@Salvamor41
da dies wirklich nicht die richtige Plattform für so eine Diskussion ist, gehe ich auch nur noch abschließend auf deine Äußerungen ein und beende dann auch dieses Thema.
Du bist also der Meinung, das der Staat jetzt nicht mehr hilfsbedürftige Menschen angemessen unterstützen kann.
Dann sollten die hilfsbedürftigen Menschen, die meinen nicht mehr angemessen unterstützt zu werden, mal eine Weltreise unternehmen, damit Sie mal sehen, wie "angemessen" andere Industrienationen ihre hilfsbedürftigen Menschen unterstützen.
Dagegen leben die hilfsbedürftigen in D. wie im Schlaraffenland, auch jetzt noch nach den Kürzungen.
Selbstverständlich ist nicht alles Gold was glänzt, auch nicht in D., auch hier kann vieles verbessert werden, auch der Umgang der Polititker mit Geld. Wenn man bedenkt, das 70% des aktuellen Haushaltes mit festen Ausgaben (z.B Rentenbezuschuß, Personalkosten, Zinsen, etc.) belegt sind + die notwendigen Etats von z.B. Bildung, Forschung, Bundeswehr, dann sind schon ca. 90% des Etats verplant, ohne irgendwo auch nur die Möglichkeit des Sparens zu finden.
Stimmt, der Subventionsbau sollte nach dem Rasenmäherprinzip von statten finden, dann sind alle Bürger gleichmäßig von den Kürzungen betroffen und nicht nur die hilfsbedürftigen.
Und das es jetzt zu hart wird (im Verhältnis zu früher in D., nicht im Verhältnis zum Leben im Ausland!) für einige, das ist das Verschulden der Politiker aus den 80igern und 90igern, die haben den Leuten doch immer mehr Subventionen und Vergünstigungen versprochen, nur damit Sie gewählt werden, nur das D. sich jetzt diese ganzen Subventionen nicht mehr leisten kann, das haben Sie nicht bedacht. Außerdam war damals doch schon klar, das das Kranken-, Renten- und Arbeitslosensystem gründlich reformiert werden muss, aber den Leuten wurde immer Sand in die Augen gestreut und es wurde solange einfach weitergemacht, bis es fünf vor zwölf geworden ist. Damals wären die Reformen nicht so gravierend für den Bürger gewesen, aber heutzutage ist der Staat dazu gezwungen, die Reformen durchzuziehen. Und die Reformen sind notwendig, egal wer an der Macht ist oder ob irgendein Politiker irgendwo Geld rausschmeißt, das ändert z.B. nichts an der demographischen Entwicklung in D. und der notwendigen Reform des Rentensystems.
Und wenn ich z.B. sehe, das ca. 75% der Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit damit beschäftigt sich und die Arbeitssuchenden zu verwalten und nur 30% für die Förderung bzw. Beschaffung neuer Arbeitsplätze da sind, dann könnte ich k.....
Und es wird immer so leicht dahergesagt "Der Staat..." Wer ist denn der Staat, das sind doch wohl wir alle, wir dürfen wählen (das ist z.B ein Recht, was es auch nicht überall auf der Welt gibt) und wenn es den Politiker zu gut geht, es kann doch jeder selbst auch Polititker werden.
Und ich könnte noch so viel schreiben...