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  • Bahnreise von Vancouver nach Toronto
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Buchungen kann man bei der Bahngesellschaft. Das Zauberwort zum Finden all dieser Geheimnisse im Netz heißt übrigens "Google":

    https://www.viarail.ca/en

    Keine Aufenthalte unterwegs? Das ist ja schade, denn auf der langen Strecke gäbe es jede Menge zu sehen.

    Kanada

  • Was haltet Ihr von der Route?
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin! Gute 2.000 km, also OK für 2 Wochen, würde ich sagen, von der Fahrtstrecke.

    Stoppen wird man immer wieder können unterwegs. Jede Menge Ausblickpunkte und kleine Naturschönheiten sind in Kanada gut ausgeschildert und es werden bequeme Parkplätze an den Fernstraßen zu finden sein. Was Euch interessiert, guckt Ihr an. Ich empfehle wie immer einen guten Reiseführer von Kanada. Mein Favorit ist der "Lonely Planet" Reiseführer.

    Mein Lieblings-Autovermieter: Alamo.

    Wenn man nicht über Stock und Stein rumpeln will, täte es auch ein Fullsize PKW, frisst deutlich weniger Sprit, denn auch bei den eigentlich günstigen Preisen kann ein durstiger SUV das Reisebudget ganz schön anknabbern.

    Kanada

  • Von Vancouver nach Calgary und zurück mit Teenagern
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Wer Vancouver langweilig findet, setzt sich am besten mit Gaming-PC in eine Ecke und daddelt ein bisschen in der virtuellen Welt. Dabei kann er natürlich auch zu Haus bleiben und braucht gar nicht zu reisen. Science World ist übrigens ein tolles Mitmachmuseum, das man einfach gesehen haben muss. Sehr cool und unterhaltsam. Warum nehmt Ihr eigentlich keinen Gabelflug? Ich finde es sehr ungünstig, die Strecke zwischen Calgary und Vancouver doppelt zu fahren. Whale Watching auf Vancouver Island ist sehr empfehlenswert, z.B. von Victoria. Eine Garantie auf Walsichtungen gibt es natürlich nie. Viele Veranstalter stellen einen Gutschein aus, falls keine Wale zu sehen waren, und damit kann man dann ein zweites Mal kostenlos fahren.

    Wie immer ist es zu empofehlen, sich einen guten Reiseführer über (West)-Kanada zu kaufen. Mein Favorit heißt hier "Lonely Planet".

    Kanada

  • Erbitte Hilfe - 2020 Yellowstone und Co.
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin! Yellowstone lässt sich wie bereits erwähnt gut von Seattle aus erreichen, aber auch eine Kombination mit Vancouver ist machbar.

    Sonstiges USA

  • Washington Miami New York
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Florida im August? Seid Ihr Euch darüber im Klaren, dass im Sommer Low Season in Floroda ist und das aus gutem Grund? Die Schwüle und Hitze sind **********. Selbst DC und New York können sich in wahre Gluthöllen verwandeln. Für mich wäre es nix.

    Florida

  • Disney World - Welchen Park nach Magic Kingdom
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Universal in Kalifornien ist mit den 2 Parks in Florida nicht vergleichbar. Wenn man fragen würde "Welchen Park von Disney World sollte man auslassen?", dann würde ich "Magic Kingdom" antworten. Denn hier ist vieles für Menschen von 0 bis 6 Jahren konzipiert, und dieser Altersgruppe fühle ich mich nun inzwischen nicht mehr angehörig. Jeder andere Park gefiel mir besser als das MK.

    Florida

  • von dover aus zu den yorkshire dales
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Ich war nur einmal kurz in Dover. Ganz nett dort, und überraschend klein, das "Dorf". Ich würde im April mit einem gewissen Maß von Chaos rechnen, verursacht durch einen eventuell ungeordneten Brexit und riesigen Staus von LKW in allen Richtungen.

