und zurück - in Schuluniform. Und bitte, nehmt keine riesigen Taschen mit, wenn ihr sie zu Hause besucht. Der Neid ist groß und regemäßig kommen aggressive organisierte Banden aus Nairobi und plündern alles. Zurück bleibt Angst und Schrecken.
Federmäppchen, Schultaschen, Lineale, Schreibblöcke, Englischbücher, auch Deutsch-Englisch. Jemand der ein bisschen Deutsch kann, hat zumindest die Chance in gastronomischen Bereich unterzukommen oder gar in der Touribranche. Alles was irgendwie mit Schule zu tun hat, ist wichtig aber für viele Familien nicht wirklich bezahlbar. Hey, diese Kinder lernen noch wirklich gerne! Und sind auch noch stolz darauf. In die Bildung der Kinder soll man investieren und in Sauberkeit, damit sie überlebensfähig, stark und selbstbewußt werden. Seife, flüßiges Waschmittel in wiederverschraubbaren Tuben. (in den Koffer, nicht ins Handgepäck)
Und wer will und kann bringt eine einfache Armbanduhr mit mit min. 10 barr wegen der Feuchtigkeit, sonst läuft das Glasinnere gleich an.
Wenns dann noch was zum spielen sein darf.. Matchbox-Autos, (insbesondere Traktoren mit Schaufelbaggern) bringen Jungsaugen zum Leuchten. Hier wie dort. Ein Puzzle vielleicht. Glitzernde Haarspangen für die Mädchen und Schuhe in allen Formen, Sportschuhe, Ballerinas. Mädchen sind auch dort einfach Mädchen. Und das meine ich positiv. Schwimmkleidung ist meist unangebracht. (In der Schule gibt es keinen Schwimmunterricht, für Schwimmbäder ist weder Geld noch Wasser da.) Für ältere Mädchen lasst ein bisschen Parfüm da.So, das mußte ich einfach mal los werden. Denkt bitte mit Herz und Verstand wenn ihr Euer Spendengepäck packt. Anderes Gebäck krümmelt zu leicht.
-
Chrissy "traut" sich....."Es ist wie es ist, sagt die Liebe.."

Alles Gute für Euch beide. Una mwakati mwema!! LG Angie
-
Nashorn "Morani" vom Sweetwaters Game Reserve gestorben ???Hi there!
Hab Dir gerade ein Bild von Rani ins Netz gestellt. Sobald ich vom Sweetwaters etwas gehört habe, melde ich mich nochmals bei Dir. LG -
Kenianisch für Anfänger :DHi Conny!
Oh Kiswahili, schweres Sprach, nix logisch. Aber es ehrt Dich, daß Du Dir ein paar Sätze einprägen willst. Ein kleiner Tribut an dieses gastfreundliche Land, und es öffnet Herzen.
Nur- wo anfangen? Dubhe hat Dir schon ein paar Wörter genannt.
Wie geht es Dir mein Freund= U hali gani rafiki?
Wo kommst Du her= Una toka wapi?
Hab einen schönen Tag = Uwe na siku njema
Wir sehen uns später= Tutaonana baadaye
Ich möche eine Cola ohne Eis= Nina penda coke moja nbila baraf
Ich möchte bitte zahlen= tafadhali nina penda kulipa
Kein Problem= Hakuna shidaAber bevor ich Dich weiter zudichte, darf ich Dir einen ganz kleinenen Sprachführer empfehlen, der Dir das allernötigste zeigt. Es "Kauderwelsh Band 10 von Christoph Friedrich, ISBN 3-89416-074-8, kostet ca 8 Euro.
Hab eine schöne Zeit= una mwakati mwema!
