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  • wtravel
    HansiM23H HansiM23

    So, bei mir hat sich die Unsicherheit nun in der Weise in Sicherheit verwandelt, als WTA-X meine ab dem 20. Oktober geplante 1wöchige Malta-Reise storniert hat.

    Ich habe voll bezahlt und keinerlei Gegenleistung erhalten. Auf die vollmundigen Versprechungen von WTA-X bzw. des (vorläufigen) Inso-Verwalters würde ich nichts geben. Die werben noch Gelder ein, um die Masse zu mehren, mehr nicht. Irgendwie kann es doch nicht sein, dass man voll zahlen muss, dann wird storniert und auf den Insolvenz-Versicherer verwiesen, während sich die WTA-X und der Verwalter mit dem Geld einen schönen Tag machen.

    Ich werde meinen Schaden jetzt dem Insolvenzversicherer melden, mal sehen, was der dazu sagt. Sind ja "nur" 522 €. Das war meine erste Buchung über Holidaycheck und wohl auch gleichzeitig meine letzte.

    Reiseveranstalter

  • wtravel
    HansiM23H HansiM23

    Bei mir sieht die Sache so aus:

    Im März habe ich 8 Tage Malta gebucht, Flug, Transfers und 4*-Sterne-Hotel mit Frühstück für 522 €, eigentlich ganz günstig und der Clou war, ich hatte noch einen Holidaycheck-Gutschein über 200 €, der nach Durchführung der Reise gutgeschrieben werden sollte (Sofortabzug ging nicht), so dass "netto" der Urlaub nur 322 € gekostet hätte.

    Ich musste dann 183 € vorauszahlen, etwa 35 %, was branchenüblich eher viel ist. Am 21. September 2015 war dann die Restzahlung fällig. Ich hatte gerade überwiesen, da informierte mich Holidaycheck über den Insolvenzantrag von WTA-X travel.

    Meine Reise soll am 20. Oktober starten.

    Ich sage es ganz ehrlich: Wenn ich die Restzahlung noch nicht geleistet hätte, ich würde sie nicht mehr leisten und die 183 € abschreiben.

    Wenn man mich jetzt aber wirklich nach Malta fliegen lässt, um mir vor Ort mitzuteilen, dass ich kein Hotel habe, dann wüsste ich wirklich nicht, was ich dazu sagen soll. Auch traue ich mich natürlich nicht, irgendwelche Ausflüge vorab zu buchen, weil das Geld dafür dann auch weg ist, wenn die Reise nicht stattfindet.

    Für die Zukunft kann man nur das Fazit ziehen, nicht bei irgendwelchen Briefkastenfirmen im Ausland Reisen zu buchen, da da die Insolvenz offensichtlich zum Geschäftsmodell gehört. Traurig nur, dass Holidaycheck so etwas noch unterstützt. Danke, Euer 200 €-Danke-Gutschein ist damit auch noch weg, das Geld von Euch sehe ich natürlich auch niemals.

    Reiseveranstalter

  • Trendtours Teil II
    HansiM23H HansiM23

    Zurück von meiner nunmehr 8.Trendtours-Reise, diesmal „Küstenzauber zwischen Capri und Cilento“, folgender Erfahrungsbericht:

    Die Reise startete am 14. April 2015 mit einem Nonstop-Flug nach Neapel. Die TT-Flughafenassistenz war rechtzeitig vor Ort. Schnell stellte sich heraus, dass die Reisegruppe diesmal 50 (!!) Personen umfassen sollte, für mich die größte Gruppe aller Reisen, die ich je gemacht habe, solche ohne TT eingeschlossen. Als Nächstes bekamen wir die Info, dass noch ein weiterer Flug abgewartet werden müsse, um von dort auch noch Gäste aufzunehmen (Wartezeit: ca. 70 Minuten).

    TT hatte sich, was das Hotel im Raum Neapel anbelangt, im Prospekt nicht festlegen wollen. Wir kamen dann an im Hotel Dei Congressi (Castellammare di Stabia, siehe Hotelbewertung), einem 4-Sterne-Hotel (nach Landeskategorie), das auf den ersten Eindruck auch so wirkte: Großzügige Eingangshalle, scheinbar edles Mobiliar, Willkommensdrink vom livrierten Kellner. Die Probleme zeigten sich erst nach der Zimmervergabe: Zu kleine Aufzüge, z.T. miserable Zimmer, als Nachbarn täglich wechselnde Gruppen pubertierender Jugendlicher mit teilweise bis zu 5 Personen pro Zimmer.

    Dann die Infoveranstaltung: Die Person, die sich für uns zuständig fühlte, stellte sich erst auf Nachfrage vor und vergaß zunächst, uns die angekündigte Telefonnummer „für Notfälle“ zu geben, auf Nachfrage kam die aber noch. Dann wurden die Fakultativausflüge für insgesamt 118 € angeboten und dazu gesagt, man müsse sich sofort entscheiden, eine Nachbuchung sei nicht mehr möglich. Tatsächlich lehnte der Herr spätere telefonische Anfragen auf Nachbuchung ab!

    Den informierenden Ausflugsverkäufer vom ersten Tag haben wir dann auf der ganzen Reise nicht mehr wiedergesehen. Stattdessen stellten sich, teilweise mehrmals täglich, immer wieder neue Personen als Reiseführer bzw. Reisebegleiter vor. Wer nun eigentlich der gesetzlich vorgeschriebene Reiseleiter auf dieser Reise war, blieb ein Rätsel.

    Auch in dem zweiten Hotel, dem Le Palme in Paestum (siehe Hotelbewertung) hatte man den Ausflugsverkäufer offensichtlich noch nie persönlich getroffen. Als dann noch eine Mitreisende nachts per Notarztwagen ins Krankenhaus gebracht werden musste, dort niemand Deutsch oder Englisch zu sprechen schien und sie nicht für die Rückreise nach Deutschland transportfähig war, erhielt deren Zimmergenossin auf ihre Bitte um Unterstützung auf dem„Notfallhandy“ den guten Rat, doch schon einmal den Koffer der Kranken mit nach Deutschland zu nehmen. Damit war dann die Sache für den Nothelfer offensichtlich erledigt. Der Rücktransport sollte dann wohl mit dem ADAC erfolgen, bei dem die Erkrankte abgesichert war.

    Was mich an der Reise dieses Mal besonders gestört hat, war, dass die Besichtigungen extrem kurz gehalten wurden, dann aber viel Zeit zur „freien Verfügung“ gegeben wurde, natürlich mit Gelegenheit zum Mittagessen in einem „empfohlenen Restaurant“ für rund 13 €/Person und Tag. Warum man, wenn man in 4-Sterne-Hotels in Halbpension verpflegt wird (abends üppige 3-Gänge-Menüs), in Letzterem zusätzlich mit riesigem Antipasti-Buffet, jeden Mittag noch 2 Stunden Zeit und 13 € opfern soll, wenn man vielleicht nur einmal im Leben nach Pompeji, Capri, Ischia, Paestum u.ä. kommt, erschließt sich mir nicht. „Freie Verfügung“ nützt einem auch nicht viel, wenn man gar nicht weiß, was es noch an Interessantem zu entdecken gibt oder, wie in Pompeji, noch gar keine Eintrittskarte für die Sehenswürdigkeit hat. Dafür ist doch eigentlich der in Italien immer für so wichtig erachtete ortskundige örtliche Führer zuständig.

    Gut war an dieser Reise vor allem das, wofür TT nicht zuständig war: Das Wetter, das Reiseziel als solches und die Gruppe, in der ich diesmal besonders viele interessante und aufgeschlossene Leute kennen gelernt habe.

    Obwohl ich praktisch alles Optionale und Fakultative mitgemacht habe, außer den Mittagessen, war viel zu viel Leerlauf in der Reise, obwohl es massenhaft zu entdecken gegeben hätte. So waren wir gerade mal 2 Stunden in Pompeji und überhaupt nicht in Herculaneum. 
     