    Großbritannien & Irland

  • hilfe und tipps für die erste Kanada Reise
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin! September oder November? Kanada und "warmer Strand"? Ich muss mich zwicken, denn es scheint mir fast, dass da zwei Beiträge enthalten sind, einer für Kanada und einer für die Malediven (oder so). Ihr müsst Euch schon entscheiden, ob Ihr einen Indian Summer erleben wollt oder Schnee. Wobei... für November würde ich im Westen Kanadas nicht mit Schneesicherheit rechnen, siehe Olympische Winterspiele 2010, da hatte Whistler sehr zu kämpfen...

    Bezüglich der beliebten Rundreisen im Westen von Kanada und den USA gibt es in den Foren unendlich viele Beiträge. Kauft Euch einfach mal einen guten Reiseführer, die enthalten alle ohne Ausnahme praktikable Routenvorschläge. Mein Favorit ist Lonely Planet. Und wenn Eure Fahrtroute mehr als 10 bis 15% in der Fahrtstrecke nach oben abweicht, dann solltet Ihr den Plan zusammenstreichen. Auf diesen einfachen Nennen kann man es bringen. In drei Wochen den Westen Kanadas UND "warme Strände" zu packen, das halte ich für Unsinn. Ihr solltet Euch entscheiden. Wilde Natur und eben das Wetter was es gibt, das kann auch mal tagelang Schmuddel und Regen sein... oder Palmenstrände.

    Von West-Kanada aus wäre das "Nahe Liegende" die mexikanische Riviera oder auch Florida. Zuraten das mit Kanada zu kombinieren in nur drei Wochen würde ich definitiv nicht.

    Kanada

  • Fluggastrechte bei Verspätung / Anullierung
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Huch, echt? Oje, das war wohl die berühmte Augentomate 🙂

    Airlines

  • USA Rundreise an der Westküste
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin!

    Die Frage lautete: "Was denkt Ihr, ist das realistisch?"
    Die Antwort dazu: "Nein."

    Beim Lesen stellte ich mir noch die Frage: "Warum packen sie nicht noch Los Angeles, Denver und Chicago mit rein, damit der Reisestress auch richtig fies wird?" Im Reiseforum "USA" finden sich unzählige Beiträge, alle ähnlich wie dieser. Es wird eine Route vorgelegt, und dann wird in die Runde gefragt ("machbar?"), meistens von Erstbesuchern des US-Westens. In fast 90% aller Fälle sind die Fahrtstrecken viel zu lang, die Übernachtungsorte zu viele und die Zeit viel zu knapp - es ist also ein purer Reisestress programmiert. Es handelt sich um den typischen Anfängerfehler im Westen der USA und / oder Kanadas: zu viel in zu kurzer Zeit sehen zu wollen.

    Ich bereise die USA und Kanada regelmäßig seit 1982 und entdecke in jedem Jahr immer wieder Neues. Daraus folgt: niemand kann "alles" sehen, nicht in drei, nicht in sechs und auch nicht in 100 Wochen. Euer Reiseplan sagt mir, dass genau das geplant ist, nämlich in einen einzigen Urlaub so viel wie möglich hinein zu packen. Was soll das? Das ist doch kein Spaß mehr, noch dazu im Hochsommer. Da wird man ohnehin gar gekocht, in New York wird im August regelmäßig der Asphalt auf den Straßen flüssig, die Hydranten werden aufgedreht, in nicht klimatisierten Wohnungen sterben öfter ältere Menschen, weil sie sich die Klimaanlage nicht leisten können.