-
Bahari Beach oder LTI Kaskazi Beach?Wir haben das Bahari Beach meist nur für eine günstige Zwischenübernachtung genutzt um rechtzeitig den Flug morgens ab Mombasa nach Zansibar oder nach Nairobi zu bekommen. Das Hotel liegt ca. 20 Min mit dem Taxi vom Flughafen entfernt, ist sauber, ordentlich, eher normaler Standard. Die meisten Gäste verbringen den Tag hautsächlich rund um den Pool, da man den Strand nur über relativ steile Treppen erreicht, da das Hotel auf einer Art von Klippe thront.
Sehr idyllisch ist eine Ecke des Gartens mit Palmen und Hängematten, mit direkten Blick auf das Meer.
Wir hatten immer ein Zimmer in dem Gebäude quer direkt zum Strand. Sie sind unserer Meinung nach etwas hellhörig, die Klimaanlage ziehmlich laut. Bezüglich des Hauptrestaurants kann ich wenig sagen, da wir dort nur das (übersichtliche) Frühstücksbuffet genutzt haben und die zum Hotel gehörige Pizzeria. Die allerdings ist sehr malerisch in den Kliff-Felsen eingemauert, sehr kuschelig, ausgestattet mit Sandboden und Safaristühlen und bot zu unserer Überraschung die wohl absolut weltbeste Pizza. Unbedingt testen, wenn ihr da seid.
Die stets fröhliche, quirlige und resolute deutsche Geschäftsführerin Kathrin Schwerring ist für Gäste immer ansprechbar und eine gute Quelle bezgl. Einkaufstips für Mombasa. -
Wieder mal was für Safarifans...Live on wildearth.tv jetzt eine Leopardin auf einer night safari!!!!!
-
Safari KeniaHi Andy,
so sorry, aber Stüppi hat recht. Ich finde das Angebot für 3 Übernachtungen super und definitiv n i c h t zu teuer. Safari-Preise sind deshalb so hoch aber fair, da die Camps and Lodges meist irgendwo im Busch sind und alles, also vom Klopapier, über Nahrungsmittel bis Generator dahin gebracht werden muss. Denk mal darüber nach. Es gibt dort keine Schnellstraßen, über die man mal schnell das Benötigte dahin bringen kann, die Wege sind oft abenteurlich. Aber was red ich, du wirst es selbst erfahren. Und geniessen, ich bin sicher.
Noch eines: Du must nicht so befürchten, daß es zu crowed wird um die Tiere. So wenig Ansturm wie jetzt hat Kenia schon lange nicht erlebt.
Habe dir noch eine Pn geschickt. -
Kilanguni Lodge oder Kilaguni Serena LodgeHi Sissi,
ich glaube Spidernet hat Recht. Ob Kilaguni oder Kilaguna, oder ob in Verbindung mit Serena, es ist immer diesselbe Lodge. Ich kenne auch keine andere.
Ich habe aber noch eine andere Empfehlung, wenn es Dir nach Kili-Ausblick ist. Es ist das Finch Hatton Camp. Dort sitzt Du auf der Terrasse beim Essen und hast ihn direkt vor Dir. Vorausgesetzt das Wetter passt. Unterkunft, Atmosphäre und Service sind hervorragend. Meine Erfahrungen mit diesem Camp sind zwar schon 3 Jahre alt, aber immer noch sehr präsent. Es ist ein bisschen teuerer als die Serena Lodge, doch Preise sind in diesem Jahr gut verhandelbar, vorausgesetzt Du nimmst einen Anbieter vor Ort. Mehr Infos zu diesem Camp schicke ich Dir gerne zu wenn Du magst. LG -
Plant ihr schon euren nächsten Kenyaurlaub?Hi Chrissy,
Oh yeah! Immer wieder und wenigstens einmal im Jahr ! Die Seele brauchts. Bin von Anfang bis Ende Oktober dort.