    Fazit: Alles in allem, was den Beitrag von Trendtours anbelangte, leider meine bisher schlechteste TT-Reise. Die Vermarktung der Mittagessen hatte Kaffeefahrt-Niveau.

    Reiseveranstalter

  • Erfahrungen mit trendtours touristik
    HansiM23H HansiM23

    Zurück von der TT „exklusiv“ - Reise „Istanbul & Dubai“ hier ein Erfahrungsbericht:

    Bei Ankunft in Istanbul stand ein Abholer bereit, der uns ins Hotel „Marmaray“ (Näheres siehe Hotelbewertung) brachte.

    Am nächsten Tag ging´s mit dem Programm los. Die Gruppe bestand aus 42 Personen (19 Paare, 2 zusammen reisende Freundinnen, 2 Alleinreisende, die meisten zwischen 60 und 70 Jahre alt). Bei einer „Exklusiv“-Reise hatte ich eine kleinere Reisegruppe, max. 35 Personen, erwartet.

    Der Reiseleiter für Istanbul war kompetent (hatte osmanische Geschichte studiert), aber leider etwas unmotiviert (O-Ton: „Sie wollen ja sowieso nach Dubai“, "In so kurzer Zeit kann ich Ihnen nicht viel zeigen"). Z.B. hat er uns in die sog. Blaue Moschee absichtlich zu einer Zeit hineingeführt, dass wir nach 5 Minuten dort wieder hinausgeworfen wurden wegen Mittagsgebet. 
     
    Ende November war für Istanbul sowieso viel zu spät, kalt, windig, regnerisch.

    Dann eine gute Nachricht: Wegen der Formel 1 in Abu Dhabi ging unser Flug nicht dorthin, sondern gleich direkt nach Dubai, sparte also den Transfer von Abu Dhabi nach Dubai und damit rd. 2 Stunden. Wir kamen in Dubai im Hotel Marco Polo (Näheres siehe Hotelbewertung) auch gleich auf´s Zimmer, so dassman, da es am nächsten Tag erst um 13 Uhr losging, noch genügend Schlaf bekam.

    Die Infoveranstaltung: Geschäftstüchtig wurden dort zwei optionale Ausflüge für die freien Tage angeboten,eine Altstadt-Tour Dubai für 50 Euro und eine Fahrt an die Ostküsteder Emirate (Fudschaira und Schardscha) für 80 Euro. Beides überteuert, die Altstadt-Tour geradezu unverschämt, da man diese Tour wegen der günstigen Lage des Hotels im Stadtteil Deira leichtauf eigene Faust (zu Fuß oder mit Straßenbahn) mit einem Kostenaufwand von unter 5 Euro machen konnte. Die Ostküstentour habe ich bei anderen Anbietern, z.B. Ikarus, für 50-60 Euro gesehen, wobei ich nicht sagen kann, ob da, wie in unserem Fall, Mittagessen inkl. Getränke im Leistungsumfang enthalten sind.

    Das lt. Leistungsbeschreibung gebotene Programm war fantastisch.

    So waren wir im Burj al Arab im Restaurant Al Iwan (1. Etage) und nahmen dort ein Abendessen ein, dass normalerweise, wenn man überhaupt einen Platz bekommt, 170 Euro (!) kostet. Sicher, das Essen allein wäre nie 170 Euro wert und das Restaurant bot, im Gegensatz zu höher gelegenen Restaurants des Burjal Arab, keinen Ausblick, aber man war eben im Burj al Arab und hatte definitiv keinen Trendtours-Malus. Nach 90 Minuten mussten wir das Hotel auch schon wieder verlassen.

    Die Auffahrt auf das höchste Bauwerkder Welt (Burj Khalifa) war ebenfalls ein Highlight. Hier hatten wir vorgebuchte Karten. Ohne eine Vorbuchung ist die Auffahrt nicht möglich. Als wir um 10.30 Uhr da ankamen, war der Tag schon bis 21.00 Uhr ausgebucht. Unsere Karte hätte dort am Schalter übrigens125 AED (rd. 28 Euro) gekostet.

    Jeepsafari (sog. dune bashing) in den Sonnenuntergang hinein und Tagesabschluss beim Barbecue (nichtalkoholische Getränke inklusive) in einem (für Touristen neu angelegten) „Beduinencamp“ haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Dieses Programm würde übrigens, wenn es nicht schon inklusiv gewesen wäre, vor Ort ab 50 Euro kosten.

    Das Wetter in den Emiraten war mit 25 bis 30 Grad sehr angenehm, leider wird in den Gebäuden überall vielzu stark klimatisiert. Klimaanlage im Hotelzimmer ließ sich aber zum Glück abstellen.

    Insgesamt war die gesamte Organisation und Durchführung der Reise wieder sehr gut. Man fragt sich wirklich, wie Trendtours eine Reise mit einem derart umfangreichen Inklusivprogramm ab 1.299 Euro (in meinem Fall konkret für 1.439 Euro) anbieten kann. Außer der Gruppengröße kann ich keinen ernsthaften Kritikpunkt finden. Wer die V.A.E. für 1 Woche als Rundreise besuchen will, sollte das auf jeden Fall mit dieser Reise und mit TT tun, Istanbul gibt’s praktisch gratis dazu.

    Reiseveranstalter

  • Erfahrungen mit trendtours touristik
    HansiM23H HansiM23

    Hallo Jens,

    am Donnerstag starte ich zu der von Dir genannten Reise. Im Anschluss werde ich einen Erfahrungsbericht hier einstellen.

    Im Vorfeld freue ich mich insbesondere auf das Burj al Arab, das es so m.E. bei keinem anderen Veranstalter im Angebot gibt. Ist hier aber wohl schon einmal diskutiert worden.

    Wir werden sehen.

    Grüße

    Reiseveranstalter

  • Erfahrungen mit trendtours touristik
    HansiM23H HansiM23

    @ Xele

    Da das Motto von Trendtours lautet "Unterwegs mit netten Leuten", kann ich nach Deinen Schilderungen nur sagen, Hut ab Trendtours. Da ist also jemand, der bei einer Call-Center-Mitarbeiterin versucht, den Saisonzuschlag herunterzuhandeln, der mit Überschneidungen in der Korrespondenz ein Problem hat und der noch nicht einmal mit einer kostenlosen Stornierung seiner Buchung zufrieden ist, wobei er selbst nur über Mail-Box errreichbar ist und Anrufer wahrscheinlich vorwiegend vom Klo aus und von unter der Dusche zurückruft.

    Bin ich froh, dass ich solche Leute noch nie bei meinen Trendtours-Reisen getroffen habe und hoffentlich nie treffen werde. Also bitte weiter so Trendtours!

    Reiseveranstalter

  • Erfahrungen mit trendtours touristik
    HansiM23H HansiM23

    Komme gerade von meiner insgesamt sechsten TRENDTOURS-Reise zurück, „Glanzlichter zwischen Alpen und Toskana“. Eine 8-tägige Rundreise, vollgepackt bis oben hin, so dass man morgens ab 7.30 Uhr mit der Abfahrt vom Hotel und abends teilweise erst gegen Mitternacht mit der Ankunft im Hotel rechnen musste.

    Dafür jagte allerdings ein Highlight das andere, und alles hat hervorragend geklappt. Unsere Reiseleiterin Bettina, eine Deutsche, die in Palermo lebt, hat uns Italien und die besuchten Orte auf humorvolle und kompetente Weise näher gebracht.

    Mit Frühbucherrabatt war die Reise ab 798 Euro + Saisonzuschlag + Flughafenaufschlag erhältlich, Flug und Halbpension inklusive.

    Besonders gefallen haben mir die vielen bereits im Reisepreis eingeschlossenen Leistungen, insbesondere die Eintrittsgelder, sowie die verschiedenen Snacks, die passend zum jeweiligen Ort angeboten wurden und oftmals das Mittagessen ersetzten.

    Begonnen hat die Besichtigungstour in Venedig mit der Auffahrt auf den Glockenturm am Markusplatz, Besichtung Dogenpalast und Seufzerbrücke. Dann folgte eine Gondelfahrt und Taxi-Shuttle auf dem Canal Grande. Die Hochzeit von George Clooney haben wir nur knapp verpasst.