    Beginnen wir mit dem Start: Ihr fliegt am 5. August von ZRH nach SFO, so ist anzunehmen. Nach der Anreise, Immigration, Fahrt in die Stadt seid Ihr durch für diesen Tag, ab ins Hotel. Zu Mitteleuropa bestehen -9 Stunden Zeitdifferenz. Diesen Jetlag steckt kein Mensch mal eben so wenig, man braucht locker drei bis vier Tage bestenfalls, wenn man die Reise-Euphorie noch dazu nimmt. Bedeutet: Ihr werdet nachts um 3 Uhr spätestens senkrecht im Bett stehen. Was kann man um 3 Uhr nachts so alles in San Francisco unternehmen? Nichts. Wenn man Glück hat, findet man einen Carl's Jr. Hamburger-Laden, wo man mit fettigen Bouletten den Bärenhunger bekämpfen kann. Vor 10 Uhr morgens macht kein Laden auf, frühstücken geht natürlich immer, meistens ab 6.00 Uhr - entspricht aber auch 15 Uhr Eurer "Body Clock Time". Und Ihr wollt wirklich diese grandiose Stadt in einem Tag erkunden, am 6. August? Unmöglich. Allein für die Haupt-Sehenswürdigkeiten würde man locker drei volle Tage benötigen. Und man würde sich selbst die Gelegenheit zur Zeitzonenadaption geben, denn ab 16 oder 17 Uhr sind Eure Batterien schon wieder leer, denn Eure Innere Uhr schüttet massenhaft Melatonin aus. Müdigkeit.

    Dann die Fahrt: zwischen dem 7. August und dem 16. August liegen 9 Tage, Ihr habt eine Fahrtstrecke von knapp 3.000 km geplant bei 7 (sieben!) Zwischenstationen. Liebt Ihr das Fahren auf der Autobahn oder wollt Ihr wirklich Naturschönheiten sehen und bewundern? Das beinhaltet, keine Zwischenfälle oder Staus vorausgesetzt, locker drei Stunden Autofahrt pro Tag. Wie viele Minuten plant Ihr am Grand Canyon zu verweilen? Sonnenauf- und Untergänge an solchen Orten sind das Allerschönste und mit so viel Zeitdruck verpasst man das Beste!

    Dann geht's also nach Las Vegas und Ihr wollt gleich wieder abfliegen nach New York? Las Vegas als wohl die verrückteste Unterhaltungs-Maschine der Welt muss man erlebt haben. Und warum muss man West- UND Ostküste in einen so kurzen Urlaub pressen.

    Also, mir müsstet Ihr jede Menge Geld bieten, damit ich mich dazu breitschlagen lassen, an einer solchen Reise teil zu nehmen. Ich fürchte aber, dass Ihr - wie so viele vor und nach Euch - alle Warnungen in den Wind schlagt und das Ding durch zieht. Man liest sehr selten mal Beiträge NACH einer solchen Reise, wo sich dann jemand zu Wort meldet und sagt: "Ja, Ihr hattet Recht, es war Irrsinn. So etwas machen wir nie wieder." Denn Dank sozialer Netzwerke gibt es ja inzwischen so etwas wie eine Super-Duper-Geling-Erwartung an den Urlaub, deswegen darf eben alles nur noch mindestens "perfekt" sein.

    Mein Tipp: guten Reiseführer kaufen. Darin sind machbare und vernünftige Fahrrouten enthalten, die einem noch Luft zum atmen lassen. Sich daran halten. Unbedingt.

    Sonstiges USA

  • Fluggastrechte bei Verspätung / Anullierung
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Hallo, zusammen!

    Im Forum findet man einiges an gruseligen Geschichten und Erfahrungen mit Airlines, aber ich konnte keinen Beitrag entdecken, der sich allgemein mit der Frage der Fluggastrechte beschäftigt. Diese Dinge interessieren wohl jeden, der schon einmal einen unschönen Reiseverlauf wegen einer Anullierung oder heftigen Verspätung erlitten hat. Alle Fluggesellschaften ohne Ausnahme werfen nicht mit Entschädigungszahlungen um sich - das dürfte auf der Hand liegen. Selbst in juristisch recht eindeutigen Situationen ist es beliebte und offensichtlich auch erfolgreiche Taktik, den Passagier zu zermürben mit Hinhalten, Ausreden und inhaltsleeren E-Mails, um eine Entschädigungszahlung zu vermeiden. Und ...sie kommen in sehr vielen Fällen damit durch.