...Und besonders freue ich mich darauf, diese Kurbellampen zu verteilen. Vielen Dank nochmals für diesen Tip. Er war für mich auch ein sprachliches highlight...! -
Suche HotelFür Erik:
Yeah, das heutige Baobab Beach Resort war früher der Robinson Club Baobab in der Nähe von Ukunda, bzw. Diani Beach. -
Suche HotelAch, das Baobab... Nicht irgendein Hotel. Für viele eher Philosophie. Auch für mich was es das, viele Jahre. Warum WAR sag ich Dir am Ende. Zuerst zu den Fakten: (Mein letzter Besuch: Juli 2007)
Die Anlage liegt so ziehmlich am Ende der Hotelkette des Diani Beaches eingebettet in einem, naja, sagen wir mal, kleinen Urwald auf einem kleinen Korallenfelsen. Es ist kein riesiges Hotel, ca. 160 Zimmer (ergo max für ca. 340 Personen), daher kuschelig, die Atmosphäre leger. Die mittelgroßen Zimmer, die afrikanisch-nett eingerichtet sind, befinden sich in einem zweistöckigen Hauptgebäude oder einstöckigen Bungalows (4 Zimmer max) von denen man auch zum Teil einen guten Meerblick hat. Die Badezimmer sind eher klein, zweckmäßig. Die Klimaanlage mit Fernbedienung ist relativ geräuscharm. Einen guten Einblick auf das Interior gibt Dir die I-Seite www. my-baobab.de. Wir haben immer in einen Bungalow gewohnt. Morgens vom Bett aufrichten und das Meer sehen, ist etwas was ich sehr geniesse. :D. (..wenn nicht gerade die kleinen Äffchen draussen sich ihre Nasen an den Fensterscheiben platt drücken, tztzt)
Sollte Dich das Resort näher interessieren, kann ich Dir auch gerne eine Zimmernummer nennen, die Dir das garantiert. Ehm, den Meerblick.
Das Hauptrestaurant für Frühstück und Abendessen liegt auf der Klippe direkt am Meer und ist rundherum offen. Bei Wind oder Schauern können notfalls dann Bambusrollos herunter gelassen werden. Das Essen in Buffetform mit Themenabenden ist sehr üppig und abwechslungsreich.
Zum Frühstück werden u.a. immer Pfannkuchen /Omeletts in verschiedensten Formen und ganz nach Wunsch frisch zubereitet. Für den Mittags-Lunch gab es bis letztes Jahr auch noch ein kleines Beachrestaurant, das hauptsächlich Gegrilltes und Salat angeboten hat. Nur am Abend hat zusätzlich das Spezialitätenrestaurant "Marhaba" geöffnet (hauptsächlich Fisch/Hummer), das jedoch nicht im All in - Price enthalten ist. Wir haben uns es ab und an mal gegönnt, weil es einfach nett ist, am Tisch sitzen zu bleiben und das Essen serviert zu bekommen. Die Preise sind verglichen mit den Restaurants ausserhalb der Anlage etwas höher, die Qualität aber auch.
Der Pool des Baobabs ist nicht riesig, immer gut umlagert, immer sauber und gepflegt. Meist vormittags manchmal Schauplatz für Aktivitäten wie Wasserball, Wassergym etc.
Der Strand vor dem Hotel ist bei Ebbe schön breit, feinsandig, schneeweiss. Er hat hauptsächlich zwei verschiedene Zugänge, einen ebenerdigen, einen mit Steintreppe. Bei Flut kommt das Wasser ganz nah, aber die Liegewiesen bieten jeden so viel Platz, dass kein Sardinengefühl aufkommt. Ja, es gibt auch Beachboys da. Manchmal sind sie auch aufdringlich, versuchen ihr Glück um etwas Geld zu verdienen, aber sie sind meiner Erfahrung nach nie gefährlich. Afrikaner können die manchmal schroffe europäisch-abweisende Art nicht verstehen, versuchen es deshalb immer wieder um das Gesicht zu bewahren. Man sagt in Africa auch nur ungern nein, sondern eher vielleicht und vielleicht morgen.