    Als nächste Stationen kamen Verona und der Gardasee dran, wobei der Ort Sirmione, auf einer Halbinsel im Gardasee gelegen, erst per Boot vom See aus umkreist und dann besichtigt wurde.

    In Mailand waren „Mailand by night“ und die Besichtigung der Mailander Skala von innen als Höhepunkte zu verzeichnen.

    Parma, Florenz, Pisa, Bologna, Ferraraund Padua standen in den nächsten Tagen auf dem Programm, wobei z.B. das Ferrari-Museum in Maranello mal eben nebenbei abgehakt wurde (immerhin auch 15 Euro Eintritt). 
     
    „Venedig by night“ war der krönende Abschluss einer insgesamt zwar stressigen aber gelungenen Reise.

    Die Hotels waren im Großen und Ganzen ok (siehe meine Hotelbewertungen), das Essen zum Teil in einer trendtourstypischen Sparversion. 
     
    Das Wetter spielte ebenfalls mit, so dass ich diese Reise zu dieser Jahreszeit empfehlen kann.

    Reiseveranstalter

  • Erfahrungen mit trendtours touristik
    HansiM23H HansiM23

    Madeira
     Anfang April 2014 unternahm ich nun meine insgesamt fünfte TRENDTOURS-Reise, „Blütenzauber auf Madeira“, 8 Tage für (nach Abzug von 150 € Frühbucherrabatt) 549 € Grundpreis + 150 € Saisonzuschlag + 150 € optionale Halbpension.

    Schon bei Zusendung der Reiseunterlagen die erste positive Überraschung: Nonstop-Flüge von Hannover nach Funchal mit angenehmen Abflug- und Ankunftszeiten. Von Gästen, die z.B. ab München geflogen sind, habe ich gehört, dass es dort über Lissabon ging, so dass sich die Reisezeit mal eben verdoppelte.

    Vor Ort waren wir im Hotel Four Views Baia untergebracht, was man schon bei der Buchung wusste, es gab noch das Hotel Quinta Splendida etwa 10 km außerhalb als Alternative.

    Das Four Views Baia (siehe auch meine Hotelbewertung) liegt mitten in Funchal an einem Berghang mit toller Aussicht über die Stadt. In unmittelbarer Umgebung des Hotels gibt es allerdings nichts weiter zusehen oder zu unternehmen, keine Lokale und keine Einkaufsmöglichkeiten, aber mit 15-20 Minuten Fußweg oder einer Taxifahrt für 5 € ist man z.B. beim Einkaufszentrum, am Hafen und der Hauptflaniermeile.

    Zur Hauptsaison, wie in meinem Fall, sind nach Angabe der Reiseleiter etwa 200 TRENDTOURS-Gäste gleichzeitig auf Madeira. Das klingt viel, relativiert sich aber schnell, wenn man bedenkt, dass jeden Tag bis zu drei Kreuzfahrtschiffe in Funchal anlegen und z.B. eine AIDAstella allein schon mehr als 2000 Passagiere an Bord hat, die im Rahmen eines Tagesausflugs die Innenstadt bevölkern.

    Am Infoabend des Anreisetages wurde einem dann der Ablauf der Reise erklärt. Hier die erste negative Überraschung:

    Da fast jeden Tag neue Gäste anreisen, findet die (Rund-)Reise so statt, dass alle Gäste immer an einem bestimmten Wochentag einen bestimmten Ausflug unternehmen. Da sind dann also am Montag z.B. die Gäste dabei, die erst am Sonntag angekommen sind, aber auch die, die am Dienstag schon wieder abreisen.

    Jeden Morgen sammeln sich also die 200 TRENDTOURS-Gäste vor dem Hotel und werden beliebig auf die bereitstehenden vier großen Busse und die anwesenden Reiseleiterinnen verteilt bis jeder Platz in jedem Bus besetzt ist.

    Wenn ich bisher schon die Gruppengröße von z.T. mehr als 50 Personen als das größte Manko bei TRENDTOURS angesehen habe, so wird dies durch eine anonyme Masse von 200 Leuten mit wechselnden An- und Abreisezeiten noch übertroffen. Weder innerhalb der Gruppe noch im Verhältnis zum Reiseleiter kommt so etwas wie Gruppengefühl auf. Das ist bei einer Reisegruppe von 20-30 Leuten, die eine Woche lang zusammen unterwegs sind, mit festem Reiseleiter, natürlich ganz anders. Na ja, der eine möchte das, der andere nicht. Muss jeder für sich entscheiden.

    Eine Levada-Wanderung mit 200 TRENDTOURS-Gästen und vielleicht noch 800 anderen ist irgendwie auch nicht gerade wildromantisch.

    Durch die fast gleichzeitige Abfahrt von 200 Leuten gab es natürlich auch einen wahnsinnigen Andrang beim Frühstück, so dass es sich empfiehlt, den Kaffee schon mithilfe des Wasserkochers auf dem Zimmer zu sich genommen zu haben. Frühstück und optionales Abendessen waren übrigens für die TRENDTOURS-Gäste und die übrigen Hotelgäste, die es aber nur wenige gab, identisch.

    Der zur optionalen Halbpension gehörende Folkloreabend fand außerhalb des Hotels in einem speziellen Espetada-Restaurant statt und war fantastisch. Drei-Gänge-Menü mit Vorsuppe, Espetada (die typischen Rindfleischspieße von Madeira) satt, Nachtisch und jede Art von Getränken inklusive, dazu der Auftritt einer Folklore-Gruppe.

    Angefangen vom Flughafen-Shuttle in Funchal über das Einchecken beim Hotel, Infoabend, Aushänge und die einzelnen Ausflüge war wieder alles perfekt organisiert. Im Hotel Four Views Baia „wohnt“ sogar während der Saison eine TRENDTOURS-Reiseleiterin, die nicht an den Ausflügen teilnimmt und damit theoretisch rund um die Uhr ansprechbar ist.

    Insgesamt ist mir Madeira, insbesondere Funchal, einfach zu überlaufen und zu touristisch. Für Blumenfreunde und/oder Wanderer, die abseits der Touristenströme auf eigene Faust unterwegs sind, stellt sich das sicher anders da. Badestrände sind auch Fehlanzeige und das Wetter sehr unbeständig, so dass es auch über mehrere Tage hinweg kalt, neblig und regnerisch werden kann. So war wohl zu der Zeit, als ich auf Madeira war, das Wetter daheim sogar besser.

    Wer Madeira einfach mal gesehen haben will, kann das mit TRENDTOURS machen.

    Reiseveranstalter

  • Erfahrungen mit trendtours touristik
    HansiM23H HansiM23

    Mit dem Bericht über meine vierte TRENDTOURS-Reise bin ich dann auf dem Laufenden, da dies eben die vier Reisen sind, die ich bisher mit diesem Veranstalter unternommen habe. Diesmal hieß es „Glanzlichter Israels“ und fand als 8tägige Rundreise mit nur zwei Hotelwechseln Ende September/Anfang 2013 statt. Grundpreis (nach Abzug des üblichen Rabatts 898 € + Saisonzuschlag 180 €).

    Gedanklich war die Reise natürlich von der Syrien-Krise überschattet, denn der Reise-Verlauf sollte bis an die Golan-Höhen führen, die, israelisch besetzt, bereits zu Syrien gehören und nicht allzu weit von Damaskus entfernt sind. Der Reiseleiter sprach noch von 37 Leuten auf seiner Liste, von denen wohl 6 kurzfristig abgesprungen waren, so dass wir mit 31 Leuten auf Tour gingen. Für TRENDTOURS eine eher kleine Gruppe, der Bus hatte auch bestimmt 50 Plätze. Einige Mitreisende gaben zu, am liebsten wegen der Syrien-Krise auch storniert zu haben, wenn dies kostenlos möglich gewesen wäre. Man hat dann aber vor Ort nichts von der Krise mitbekommen.