    Ist der Urlaub erst einmal angetreten oder auch schon längst vorbei, dann sind die Strapazen der Reise, verursacht durch Flugunregelmäßigkeiten, längst verdaut und vergessen und viele scheuen den Aufwand. Genau damit wird kalkuliert und die Rechnung geht auf. Am Ende unterlässt der genervte Fluggast weitere Anstrengungen, um zu seinem guten Recht zu kommen, und die Airline kann sich wieder darüber freuen, dass sie keine Entschädigung zahlen musste, Ich kann nur dazu aufrufen, sich das nicht gefallen zu lassen.

    Die Staffelung der Entschädigung und die Veraussetzungen dafür lassen sich bequem auf den Seiten der EU nachlesen. Ist eine Flugreise 3 Stunden oder mehr verspätet, lockt eine Entschädigung. Je nach Flugstrecke innerhalb oder nach/von außerhalb der EU gibt es pro Passagier 250 oder 400 oder sogar 600 EUR! Die Verordnung der Passagierrechte halte ich für kundenfreundlich und die Gerichte entscheiden im Zweifelsfall oft zugunsten des Passagiers, da die allgemeine Verzögerungs- und Verschleierungstaktik der Fluggesellschaften auch bei den Justizbehörden bekannt ist.

    Gerade habe ich in genau solch einer Sache einen Rechtsstreit gewonnen. Die Sachlage, als Beispiel für eine Kombination aus diversen Faktoren, von denen nur einer nicht in Verantwortung der Fluggesellschaft lag:

    Im Frühjahr 2018 wollten wir zu zweit von Düsseldorf über Frankfurt an die Westküste der USA fliegen. Es war eine Umsteigezeit von ca. 1:40 Minuten in FRA für das Umsteigen in unserem Reiseplan enthalten, also eigentlich ausreichend Zeit. Nach unserem pünktlichen Eintreffen am Gate im unteren Geschoss des Terminals wurde klar, dass das Flugzeug, eine Airbus 319, auf einer Außenposition stand, Kurz danach überbrachte man die Nachricht, dass sich der Abflug verzögern werde wegen Gewitter in Frankfurt. Das Unglück nahm seinen Lauf.

    Der Start war planmäßig für 8:40 Uhr vorgesehen, nach einigen Minuten hieß es aber, dass der Abflug nun für 9:15 Uhr vorgesehen sei und dass man nun mit dem Einsteigen beginnen werde. Es schloss sich eine fast vorhersehbare Kette von Versäumnissen an.

    1. da schlagartig in alle wartenden Flugzeuge eingestiegen werden sollte, gab es keine Busse
    2. als endlich Busse verfügbar waren, das Einsteigen verspätet beendet wurde, stellte man fest, dass das Hilfstriebwerk defekt war,
    3. ein autonomes Anlassen der Triebwerke war daher nicht möglich, ein mobiler Air Starter war zunächst nicht verfügbar
    4. nach Eintreffen des Gerätes und Anlassen der Triebwerke war kein Pushback-Fahrzeug verfügbar, um das Flugzeug zu schieben.

    Wir landeten also in Frankfurt ungefähr 20 Minuten NACH dem Abflug unseres Anschlussfluges Richtung US-Westküste, und es trafen E-Mails und SMS der Fluggesellschaft ein, dass man uns auf eine Partnerairline umgebucht habe, und zwar über die Ostküste inklusive 5 Stunden Aufenthalt und Weiterflug von der Ost- nach der Westküste. Den US-Inlandsflug legten wir zudem in der letzten Reihe einer komplett ausgebuchten Boeing 737-800 zurück in nicht zurückklappbaren Sitzen mit einem orthopädisch aberwitzigen Sitzabstand, den man ohne zu übertreiben als Körperverletzung einstufen kann. Mit gut 10 Stunden Verspätung kamen wir an unserem Zielflughafen an der US-Westküste an und befanden uns in einem entnervt-erschöpften Zustand.