Die Animationsprogramm ist im Baobab vielseitig. Es gibt jeden Abend eine Show o.ä. Im 14-Tage-Rhytmus ändert sich das Programm. Die Animationsteam ist erfahren, kenianisch-fröhlich, aber nicht aufdringlich. Tagsüber werden Volleyball, Fussball, (der Gig Gäste gegen Animation ist immer spektakuär..) ScuffleBoard, Gym etc. angeboten. Nee, langweilig war uns dort noch nie.
Über das Personal im Baobab habe ich noch nie, never ever, eine negative Aussage gehört, gelesen. Immer hilfsbereit, immer bemüht, gemütlich, fröhlich, ehrlich. Die meisten sind seit Jahren dort beschäftigt, viel Stammpersonal, ändert sich von Saison zu Saison nur wenig. Viele sprechen mittlerweile ein ganz gutes Deutsch, die Hauptsprache ist jedoch Englisch.
2007 wurde rechts vom Baobab, direkt in unmittelbarer Nachbarschaft, das Schwesterhotel KoleKole gebaut und eröffnet. Es wurde im Sommer 2007 hauptsächlich von Italienern und Engländern gebucht. (auch ital. Animationsprogramm) Es ist etwas hm, naja, edler, moderner, lauter, der Pool spektakulärer, das Hauptrestaurant gleicht aber vom Baustil her eher einer Bahnhofshalle. Man kann zwischen den Hotels problemlos hin und her laufen, das Wellness - Center und die Muckibude, ehm pardon, Fitnesscenter, sind Bindeglied zwischen den Hotels. Ich habe es mir detailliert angesehen und bin ein erklärter Fan des Baobab geblieben, nur dort hat man aufgrund der natürlichen Umgebung dieses Dschungelgefühl, diese Tarzan-Atmosphäre, dieses wundervolle Africa vor der Haustür. Meine Urlaubsphilosophie eben.
Jetzt wird links ein weiter Hotelbau an das Baobab drangesetzt. Fertigstellung ca. 15. Juli 2008. Schau mer mal. -
Kenya Neulinge,Erfahrung mit Reiseveranstalter,Frage nach Lodge usweiner geht noch, oder.. ! Er ist sooooo schön. His Royal Highness, aufgenommen in der Mara, letztes Jahr
-
Im August nach kenia???Hi Eli,
Dein Reisebüro hat Recht. Es wird ab und an mal regnen. Die Monate Juni, July und August sind in Kenya die "wakati kipupwe" - die kalte Jahreszeit - Grund genug für manchen Einheimischen Wollmütze und Fleeceshirt rauszuholen, sofern er hat... An der Südküste sind es dann nur noch angenehme 26 - 28 Grad (im Schatten) während des Tages, nachts geringfügig weniger. Für den normalen Mitteleuropäer wunderbar erträgliche Temperaturen und eine angenehme Luftfeuchtigkeit. Der Regen, der dort ab und zu und auch ganz plötzlich für eine kurze Dauer vom Himmel fällt, ist, hm, ist ein warmer Regen, die Temperatur sinkt deshalb nicht. Gelegenheit von der Liege aufzuspringen und sich an der Bar einen Drink zu genehmigen oder einen Capuccino zu schlürfen. (Kleiner Tip am Rande: bestell einen Cappuccino Kilimanjaro, der hat dann besonders viel leckeren Milchschaum)
Am besten vergißt Du Deine europäischen "Regenerfahrungen". In Africa ist alles anders, auch der Regen.
Badeurlaub in Kenya im August? Oh ja, definitiv ja!! Ich selbst war meist im August dort- die Schulferien lassen mir für einen etwas längeren Africa-Aufenthalt keine andere Wahl. Ich geb Dir mein Wort. Du wirst ihn geniessen können, trotz des "mvua" - ´bisschen Regens. Schneeweißer Sand, Meerwasser, das in Küstennähe meist so warm wie die Luft ist, also auch ca. 28 Grad, das vorgelagerte Riff bricht die großen Wellen ca. 300 m weiter draussen.
(Aber Achtung, zieh besser Badeschuhe an, es gibt viele Seeigel!!)