    Die Flüge fanden mit Lufthansa ab Frankfurt statt, leider zu sehr ungünstigen Zeiten, so dass Zwischenübernachtungen in Frankfurt vor der Abreise und nach der Rückkehr nötig waren. Ein weiteres Problem bescherte die Lufthansa durch die Überbuchung der Maschine am Abreisetag. Ich stand trotz OK-Buchung mit 9 anderen auf einer „Warteliste“, hatte also zunächst kein Ticket und hätte einen 10 Stunden später gehenden Flug nehmen müssen. 400 € Schadensersatz hatte man mir angeboten, was mir aber wenig genützt hätte, da ich von Tel Aviv noch nach Jerusalem gemusst und nicht mal gewusst hätte, in welches Hotel. Zum Glück haben sich dann nach Ausruf des Problems genügend „Freiwillige“ gefunden, die für 400 € ihren Platz freigegeben haben. So hatte ich – mit ein paar Schweißperlen auf der Stirn - schließlich sogar den gewünschten Fensterplatz bekommen. War aber, wie gesagt, kein TRENDTOURS-Problem. Die Lufthansa scheute sich auch offensichtlich, bei TRENDTOURS anzurufen und das Problem dort zu schildern.

    In Jerusalem angekommen war ich doch erstaunt, dass wir dort für 3 Übernachtungen im Ramada Hotel unterkamen, einem 4-5-Sterne-Hotel, allerdings im modernen Teil der Stadt, Nähe Knesset, in der Umgebung nur Schnellstraßen, nichts fußläufig zu machen. Das Hotel selbst war aber gut und das Essen sehr gut und ohne den erwähnten TRENDTOURS-Malus, üppige Buffets morgens und abends, koschere Küche.

    Der Reiseleiter Uri, ein ehemaliger Zeitsoldat der israelischen Armee mit deutscher Mutter, arbeitete nach eigener Aussage das erste Mal für TRENDTOURS und hat mir persönlich nicht so gut gefallen. Von allen meinen bisherigen TRENDTOURS-Reisen definitiv der schlechteste Reiseleiter. Weiteres s.u.

    Das Rundreiseprogramm war in etwa das, was alle Israel-Pauschalreisenden so oder so ähnlich absolvieren, wie erwartet und sehr gut. Das Wetter war auch sehr gut, nicht zu heiß, kein Regen.

    Das Hotel in Tiberias/See Genezareth (3 Übernachtungen) war sehr einfach, leicht heruntergekommen, das Personal nicht gerade besonders zuvorkommend, knappe 3-Sterne, würde man allein wohl nicht buchen. Essen einigermaßen, aber kein TRENDTOURS-Malus, also für alle gleich.

    Das Hotel in Tel Aviv (Mercure) war sehr modern und zentral (laut!) gelegen. Essen ok, hier hatte ich allerdings in Anbetracht des ansonsten sehr guten Hotels deutlich mehr erwartet. Da das Essen in einem kleinen Raum eingenommen wurde, der kaum das Hauptrestaurant gewesen sein wird, vermute ich hier den TRENDTOURS-Malus.

    Die Rückreise verlief ohne Probleme.

    Alles in allem eine durchaus gelungene Reise, aber mit ein paar Kritikpunkten.

    So sind die angebotenen Zubringerflüge nach Frankfurt mit 299 € viel zu teuer (Rail & Fly gab´s für 30 € ) und der Einzelzimmerzuschlag mit 40 €/Nacht viel zu hoch, insbesondere für die 3 Übernachtungen in Tiberias, wo man vielleicht 10 €/Nacht extra verlangen kann.

    Was einigen in der Reisegruppe, auch mir, noch missfiel, war das doch sehr aggressive Kassieren des Trinkgelds durch den Reiseleiter gleich am Anfang der Reise. Im Prospekt waren zwar 5 €/Tag als Trinkgeldempfehlung genannt. Das hatten die meisten aber nicht so verstanden, dass für die 8 Tage, zumal davon nur 6 Rundreisetage waren, gleich 40 € vom Reiseleiter kassiert wurden und er dies anhand einer Namensliste genau kontrollierte. Was nämlich letztlich von dem kassierten Trinkgeld bei wem ankam, z.B. bei den Zimmermädchen, entzog sich der Kenntnis der Reisegruppe. Dies führte dazu, dass man hier und da noch einmal Trinkgeld direkt gegeben hat.

    Der Reiseleiter bot gleich am Anfang der Reise eine Flatrate für Mineralwasser im Bus für 20 €/Person für die gesamte Reise an. Das Angebot nahm aber keiner an, weil wir eine Flasche Wasser pro Person je Rundreisetag sowieso inklusive hatten, was dem Reiseleiter wohl zunächst gar nicht bekannt war. Weitere Einzelwasserflaschen waren dann im Bus für 1 €/Stück erhältlich.

    Die zu den Inklusivleistungen gehörende Israel-Karte musste der Reiseleiter erst noch besorgen, nachdem einige darauf bestanden hatten. Auch hier war er wohl nur mäßig informiert.

    Unser Reiseleiter und der der Parallelgruppe waren stets sehr bemüht, die Gruppe in bestimmte Lokale zum Mittagessen zu lotsen, wo dann ein Touristenmenu, z.B. Falafel auf die Hand + Dose Cola für 10 €, angeboten wurde. Die Lokale waren weder an schönen Plätzen gelegen noch von hohem Standard, eher im Gegenteil. Schade zudem um die Zeit, die man, gerade in Jerusalem, besser für weitere interessante Besichtigungen hätte nutzen können. Bei Halbpension halte ich lange Pausen für Mittagessen eher für überflüssig, das sehen aber natürlich manche anders, die einfach nicht ohne ihr Mittagessen können. Für ein Falafel auf die Hand braucht man aber m.E. keine anderthalb Stunden Pause auf Campingstühlen in einer engen Gasse eines Basars zu verbringen.

    Diese Reise muss man nicht unbedingt mit TRENDTOURS machen, man kann aber.

    Reiseveranstalter

  • Erfahrungen mit trendtours touristik
    HansiM23H HansiM23

    Das Prinzip der 8tägigen Rundreisen bei TRENDTOURS läuft typischerweise so, dass man einen An- und einen Abreisetag hat, dazwischen die 6 Rundreisetage. Beim Reisegruppenwechsel an den An- und Abreisetagen übernimmt bzw. übergibt man quasi das noch warme Bett. Das ist sicher bei vielen anderen Veranstaltungen so oder ähnlich.

    Bei TRENDTOURS lässt es sich aber allein wegen der bundesweiten Anwerbung von Reiseteilnehmern und der hohen Nachfrage nach bestimmten Zielen zu bestimmten Zeiten nicht verhindern, dass mehrere Gruppen gleichzeitig unterwegs sind. Wie sollen denn sonst z.B. 25.000 Leute pro Jahr durch das nicht einmal ganzjährige gut bereisbare Irland gelotst werden?

    Kürzlich konnte man bei der Istanbul/Dubai-Reise ganz gut sehen, wie das vor sich geht: Im Internet wird auf der Buchungsmaske immer angezeigt, welche Termine noch zur Verfügung stehen (über 10 Plätze grün, dann 1-10 mit der genauen Zahl der noch offenen Plätze für jeden Termin und Flughafen). Bei dieser Reise war schon nach etwa 2 Tagen alles ausgebucht. Doch plötzlich, ein paar Tage später, waren neue Termine da und die alten z.T. wieder verfügbar. Da werden dann also neue Gruppen zusammengestellt, die bei geringerer Nachfrage gar nicht mehr angeboten worden wären.

    Bei meinen bisherigen vier Reisen mit TRENDTOURS (Sizilien, Russland, Irland, Israel) habe ich bei den drei Letzteren mitbekommen, dass 2-3 Reisegruppen exakt zur selben Zeit auf denselben Touren unterwegs waren wie meine Reisegruppe. Man hat die Leute im Hotel getroffen, beim Essen, bei Zwischenstopps/Toilettenpausen, z.T. haben sich sogar Leute mit Leuten aus der anderen Gruppe das Zimmer geteilt, sog. Halbes Doppelzimmer.