    Sogleich am nächsten Tag begann ich den Reklamationsprozess, in dem ich auf der Airline-Website die Erstattung von 2 x 600 EUR einforderte. Nach einigen Wochen (!!!) erhielt ich die Antwort, dass ein Gewitter der Grund für diese Verspätung gewesen sei, also ein Naturphänomen, das sich der Verantwortlichkeit der Fluggesellschaft entzöge. Man offerierte uns als "Kulanz" eine Einladung zum Essen und überwies dafür 100 EUR. Dass aber die ursprüngliche Verspätung von lediglich 35 Minuten überhaupt nicht zum Verpassen unseres Anschlussfluges geführt hätte, spielte offenbar keine Rolle. Allein die Versäumnisse technischer Art und der Bodendienste führten letzlich zu unserer Umbuchung. In einer weiteren Mail setzte ich eine Zahlungsfrist mit der Forderung von 1.200 EUR unter erneuter Nennung der wahren Verspätungsgründe. Es erfolgte keine Reaktion mehr von Seiten der Airline.

    Anlässlich des sehr chaotischen Flugsommers 2018 sah ich in einer Fernsehreportage ein Interview mit einem Reiserechtsanwalt aus Wiesbaden, der sich auf Klagen gegen Fluggesellschaften spezialisiert hatte. Diese Einblicke ermunterten mich, genau diese Kanzlei zu kontaktieren. Der Anwalt bewertete meine Erflgsaussichten als ausgesprochen gut: er gab an, die Gerichte würden die Verspätungsgründe gewichten und in meinem Fall lägen zweifelsfrei Versäumnisse der Fluggesellschaft und der Bodendienste vor und die genannte Begründung "Gewitter" habe keinen maßgeblichen Einfluss gehabt. Ich beauftragte also die Kanzlei mit der Klage und überwies dann Gerichts- und Anwaltskosten von ca. 500 EUR.

    Am 2. Januar 2018 erhielt ich die erfreuliche Nachricht, dass die "Beklagte" (also die Fluggesellschaft) sich aus - wörtlich - "prozessökonomischen Gründen" bereit erkläre, die geforderte Zahlung zu leisten einschließlich der von mir gezahlten Prozesskosten. Sechshundert EUR haben oder nicht haben - je nach Reiseziel und Ansprüchen ist dieses ja schon fast ein netter Kurzurlaub, oder?

    Ich möchte also alle dazu ermuntern, sich von den mageren Ausreden der Fluggesellschaften nicht abschrecken zu lassen. Das ist alles nichts weiter als perfide Geschäftstaktik. Hat man eine Rechtsschutzversicherung, die das Reiserecht einschließt, muss man sich über eventuelle Verfahrenskosten keine Sorgen machen. Ansonsten legt man die Kosten aus - wobei natürlich immer ein gewisses Restrisiko bleibt, jedoch wird jeder renommierte Reiserechtsanwalt immer zunächst eine professionelle Analyse des Sachverhalts vornehmen und auch nur dann zur Klage raten, wenn gute Aussichten auf Erfolg bestehen. Eine reiseerfahrene Kollegin kommentierte heute: "Was für ein Wunder, die (Fluggesellschaft) verlieren immer vor Gericht."

    Was soll man also wünschen für 2019? "Bleibt streitbar!"

    Airlines

  • Was war das sonderbarste / exotischste was Ihr auf einer Reise gegessen habt?
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Currywurst - am Flughafen Tegel / Berlin in der S-Bahn-Pommesbude

    Fun - Forum

  • Strandhaus in Florida an der Golfküste gesucht
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin! Kleines Häuschen am Strand, das wünschen sich von den vielen Millionen Urlaubern, die in jeder Saison nach Florida kommen, vermutlich die meisten. Wollte man aber allen diesen Wunsch erfüllen, bräuchte Florida wohl eine Küstenlinie, die in der Länge dem Erdäquator entspricht. Und wenn da jemand etwas in dieser Art zu vermieten hat, dann liegt der Preis vermutlich weit jenseits von gut und böse. Ich würde also vorschlagen, die Vorstellungen ein wenig einzudampfen. Strand gibt es in Florida in der Tat ausreichend für alle. Schaut man sich auf der Landkarte / Google Maps mal den Küstenverlauf an, dann erkennt man auch sehr deutlich, dass viele Strandbereiche komplett mit Wohnbebauung für Residenten zugepflastert sind. Hier kann also schon mal niemand hin, der dort nicht wohnt.