Aber nur Badeurlaub....? Dafür ist dieses Land eigentlich viel zu schade. Chrissy hat es schon gesagt, die Massai Mara, der nördlichsten Teil der Serengeti, ist zu dieser Zeit Treffpunkt von Millionen von Weißbartgnus und Zebras die auf ihrer Wanderung durch die Serengeti den Fluss Mara überqueren. Ein unglaubliches Spektakel, daß man sich unbedingt ansehen sollte. Und 1000 andere Dinge. Aber das ist eigentlich nicht Thema dieses threads. -
Safari Kenia/TansaniaWow, da habt Ihr Euch aber viel vorgenommen! Ich kann nur zu gut verstehen, daß man(n) einfach viel sehen will, wenn man das erste Mal auf Safari ist. Habt Ihr schon mal gezählt, wie oft Ihr Euere Reisetasche aus-und einpacken müsst? Aber so geht das vielen. "Da will ich hin, und dort hin, und dort hin auch, und wenn ich schon mal da bin, muss ich auch noch..........." Hey, bei so vielen Kilometern, kommt Ihr gar nicht zum Geniessen! Finde ich. Viele wundervolle (manchmal auch weniger wundervolle) Eindrücke werden auf Euch niederprasseln. Africa denkt anders, riecht anders, schmeckt anders, tickt anders, ist anders. Man muss sich Zeit nehmen, wenigstens ein bisschen, bitte! Die Strassenverhältnisse sind in keinster Weise mit europäischen zu vergleichen. Losbrausen geht nicht, oder geht nicht immer. Macht Euch nicht zu viel Termindruck.
Natürlich ist das Fliegen zwischen den Camps eine Alternative, dennoch bin ich kein großer Freund davon, weil so viele Eindrücke einfach flöten gehen. An die Fahrt zum N-Krater hoch, oder in den Krater hinein wird man sich ein Leben lang erinnern. Es ist ein kleines Abenteuer für sich.
Manchmal wird man auch ein bisschen müde von der Hitze, von den vielen neuen Eindrücken oder auch von der Tagen vorher. Oder einfach weil man zu den frühen Gamedrives spätestens um 06.00 Uhr morgen antreten muss, nein, darf. Und an Schlafen ist von hier nach dort meist nicht zu denken, dafür sorgen tiefe Schlaglöcher, Staub und hartgepolsterte Sitze.
Überdenkt nochmal Euere Tour, die eigentlich ganz gut, aber eher für 3 Wochen ausgelegt ist.
Alleine die Mara ist es wert mindestens 3 Tage zu bleiben. Nur dort könnt ihr querfeldein mit dem Safarijeep fahren. Und meist will man auch gar nicht weg, wenn die große Löwenfamilie mit sechs, sieben Jungtieren sich in den Schatten des Jeeps sich kuschelt.....Dort kann man auch am besten einen "kill" beobachten, (also wenn eine Löwin ein Gnu o.ä. reisst) und es dauert dann, bis sie den "Chef" holt und ihm ihren Fang präsentiert. Wollt ihr dann sagen:" Mach mal n bisschen schneller, ich muss heute noch nach Amboseli"Als Camp in der Mara kann ich am besten das Governors empfehlen. Es ist ursprünglich und doch elegant. Mit einer fast englischen Kolonial-Atmosphäre. Der Service und das Essen ist excellent. Aber kein Strom in den Zelten. Heisst auch, zum Haareföhnen müßt Ihr nach vorne zum Versorgungszelt, wenns schon dunkel ist, nur mit guide. Ausserdem wird es abends schnell kühl. (Unbedingt warmen Pullover mitnehmen.)
In Amboseli würde ich anstatt dem Kibo das Tortilis-Camp buchen. Der Service, die Ausstattung einfach schöner, die Lage spektakulärer. Zu den Sopa-Lodges habe ich eine eigene Meinung, die ich hier aber nicht gerne öffentlich darstellen möchte. Samahani - verzeih