    TRENDTOURS versucht zwar offensichtlich, dass sich die Gruppen nicht zu sehr ins Gehege kommen, z.B. durch versetzte Abfahrtszeiten morgens, oder gegenläufigen Tourenverlauf, wie es tradewind beschreibt, ganz verhindern lässt sich das aber nicht immer. Mich hat das insbesondere bei der Russland-Reise gestört.

    Bei den teureren, ja fast schon Luxus-Reisen, wie Kanada-Alaska oder auch Hawaii wird man natürlich niemals Gefahr laufen, dass sich 120 Leute von TRENDTOURS irgendwo über den Weg laufen. Da sind ja die Gruppen auch von vornherein schon viel kleiner, ein Prospekt von Indien, den ich hier noch liegen habe, spricht z.B. von +/- 25 Teilnehmern.

    Reiseveranstalter

  • Erfahrungen mit trendtours touristik
    HansiM23H HansiM23

    Meine dritte Reise mit TRENDTOURS war wohl die bisher schönste Reise mit diesem Veranstalter, wenn man Reisen in verschiedene Gebiete auch schlecht vergleichen kann. Es handelte sich um die „Glanzlichter Irlands“ und hat Ende August 2013 stattgefunden. Eine 10tätige Rundreise, bei der wir insgesamt gut 2000 km im Bus verbracht haben.

    Im Grundpreis von 898 € (nach Abzug des üblichen Rabatts) waren Halbpension und „20 Irland-Highlights“ inklusive. Den Programmplan will ich hier nicht im Einzelnen darstellen, kann man beim Veranstalter selbst nachlesen oder irgendwo anders im Netz. Die sog. Highlights waren jedenfalls typisch irische Aktivitäten wie z.B. „Singing Pub“, Whiskey-Destillerie, Hütehunde-Training, Kutschfahrt, Windhundrennen, Klippen, Schlösser, Dingle-Halbinsel mit dem berühmtesten Delphin der Welt (Fungi), Ring of Kerry usw.

    Die Reisegruppe waren gut 40 Leute im Alter zwischen Anfang 30 und Mitte/Ende 70. Gleich am Anfang gab´s ein Problem mit dem Bus, der durch eine eingebaute Toilette nicht für alle einen Blick nach links und rechts ermöglichte. Die Reiseleiterin Conny, eine Deutsche, die der Liebe wegen nach Irland gezogen war, nahm sich des Problems an. Tatsächlich war am 2. Tag ein neuer Bus da, den der Fahrer, nachdem er uns im ersten Hotel der Rundreise abgesetzt hatte, über Nacht mit mehreren hundert Extrakilometern aus dem Depot geholt hatte. Ich hätte gewettet, dass das nichts wird, weil man eigentlich nicht damit rechnen kann, dass ein Ersatzbus mal eben so zur Verfügung steht.

    Der Saisonzuschlag von 120 € hat sich in diesem Fall wirklich gelohnt, da es nur selten geregnet hat und wenn dann nur, wenn wir gerade im Hotel oder im Bus waren. Bei den Besichtigungen, insbesondere Dingle und Ring of Kerry hatten wir strahlenden Sonnenschein und Rundumblick. Kann TRENDTOURS natürlich nichts dafür, nur als Hinweis, dass ich gelesen hatte, Ende August/Anfang September habe man die beste Chance, in Irland schönes stabiles Wetter vorzufinden. Bei schlechtem Wetter nützt einem der beste Veranstalter nichts.

    Reiseleiterin Conny war die gesamte Reise über Spitze, enormes Wissen über Land und Leute, sehr freundlich und am Wohlergehen der Gruppe interessiert (siehe Busaustausch). Überhaupt war die ganze Gruppe sehr harmonisch, was bei so einer Reise wichtig ist.

    Die Hotels waren mal mehr mal weniger gute Rundreise-Hotels mit 3-Sterne-Bewertung + 1 (Luxus-)Schlosshotel, es gab aber sowieso 5 Hotelwechsel, einmal 3 Übernachtungen in einem Hotel, ansonsten nur 1-2 Übernachtungen.

    Das Essen hatte nur im Flughafen-Hotel in Dublin den von mir schon erwähnten TRENDTOURS-Malus, also separierte Gruppe mit anderem (schlechterem) Essen als die übrigen Hotelgäste. Das Essen war aber durchweg gut, im Hotel im County Donegal war das Abendessen sogar sehr gut. Da ich hier, auch nach den bisherigen Erfahrungen, eher geringe Erwartungen habe, war ich also sogar positiv überrascht.

    Wer also weiß, dass es in Irland niemals richtig warm, aber auch niemals richtig kalt wird, dass man in Irland niemals 10 Tage ohne Regen erleben wird und dem es nichts ausmacht, 2000 km in 10 Tagen im Bus zu sitzen (das sind nach Abzug des An- und Abreisetags bei 8 „echten“ Rundreisetagen 250 km/Tag!!), dem kann ich diese Reise uneingeschränkt empfehlen.

    TRENDTOURS ist übrigens mit mehr als 25.000 Gästen pro Jahr wohl der größte deutsche Irland-Reisen-Veranstalter, bietet mehrere verschiedene Irland-Reisen an, auch wegen kürzerer Fahrten weniger stressige Reisen, und hat natürlich entsprechende Marktmacht. Laut unserer Reiseleiterin Conny, die selbstständig schon für viele Veranstalter gearbeitet hat, waren in unserer Reise für mehr als 100 € Eintrittsgelder enthalten (zu Gruppenpreisen gerechnet, einzeln deutlich mehr), was ihrer Meinung nach TRENDTOURS zu dem Veranstalter mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis macht.

    Ach so: Für die, die jetzt noch etwas negative Kritik lesen wollen: Ich hätte mir gewünscht, dass die Cliffs of Moher und der Rock of Cashel, zwei Top-Sehenswürdigkeiten Irlands, Teil des Rund-Reiseprogramms gewesen wären, waren sie aber nicht.

    Reiseveranstalter

  • Erfahrungen mit trendtours touristik
    HansiM23H HansiM23

    Meine 2. Reise mit TRENDTOURS war „Moskau & St. Petersburg“ im August 2012, Grundpreis (nach Abzug des üblichen Rabatts) 598 €, Saisonzuschlag 125 €. Ich habe das Ausflugspaket für 149 € dazu gebucht.

    Diese Reise begann mit einem Non-Stop-Flug Hannover-Moskau-Flughafen Scherewetjewo, ja der, auf dem auch Edward Snowden festsaß, der aber der weniger frequentierte sein soll, so dass man dort als Tourist wesentlich schneller abgefertigt wird.

    Wir waren insgesamt 3 TRENDTOURS-Gruppen aus dem gesamten Bundesgebiet mit zusammen mehr als 120 Leuten, die im Auftrag einer örtlichen Agentur aus St. Petersburg am Flughafen abgeholt wurden. Unsere Abholerin Soja (ohne -Bohne, wie sie immer wieder betonte) war Moskauerin und für die nächsten Tage unsere Reiseleiterin.

    Wir fuhren im allabendlichen Dauerstau durch die Randbezirke Moskaus zum Hotel Cosmos, ein Hotelkomplex, der anlässlich der Olympischen Spiele in Moskau im Jahr 1980 (die Boykottspiele) gebaut wurde und über mehrere Tausend Betten verfügte. Die Lobby erinnerte an eine Bahnhofshalle, alles (post-)kommunistisch, so auch das Hauptrestaurant „Kalinka“, Borschtschtschtsch satt und ähnliche schmackhafte Speisen. Die Tische, die von der Größe her eher an Rittertafeln oder das Oktoberfest erinnerten, wurden sogar im Laufe des Tages durchaus auch abgeräumt und abgewischt. Besonders aufmerksam der Kellner am nächsten Morgen beim Frühstück, der meinen geraden vom Buffet geholten Teller, als ich noch eine Tasse Kaffee holen wollte, glatt wieder entsorgt hat.