    Zu jeder privaten Häuschen, in den USA immer gern "Villa" genannt, gehört fast immer ein eigener kleiner Pool für das schnelle Badevergnügen, und viele sehr nette Unterkünfte befinden sich nur wenige Gehminuten von schönen Stränden entfernt. Von der Behausung aus das "Kind im Sand" im Auge zu behalten, dürfte indes schwierig werden.

    Florida

  • Guatemala - zu gefährlich?
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    No Risk, No Fun 🙂 Oder um es anders auszudrücken... es kann einen auch direkt vor der Haustür ein Betrunkener mit einem schweren SUV erwischen und wenn man jedes Risiko auslassen möchte, sollte man im Bett bleiben, doch darin versterben bekanntlich die meisten Menschen. Wenn es um eine organisierte Reise geht, besteht überhaupt kein Grund zur Sorge, denn die örtlichen Veranstalter sind bestens vernetzt und informieren sich gegenseitig in kürzester Zeit, wenn irgendwo kriminelle Aktivitäten bekannt werden. Generell muss man immer in sehr armen Ländern von einem gewissen Kriminalitätspotenzial ausgehen, vor allem dann, wenn es sich um sehr ungleiche Gesellschaften mit großer Spaltung zwischen sehr armen und sehr reichen Einwohnern handelt.

    Auch ich war in Guatemala zum Spanisch-Lernen und kann mich nur zu gut an die sehr freundlichen und hilfsbereiten Menschen erinnern. Also nix wie hin! Und natürlich sollte man eine Auslands-Krankenversicherung haben, denn das Risiko, sich mit einem sehr fiesen Darmvirus zu infizieren, habe ich am eigenen Leib testen dürfen - es war recht unlustig, also Finger weg von allem Ungekochten. Peel it, boil it or forget it (schäle es, koche es oder vergiss es!) lautet die eiserne Regel. Und niemals Eis ins Getränk, was man nur aus industriell versiegelten Flaschen zu sich nehmen sollte, es sei denn heißer Tee oder Kaffee wird serviert.

    Wertvolle Dinge bitte zu Haus lassen. Keinen Fall sollte Schmuck getragen werden oder eine teure Uhr. Das Billigste tut es allemal. Wenn einem Laptop, Handy, Tablet, Digicam und das ganze andere Elektronikzeug lieb und teuer sind, empfiehlt sich eine Reisegpäckversicherung, die einen hohen Anteil für Elektronik und Fotografische Ausrüstung beinhaltet. Merke: es ist immer nur ein recht kleiner Teil für solche Wertsachen abgedeckt, also muss bei viel teurem Elektronikzeug der Gesamtwert höher angesetzt werden! Und wenn es dann zum Überfall kommt mit Waffengewalt sogar, dann gibt man das Zeug her - denn es ist ja versichert und ein Raubüberfall ist immer ein Versicherungsfall. Eventuell lässt sich dann noch verhandeln, ob man wenigstens die Speicherkarte aus der Kamera nehmen darf, damit die Urlaubserinnerungen nicht futsch sind (sofern das Nervenkostüm dafür reicht). Aber gehen wir erst mal davon aus, das nichts passiert.