    Mein Zimmer im gefühlt 10. Stock des Hotels war ok.

    Zum Essen bei der Reise kann ich nur sagen, dass ich mir die 99 € für die Halbpensionszubuchung, also für 6x Abendessen, besser gespart hätte. 16,50 € pro Essen war keines von denen wert, ohne Getränke versteht sich. Es gab in den Hotels genügend a la carte-Restaurants, in denen man günstiger und besser hätte speisen können, z.B. Italiener in Moskau oder Paulaner-Schänke in St. Petersburg. Aber das Essen ist bei TRENDTOURS, wie schon erwähnt, eben einer der Schwachpunkte.

    Das Programm in Moskau war kompetent durchgeführt und gut organisiert. Besonders die nächtliche U-Bahnfahrt und die Moskau-bei-Nacht-Tour waren beeindruckend.

    Dann kam allerdings, was ich so nicht erwartet hatte, eine mit (im besten Fall) 10 Stunden Fahrzeit angekündigte Bustour von Moskau nach Nowgorod. Eine für jede Richtung nur einspurige Landstraße mit Ortsdurchfahrten, Ampeln und starkem LKW-Verkehr. Auch wenn sich die diese Tour begleitende Reiseleiterin noch so viel Mühe gegeben hat, die Gäste bei Laune zu halten, z.B. mit Videos, Musik und zahlreichen Pausen, die nahezu endlose Fahrt steckte einem irgendwann schon in den Knochen.

    Wer also eine Reise mit dem Schnellzug, Flugzeug oder Flusskreuzfahrtschiff von Moskau nach St. Petersburg unternimmt, dürfte es angenehmer haben, verpasst aber evtl. Nowgorod und es entgeht ihm der Eindruck der „Pampa“ während der Überlandfahrt.

    Nowgorod hat mir gut gefallen. Das Hotel war sehr ruhig, sehr freundlich und das Essen dort das Beste auf der ganzen Reise. Touristisch ist Nowgorod, die alte Hansestadt, die auch über einen Kreml verfügt, noch nicht so überlaufen.

    Am nächsten Tag ging´s dann nach St. Petersburg. Unsere Reiseleiterin Jelena lief in ihrer Heimatstadt natürlich zu Hochform auf. Das „Traumschiff“ hatte auch gerade dort angelegt.

    Das Hotel war ok, mein Zimmer modern und sogar eher überdurchschnittlich, Essen eher mau, obwohl das diesmal, wie schon in Moskau im „Kalinka“, nicht der übliche TRENDTOURS-Malus war, sondern dieser Fraß allen Hotelgästen gleichermaßen angeboten wurde. Bei dem Essen kann man verstehen, warum Russen so gerne Wodka trinken, man hat dann irgendwann gar keinen Hunger mehr.

    Das Ausflugsprogramm um St. Petersburg herum war natürlich gigantisch, Winterpalast (Katharinenpalast mit Bernsteinzimmer), Sommerpalast (Eremitage), Peter & Paul-Festung (Ruhestätte der Zaren), Blutskirche, Peterhof, Pawlowsk-Palast usw.

    Wir hatten zudem fast nur fantastisches Wetter, dank TRENDTOURS 😆

    Der Rückflug ging dann von St. Petersburg leider nicht, wie von mir erwartet, non-stop nach Hannover, sondern über Moskau, aber ok, hat vielleicht 90 Minuten Zeit gekostet.

    Alles in allem wieder eine sehr gelungene TRENDTOURS-Reise, die ich, bis auf die Halbpension, nur empfehlen kann.

    Reiseveranstalter

  • Tour Vital/Insolvenz
    HansiM23H HansiM23

    Den nur sehr wenigen Beiträgen hier im Forum nach zu urteilen, scheint TOUR VITAL ein weitgehend unbekannter Reiseveranstalter zu sein. M.E. zu Unrecht.

    Vom 29. November bis 16. Dezember 2013 habe ich mit TOUR VITAL eine Indien – Rajasthan-Rundreise unternommen und war durchweg zufrieden. Die ärztliche Begleitung habe ich zwar nicht gebraucht, aber es war für mich eine gute Versicherung. Besser mit Arzt nicht krank als ohne krank. Ist so wie mit der Mitnahme von Regenschirmen.

    Der Reiseleiter Agni war einfach fantastisch. Geduldig, gebildet, humorvoll, engagiert, was will man noch mehr sagen. Allein wegen dieses Reiseleiters würde ich die Reise machen.

    Die Hotels waren oft ehemalige Maharadscha-Paläste und damit Unterkunft und Sehenswürdigkeit zugleich. Das hier schon erwähnte, eher moderne, Rang Mahal in Jaisalmer war für mich auch das beste Hotel der Reise (gefühlte 5 *,. stimme da voll zu).

    Das Preis-Leistungs-Verhältnis bei TOUR VITAL ist klasse, weil schon sehr viel inklusive ist. Halbpension, alle Ausflüge, selbst alkoholische Getränke on Tour im Bus oder abends, wenn´s was zu feiern gab, wurden immer mal wieder gratis angeboten. Wo gibt es das sonst? Man konnte kaum Geld nebenbei ausgeben.

    Der Arzt ist praktisch gratis dabei, da er kein Honorar bekommt, nur die Reise an sich. Bei 30 Teilnehmern verteilt sich das dann vielleicht auf 100 € pro Kopf, dafür hat man von Deutschland an einen Ansprechpartner, der sich auch im Land immer mal wieder um Sachen kümmert, die nicht unbedingt medizinischer Natur sein müssen. Für den Notfall hat der eine Apotheke dabei, die mit verschreibungspflichtigen Medikamenten aushelfen kann, er kann selbst verschreiben oder Kontakte für weitere medizinische Hilfe herstellen.

    Früher war ich mit TOUR VITAL schon einmal unterwegs, nämlich auf der Reise Vietnam/Kambodscha. Ebenfalls ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, ärztliche Begleitung, gute Unterkünfte und Verpflegung sowie perfekte Organisation.

    Gerne würde ich als Nächstes, vielleicht in 2015, Costa Rica mit TOUR VITAL ins Auge fassen. Ich werde dann wieder berichten.

    Reiseveranstalter

  • Engelreisen
    HansiM23H HansiM23

    Warum postet denn hier seit fast 8 Monate keiner mehr seine Erfahrungen mit ENGEL REISEN?

    ENGEL REISEN ist nach wie vor unverdrossen am Markt. Ich würde gerne etwas darüber lesen, wie dort im Moment die Reisen laufen.

    Reiseveranstalter

  • Erfahrungen mit trendtours touristik
    HansiM23H HansiM23

    Hier nun mein erster konkreter Reisebericht:

    Meine erste TRENDTOURS-Reise war „Faszination Sizilien“, die ich im September 2011 angetreten habe. Positiv war zunächst schon einmal der Direktflug Hannover-Catania, während andere Mitreisende von Hamburg über Nürnberg nach Catania geflogen sind und schon etliche Stunden mehr auf dem Buckel hatten, als sie auf Sizilien ankamen.

    Am Flughafen holte mich, und 4 weitere Reisende, ein freundlicher älterer Herr, der Fahrer eines Großraumtaxis war, ab. Es ging dann gleich los, ohne noch auf andere Gäste warten zu müssen. Zu fünft fuhren wir in Richtung Taormina ins Capo dei Greci, ein schönes 4 *-Hotel, das auch von anderen Veranstaltern, z.B. Berge & Meer/Aldi-Reisen, angeboten wird, in dem wir im Laufe unserer Rundreise mehrere Nächte verbringen sollten. Die ein-wöchige Rundreise war so organisiert, dass zunächst das Hotel im Raum Taormina der Ausgangspunkt für die Tagestouren war (Syrakus, Ätna), dann ein Hotel in Palermo (Cefalu, Monreale, usw.) und dann wieder das im Raum Taormina (Taormina).

    Die Reiseleiterin war eine Deutsche, die seit Jahrzehnten auf Sizilien lebt und dort jeden zu kennen scheint. Selbstständig, also nicht nur für TRENDTOURS arbeitend, resolut und kompetent. Sie schaffte es sogar einen Eintritt zu ermöglichen, obwohl die Sehenswürdigkeit an dem Tag geschlossen war. Sie kannte einfach einen, der einen Schlüssel hatte.

    Das Hotel in Palermo war zimmermäßig ok, beim Essen musste man Abstriche machen. Da gab es den TRENDTOURS-Malus, wie ich schon schrieb, fensterloser Raum im Keller, Getränke zu Wucherpreisen und zum Selbstholen, einfallsloses Touristenklasse-Buffett, hatte mit italienischer Küche nur wenig zu tun.

    Bei meinem zweiten Aufenthalt im Capo dei Greci hatte ich sogar Zimmer mit Meerblick und Balkon. Essen war dort, so glaube ich zumindest, für alle Gäste gleich, also kein TRENDTOURS-Malus. Am Abreisetag zeigte sich das Hotel etwas stur. Pünktliche Zimmerräumung wurde verlangt, kein Aufbewahrungsraum für den Koffer geboten und keine Möglichkeit für ein Tageszimmer, in dem man sich vor der Abreise am Nachmittag noch einmal hätte frischmachen können.

    Das Taxi-Shuttle zum Flughafen hat dann aber wieder super geklappt. Wieder nur wir 5, die nach Hannover mussten. Man hätte ja auch aus Kostengründen einen Bus für alle Reisenden viel früher einsetzen und die Leute dann für einige Stunden Wartezeit am Flughafen abladen können. So hatten wir noch ein paar entspannte Stunden am Hotelpool.

    Die Rundreise an sich ist ganz normal abgelaufen, keine Probleme. Genau so, wie man es sich wünscht. Gut erholt, mit vielen neuen Eindrücken und mit dem Gefühl, den Sommer etwas verlängert zu haben, flog man wieder nach Hause.

    Reiseveranstalter

  • Erfahrungen mit trendtours touristik
    HansiM23H HansiM23

    Schön, dass sich dieser Thread seit meinem letzten Posting deutlich belebt hat. Gerne werde ich weiter über meine Reiseerfahrungen berichten.

    Zunächst einmal zurück zu meinem letzten Posting und den Reaktionen.

    Ein PRO hatte ich noch vergessen: Die TRENDTOURS-Reisen kommen, obwohl nicht mit Durchführungsgarantie angeboten, wohl immer zustande. Das ist der Vorteil der „aggressiven“ Werbung und die positive Seite der ansonsten hohen Teilnehmerzahl. So sind bei meiner Israel-Rundreise mit TRENDTOURS trotz Syrien-Krise noch 31 Tapfere übrig geblieben, obwohl sicher zunächst wieder so um die 50 Leute vorgesehen waren. Der Bus war also nur halbvoll oder (für die Pessimisten?) halbleer, je nach Sichtweise. Andere Reiseveranstalter haben sicher Reisen storniert. Selbst STUDIOSUS führt seine Studienreisen z.T. mit 35 Personen durch.

    Vor den Reisen mit TRENDTOURS bin ich schon mit DERTOUR, BAVARIA FERNREISEN, BERGE & MEER, TISCHLER REISEN, TCHIBO REISEN, TOUR VITAL, FRANKENLAND REISEN, NEUE WEGE, STUDIOSUS u.a. verreist.

    Ich recherchiere im Übrigen auf www.rundreisen.com und www.rundreisen.de, wo die führenden Veranstalter mit ihren Angeboten gelistet sind, TRENDTOURS allerdings nicht. Dort gibt es z.B. keine Reise, um da noch einmal drauf zurück zu kommen, in der ein Besuch des Burj al Arab enthalten ist. Ich habe auf den freundlichen Hinweis hier im Thread noch einmal recherchiert und Angebote für ein Dinner im Burj al Arab ab rd. 100 € gefunden (ohne Transfer). Bei einem Reisegrundpreis von TRENDTOURS für die Reise Istanbul/V.A.E. von 1.299 € also schon ein echter Posten und ein weiteres PRO.

    In meinem letzten Beitrag habe ich bereits von meiner Erfahrung in den V.A.E. bzgl. Besuch des Burj al Arab berichtet. Zur Ergänzung: Ich war im Hilton Abu Dhabi und bat den Concierge dort, für mich einen Eintritt ins Burj al Arab zu organisieren, entweder als reinen Eintritt oder als Essen. Es wurde mir mitgeteilt, dass das in den nächsten 3 Wochen nicht möglich sein würde. Da ich nicht noch 3 Wochen da war, also eine Unmöglichkeit. Der Concierge hat nicht recherchiert, sondern im Burj al Arab direkt angerufen.

    Im Internet wird alles angeboten, da verkaufen auch Leute Sterne der Milchstraße. Die Frage ist nur immer, ob auch geliefert werden kann? Man sollte sich also nicht täuschen lassen. Ich habe bisher ein einziges Mal bei einem nicht gelisteten Veranstalter gebucht, es ging um Ägypten. Dort wurde ich auch prompt um meine Anzahlung betrogen. Klage auf Rückzahlung sinn- und zwecklos. Diese Erfahrung habe ich auf reisen.ciao.de gepostet und bin dort auf einige Leute mit gleichen oder noch schlimmeren Erfahrungen, z.B. Verlust des ganzen Reisepreises, gestoßen.

    Übrigens: Das freundliche pensionierte Lehrerehepaar, dass nach den Kundenwünschen hobbymäßig Internetangebote zu Flügen, Hotels und Aktivitäten aneinanderreiht, ist kein Reiseveranstalter.

    Last but not least möchte ich noch darum bitten, was einige andere hier auch schon geschrieben haben, dass man immer konstruktiv bleiben sollte. Ich möchte in diesem Thread Dinge lesen, die mir vielleicht noch nicht bekannt sind oder auf Sachen hingewiesen werden, bei denen ich vielleicht zu naiv oder blauäugig bin oder falsch liege. Da bin ich immer offen und dankbar. Schön wären auch konkrete Links, oder sind die hier verboten? Ich bin neu hier, kann das also nicht so genau wissen.

    Insbesondere interessieren mich auch Erfahrungsberichte von TRENDTOURS-Reisen, die ich noch nicht gemacht habe, aber die mein Interesse wecken könnten, also vor allem Rundreisen mit Fluganreise.

    Reiseveranstalter

  • Erfahrungen mit trendtours touristik
    HansiM23H HansiM23

    Dies ist mein erster Beitrag auf Holidaycheck. Bisher war ich nur als sog. Profibewerter bei Tripadvisor aktiv, bin aber ein ganz normaler Pauschaltourist mit Reiseerfahrung, da aber dies hier der beste und umfangreichste Thread zum Thema TRENDTOURS TOURISTIK ist, habe ich mich entschieden, mich hier auch anzumelden, um meine Erfahrungen anderen zu berichten.

    Nachdem ich umfangreiche Erfahrungen mit einer Vielzahl von anderen Veranstaltern hinter mir hatte, habe ich (leider) erst im Jahr 2011 TRENDTOURS kennen gelernt. Da wurde in der ADAC-Motorwelt die Reise „Faszination Sizilien“ mit 200 € Leserrabatt angeboten. Ich habe sofort gebucht. Seitdem habe ich bisher 4 Reisen mit TRENDTOURS unternommen (Sizilien, Russland, Irland, Israel), 3 weitere sind bereits gebucht (Madeira, Italien, Istanbul/Dubai). Zu TRENDTOURS will ich hier erst einmal allgemein PRO und KONTRA bringen, die Reiseberichte zu einzelnen Reisen folgen dann später.