    Sonstiges Mittelamerika

  • Erste Karibik Kreuzfahrt, evtl. kann uns jemand behilflich sein
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin! Täglich wieder die genannten Ziele von mehreren großen Kreuzfahrtschiffen angefahren, es ist also eine Touristikindustrie vorhanden, die auf solchen Massenansturm von bis zu 20.000 Reisenden eingestellt ist. Entsprechend standardisiert geht es zu und man sollte sich auf keinen Fall vorstellen, dass es sich hier um Individualtourismus handeln könnte oder dass es am einen oder anderen Ort irgendeinen "Geheimtipp" gäbe, den ein x-beliebiger anderer Tourist nicht entdecken oder frequentieren könnte. Es ist und bleibt ein Massenauflauf. Und die Aussichten für die Zukunft sind letztlich nur "mehr Touristen", denn die Zahlen gehen, auch in der Kreuzfahrt, rasant nach oben.

    Dieses im Hinterkopf muss man sich nur fragen, ob der höhere Preis, den die Reedereien verlangen, gerechtfertigt ist oder aufgrund der schon hier geschilderten Bequemlichkeit den Unterschied wett macht. Auf meiner letzten Karibikkreuzfahrt habe ich alles direkt bei den Anbietern am Kai gebucht und persönlich verhandelt. Das hat den Vorteil, dass man hier auch mal was Längeres buchen kann oder den Fahrer bittet, ihm das Reiseziel etwas intensiver zu zeigen, und dann sitzt man auch schon mal mit Einheimischen in einer Bar oder einem Restaurant, wo es keinen Touristen sonst hinziehen würde - also authentisches Programm. Das darf man bei den Reedereitouren keinesfalls erwarten. Etwas sprachliches Geschickt auf mindestens Englisch wäre vorauszusetzen, bei Cozumel & Co. wäre auch spanisch anzuraten, auch wenn die Guides alle mehr oder minder gutes Englisch beherrschen.

    Es gibt immer die große Chance, dass eine privat unternommene Tour schöner, länger und interessanter ist als die Massenveranstaltungen, bei denen schon das endlose Ein- und Aussteigen der oft gehbehinderten ältere Passagiere viel Zeit verschlingt. Kein lokaler Anbieter kann es sich übrigens in den Zeiten des Internets leisten, seine Gäste zu spät am Pier abzuliefern, so dass diese ihr Schiff verpassen und es ohne sie abfährt. Der Ruf wäre per Internetbewertung schnell dahin. Auf jeden Fall sollte man immer die Nummer das Hafenagenten dabei haben, die man im Tagesprogramm findet.

    Kreuzfahrten

  • Was darf ich aus der Türkei ausführen
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Alle Antworten zu Zollfragen findet man auf der Website des Zolls - da wird alles beantwortet. Anrufen beim Zoll und sich was bestätigen lassen? Was sollen die denn bestätigen? Dass die üblichen Regeln für alle gelten, würde ich sagen, mehr ist nicht drin, und Sonderabsprachen gibts nicht. Wir sind in einem Rechtsstaat und nicht in einen B.....republik, auch wenn es sich manchmal anders anfühlt *g*.

    AUSFÜHREN darf man an Parfum und Lederjacken ganze Paletten aus der Türkei, da hat niemand etwas dagegen. Nur bei der EINFUHR in der EU wirds problematisch. Und da gilt wie schon erwähnt die aktuelle Liste für Waren von außerhalb der EU. Und man braucht gar nicht erst versuchen zu tricksen, nach dem Motto "Diese zwanzig Flaschen Parfum (alle randvoll) hatte ich von zu Haus dabei, weil ich jeden Tag einen anderen Duft trage." Wenn es nach Schmuggel AUSSIEHT, dann reicht das schon und man verlangt Rechnungen für den Kauf in Deutschland. Und wenn nichts beigebracht wird, dann wird geschätzt, und das zum Nachteil des Reisenden und dann wirds teuer. Übrigens: die Zöllner haben Erfahrung und sehen es den Schmugglern an der Nasenspitze an, das was im Busch ist. Lieber nicht versuchen.

    Türkei (alt)

  • Auf die Kanaren mit der Neuen Mein Schiff 1
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin! Ich empfehle zum Tipps-Sammeln immer gern die Experteninfos von Cruisetricks und dem Schiffstester.

    Kreuzfahrten

  • Wann Flüge für Juli 2019 nach BKK buchen?
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin! Es ist kaum zu erwarten, dass ein Flug nach BKK am 1., am 8., am 18. oder am 25. Juli dasselbe kostet. Oft schwanken die Preise von Wochentag zu Wochentag. Um das herauszufinden, schaut man sich den Preiskalender von z.B. Eurowings oder anderer Billiglinien an und entscheidet dann, ob nicht ein anderer Tag für Hin- und/oder Rückflug in Frage käme. Auch muss man nicht unbedingt Umsteigeverbindungen von DUS, BRE, HAM oder HAJ betrachten, sondern auch die Direktflüge von FRA oder MUC. Unter Umständen kann es günstiger sein, wenn man seine Anreise nach FRA mit dem billigen Sparpreisticket der Bahn selbst bastelt und man zahlt für den Flug weniger. Hat den Vorteil, dass einem bei Verspätung des Zubringers der Langstreckenflug nicht davondüst, denn dann mit einer alternativen Umsteigeverbindung abzufliegen, kann echt nervig sein. Im Mai selbst erlebt: 10 Stunden zu spät angekommen, ätzend.

    Und mit vielen Preisportalen kann man einen Preisalarm setzen, wenn bestimmte Preisgrenzen unterschritten werden, bekommt man eine Mail. März oder April sollte zum Buchen noch genügen. Wenn man später bucht, dann liegen oft für bestimmte Routen schon entsprechende Buchungen vor, so dass die Airlines Prognosen machen können und beginnen, bestimmte Abflugtage teurer oder günstiger zu machen. WANN der beste Preis erreicht ist, kann indes niemand sagen und was im Vorjahr war, kann dieses Jahr ganz anders sein. Wer aber bis auf den letzten Drücker wartet, kann unter Umständen auch gar nicht fliegen *lg*

    Thailand

  • Baby-Pille mit nach Abu Dhabi nehmen?
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Baby-Pille? Ist das die Pille zum Kinderkriegen? *lg*

    Natürlich kann man das Zeug mitnehmen, das ist doch wohl internationaler Standard, notfalls nimmt man die Dinger aus der Folienpackung, packt sie in eine winzige Plastikdose und das Teil wandert dann in den Kulturbeutel. Die haben doch keine Lust, das Gepäck eines jeden unauffälligen Touris zu filzen und wenn, macht das auch nichts.

    Vereinigte Arabische Emirate, Dubai, Oman, Bahrain und Qatar

  • Westküste USA - Mögliche Routen
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Tipp: wie schon geschrieben, es gibt in diesem Forum hunderte Touren über Westküstenrundreisen. Das Rezept ist einfach. Man fragt sich am besten nicht "was gucke ich alles an", sondern "Was muss ich leider weglassen?". Denn für ALLES reicht die Zeit niemals. Man hat eine Anzahl Urlaubstage X und eine sinnvolle maximale Wegstrecke Y. Daraus ergibt sich die einzig sinnvolle maximale Fahrtstrecke, und wenn das zunächst ermittelte Strecke deutlich länger ist: kürzen, kürzen, kürzen, es sei denn, man möchte in exakt dieselbe Falle tappen wie zigtausende vor einem, nämlich zu viel Strecke in zu wenig Zeit zu packen.

    Wenn man sinnvoll Reiserouten möchte, kauft man sich einen x-beliebigen Reiseführer über den Westen der USA, mein Liebling "Lonely Planet" - und dann kann man sich orientieren, so schwer ist es wirklich nicht, Aber man sollte nicht erwarten, dass dieselben User wieder und wieder Lust darauf haben, immer dieselben Rundreisen (entweder mit oder gegen den Uhrzeigersinn) zu kommentieren. Es ist zu diesem Thema wirklich schon alles gesagt worden. Ganz bestimmt.

    Sonstiges USA
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