    VORAB:

    Ich persönlich interessiere mich nur für Rundreisen mit Fluganreise, d.h. alle Angebote mit Bussammeltransport (kenne ich von anderen Veranstaltern, mehrere Stunden, bevor es überhaupt los geht, sind mir zu lang), Kreuzfahrten (werde seekrank, Einzelkabinen zu teuer), Fährverbindungen (siehe Kreuzfahrten) oder dem sog. (K)Urlaub (meist osteuropäisches Fachpersonal bietet Massagen an allen möglichen Destinationen an) wandern direkt in den Papierkorb. Wenn ich die Kritiken hier lese, wahrscheinlich nicht die schlechteste Entscheidung.

    TRENDTOURS exklusiv habe ich bisher noch nicht genutzt, kommt erstmals im November mit Istanbul/Dubai. Bericht dazu liefere ich dann nach.

    TRENDTOURS richtet seine Angebote keineswegs an der Klientel 50+ aus. So habe ich auf meinen Reisen Teilnehmer im Alter zwischen 14 und 82 kennen gelernt. Tatsächlich ist das Publikum aber wirklich meist älter als 50 Jahre, aber das ist bei den meisten (Komfort-)Rundreisen aller Veranstalter so. Rabatte bietet TRENDTOURS aber nicht nur für 50+, sondern auch für ADAC-Motorwelt-Leser, also jeden, Frühbucher, 2:1 Reisen usw.

    PRO

    TRENDTOURS ist für mich der einzige Reiseveranstalter, der sich immer wieder neu erfindet. Es gibt Reisen angefangen bei der Fahrt für 99 € bis hin zu Hawaii für über 5.000 €. Da werden wechselnde Reiseziele miteinander kombiniert mit einem Programm, das es sonst so nirgends gibt. Andere Reiseveranstalter vertrauen da auf jahrzehntelange Erfahrung mit immer demselben Programm, einem Programm das auch andere fast genau so anbieten, so das letztlich nur der Preis den Unterschied macht. Bietet außer TRENDTOURS einer eine Reise inkl. Diner im Burj al Arab in Dubai an? Ich war schon einmal in den V.A.R., wir sind damals nicht mal in das Burj al Arab reingekommen, geschweige denn hätten wir eine Möglichkeit gehabt, dort ein Essen einzunehmen.

    Bei TRENDTOURS ist meistens fast alles schon inklusiv, Ausflüge, Eintrittsgelder, Mahlzeiten. Wer hier von Kaffeefahrt spricht, ist noch nie mit TRENDTOURS verreist. Allenfalls optionale Aktivitäten, die die örtlichen Reiseleiter anbieten, sowie zusätzliche Mahlzeiten werden angeboten. Vielleicht wird man mal in einen Souvenirshop mit überhöhten Preisen geführt, das ist aber auch normal, ist schnell vorbei und man muss ja nicht kaufen. So hat mir eine örtliche Reiseleiterin, die selbstständig ist, also nicht nur für TRENDTOURS arbeitet, bestätigt, dass TRENDTOURS das beste Preis-Leistungs-Verhältnis aller Reiseveranstalter hat, so sind z.B. bei einer Irland-Reise bei einem Reisepreis von 898 € mehr als 100 € an Eintrittsgeldern enthalten (schon zu Gruppenermäßigungen gerechnet, bei Alleinreise wesentlich teurer).

    TRENDTOURS bietet normalerweise, also mit den wöchentlichen Flyern, Reisen zu vielen verschiedenen Terminen und ab einer Vielzahl von Flughäfen an. Dies gibt es so auch bei keinem anderen Veranstalter. Da wird also Neben-, Zwischen- und Hauptsaison angeboten und der Kunde entscheidet. Bei anderen Veranstaltern gibt es oft nur einen oder wenige Termine, der Kunde bucht dann manchmal die schlechteste Reisezeit ohne es zu wissen. Statt Flügen von Provinzflughäfen, die bei TRENDTOURS oft schon als Stop-Over gratis dabei sind oder als preiswertes Shuttle angeboten werden, bieten andere Rail & Fly. Aber was nützt Rail & Fly, wenn man z.B. in Hamburg wohnt und ab München fliegt? Mehrere Stunden auf der Bahn mit allen Verspätungen und Unwägbarkeiten und das Hin und Zurück?

    KONTRA

    Da ich, wie in Anbetracht der positiven Punkte kritische Geister hier vielleicht schon vermutet haben könnten, nicht Mitarbeiter oder bezahlter Lobhudeler von TRENDTOURS bin, möchte ich natürlich auch die aus meiner Sicht negativen Punkte der Reisen aufzeigen:

    Der größte Negativpunkt bei TRENDTOURS ist die Gruppengröße. Gruppengrößen von bis zu 50 Personen sind wohl durchaus möglich, so dass der Bus fast voll ist und dies, bei Reisen wie z.B. Irland mit mehr als 2.000 km Fahrstrecke im Bus, durch die Enge zu Unannehmlichkeiten führen kann. TRENDTOURS reist zudem oft mit mehreren Gruppen gleichzeitig. So waren wir in Moskau 120 Leute von TRENDTOURS in demselben Hotel, die sich, obwohl TRENDTOURS auf versetzte Abfahrtszeiten setzt, immer wieder ins Gehege kommen. Ein Reiseleiter mit 50 Leuten verliert schnell einmal die Kontrolle und ist einfach nicht mehr für jeden da und verständlich. Örtliche Reiseleiter haben mir bestätigt, dass sie das so noch von keinem anderen Veranstalter so erlebt haben.

    An dieser Stelle darf ich aber mal den Reiseveranstalter „BERGE & MEER“ nennen, der eine sog. Standortrundreise Andalusien, an der ich teilgenommen habe, als Bussammeltransport vor Ort organisiert hat, d.h. Hotels und Rastplätze an Zufahrtsstraßen wurden solange abgeklappert, bis jeder!! Platz im Bus besetzt war. Durch das Ein- und Ausladen der Reiseteilnehmer war der Tag also schon halb rum, die Mitreisenden waren jeden Tag andere ebenso wie die sog. Reiseleiter und die Touren wurden je nach aufgenommenen Teilnehmern in bis zu 4 Sprachen gleichzeitig durchgeführt. In Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch waren die Erklärungen des Reiseleiters, Kompliment an dessen Sprachkenntnisse und gut, dass nicht noch Araber, Japaner und Chinesen an Bord waren. Der Informationsgehalt dieses babylonischen Sprachengewirrs war entsprechend dürftig. Da wäre ich froh gewesen, mit TRENDTOURS dort gewesen zu sein.

    TRENDTOURS hat zugegebenermaßen nicht immer gerade gute Hotels auf den Rundreisen im Angebot, die laut Katalog angepriesenen „guten 3 * Hotels“ entpuppen sich nicht selten als Absteigen, die keiner von sich aus buchen würde, da auch die im Netz sichtbaren Hotelbewertungen eine deutliche Sprache sprechen. Hinzukommt, dass TRENDTOURS offensichtlich die Hotels zusätzlich in Bezug auf das Speisenangebot drückt. Da heißt es ab und an: „Ahh, sie sind TRENDTOURS-Gast, dann bitte dort drüben.“ und dort drüben wird dann zum Frühstück eben nur schmale Kost serviert, während die anderen Hotelgäste schlemmen können. Auch das Abendbüffett wird dann gerne mal separat serviert, z.B. in Palermo, im fensterlosen Kellerverließ ein kleines Bier zum Selbstholen für 5 €, ansonsten Pasta satt.

    Hier ein kleiner Tipp von meiner Seite: Ruhig mal ein Hotelabendessen ausfallen lassen und außer Haus Essen gehen. Ist bei der Ersparnis zuvor durchaus drin.

    Bei den teureren TRENDTOURS Reisen wird aber auch durchaus mehr geboten, so hatte ich z.B. während der Israel-Rundreise in Jerusalem ein 4-5 * Sterne Hotel (Ramada) mit entsprechendem Essen, für alle im Hotel gleich.

    Das soll jetzt hier erst einmal genügen. Auf Details konnte ich hier natürlich nicht immer eingehen, würde hier aber gerne auf Nachfrage noch nachliefern. Zu den einzelnen von mir durchgeführten Reisen komme ich aber sowieso noch.

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